meine Durchgangspiepse hat mich verlassen. Und so suche in einen Schaltplan, um eine neue zu basteln. Wichtigstes Anwendungsfelt ist die Messung in Microprozessorschaltungen. Es darf ruhig ein Tischgerät werden, Spannungsabfall liegt genug rum :-)
Gruss + dank
Robert
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F
Franz Herrmann
"R.Freitag" schrieb:
Was wäre dir denn ein solcher Schaltplan wert?
:-))
R
R.Freitag
Die Schaltung eignet sich durchaus für analoge Schaltungen oder in der leistungselektronik. Ich messe aber hauptsächlich in der Digitaltechnik.
Gemessen werden muss an CMOS und TTL-Eingängen,und die Schwelle zwischen Pieps und nicht-Pieps sollte bei ca 5 Ohm liegen. Die Spannung, die das Messverfahren aufbringt, darf also 0,5 V nicht überschreiten, (negative TTL-Spannung, die noch so gerade eben ausgehalten wird, unm die Chips ganz zu lassen.) Und falls das alles noch in einen Prüfstift reinpasst und mit nem GoldCap als Energieträger eine Prüfrunde überstaht, ...
Na ja, ich bin auch mit einem Festgerät zufrieden. ich arbeite eh nur im labor.
Hat wer Lust, mit mehr Analogkentnissen als
Lust schon. Analogkenntnisse nicht.
Schönen Sonntag noch
Robert
F
Frank Buss
Hier ist ein nettes Teil:
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Statt nur Piep/nicht-Piep kann man hören, wie groß der Widerstand ist, ob man Gleich- oder Wechselspannung misst, wenn man es an spannungsführende Bauteile hält und man kann damit Motorwicklungen und Transformatoren testen.
Die Idee ist wohl gut, aber wird der Lautsprecher nicht permanent durchgeschaltet, wenn der 555 gerade meint, er müsste mit Ausgang High stehenbleiben, wenn gerade nichts gemessen wird? Und wie hoch ist die Spannung an den Messspitzen? Für Digitalschaltungen wäre es schön, die auch bei hochohmiger Messung auf 3 Volt oder so zu begrenzen. Für Batteriebetrieb wäre es schließlich noch schön, ab einem zu hohen Messwiderstand per FET oder so die Schaltung komplett abzuschalten.
Ich könnte sowas auch brauchen, da mein billiges Multimeter nur eine Tonhöhe hat und zudem immer eine lästige Verzögerung zwischen der Messung und der Rückmeldung besteht. Scheinbar wird der normale Widerstandmesszyklus verwendet, was zum schnellen durchtesten mehrerer IC-Pins nicht so schön ist. Hat wer Lust, mit mehr Analogkentnissen als ich, die Schaltung aufzubohren?
Frank Buss, fb@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
C
Christian Taube
Am Sat, 22 Sep 2007 18:50:18 +0200 schrieb R.Freitag:
Da poste ich einfach mal die Schaltung für meinen bewährten Werkzeugtaschen-Durchgangsprüfer[TM]:
Die Tonhöhe hängt vom Widerstand Rx ab. Die Schaltung ist je nach leistungsmäßiger Dimensionierung von R1 auch spannungsfest. Unter R4 befindet sich eine Glimmlampe die Fremdspannungen ab ca. 100 Volt anzeigt. Kannst Du in Deinem Fall vielleicht wegglassen. Spannungsversorgung erfolgt aus 9V Block-Batterie. Ausschalter braucht es nicht. Als Lautsprecher habe ich einen preiswerten 8 Ohm/0,5 W Typen verwendet.
Am Sun, 23 Sep 2007 09:08:04 +0200 schrieb R.Freitag:
Ah, erst jetzt gelesen. Dann wird sich meine Schaltung so unverändert wohl auch nicht eignen.
Christian
T
Tilmann Reh
R.Freitag schrieb:
Ich habe mir einen Piepser nach einem alten Elektor-Artikel aufgebaut, damit kann man dank kleiner Meßspannung auch in bestückten Platinen messen:
(Heutzutage natürlich mit TLC27L2 oder dergleichen, und mit Single Supply - dazu ein kleiner Fertigpiepser, das ist angenehmer als auf eine LED sehen zu müssen.)
Tilmann
http://www.autometer.de - Elektronik nach Maß.
M
Manuel Reimer
Die Schaltung sieht sehr interessant aus...
Damit könnte man auch wunderbar bestückte Platinen durchmessen, um auf den Schaltplan zu kommen, ohne etwas zu zerstören und ohne alle Bauteile runterzulöten.
Das hört sich einfacher an, wie es ist ;-)
Sollte der OP an dieser Schaltung interessiert sein, und sie auf aktuelle Bauteile und auf Single Supply umgerüstet haben, dann bitte Schaltplan posten.
CU
Manuel
Überwachungsstaat bald Realität? Jetzt handeln! www.stasizwopunktnull.de
¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt untergeht, wird die
eines Experten sein, der versichert, das sei gar nicht möglich.
T
Tilmann Reh
Manuel Reimer schrieb:
Exakt dafür ist das Ding gedacht (und das ist bei mir auch die häufigste Anwendung).
Keineswegs.
Die Schaltung bleibt einklich unverändert, nur die negative Versorgung entfällt. An den OP-Ausgang ein Emitterfolger, dann den Piezo-Piepser. Der OP selbst ist recht unkritisch, das geht sogar mit einem LM358.
Wenn man zugunsten einer langen Batterie-Lebensdauer Strom sparen möchte, kann man für den TLC27L2 (oder generell für moderne CMOS-OPs) auch die gesamte Eingangsbeschaltung noch deutlich hochohmiger machen.
Tilmann
http://www.autometer.de - Elektronik nach Maß.
M
Matthias Weingart
"R.Freitag" :
Der Strom sollte am besten 1mA nicht überschreiten und damit ist Deine Schaltschwelle festgelegt: 5mV. OPV, ein paar Widerstände und da nen Piezo-Piepser dran. Von der 0,5V Referenz (BE-Strecke?) ein Widerstand von 500Ohm zur Messspitze und dem einen OPV-Eingang, an den andren OPV-Eingang per Spannungsteiler von denselben 0,5V die 5mV einstellen. Kleine Rückführung für Hysterese ev. noch dazu.
M.
M
Matthias Weingart
Matthias Weingart :
Seh es grad, ist genau das, was Tilmann gepostet hat.
M.
M
Michael Schwingen
Ack - genau so eine Variante mit TLC27x leistet hier seit Jahren treue Dienste, das ist zum Durchpiepsen von Digitalelektronik wirklich praktisch.
cu Michael
Some people have no respect of age unless it is bottled.
T
Thomas Schaerer
Ich denke, dass ich Dir dafuer genau die richtige Loesung habe:
"Von der Blinkschaltung zum Print- und Verdrahtungstester"
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Siehe Kapitel "Print- und Verdrahtungstester"! Dieser Tester prüft Kontakte, Leitungen und Kurzschlüsse. Er unterscheidet niederohmige Widerstände von weniger als 1 Ohm von einer elektrischen Verbindung wie Draht, Leiterbahn, Relaiskontakt, Schalterkontakt, etc
Gruss Thomas
Meine Elektronik-Minikurse in:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/
(Aendere "akz" mit "tardis" in der Mailadresse fuer Reply!)
*** 'de.sci.electronics' wurde am 07.02.2007 13 Jahre alt! ***
R
Rolf_Bombach
Thomas Schaerer schrieb:
Ja, ganz nett, aber nicht DAU-Sicher. Wenn man mal kurz an 15V Versorgung gerät, ist der IC hin, auch wenn es nur ein Unaussprech- licher ist ;-). Und mal kurz den Durchgang in der Steckdose getestet...
mfg Rolf Bombach
T
Thomas Schaerer
Ich beleidige die Leser meiner Elektronik-Minikurse, wenn ich sie DAU-sicher gestalte. :-)
Das haette ich mit Widerstaenden in Serie zu den Eingaengen und antiparallelen Dioden an den Eingängen vermeiden koennen.
Super-DAUs muss man strafen!
Gruss Thomas
Meine Elektronik-Minikurse in:
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*** 'de.sci.electronics' wurde am 07.02.2007 13 Jahre alt! ***
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