16 Pin Steckverbindung gesucht

Apr 14, 2010 15 Replies

Guten Tag



Ich versuche gerade eine Platine über ein Kabel (Länge sollte so 2m sein, darf auch weniger) mit einer anderen Platine zu verbinden. Dabei werden 6 differentielle Signale (vier rein, zwei raus), zwei Spannungen (5V und 3.3V, je max. 100mA) und einmal Ground übertragen. Das macht 6*2



  • 2 + 1 = 15 Pins, wobei ein extra Pin nicht schlecht wäre, falls man den später noch für irgend etwas benötigt. Macht also insgesamt 16 Pins.

Mein Problem ist nun, dass ich irgend einen Steckerstandard suche (Netzwerk wäre klasse gewesen, hat aber leider nur 8 Pins), bei dem ich eine 16 Pin breite Leitung habe.



Flachbandkabel wäre eine Idee, aber besser wäre etwas noch kompakteres (sofern es kompakter ist, darf die Leitung auch gerne 20 Pins haben). Ich bin mir sicher, dass der ein oder andere einen guten Tipp für mich hat :)



Weitere Infos liefere ich gerne nach, wenn diese benötigt werden. Vielen Dank.



Gruß Tobias


Tobias Baumann schrieb:

Hallo,

diese differentiellen Signale funktionieren ja hervorragend, aber ich habe immer dabei jede zweite oder wenigstens jede dritte Leitung als Masse genommen, das wären hier also 6*2 + 7 + 2 = 21 Leitungen. Also die Folge: GND A1 B1 GND A2 B2 GND A3 B3 GND .... GND A6 B6 GND 5V 3.3V

Der GND neben 5V wäre nicht nötig.

Bye

Am 14.04.2010 15:36, schrieb Tobias Baumann:

Ich benutze für solche Zwecke Flachbandkabel. Dort, wo es nicht kompakt genug ist, gerne auch die in 0.635mm Raster. Vom Preis etwas teurer als die "normalen" mit 1.27mm, aber nicht übermäßig. Habe lange nicht eingekauft (jetzt macht alles der Bestücker), aber die Buchse war so um die 2EUR pro Stück und das Kabel mit 50cm länge (Konfektioniert auf Bestellung) mit 3.50EUR, jeweils bei 100 Stück und 26-polig. Leider haben die nichts zwischen 12 und 26 Pins. Aber die 26-polige Variante hat nur 16mm Breite, also ist ziemlich kompakt. Dann kannst du etwas mehr Massen spendieren (z.B. zwischen den Paaren). Ach, kaufen tun wir sie bei erni

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sie heißen dort SMC-Verbinder.

Waldemar

Tobias Baumannschrieb: "

Etwas billiges aus dem Consumer Bereich? VGA ist nur 15polig. DVI ist 24polig. HDMI ist 19polig (kompakter geht kaum).

Dann gibt es noch ext. SCSI - 68pol., dass sollte reichen.

Dirk

Waldemar Krzok schrieb:

Hallo,

mit 26 Pins ist er auf der sicheren Seite, das reicht für genügend Massen und man kann auch für beide Betriebsspannungen je 2 Leitungen parallel nehmen.

Bye

... für sowas nimmt man in der Regel Pfostenleisten 2.54 mm und Flachbandkabel ...

mfG Ingenieurbüro Baumann

Normalerweise sind es weniger: Pin 9 ist komplett unbelegt. Es gibt beim Stecker gar keinen Stift. Die Leitungen, die beim Monitor die schnellen RGB-Signale übertragen, sind jeweils einzeln geschirmt. Diese Schirme haben bei manchen Kabeln untereinander Verbindung. Außerdem sind die hinteren Leitungen, sind bei Monitor-Kabeln häufig weggelassen. Es gibt allerdings einen Standard "XGA", bei dem immerhin 13 Leitungen eins-zu eins durchgezogen sind (davon sechs als drei getrennte Koaxleitungen)

Oder auch 18+1, oder 24+5

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Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895 Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211 Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get

Dirk Ruth schrieb:

HDMI hatte ich schon überlegt, allerdings gibts da so ein paar Probleme. Wenn ich [1] richtig interpretiere, dann ist zum Beispiel Pin 2 mit der Ummantelung von Data2 verbunden.

DVI wollte ich nehmen, aber mein Chef sagt der ist ihm zu groß und daher nehmen wir wohl ein Flachbandkabel :(. Vielleicht gibts noch ein paar richtig gute Gründe wieso DVI besser ist als Flachband, dann könnte ich vielleicht nochmal die Diskussion starten.

Das Kabel soll später mal mit einem Gyrosensor verbunden werden (allerdings nur für Tests, später läuft das alles Drahtlos) und ich verspreche mir da mehr Bewegungsfreiheit mit dem DVI Kabel, als mit so einem starren Flachbandkabel. Ich brings morgen nochmal zur Diskussion.

Vielen Dank!

Gruß Tobias

[1]
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Leo Baumann schrieb:

Ja das wäre natürlich eine einfache und vor allem günstige Lösung. Aber so ein Flachbandkabel ist halt doch recht unflexibel. Vielleicht denk ich auch nur zu sehr an IDE Kabel, aber die lassen sich bei mir im PC praktisch nur 1D biegen und nicht in zwei Richtungen :(

Aber wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen.

Es gibt doch aber auch diese IDE Kabeln, die rund sind und erst am Ende zur Buchse (40 Pins?) aufweiten. Sowas mit 20 Pins wäre eigentlich auch ganz praktisch, aber bei Farnell finde ich leider nichts (bin auch nicht so der Farnell Experte, muss mich morgen mal intensiver mit der Seite beschäftigen).

Gruß Tobias

Uwe Hercksen schrieb:

Ok das ist auch nicht verkehrt. Ich sehe mir mal die 26 Pin Variante an. Wie wichtig sind denn diese Massen für meine Übertragung? Es werden so ca. alle 175µs Datenpakete mit 5MHz gesendet und empfangen.

Sind da diese Massen zwischen drin zwingend erforderlich? Weil dann würde ich eventuell doch die DVI Methode sausen lassen und versuchen es gleich richtig zu machen.

Vielen Dank euch beiden.

Gruß Tobias

Flachbandkabel wird sehr flexibel, wenn man mitten in der Leitung die Einzeladern oder auch nur Paare davon voneinander trennt. BTDT

Gruß, Raimund Mein Pfotoalbum Mail ohne Anhang an wird gelesen. Im Impressum der Homepage findet sich immer eine länger gültige Adresse.

Gute Idee! Das merk ich mir auf alle Fälle :)

Gruß Tobias

Tobias Baumann schrieb:

CameraLink und Mini Centronics verwendet Mini Delta Ribbon (MDR), Stecker mit 14-100 Pins verfügbar

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Martin

Tobias Baumann schrieb:

Hallo,

wenn man die Leitungspaare am Ende mit Wellenwiderstand abschliessen will um keine Reflektionen zu haben sollte das Kabel auch einen einigermassen definierten Wellenwiderstand haben, dafür sind die Massen dazwischen von Bedeutung. Verdrillte Paare wären gut gegen Gleichtaktstörungen von aussen.

Bye

Tobias Baumann schrieb:

Hallo,

wenn man zwischen den Steckern im Flachkabel die Einzeladern voneinander trennt wird das Kabel schön in alle Richtungen biegsam. Es gibt auch spezielles Rund-Flachkabel dafür mit einer zusätzlichen runden Umhüllung darum. Die Adern sind nur in regelmässigen Abständen wie beim Flachkabel parallel mit der Isolation verbunden damit man überhaupt einen Flachkabelstecker vernünftig aufquetschen kann, zwischen diesen Sektionen normalen Flachkabels sind die Adern getrennt.

Bye

Tobias Baumannschrieb: "

Hängt von der Datenrate ab. Wenn da 340MHz bei bis zu 20m für HDMI spezifiziert ist, dann würde ich mir z.B. bei 1MHz und 2m keine großen Gedanken machen.

Dirk

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