random_rdtsc und random_rdrand

Sep 29, 2026 Last reply: 2 days ago 190 Replies

Das ist halt leeres Sprücheklopfen, und obendrein unrichtig.

Könnte man das nicht per x'p/f'up in sci.crypt, de.comp.security.misc, de.sci.mathematik, sci.crypt.research, sci.crypt.random-numbers, alt.security.pgp, talk.politics.crypto diskutieren? Bevor das Usenet 2027 endgültig abgeschaltet wird, käme da noch etwas Schwung in die Bude.

Empfehle Chuck Schellong auch, das Projekt auf:

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vorzutragen, die sind immer an bahnbrechenden Innovationen interessiert. Vielleicht geht sich sogar ein Talk auf dem diesjährigen 40C3 aus:

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, die bieten immer wieder eine Bühne für Kryptoexperten.

Volker

Widerlege meine Aussage. Jedoch ohne platte Behauptung und nicht ohne Begründung.

Das wirst Du nicht machen, weil das nicht geht.

Hallo Volker,

Du schriebst am Sun, 18 Oct 2026 19:13:21 +0200:

Man könnte das auch mal endlich ganz ignorieren, weil die unendliche Geschichte von Behauptung und Gegenbehautung (oder gar -Nachweis) durch ein paar Leute, die Fehlinformationen nicht ausstehen können, halt nie zu einem Ende kommen kann. IMHO hat inzwischen aber auch der letzte Mitleser hier mitgekriegt, wer hier "die Lage peilt" und wer nicht - damit meine ich, ist "links liegen lassen" die beste Methode, um Falschinformation abzustellen. Auch, wenn die Gruppe hier dann nur noch 1/4 des jetzigen Umfangs haben wird...

Das wollte ich damit durch die Blume sagen, nachdem mein "Don't Feed the Trolls"-Schild offenbar wenig Beachtung fand. Ich kann das dringende Verlangen, Schwachsinn zu korrigieren, durchaus verstehen - aber manche Fälle sind einfach hoffnungslos:

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Keine Bühne für den tragikomischen Clown.

Volker

Ein OTP zB zu invertieren ergibt nicht ein neuen OTP, sondern erhöht die Entropie um ein Bit. Somit ist nicht mehr Sicherheit zu erwarten, als durch diese eine Bit eben gewonnen wird. Dasselbe gilt für ähnliche Transformation, Auswahlen usw.

Thomas Prufer

Könnte man das nicht per x'p/f'up in sci.crypt, de.comp.security.misc, de.sci.mathematik, sci.crypt.research, sci.crypt.random-numbers, alt.security.pgp, talk.politics.crypto diskutieren? Bevor das Usenet 2027 endgültig abgeschaltet wird, käme da noch etwas Schwung in die Bude.

Empfehle Chuck Schellong auch, das Projekt auf:

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vorzutragen, die sind immer an bahnbrechenden Innovationen interessiert. Vielleicht geht sich sogar ein Talk auf dem diesjährigen 40C3 aus:

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, die bieten immer wieder eine Bühne für Kryptoexperten.

Volker

Sieghard Schicktanz wrote on 18.10.2026 23:02:

Eines wird hier vergessen: ich habe keine Falschinformation eingebracht. Ich habe mittels der Tabelle in allen Einzelheiten bewiesen, daß mein Verfahren sicher ist. Alle Anderen stellen platte Behauptungen auf, ohne irgendwelche Begründungen/Nachweise.

Alle weiteren Eigenschaften sollten Allgemeinwissen sein, woran man hier aber zweifeln kann. Beispielsweise kann ein OTP fast beliebig aufgeteilt und neu zusammengesetzt werden. Dadurch bleiben die Sicherheit und Qualität des Pad praktisch unverändert.

Der Inhalt eines OTP ist in höchster Qualität gleichverteilt. Dadurch ist ein Großteil der Arbeit bereits getan. Deshalb ändern sich durch Neuanordnung des Inhalts an kryptographischer Qualität und Sicherheit praktisch nichts. Das ist doch logisch und bekannt!

Man darf es praktisch damit lediglich nicht übertreiben. Ich habe schon vor einiger Zeit darüber nachgedacht, daß an den Übergangsstellen der Flicken leichte Störungen der Qualität auftreten können, mit geringer Wahrscheinlichkeit. Wenn nun aber zwei Flicken mit z.B. 723442 | 237248 Byte aneinander stoßen, sind solche Effekte garantiert vernachlässigbar! Die Flicken eines Pad dürfen jedoch nicht z.B. 1 bis 3 Byte groß sein. Das ist ebenfalls sehr logisch.

Ich invertiere keinen OTP - das wäre viel zu einfach. Ich teile einen OTP in sehr viele Teilstücke auf und ordne diese zufällig neu an, so daß ein neuer einmaliger OTP entsteht. Dabei bleibt ein großer Teil des OTP-Inhalts per Zufall ohne Verwendung. Ein großer zufälliger Teil des Inhalts wird in der Byte-Folge umgedreht.

Kryptographische Qualität und Sicherheit bleiben praktisch gleich. Aber es ist ein generierter einmaliger neuer OTP, weshalb die eine Quelle immer wieder verwendet werden kann.

Aus anderem Posting: Alle weiteren Eigenschaften sollten Allgemeinwissen sein, woran man hier aber zweifeln kann. Beispielsweise kann ein OTP fast beliebig aufgeteilt und neu zusammengesetzt werden. Dadurch bleiben die Sicherheit und Qualität des Pad praktisch unverändert.

Der Inhalt eines OTP ist in höchster Qualität gleichverteilt. Dadurch ist ein Großteil der Arbeit bereits getan. Deshalb ändern sich durch Neuanordnung des Inhalts an kryptographischer Qualität und Sicherheit praktisch nichts. Das ist doch logisch und bekannt!

Man darf es praktisch damit lediglich nicht übertreiben. Ich habe schon vor einiger Zeit darüber nachgedacht, daß an den Übergangsstellen der Flicken leichte Störungen der Qualität auftreten können, mit geringer Wahrscheinlichkeit. Wenn nun aber zwei Flicken mit z.B. 723442 | 237248 Byte aneinander stoßen, sind solche Effekte garantiert vernachlässigbar! Die Flicken eines Pad dürfen jedoch nicht z.B. 1 bis 3 Byte groß sein. Das ist ebenfalls sehr logisch.

„Jesus sagte: ‚Lasst die Leute sich setzen!‘ Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer. Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, so viel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen. Als die Menge satt geworden war, sagte er zu seinen Jüngern: ‚Sammelt die übrig gebliebenen Brocken, damit nichts verdirbt!‘ Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Brocken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren. Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: ‚Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.‘“ – Joh 6,10–14 EU

/ralph

Am 19.10.26 um 14:28 schrieb Ralph Aichinger:

DAS muss ja eine riesige Kifferei geworden sein. Gras für 5000 Männer!

/Gerhard

Am 19.10.2026 um 15:45 schrieb Gerhard Hoffmann:

"Chuck" Helmut war unter den 5000 Männern, hatte aber noch was Härteres dabei - Hero-in, oder so.

:)

Es ist ein wiederverwendeter OTP, mit einigen Bits Zufall aufgehübscht -- "ordne diese zufällig neu an". Und damit ist die ist die kryptographische Sicherheit auf dies einige Bits Zufall reduziert.

Invertieren ist eine einfache, anschauliche Art des Zufalls. Ein Stück rückwärts lesen ist ein wenig komplexer, bringt aber auch nur wenig mehr Zufall rein.

Aber das magst ned verstehen, oder kannst es nicht, oder...

Thomas Prufer

Aber nein, der OTP0 wird _nicht_ wieder zur Verschlüsselung verwendet! Der gelesene OTP0 verschlüsselt nie etwas, sondern der durch den Flicken-Generator neu gebaute einmalige OTP-on-the-fly verschlüsselt ausschließlich. Und zwar nur einmal! Ein zweites Mal das Gleiche bauen, ist praktisch unmöglich!

Die Ausgabe des Flicken-Generators repräsentiert einen neuen Einmal-OTP. Einmal-OTP - das ist doch genau die berühmte Forderung! Noch nicht bemerkt? Einmal-OTP sogar zwangsweise!, während die Standard-Verfahrensweise keine Mehrfachverwendung verhindert! Der OTP0 bildet nur die Datengrundlage für den Flicken-Generator. Nur Vorteile, Vorteile, Vorteile! Dies wird aber alles nicht begriffen.

Es soll gar kein zusätzlicher Zufall hineingebracht werden! Sondern der OTP-on-the-fly soll sich stets möglichst vollkommen von dem OTP0 unterscheiden.

Ich werde permanent mißverstanden, wie es scheint. Kann sein, daß ich das alles schon 6-mal glasklar beschrieben habe. In Deiner Schilderung steckt gar kein praktischer Sinn!

Einmal grundsätzlich: Zum knacken eines wiederverwendeten OTP brauche ich in jedem Fall mehrere, eher ziemlich viele verschlüsselte Texte. Wenn deren Inhalt jetzt nicht Sprache ist sondern irgendwas binäres, komme ich mit Statistik auch nicht so richtig weit.

Kann hier "im Prinzip knackbar" kompatibel sein zu "in der Praxis gut genug"? Grundsätzlich gefragt, nicht ob dieses Ziel nicht auch sehr viel einfacher erreichbar gewesen wäre.

N.B: Simon Singh, The Code Book habe ich gelesen, aber ab der Mitte nicht mehr recht verstanden. Setzt also bitte großes Unwissen voraus.

Am 18.10.2026 um 13:02 schrieb Helmut Schellong:

Wie und wo werden die 10 GB ge-backup-t?

(die *.pem kann man zur Not ausdrucken.)

Weil es beweisbar unknackbar *ist*. Wenn man es nur einmal benutzt - nicht mehrfach.

Die anderen Verfahren sind halt nicht beweisbar unknackbar, aber eben praktisch unknackbar. Und damit hat der Rest der Welt "gar kein Problem".

Stefan

Stefan Reuther wrote on 19.10.2026 17:47:

Ich habe genug Platz auf meiner Homepage: 250 GB Ich lade halt per sftp hoch.

Auf eine große Speicherkarte kann ich auch speichern.

Das weiß ich. Ich stellte mir diese Frage, weil, nachdem ich offensichtlich OTP verwenden will, dieses Verfahren hier als schlecht und sehr problematisch hingestellt wurde.

Die verwende ich seit längerem. Dafür habe ich Skripte, die die Arbeit komfortabel und damit schnell machen.

"Heroin - eine Handelsmarke der Bayer AG."

HTH, Alex.

Und der OTP vernünftig ist.

Grüße Marc

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