Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz? - Page 2

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Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?

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Im ELF-Band ist der Datendurchsatz äußerst bescheiden.

mfg
Wolfgang



Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?

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Hihi, so etwas merkt man natürlich immer erst hinterher! :-)

Gruß Lars

Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?
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Hm...gute Idee!
Für den Anfang war wohl erst mal die Speicherung geplant, aber bitte,
ohne Livebild macht's für mich auch keinen Sinn. Ich seh' mich jetzt
schon die RG58-Trommel schleppen...

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Nen Koaxkabel scheint mir momentan eine recht einfache Lösung
für's Problem zu sein...und warum nicht mal zur Abwechslung über
eine Leitung in beiden Richtungen übertragen. Sooo schlimm ist das
nun aucht nicht, zumal die Steuerbefehle wirklich nur ein paar
Bits pro Sekunde sein dürften...



Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?

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Hihi, also doch auf dem Boden der Realität angekommen. :-)

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Technisch gesehen ist das wirklich Pipifax. Da würde ich mir eher
Gedanken um den Wasserdruck das Kabelgewicht, Strömungen, das Verhaken
am Grund etc. machen. Eigentlich wollte ich wegen Gewicht, Dämpfung etc.
ein Kabel mit Schaumdielektrikum vorschlagen, aber da bin ich unsicher,
ob die stabil genug sind. Insbesondere Druckstellen mögen diese Kabel
auf die Dauer überhaupt nicht!

Gruß Lars

Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?
Lars Mueller schrieb:
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Wenn du keine Frequenzen im GHz Bereich brauchst ist ein
Schaumdielektrikum unnötig - und bei höherem Umgebungsdruck ungeeignet.
Nimm RG58, ich glaube da ist selbst 10Mbit Ethernet über ca. 180m
möglich gewesen. Über LC Kombinationen kann man da auch noch den DC
drüberschicken, Ethernet wäre auch potentialgetrennt. Die Zugfestigkeit
und das Gewicht des Kabels solltest du noch einem Datenblatt entnehmen.

Martin

Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?

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100% ACK, ich wollte auch keine Gegenrede halten, sondern habe nur
aufgeschrieben, was mir zum Thema gerade so einfiel, deswegen auch der
Vorschlag mit den Auftriebskörpern am Kabel, resp. einem Kabel, das
genau so schwer ist wie Wasser (wobei dann wieder zwischen Salz- und
Süsswasser zu unterscheiden wäre...).
Mit Livebildern würden natürlich etliche Probleme einfacher, resp. das
ganze würde überhaupt erst einen Sinn haben, denn wie soll man etwas
steuern, von dem man nichts weiss, als dass es 'irgendwo da unten im
Wasser' ist?
Da der OP aber ursprünglich von einer Funkfernsteuerung ausging, kann
es ja sein, dass er etwas ganz anderes meint, als wir uns mittlerweile
vorstellen :-), z.B. 100m _weit_ und nicht _tief_.

Wäre interessant zu erfahren, was das insgesamt werden soll...

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Gruss,
Michael

Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?
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An dieser Stelle möchte ich mal sagen, daß mit dieser Anfrage nun wirklich
schon einige Aspekte reingekommen sind, an die ich noch gar nicht gedacht
habe. (Liegt natürlich auch an dem Kabel an sich, das offensichtlich auch
erst mal gründlich bedacht sein will...)

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Für mich macht's auch nur noch so Sinn. Alles andere ist Kindergeburtstag.
Damit ist die Funkstrecke meines Erachtens vollständig aus dem Rennen.
Ultraschall liefert auch nicht die nötige Bandbreite auf dem Rückkanal,
bleibt
also nur noch Kabel: Schade :-(
(Jetzt kommt mir blos keiner mit Echtzeit-MPEG4-Kodierung der Videodaten
und Übertragung via Ultraschall auf nem 100-kHz-Träger: Gulp!)

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Heißt OP Original Poster? Egal, es soll aber sehr wohl in die Tiefe gehen

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Stimmt ;-)
Mein Bekannter und ich haben das Thema auch erst kurz besprochen,
genaueres folgt hoffentlich noch...

Grüße

Christian




Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?
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Die Literatur vermutlich nicht studiert.

Penzias, Goodman "Man Beneath the sea  A review of underwater
Ocean Engineeering " Wiley 1973

ist zwar steinalt, aber auf 800 Seiten relativ vollständig.
Hat insbesondere Kapitel
9 "Pressure Vessels and Hatches"
10 "Underwater Electrical Connections and Penetrators"
11 "Umbilicals"  = Kabel

Bei Bedarf leihweise.

MfG JRD

Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?
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Ich kann wie gesagt Bücher und Zeitschriftenartikel zu dem Thema
in Schachtel packen und leihen. Ich habe zwar auch deutsche, aber
die englischen sind ergiebiger.

MfG  JRD

Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?
"Christian Rötzer" schrieb:
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Warum eigentlich nicht. Es gibt schon Kameras mit eingebauter
Kompression, die haben RS232-Schnittstelle. Real-Video, etc. geht ja
auch über Modem/ISDN. Wenn du dann noch etwas QAM und Fehlerkorrektur
machst, dann hast du deine drahtlose Lösung, auch über Ultraschall -
wenn es denn notwendig ist. Die Energieversorgung ist halt dann wieder
schwerer (im doppelten Sinn :-)  ), ich denke nicht daß du ein Atom
U-Boot bauen willst :-).

Martin

Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?

Christian Rötzer schrieb:
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Hallo,

lass Dir von einem langjährigen Taucher sagen: versprich Dir nicht
zuviel vom Videobild. In sehr vielen Seen und Meeren ist die Sichtweite
sehr beschränkt, Ausnahmen sind da nur die kalten nährstoffarmen
Bergseen und tropische Meere.
Aber bei einer Sichtweite von wenigen Metern oder noch weniger ist die
Orientierung äußerst beschränkt.
Die Kamera müßte auch noch schwenkbar sein, oder mehrere Kameras.
Ausserdem müsste im Boot ein Tiefenmesser, ein Kompass und Lagesensoren
vorhanden sein deren Werte für den Fernsteuerpiloten angezeigt werden.

Bye


Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?
On Wed, 20 Aug 2003 15:37:22 +0200, "Christian Rötzer"

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Tja, das ist ja so, wenn man sich mit einer doch recht komplexen
Materie zum ersten mal beschäftigt, ist man überrascht, was da alles
zu Tage kommt. Und die hier besprochenen Dinge sind beileibe noch
nicht alles ;-)

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Das wäre aber in der Tat sportlich, wenn du das zum Laufen bringen
würdest!

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a.) Jepp!
b.) Das ist auch sportlich!

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Lässt du uns es dann wissen? Das Thema scheint hier doch den einen
oder anderen zu interessieren. Ich hatte mich vor einigen Jahren mal
mit einem ähnlichen Projekt befasst (mit nicht ganz so ambitionierten
Zielvorgaben...), ist dann aber nie konkret was draus geworden, weil
der Aufwand nicht unerheblich ist.
Die U-Boot-Modellbaufraktion kann dir da wohl auch nur ansatzweise
weiterhelfen, wie Rafael vorschlägt macht es Sinn sich anzusehen, wie
es 'die grossen' machen.
Wenn Interesse besteht, kann ich am Wochenende auch mal in meinen
Bücherschrank kucken.
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dito,
Michael

Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?

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Mit keiner, selbst bei den U-Booten verwendet man für
Unterwasserverständigung ein Hydrophon.

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Das Kamerabild als Video wirst du aber damit kaum
nach oben übertragen können, dafür brauchst du dann
schon ein Kabel.

Frank


Re: Unterwasser fernsteuern: Welche Frequenz?
Frank Müller schrieb:
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Theoretisch könnte das ROV ( oder was auch immer), ja eine Boje nach
sich ziehen, über die das an die per Kabel gesendete Signal an den
Empfänger/Steuergerät weitergesendet wird.
Gruß
MAtthias

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