Prüfbuchsen für Scope-Tastköpfe

Mar 08, 2008 15 Replies

Bei welchen der üblichen Versender bekommt man denn Prüfbuchsen für Scope-Tastkopf-Spitzen zum Einlöten auf Platine und zum Einbauen in Frontblenden?



MfG Dirk


Hi Dirk! "Dirk Ruth" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...

U.A beim C***** z.B BNC-Buchse Art.: 730400

Peter

Bürklin 35F231, 35F234, 35F350, oder 35F357

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Das verwirrt mich etwas. Typischerweise möchte man die Spitze nicht in eine Buchse stecken. Sonst bekommt man sie schnell abgehebelt. Die oben angegebenen Prüfbuchsen sind für 2mm, oder 4mm "Bananenstecker" konzipiert. Bei Messpunkten für Tastkopfspitzen auf Platine bewähren sich Vias mit freigelassenem Lötstopplack. An der Frontplatte sollte man normalerweise nicht mit der Prüfspitze rumstochern müssen.

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Kai-Martin Knaak http://lilalaser.de/blog

Ja schon klar - danke für die Belehrung ;-)

Ich suche aber dennoch 20 Stück Prüfbuchsen für Scope-Tastkopf-Spitzen und zwar jeweils zum Einlöten und zum Einbauen. Die o.a. Nummern sind nicht das Gesuchte.

MfG Dirk

Kai-Martin Knaak schrieb:

Manchmal mag man das allerdings doch, z.b. um eine wirklich saubere Masseverbindung (die langen Strippen sind nicht so ideal...) bei hohen Freqenzen herzustellen. Oder, um einen Tastkopf an einem Breadboard (üblich dann halt fliegend auf Massefläche aufgebaut) "dauerhaft" zu befestigen.Dass es öfters Gründe gibt, nicht einfach ein BNC-Kabel mitsamt Buchse zu nehmen sondern einen 10:1 Tastkopf, FET-Tastkopf o.ä. dürfte verständlich sein.

Ich hab eine Buchse der Art für Tek 3,5mm Minitastköpfe (P6106 und viele aktive z.b. P6046), leider nur eine und suche daher auch ne Quelle dafür (Tek war wenig hilfreich).

Gruß, Robert

Also eine Buchse, die automatisch Kontakt zu der Schirmung an der Spitze bekommt. Langsam ahne ich, was gemeint ist...

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Kai-Martin Knaak http://lilalaser.de/blog

Robert Obermayerschrieb: "

Ja genau sowas suche ich. Zumindest die Einbaubuchsen gibt es unter

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sind aber mit $12 praktisch unbezahlbar. Eigendlich findet man das an jedem Scope um die Tasköpfe abzuglichen und ich kann mir nicht vorstellen, das jeder Scope-Hersteller das extra für sich anfertigen läßt.

MfG Dirk

Ich meine mich an eine Diskussion vor ein paar Jahren in s.e.d. erinnern zu koennen, wo genau das bedauert wurde, naemlich dass es diese Testbuchsen sowohl fuer PCBs und Einbau eigentlich nur von Tek (zu entsprechenden Preisen) gab bzw. gibt. Konsens war wenn meine Erinnerung mich nicht truegt, dass die extrem brauchbar sind aber es wohl keinen Massenmarkt dafuer gibt und deshalb schwer beschaffbar und teuer sind. Du kannst ja mal dein Glueck versuchen und die Archive durchsuchen.

Gruss Klaus

^^^ Mir werden bei diesem Link sogar 20 USD angezeigt...

Ich schon. An den Geräten ist so einiges an Spezial-Kram verbaut, da fällt so eine Buchse nicht weiter auf. Bei Stückzahlen von einigen Tausend dürften auch die Preise nicht mehr so dramatisch ausfallen.

Mit einer Suche nach "oscilloscope test jack" ist mir immerhin eine Einlötbuchse mit einem 5 USD-Preisschild über den Bildschirm gesegelt:

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Kai-Martin Knaak http://lilalaser.de/blog

Klaus Bahner schrieb:

Eine behelfsmäßige, preiswerte Lösung sind 2 Vias (1x Signa, 1x GND) im Abstand von ca. 5mm nebeneinander. Den Tastkopf dann mittels Spiralfeder auf GND legen. Wenn man sich eigene Federn wickelt, geht's sicher auch noch enger. Aber ist natürlich in der Frequenz nach oben etwas eingeschränkt :-)

Gruss Rolf

Wenn ich Deinen Bedarf richtig verstehe, solltest Du ihn mit einem aus 1mm Kupferdraht gebogenem kurzen U, das Du in die Platine einlötest und aus einem rechteckigen Schlitz in der Frontplatte herausschauen läßt, selbst befriedigen können.

Du hast Recht damit, daß sowas an jedem Scope dran ist. Aber jedes Modell hat es in einer anderen Ausführung :-). Am professionellsten nimmst Du vielleicht zwei Ministeckbuchsen und gibst einen u-förmigen Draht dazu, an dessen Schenkeln die Stecker dazu sind. So in etwa siehts bei meinem Tek 475 aus.

Eine Buchse mit einem Stecker mit 5 mm Draht täts natürlich auch.

Grüße, H.

Heinz Schmitz schrieb:

Bei geringer Frequenz/lamgsamem Anstieg gehts. Nur wenns interessanter wird ist eine koaxiale Masseverbingung nahezu unumgänglich...

Die "Eich-Rechtecke" sind ja für den Tastkopf-Abgleich gedacht und bei den üblichen Tastköpfen ist sowieso ziemlich früh Schluß. Es ist ja erstaunlicherweise nicht unüblich, sich ein 200 MHz Scope zuzulegen mit nur einem Feld-Wald-Wiesen-Tastkopf :-).

Grüße, H.

Ich denke ich werde einen anderen Weg gehen. Es gibt doch diese "BNC to probe tip adapter", die jedem Tastkopf beiliegen und die man auch einzeln kaufen kann. Ich werde auf der BNC-Seite die Außenhülse soweit abdrehen, bis sie bündig mit dem Isolation-Kunststoff ist. Der innenliegende Pin steht dann etwas hervor. So kann man den Adapter in eine Platine einlöten.

MfG Dirk

Dirk Ruth schrieb:

Gibts leider nicht für alle. Zu den billigen, langsamen Gould hab ich z.b. welche, für die Tek Mini (3,5mm) bzw. Submini (2,5mm) gibts keine, da deren Tastspitze zu klein ist um in nen BNC zu passen. Tastköpfe geringer Kapazität gibts nahezu nur in klein, Active Probes sowieso nur.

Kann doch eigentlich nicht so schwer sein, bezahlbar an diese blöden Buchsen zu kommen?20$ geht doch echt nicht.Sowas kostet max. 1$.

Gruß, Robert

Wollte hier nochmals kurz die Ergebnisse zu diesem Thread vor 2 Wochen posten, falls jemand vor dem gleichen Problem steht.

Verwendet habe ich nun diese "Probe-Tip to BNC"-Adapter, wie sie guten Tastköpfen beiliegen. Diese lassen sich sehr gut löten. Bekommen habe ich Einzelne direkt von Testec aus Frankfurt (Artikel-Nr.: 20060). Der Preis ist mit 1,38 EUR durchaus i.O. und auch Verpackung und Versand ist mit 5,- EUR sehr moderat (alle Preise +MwSt). Testec bezieht diese aus Taiwan.

MfG Dirk

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