Diesmal Spannungs- und nicht Stromsicherung gesucht

Feb 24, 2020 324 Replies
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Hallo, ich bin möglicherweise nicht up-to-date, oder es gibt so was überhaupt nicht: Ich suche eine Schaltungslösung für eine Sicherung welche bei einer konkreten Spannung ein Signal, Relais, ect. auslöst. Zur weiteren Verwendung. Aber: Sie darf unterhalb ihrer Ansprechschwelle eigentlich keinen nennenswerten Strom aus der Messquelle ziehen. Rein theoretisch ein Schmitt-Trigger mit vorgeschalteten Mosfet. Geht aber leider nicht da gewünschte Schaltschwelle bei ca. 200mV liegt. Kann man so was überhaupt realisieren? Danke für ein paar Anregungen, Gruß J.J.


Du träumst ersthaft davon, Deine Gesamtschaltung einschließlich des Leistungsausganges aus 200 mV zu versorgen?

Eine Möglichkeit wäre angesichts des sehr geringen Ruhestroms eine Batterieversorgung. Die bedeutet dann aber, daß ein Sicherheitselement wegen leerer Batterie ausfallen kann. Ein Ausweg, da Du ja wohl nur einen einzigen kurzen Schaltpuls brauchst, wäre ein großer Kondensator parallel zur Batterie und eine zweite Schaltschewelle zur Selbstüberwachung.

Am 24.02.2020 um 16:02 schrieb Jürgen Jänicke:

Es wird ja wohl noch eine Versorgungsspannung geben, also z.B. LM10 nehmen.

KOP oder exotischer OP. Der dann aber eine Versorgung benötigt: 1,5V ... 5V mit wenig Strom. Vermutlich muß die galvanisch getrennt sein.

  • Reichelt hat inzwischen kleine DCDC mit wenig Koppelkapazität
  • Alternativ ein Grab Optokoppler
  • Vielleicht ist eine Batterie ausreichend.

Optokoppler schalten reicht nicht ?

MfG JRD

Nix da, falsch verstanden. Selbstverständlich gibt es eine Versorgungsspannung. 12V oder 9V ggf. Die 200mV sollen nix versorgen, im Gegenteil, sie sollen so wenig wie möglich von dem Meßeingang belastet werden. J.J.

Halt ein OPV mit FET und RailToRail.

Wenn die 200mV auf GND bezogen sind genügt ein CMOS-KOP. TI-Bezeichnung: TLC372 ( open drain ) oder TLC3702 ( push-pull ). ST-Bezeichnung: TS372 , TS3702. TLC3702 DIL hat Reichelt.

MfG JRD

Geeignet ist die LinCMOS-Familie:

Eingangsspann. -0.3 .. +14 bei Ub=16V Eingangsstrom <1 pA typ. Ub >= 1.4 V .. 16 V

TLC251, TLC271, ...

Besonderheit: die Stromaufnahme ist in drei Stufen einstellbar.

Am 24.02.2020 um 16:02 schrieb Jürgen Jänicke:

Man könnte mit dem MOS-Fet bei Überschreiten der Schaltschwelle einen Kurzschluss machen, der dann eine Schmelzsicherung auslöst. Schaltet man dann noch eine Diode in Sperrrichtung parallel, löst die Sicherung auch bei Verpolung aus.

Das kann jeder billige single-supply Op-Amp mit FeT-Eingang.

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Am 24.02.2020 um 18:15 schrieb Jürgen Jänicke:

Und was heißt "so wenig wie möglich" in realistischen Zahlen?

Vorausgesetzt, der arbeitet mit einer Eingangsspannung, die geringer sein darf als V- des OPV.

Wieso geringer? Wir haben hier einen vorgegebenen Schaltpunkt von plus

0.2 V und nirgends ist angedeutet, daß diese Spannung je negativ werden könnte.

< . . .>

Danke, das sehe ich mir mal an. <1 pA ist sehr gut und völlig ok. Gruß J.J.

Am 24.02.20 um 20:39 schrieb Stefan:

da muss man noch ein paar Nebenbedingungen beachten - Sicherungen lösen relativ träge aus, so lange muss der Strom zur Verfügung stehen und er darf in der Zeit nichts anderes schädigen.

Gerald

Am 25.02.20 um 07:53 schrieb Jürgen Jänicke:

OK, ich will man nicht so wütend sein, weil mir hier zuviele Trolle rumlaufen. Weil du bis jetzt nichts gelesen hast, was dein Problem löst:

Nimm also eine passende Zenerdiode, zwei Widerstände, für die Z-Diode und für die Basisleitung, einen Kondensator für 100 nF von Basis nach Emitter und einen Transistor, der eine Relaisspule treibt, Freilaufdiode nicht vergessen. In den Kollektor legst du diese Spule oder eine LED, und wenn die Z-Diode leitend wird, schaltet der Transistor die LED oder dein Relais ein.

Holger

Am 25.02.2020 um 10:55 schrieb Holger:

Ganz offensichtlich völlig unbrauchbar.

Am 25.02.20 um 11:09 schrieb Sebastian Wolf:

Quatsch.

Am 25.02.2020 um 11:20 schrieb Holger:

Aha, du bist es also der keine Ahnung von Elektronik hat, das aber anderen unterstellt. Das wird wohl Teil deiner Geisteskrankheit sein.

Am 25.02.20 um 11:23 schrieb Sebastian Wolf:

Du weißt also nicht, wie Transistoren funktionieren, Z-Dioden sind dir unbekannt. Crowbar-Schaltungen hast du nie gesehen. Analoge Netzteile kennst du nicht. Was laberst du hier eigentlich für einen Dünnschiß? Ich hoffe doch, daß jetzt auch der Rest der NG sieht, daß du gängige elektronische Bauteile und übliche Schaltungstechnik nie gesehen hast und hier nur deine Geisteskrankheiten und Beleidigungen verteilst. Du bisr einfach nur bekloppt.

Holger

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