Hi Hans-Juergen,
Genau diese Litzenverhausortimente sind die Lizenz für total unübersichtliche Aufbauten und Wackelkontakte ohne Ende.
Nie wieder!
Marte
Hi Hans-Juergen,
Genau diese Litzenverhausortimente sind die Lizenz für total unübersichtliche Aufbauten und Wackelkontakte ohne Ende.
Nie wieder!
Marte
Die echten 60er/anfang 70er Consumerleiterplatten waren mit Tusche, hatten Lötaugen in Tropfenform und keinen Lötstoplack. Typisch noch ohne DIL-ICs. Das Sinclair-Layout mit fertigen DIL-Mustern und Klebebändern war eher nach 1975. Beim Apple ][ wurde das Layout noch so von Hand gemacht. Aber Jobs hat sich dann eingebildet dass man es digitalisieren und auf eckig bringen muß damit es modern aussieht.
Runde Kanten kann Eagle auch. Wie schon gesagt, können Ecken im hohen Frequenzbereich reflektieren. Im Blood "MECL System Design Handbook" ( pdf im www ) gibt es TDR-Fotos von dem Effekt. Allerdings hat sich Johnson ( "High Speed Digital Design: A Handbook of Black Magic" ) später mal dazu geäussert dass der Effekt für digitale Schaltung kaum nennenswerte Störung verursacht, aber für Analogschaltung beachtet werden muß.
MfG JRD
Warum nur habe ich auf den ersten Blick "eklig" gelesen?
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
cu Michael
Das kommt sehr auf die Frequenz an.
Sprich: bei normalen Leiterbreiten wird das erst deutlich über 10GHz ein Thema.
Und: er rechnet mit 90°-Ecken. Der Unterschied 45° versus rund ist nochmal geringer.
cu Michael
Danke für den Link, gebunkert Buch ist lesbar mit PDFreader ohne geknütter
ansonsten weitere interessante dokus...
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Das Buch wird im Web für teuer angeboten, ist allerdings von einer russischen Quelle kostenlos als pdf downloadbar. Wer checkt das pdf? " --- electronix.org.ru
---"
Grüße, H.
Schwaches Argument fürs propagieren von Raubkopien.
Der Neupreis war ehedem wohl $100. Heute bei ebay.com für ca. $50 zu haben. Wenn was gut ist, muß es nicht billig sein.
MfG JRD
Da hast Du sicher Recht. Ich habe auch ein ausgesprochen schlechtes Gewissen dabei, nutze allerdings das Buch nicht zum Geldverdienen.
Ich staune aber manchmal, was für Preise für solche Sachen verlangt werden. Zumal man erst nach dem Kauf feststellen kann, was man so erworben hat :-(.
Grüße, H.
Das Urheberrecht hat einen Zweck. Der geistige Urheber soll den Ertrag seiner Mühe ernten. Ihm das mit Hehlerware vorzuenthalten ist unmoralisch und zu recht strafbar. Das ist aber nur einer von zahlreichen möglichen Fällen.
Eine Dissertation ist öffentlich und muß als Pflicht publiziert werden. Daran, sie zu lesen, besteht oft ein berechtigstes Interesse. Helmut Kohl war bei weitem nicht der einzige, der alle Exemplare hat stehlen und einsammeln lassen. Gegen das Veröffentlichen einer Kopie damit vorzugehen, ist/wäre in meinen Augen ein Mißbrauch der Urheberrechts.
Viele neue Fachbücher sind zwei Jahre nach Erscheinen schon komplett vergriffen. Gebrauchtexemplare werden nicht selten zum Vierfachen des Neupreises gehandelt. Jemand verdient hier, der Autor ist es nicht. Wer hier eine gute Kopie erstellt und verbreitet, tut imho dem Autor eher noch einen Gefallen. Wer soll etwas zitieren, das er nicht kennt? N.B. ist mir dieses Verhaltn der Verlage komplett unverständlich und nur mit purer Böswilligkeit zu erklären. Bei bekannter und nachgewiesener Nachfrage sind mit heutiger Print-on-demand-Technik Kleinauflagen ferig gesetzter Werke billig und kein Problem. Die Zeiten, in denen einen Neuauflage in sinnvoller Mindestgröße ein finanzielles Risko darstellte, sind sehr lange vorbei.
Der Ebayverkäufer ist nicht der Urheber und hat keinen moralischen Anspruch auf angemssenen Gewinn. Wenn es das Buch auch noch neu mit Autorenbeitrag gibt, dann ist dieses Argument natürlich hinfällig. Ein guter Wiederverkaufspreis ist ein Kaufanreiz.
Vieles was man heute neu von Wiley kauft ( weil es gebraucht nicht zu haben ist ) ist ohnehin Paperback absehbar auf Maschinen von Amazon gedruckt:
Man kann sich zwar über die gierigen Verlage aufregen. Aber wie Heinz Schmitz schon richtig erkannt hat, sind die meisten Bücher inhaltlich eher enttäuschend. Die kommen typisch aus dem akademischen Paralleluniversum in dem die Autoren um jeden Preis publizieren, unabhängig ob es dafür Leser gibt. Verlage wie Franzis die bezüglich Preis/Inhalt auf Endkunden orientiert waren sind absehbar verschwunden. Das Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr. Besagt nicht, daß es Verlagen die den staatlichen Bereich abdecken gut geht: die üppigen Preise sind eben Zeichen der zu kleinen Absatzzahlen.
MfG JRD
Mich ärgert schon, dass viele Fachbücher mit einem Preis von 100 Euro belegt werden und als Käufer offenbar nur Bibliotheken vorgesehen sind, die solche Preise zahlen. Nur wenn der Professor eine Vorlesung nach einem Buch hält, das Studenten dann kaufen müssen, wird es vergleichsweise bezahlbar.
Ich habe hier gerade ein Buch von Palgrave Macmillan in der Hand, "Printed in Poland by Amazon Fulfillment Poland", was ich mal naiv als eine Form von Print-on-Demand verstehe.
In den USA sind Lehrbücher teilweise so astronomisch teuer, dass sich Studenten an Unis die Bücher nur mieten.
Die Ausgaben für den Export kosten oft nur die Hälfte oder ein Drittel.
/ralph
Die gibt's beim Hornbach für 14€...
Thomas Prufer
Meine Rede. Daß Bürklin nicht gerade günstig ist, steht außer Frage. Ich habe mir schlicht nicht die Mühe einer Preisrecherche gemacht. Wer Leitungen bis etwa
5mm² abisoliern muß, der braucht diese Zange. Punkt.Volker
Ich möchte noch einen ggf negativen Aspekt der Steckboards hinzufügen: die (in der Regel 5-poligen) parallel verlaufenden Steckreihen scheinen eine nicht zu vernachlässigende Kapazität zu haben. Vor einiger Zeit gab es auf Youtube die Aufzeichnungen der Vorlesungen zu Mikrocontrollern eines US-Uni-Profs und er erwähnte dies, weil es bei manchen Versuchsaufbauten der Studenten zu Problemen geführt hatte.
Mein' ja nur,
Josef
PS Der Dozent heißt Bruce Land (inzwischen emeritiert) und die Bezeichnung des Kurses war ECE4760. Die erste Vorlesung:
Josef
Und dennoch:
Am 08.04.2025 um 22:01 schrieb Michael Schwingen:
JFTR: Erfahrungsbericht der PAD-02 von Engineer ist sehr positiv. Sowohl die Dupont als auch JST XH und Molex KK254 lassen sich sehr gut crimpen. Bei den Dupont ist es eher schwer, die Isolationscrimpung gut zu schaffen da diese Kontakte die beiden abgeschrägten Zungen haben, nicht die geraden die sich beidseitig parallel in den Mantel krallen. Da rutscht gerne mal eine Seite heraus unbd wird dann nicht gecrimpt, die billigen Zangen mit zu breiten Einsätzen passen da besser, crimpen aber schlechter. Die Engineer ist da halt genauso schmal wie der Kontaktkelch lang ist, so um die 2mm.
Vermutlich für den Hobbyeinsatz zu teuer. Man bekommt, wenn man will, ja auch die Crimpzangen von JST mit exakten Einsätzen für jeden Stecker, für die XH-Kontakte ist dies die WC-110, mit €425,- noch fast erschwinglich. Dann noch das Positionierwerkzeug dazu...
Bernd
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