Am 21.10.2024 um 18:54 schrieb Bernd Mayer:
>> Bosch/Steinel Gaslöter MGL1300
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Hallo,
erst mal Danke für den link. . Bei Lötspitzen, etwa 650 bis 655, steht da allerdings: "Nicht mehr lieferbar, kein Ersatz"
Vielleicht sind ja die Teilenummern hilfreich für eine weitere Suche.
Bernd Mayer
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K
Klaus Bahner
Auf der Explosionszeichnung sind natürlich keine Dimensionen angegeben, aber so rein von der gezeichneten Form her erinnern die mich and die Weller XT Serie. Das ist selbstverständlich nur ein Schuß ins Blaue aber du kannst ja mal nachmessen oder Bilder vergleichen.
Gruß Klaus
F
Frank Scheffski
Klaus Bahner schrieb am Wed, 23 Oct 2024 21:49:40 +0200:
Das mag auf den ersten Blick so aussehen, aber Gaslötspitzen besitzen im Inneren einen keramischen Katalysator, um die Lötwärme zu erzeugen. Weller XT ist für elektrische Lötkolben.
Mit etwas Pech, sind passende Spitzen nicht mehr verfügbar:
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MfG
Frank
K
Klaus Bahner
OK, das war mir nicht bekannt. In meiner Naivität war ich davon ausgegangen, daß die Lötspitzen in einem Gaslöter von einem kleinen Brenner beheizt werden. BTW, Was ist das für ein Katalysator? Katalytische Oxidation von Butan klingt ziemlich ineffizient ... Und wie setzt man die Katalyse in Gang ohne erst einmal die Keramik vorzuwärmen??
Gruß Klaus
F
Frank Scheffski
Klaus Bahner schrieb am Wed, 23 Oct 2024 22:38:53 +0200:
Das ist so eine Art Wunder oder auch nicht. Wenn man das Teil zündet (je nach Typ z.T. per Piezo), brennt zuerst eine Flamme, dia aber ausgeht, wenn die Keramik glüht. Das heiße Abgas riecht sehr charakteristisch und deutlich anders, als luftverbranntes Butan.
Seit der Erfindung leistungsstarker Akkulötstationen liegen meine Gaslöter aber nur noch teilnahmslos rum, hab mir mit dem Abgas zu oft die Griffel verbrannt oder sinnlos Zeug angesengt.
MfG
Frank
S
Stefan Wiens
Mit dem Abgas kann man aber auch Schrumpfschlauch ohne Werkzeugwechsel beheizen.
Bringen denn die Akkuteile auch >> 100W? Und sind sie im Gelände ebenso handlich?
F
Frank Scheffski
Stefan Wiens schrieb am Thu, 24 Oct 2024 08:23:37 +0200:
Ja, aber outdoor auch nur bei Windstille und kleine Schläuche.
Entweder als Aufsteckteil für einen Werkzeugakku, dann hat der
24V-Kolben ~18V oder als "normale" Station mit 25,4V und dann hat der T12-Kolben seine volle Leistung. Dazu die fette Spitze und man kann auf dem Dach auch problemlos einen dicken Antennenstecker anlöten.
Weißt Du, wie geil eine Makita-Akku-Heißluftpistole ist?
MfG
Frank
V
Volker Bartheld
Sicher nicht geiler als mein Stihl-Benzinrasierer:
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Volker
F
Frank Scheffski
Volker Bartheld schrieb am Thu, 24 Oct 2024 18:21:03 +0200:
Lächerliches Spielzeug!
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MfG
Frank
V
Volker Bartheld
SPITZENMÄSSIG! Also den Spot kannte ich noch nicht. Hut ab, Nissan. Und die Geräusche erst, diese Mimik. Da haust Dich weg. Sehr schön, rettet den Abend!
Was den Abend dann leider wieder überschattet ist die Tatsache, daß der Leaf gestorben ist, Nissan nur noch diesen verfetteten Ariya im Angebot hat, den sie euphemistisch "Coupé-Crossover" nennen und wir auf den "kleinen Alltagsheld" S04 in 'schland vermutlich warten müssen, bis die Hölle zufriert. Wenn die 6kW Antriebsleistung überhaupt jemand kauft, da hat ja schon fast jeder Laubbläser mehr.
Gibts denn im Jahr 2024 a. D. echt kein modernes Pendant zum VW eUp *)?
Volker
*) Ja, da wäre der Dacia Spring Electric 45. Das ist aber m. M. n. kein Kleinwagen, sondern mehr eine Art Mini-E-SUV. Ich hasse SUV. Der Renault Twingo Electric ist momentan ja auch nur ein feuchter Traum.
Ist dann wenig überraschend, warum die Menschen, die ein pragmnatisches Fahrzeug suchen, lieber ihren alten Kram behalten und nicht 40k€ für das kleinste vollelektrische Einstiegsmodell von VW namens ID.3 raushauen, das ihnen viel zu groß ist. Und Subventionen bringen da auch nichts, denn die 1-2-3-5k€ Ersparnis sind der Tropfen auf dem heißen Stein.
Findet vielleicht der Klein-Fein-Eigenheimbesitzer mit Dach-PV für den Drittwagen attraktiv.
F
Frank Scheffski
Volker Bartheld schrieb am Thu, 24 Oct 2024 19:58:52 +0200:
Die Attraktivität ist das Eine, aber zuerst kommt halt die Praktikabilität und mir fiel es unlängst wie Schuppen aus den Haaren, daß das eben nicht nur für das E-Auto gilt, sondern auch für wuchtige E-Bikes und Lastenfahrräder aller Körnungsgrößen: Wo Hindemith?
Wieviele Monsterzwei(/drei-)räder passen in einen typischen Mietskasernenhausflur, bis keiner mehr die Treppe erreicht? Nach wievielen ist der eventuell ebenerdig erreichbare Innenhof zugestellt? In den Keller schleppen (das E-Bike)? Vor dem Haus, auf dem Trottwar?
Ich wohne in einem Altbau mit 8 Wohneinheiten. Das Haus ist 3 PKW-Stellplätze breit, davon ist einer eine häßlich bepflanzte Grüninsel und einer eigentlich eine Einfahrt (abgesenkter Bordstein), die aber de facto im Haus keine Fortführung mehr findet, das ist ein Relikt aus Zeiten, in denen man dort mit dem Pferd durch ist. Zum Glück gibt es "nur" 5 PKW im Haus und gegenüber ist ein großes unbebautes Grundstück, das für freie Parkplätze auf der Straße sorgt. Im Hausflur steht die Armada der Mülltonnen und die Briefkastenanlage.
2 normale Fahrräder abgestellt und es wird schon unbequem. Zum Glück hat keiner ein Lastenfahrrad, aber ich muß mich schon fragen, wo ich hier die Segnungen der modernen Fortbewegung laden oder abstellen soll. Das geht im überwiegenden Maße wohl nur für Eigenheimbesitzer.
MfG
Frabk
V
Volker Bartheld
Ich nenne die Teile übrigens Pedeleptika und 90% der Menschen, die ich drauf sehe, sind entweder mit der Antriebsleistung überfordert oder einfach zu faul zum treten.
Die/Deine eigentliche Frage nach dem Wohin mit dem inflationären Elektromüll kann ich Dir nicht beantworten. Solange ich zwei halbwegs gesunde Beine habe und nicht grad in Kaltern-Dorf wohne, radle mit Nudelvergaser.
Zu den E-Rollern stellen, idealerweise kreuz und quer auf Geh- under Radweg.
Wurde in München mal subventioniert. Rate, wieviele Lastenfahrradler tatsächlich Bierkästen, Großeinkauf oder Kinder transportieren?
Mei. Stell Dich nicht so an un ziehe in ein größeres Haus *). Deine Armut kotzt mich an.
Volker
*) Die Hartz-IV-^WALG-II-^WBürgergeldempfänger dürfen lt. Lindner (Freunde der Petrochemie) und dank Pauschalisierung der Wohnkosten auch bald frei entscheiden, wie sie - ich zitiere sinngemäß: "wohnen und wie sie heizen wollen".
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T
Thomas Prufer
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"Tailgator Gas Blender"
Thomas Prufer
A
Axel Berger
Meine Großnichte arbeitet in Brandenburg beim Arbeitsamt. So viel verdient man da nicht, sie und ihre Kolleginnen achten bei sich zu Hause deutlich auf Heiz- und andere Energiekosten. Dann sehen sie die Nachzahlungsabrechbnungen, die ihnen ihre "Kunden" jedes Jahr vorlegen, und die sie nach Gesetz ungekürzt durchwinken müssen.
Einige Kolleginnen haben wohl schon durchgerechnet, wie weit sie in Teilzeit gehen müssen, um gerade so eben die Aufstockergrenze zu erreichen und dort auf einen Schlag komplett alle diese Segnungen (haufenweise Dinge plötzlich kostenlos) auch genießen zu können.
W
Wolfgang Strobl
Am Thu, 24 Oct 2024 21:13:45 +0200 schrieb Volker Bartheld snipped-for-privacy@bartheld.net:
Oder beides. Wenn jemand generell nur noch mit vernachlässigbaren 30-50 Watt treten muss, bei Schreckreaktionen aber kurzzeitig das Fünffache davon aufbringt, dann reichen die 340 Prozent, die ein 600 Watt-Pedelecmotor von Bosch zugeben darf und kann, um rapide auf ein Tempo von 25 km/h zu kommen. 200 Prozent Zugabe, mit der heute fast jedes bessere Pedelec "unterstützt", reichen dann immer noch, um mit 40 Watt dauerhaft ein Tempo von 22 km/h zu halten.
Könnte einem egal sein, wenn die Dinger nicht in Verkennung ihrer Eigenschaften rechtlich weitgehend als Fahrrad eingestuft worden wären und demzufolge auf viel zu vielen Gehwegen legal gefahren werden dürfen und gefahren werden.
Wenn man zeitweilig ein Handicap hat und nicht einfach zur Seite springen kann, ist es bisweilen beängstigend, wenn einem so ein Trum entgegenkommt und man schon am Fahrstil erkennen kann, dass da nicht die Person fährt und steuert, die draufsitzt, sondern eine Motorelektronik entscheidet, mit wie viel Leistung im Moment angetrieben wird. Die eher implizite Suggestion von Bosch und anderen, dass der Motor demnächst ohnehin den Fahrer oder die Fahrerin an Intelligenz und Reaktionsvermögen übertreffen wird, halte ich für Wunschdenken. :-}
Netter Begriff jedenfalls, muss ich mir merken. Die Diagnose bzgl. der Leistung deckt sich mit meinen Beobachtungen und ich konnte es sogar messen statt es nur zu schätzen, was bekanntlich sehr unzuverlässig ist. :-)
A
Axel Berger
Entgegen ist harmlos. Schlendernde, sich unterhaltende Fußgänger bewegen sich auf Wegen im Park durchaus auch mal einen Schritt seitwärts. Wenn dann von hinten unhörbar ein schweres, kantiges, hartes, schlecht manövrierbares Trumm mit hoher Geschwindigkeit angerauscht kommt, ist es nur Glück, den Spaziergang gesund und heil zu beenden.
R
Rupert Haselbeck
Axel Berger schrieb:
Warum werden all diese toten und schwerstverletzten Spaziergänger, welche da offenbar jeden Tag von wildgewordenen eBike-Piloten angefahren werden, in der Presse, in Funk und Fernsehen, derart verheimlicht, dass man nie davon hört? Warum beklagt sich keiner über all die Mountain-Bike-Rowdys, welche inzwischen so gut wie alle Wanderwege, ja sogar Forstpfade und gar Fußgängerzonen unsicher machen, weil sie allesamt so schnell und unkontrolliert unterwegs sind, dass sie niemandem ausweichen können und daher massenhaft Wanderer, Touristen und Forstarbeiter etc. zu Tode kommen? Ach, die gibts auch nicht? Na sowas aber auch...
Und für den Fall der Fälle sollte man eben einen Wanderstock benutzen. Damit wird das Gehen wesentlich leichter und sicherer. Aber vorsichtig muss man natürlich auch damit sein, damit der Stock nicht versehentlich in die Speichen eines allzu knapp vorbeifahrenden Radl-Rambos kommt
MfG Rupert
W
Wolfgang Strobl
Am Mon, 28 Oct 2024 10:50:04 +0100 schrieb Rupert Haselbeck snipped-for-privacy@gmx.de:
Ja danke. "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen." Du meinst, wenn jemand vor Schreck abrupt zur Seite tritt, um nicht angefahren zu werden und dann wochenlang an der Zerrung laboriert oder sich die Heilung einer vorhandenen Verletzung sich deswegen verzögert oder eine vorhandene Behinderung sich verschlimmert, dann ist das keiner Rede wert? So sieht du aus.
Noch so viel Geschwätz kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zu viele eBiker mit der üppigen Leistung des Motors eines Fahrzeugs überfordert sind, welches lediglich formal ein Fahrrad ist. Wenn, wie die Unfallstatistik zeigt, viele eBiker selbst Opfer ihrer Überforderung werden, könnte man das ja als selbst gewähltes Schicksal abtun, immerhin regt sich bei richtigen Motorrädern ja auch keiner darüber auf.
Aber ausgerechnet diejenigen als Lügner zu beschimpfen, die meistens so gerade noch zur Seite springen konnten, das hat schon ein besonderes Gerüchle.
PS: was "Wege im Park" angeht, die meisten angelegten Parks, die ich kenne, erlauben auf den vielen Wegen keinen Fahrradverkehr bzw. haben für die Durchquerung separate Wege für Fußgänger und Radfahrer. Dass diese Regelungen meist sowohl von Fußgängern als auch von Radfahrern ignoriert werden, ist ein separates Thema. Worum es mir speziell im Zusammenhang mit heftig motorisierten "Fahrrädern" (aka Pedelec) ging, ist der Umstand, dass Nutzern dieser "Fahrräder" durch die rechtliche Einstufung erlaubt wurde, auf Gehwegen mit nahezu unregulierten Fahrzeugen zu fahren, die ein Spektrum von auf 25 km/h begrenzten Mopeds (aka Mofas) bis hin zu regelrechten Kleinlastern abdecken.
Insbesondere außenorts sind die meisten Radwege tatsächlich kombinierte Geh- und Radwege, oft sogar in beiden Richtungen, insofern ist das ein reales Problem und keine Ausnahme.
Aber auch innerhalb von geschlossenen Ortschaften muss man heute auf zu vielen Gehwegen damit rechnen, dass sie legal mit 600W-Motorfahrzeugen benutzt werden, noch selten, aber zunehmend inzwischen sogar von Kindern, die gerade erst die ersten vier Grundschuljahre hinter sich haben. Bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen die damit sogar auf reinen Gehwegen fahren.
H
Heinz Schmitz
Es gibt bei uns doch nur noch wildgewordene Autofahrer. Und dass ein Fußgänger in der Dämmerung über einen mittig quer über dem Fußweg abgelegten e-Roller gefallen ist, macht der Presse keinen Mehrumsatz.
Grüße, H.
PS Radfahrer sind eine Pest: Statt am Verkehr teilzunehmen, gehen sie selbstverständlich davon aus, dass der Verkehr an Ihnen teilnimmt.
A
Axel Berger
In Köln leider nicht. Die "Radfahrer dürfen alles, immer und überall" Lobby ist hier besonders stark. Kölner Radfahrer schließen aus der Erlaubnis, gegen Einbahnstraßen fahren zu dürfen, auch den Anspruch, dabei an Engstellen automatisch Vorfahrt zu haben und nie warten zu müssen. Genau wie in Fußgängerzonen natürlich die Fußgänger beim Quergehen aufzupassen haben wie beim Überqueren einer Hauptstraße und sich nicht etwa die Radfahrer der Geschwindigkeit der dortigen Hauptnutzer anpassen.
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