Ja. Neben der galvanischen Trennung hat es aber hauptsächlich den Vorteil der höheren Störsicherheit. Störungen z.B. durch Kollektorfunken eines Universalmotors können keinen Strom von 5 mA einprägen, der die LED im Optokoppler "aufleuchten" lässt.
Ja. Neben der galvanischen Trennung hat es aber hauptsächlich den Vorteil der höheren Störsicherheit. Störungen z.B. durch Kollektorfunken eines Universalmotors können keinen Strom von 5 mA einprägen, der die LED im Optokoppler "aufleuchten" lässt.
Regenmesser alleine wird vielleicht schwierig, aber webafragbare komplette Wetterstationen gibts doch zu hauf...
Am 23.07.2019 um 21:39 schrieb Rolf Bombach:
Willkommen im Realteil der Wirklichkeit :-) Beim dritten Mal macht man es genau wie man es sich vorher aufgeschrieben hat und bekommt (wieder) völligen Mist heraus.
Bernd
snipped-for-privacy@SchS.de (Sieghard Schicktanz) am 23.07.19 um 21:29:
Och, die Idee, sich mittels eines konkreten Projekts in die Arduinos bzw. Atmels einzuarbeiten, finde ich jetzt nicht so abwegig. Und es scheint ja so zu sein, daß die Regenmengenerfassung autark laufen können soll. Das leistet der Pull-Up ja nicht.
Rainer
Eric Bruecklmeier schrieb:
Genau, sowas hab ich mir im letzen Jahr gekauft und bisher nicht bereut. Sowas ist in wenigen Minuten installiert und eingerichtet.
Heute ist da mein persönlicher Temperaturrekord gefallen: 41°C
Die heutigen Geräte kosten mehrere hundert Euro, haben mehrere Steckernetzteile und liefern die gemessenen Daten verschlüsselt in die Cloud des Herstellers, von der man die Daten dann über ein völlig javascriptverseuchtes und nur mit massivem Reverse-Engineering automaitisierbaren Webinterface zurückbekommt. Aber nur so lange der Hersteller will.
Danke, nein, ich verzichte.
Grüße Marc
Tja, wenn Du meinst...
Marc Haber schrieb:
Meine AmbientWeather Station hat unter 140 € gekostet. Die Daten kann man, wenn man will von der ObserverIP im lokalen Netz abholen (ohne Cloud) und dokumentiert ist das auch:
Hallo,
Am 23.07.19 um 07:59 schrieb Marc Haber:
Bei einer Niederschlagssumme ist das wiederum egal. Da muss man sich nur Gedanken über den Summenzeitraum und den Reset sowie dessen zeitlichen Ablauf machen. Aber auch hier könnte ein (kleiner) Ringbuffer mit den letzten z.B. 10 Tageswerten IMHO sinnvoll sein.
Nein. Das war durchaus ernst gemeint. Als Laie hat man da nur eine sehr selektive Erfahrung. Ich habe bisher sehr wenige echte Starkregen erlebt, ich bin dafür seit meiner späten Jugend sehr häufig an Hitzerekorde geraten, habe dafür Schneerekorde immer gemieden. Daher schaue ich immer nach was für Extremereignisse schon mal gemessen wurden. Und eigentlich bin ich sogar Experte fürs Wetter. Glaube nie Deinen (beschränkten) Erfahrungen.
Toller Ausblick. Da kann man manchmal seltene Wolkenformationen sehen. Netzwörmige Muster in einer glatten Stratuswolkendecke, durch Schwerewellen ... und vorne plappert der Prof was über theoretische Meteorologie und sieht giftig zu einem rüber, weil man sich diese Wolken genauer ansieht. Ich habe solche Wolken nie wieder gesehen.
Zur Abgehobenheit kommt noch ein kleiner Nachtritt, äh ... ein kleiner Nachschlag. Der Richtige Server ist ein Server oder eher so was wie ein Barebone oder NUC oder wie das heute heißt? Gibt es da eigentlich schon was nettes mit arm64? Ich habe hier eine eeeBox (Intel Atom 1,6 GHz, 2 GB RAM) und würde da eher so was einbauen, auch wegen dem Energieverbrauch. Der ist allerdings alles andere als Athletisch ... Ich habe bzgl. dieser Mini-PC bisher nur halblebig gesucht, aber nichts gescheites gefunden.
Das ist kein Rechenzentrum, das ist ein (Gammel-?) Keller! Bzgl. Keller und Elektronik da drinnen habe ich einige Erfahrungen. Da sind schnell 20 bis 50 cm Wasser drinnen. Hat häufig nichts mit Hochwasser zu tun, das Wasser kann aus der Kanalisation kommen. Da muss nur irgendwo, idealerweise hangaufwärts, neu gebaut werden und dann ist die Kanalisation bei Starkregen durch das marodierende Oberflächenwasser überlastet. Und dann kommt das große Staunen. Aber das hat es hier doch noch nie gegeben? Die Aufräumarbeiten sind häufiger die eigentliche Gefahrenquelle. Oder Löscharbeiten wegen des Löschwassers. Dagegen sind Deine Rechenzentren so was wie "save spaces". *fiesgrins* Willkommen in der realen Welt!
MfG
Uwe Borchert
Eher irgendwas "richtiges", aber zuerst kommt das Datengrab. Kann sein, dass der "richtige" Server nie kommt, das Notebook macht das ziemlich gut mit den ~ 10 VMs.
Ich habe nicht gesagt, dass mein Keller ein Rechenzentrum ist. Leg mir nichts in den Mund, diesbezüglich ist jetzt von mir hier EOD.
Grüße Marc
Hallo,
Am 23.07.19 um 08:05 schrieb Marc Haber:
Letzteres ist relativ einfach. NE555 als monostabile Kippstufe. Du musst nur die Zeitkonstante passend wählen. Und dann kannst Du mit einem C am Ausgang Dir eine Flanke basteln. Damit steuere ich über einen PNP in einer Schaltungen dann drei BT137 und zwei BC549 als Ausgänge an. Damit steuere ich Fotoblitze. Mglw. wäre mein Ausgang total oversized. Aber Du bräuchtest nicht mal die Flanke, die könntest bei so was einfach einen Kleinsignal-NPN (BC 546 reicht *) durchschalten und damit einen Interrupt (auf Ground) auslösen. Bei Unter 5 V Versorgungsspannung musst Du auf die CMOS-Versionen zurückgreifen. Die laufen bis 2V.
Hier mal eine etwas umfangreichere Darstellung mit Grundlagen:
Relevante Abschnitte:
Monostabile Kippstufe:
MfG
Uwe Borchert
Hübsch. Und das ist nicht reverseengineered sondern offiziell vom Hersteller dokumentiert?
Der damit kommende Windmesser macht dann allerdings das nächste Fass bezüglich vernünftigem Installationsort auf, ich bin mir nicht sicher ob ich mir das antun möchte.
Grüße Marc
Hallo,
Am 23.07.19 um 08:41 schrieb Peter Heitzer:
Dann würde ich aber gleich einen NE555 als Impulsformer einsetzen. Was für Kabel wäre da am preiswertesten?
MfG
Uwe Borchert
Marc Haber schrieb:
Kann ich dir leider nicht sagen, bei mir reichte bisher
http://172.16.254.131/livedata.htm
um die Daten abzufragen.
Da war ich in der glücklichen Lage, dass der Mast von meiner Sat-Schüssel ca. 1 m über den Carport ragt und somit der ideale Platz für das Gerät ist.
Gruß Willi
snipped-for-privacy@yahoo.com (Uwe Borchert) am 24.07.19 um 19:36:
Wozu? Egal ob mit oder ohne Optokoppler, ob mit Arduino oder direkt am Pi: Es landet letztlich auf einem µC, dem man mit bewährten Routinen eine zuverlässige Entprellung beibringen kann.
Verdrillter Klingeldraht.
Rainer
Hallo Marc,
Du schriebst am Wed, 24 Jul 2019 08:47:37 +0200:
[Banana Pi]Der Name deutet auf ein ARM-basiertes Design hin, da gibt's für die GPIOs (General Peripheral Input Output) einen systeminternen Treiber, und die können üblicherweise Interrupts. Der Treiber auch, der wird über die "/sys" "Hierarchie" (Dickicht, Urwald...) angesprochen, gesteuert und abgefragt. Dafür gibt's fertige Bibliotheken, u.a. für Python, C und andere Sprachen.
ABer verfügbar müssen die Signale natürlich sein, d.h. es müssen Anschlüsse auf der Platine vorhanden sein, und sowas ist (oder war) üblicherweise in der Beschreibung erwähnt.
Am 23.07.19 um 10:12 schrieb Rainer Knaepper:
Mein Standpunkt ist: Wenn es nur darum geht Regenmengen zu erfassen und am Sensor kein Display mit Historien-Abruf benötigt der unabhängig vom Host arbeitet dann braucht man dort keine RTC. Meine Begründung dafür sieht man an älteren PCs die sich irgendwann mit leerer Batterie mit Jahr 2000 0Uhr oder so ähnlich melden. Darum einfach in geeigneten Abständen Zählerstand des Regenmessers und Sekundenzähler in einen Ringpuffer werfen. Diesen dann bei Bedarf an den Host übermitteln. Auswertung und RTC-Stempel dazufügen kann der dann zuverlässiger und umfangreicher erledigen.
Gerald
Am 24.07.19 um 16:13 schrieb Willi Marquart:
Da sollte man dann einen Arzt aufsuchen ;-)
Gerald
Hallo,
Am 24.07.19 um 08:46 schrieb Marc Haber:
Kann, aber muss nicht sein. Zumindest wäre so die Energieversorgung einfacher zu lösen.
Dann wäre ggf. eine Batterie gar nicht mal so schlecht? Perfekte galvanische Trennung bei Blitzeinschlag und Freileitungsfall.
*BINGO* Dann wäre es nur noch ein einfacher NPN-Transistor in open collektor, ggf. mit Monoflop als Siganlformer. Zum Ansteuern brauchst Du da weit unter 1mA ...MfG
Uwe Borchert
Und der Arzt sagt dann: lt. Fieberthermometer isset selbst in ihrem Arsch kälter als draussen...
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
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