Kunden wechseln ;-) Aber im Ernst, die Ferrite helfen eigentlich nur gegen Abstrahlung,
(noch) nicht Deine Problem - kann aber noch kommen, wenn's denn erstmal
Mir fallen zwei Sachen ein:
Schmitt-Trigger. Die Strecke vielleicht mit irgendwas differentiellem
- Am Display die Stromversorgung mit Cs besser abblocken. Ich habe schon
Displays oft an diesem Punkt sehr gespart wurde. Der andere Grund ist,
und bei den langen Leitungen (R+L) gibt es dadurch Spikes auf der Masse
Reinhardt
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S
Stefan
Hallo,
Ich hab vor einigen Jahren eine Mikroprozessorbaugruppe auf Basis STM32F103 entworfen die mit einem TFT Touchscreen-Display ausgestattet ist. Die zugekaufte Displayeinheit hat einen zweireihigen 40-poligen (2x20) Anschluss im Raster 2,54mm. Der TFT-Controller befindet sich auf
und CS.
Das Display wird normalerweise direkt auf die Leiterplatte des Mikroprozessorsystems gesteckt und so funktioniert das auch einwandfrei.
Display von der Mikroprozessorplatine abzusetzen. Erst ging es um 30cm, dann um 1m, zuletzt sollten es 1,5m sein.
STM32 GPIOs runter gesetzt haben, aber nicht perfekt, d.h. bei
will das nicht.
Kunden ein Kabel mit zwei von diesen Ferriten geschickt. Damit kann er erstmal rumprobieren. Hier bei mir kann ich das leider momentan nicht
Deshalb meine Frage: Machen die Ferrite Sinn, oder welche Optionen hab ich noch?
Stefan
E
Eric Bruecklmeier
Am 13.06.2015 um 10:55 schrieb Stefan: [...]
zweite Leitung liegt bereits auf GND?
E
Eric Bruecklmeier
Am 13.06.2015 um 11:01 schrieb Eric Bruecklmeier:
Ingrid meint noch: geschirmtes Flachbandkabel verwenden...
S
Stefan
Am 13.06.2015 um 11:02 schrieb Eric Bruecklmeier:
Probleme dann auftreten, wenn das Kabel direkt auf ein Blech gelegt
noch verschlimmert.
Stefan
R
Reinhardt Behm
Masseleitungen. Das Display sieht also ein anderes Groundpotential als an der Signalquelle, besonders dann, wenn sich viele Signale
Reinhardt
M
Michael Schwingen
Serienterminierung an der Quelle - Flachbandkabel mit jeder 2. Ader auf GND sollte um die 100 Ohm liegen. Fall die Probleme durch Reflexionen und nicht durch Crosstalk/Einkopplungen kommen, sollte das helfen.
Kritisch sind die Strobes (RD, WR, CS), auf die Terminierung der
cu Michael
O
Olaf Kaluza
Dann ist dein Kunde doof. :-)
Man kann soetwas hin bekommen und ich habe das auch schon gemacht, in dem man auf beiden Seiten vernuenftig terminierte Bustreiber einsetzt und Flachbandkabel verwendet wo jede zweite Ader auf Masse gelegt ist. Also im Prinzip so wie bei SCSI. Aber das wuerde ich heute nicht mehr machen. Einfach einen Controller auf der Display und dann seriell mit RS485 ist einfacher. Jedenfall bei industriesteuerungsgedoens. Wenn du Videos abspielen musst dann kann das anders sein.
Du kannst ja eine Reihenschaltung aus Kondensator und Widerstand fuer die Terminierung verwenden.
Erklaer deinen Kunden das er deine Fachkenntnis bezahlt und das die nun von seinem Vorhaben abraet. :-)
Olaf
S
Stefan
ist keine Option
Konfiguration der GPIOs noch was machen kann. Der STM32 hat da diverse Betriebsarten.
ja, hab ich auch schon gedacht...
ok, macht Sinn, siehe oben
Stefan
S
Stefan
ok, werd ich probieren
Danke erstmal
Stefan
S
Stefan
Masse am Mikroproz an den Schirm anlegen oder am Display? Ich schreibe nur zum Display, lese keine Daten aus.
Stefan
E
Eric Brücklmeier
Am 13.06.2015 um 12:07 schrieb Stefan:
Kapazitive Probleme?
http://www.headless-brewing.com/
J
Joerg
Oh ... ... das kenne ich leider sehr gut. Bei uns nennt man das Feature Creep.
Die wichtigsten wurden bereits genannt und helfen auch: Jede zweite Leitung Masse, AC-Terminierung. Notfalls die ebenfalls genannte Serienterminierung, wobei AC-Terminierung meist besser ist (da geht mehr Dampf aufs Kabel).
Das erste waere allerdings, methodisch ranzugehen: Miss nach, welche Impedanz das Kabel hat. Meist liegt die bei Flachband zwischen 100ohm und 150ohm. Das laesst sich mit einem flotten Puls und Beobachtung der Reflexion messen. Niederinduktiven SMT Widerstand am Ende solange aendern, bis fast keine Reflexion mehr kommt -> Nun hast Du die Kabelimpedanz. Ich nehme oft ein winziges Trimmpotentiometer und dann nochmal mit einem SMT Widerstand zur Bestaetigung.
Dann zwecks AC Terminierung sehen, was Dein Board so an Flankensteilheit reinpustet. Die RC Konstante der AC Terminierung sollte etwas hoeher als das liegen, aber nicht weit hoeher, denn das kostet Energie.
Auch die ankommende Amplitude wuerde ich mal messen, nicht dass die bereits an der Grasnarbe haengt. Falls zuwenig, muessen kraeftige Treiber rein.
Nun hast Du schonmal die Ausgangswerte, um die Situation in den "optimalen" Bereich zu bugsieren. Optimal ist daran eigentlich nichts, wie andere schon sagten, aber der Kunde ist ja Koenig.
Wenn alle Stricke reissen, andere Flachbandkabel probieren, z.B. Parlex. Das ist IME sehr HF-geeignet, habe ich schon bis 5GHZ benutzt. Man muss es jedoch konfektionieren lassen. Auf Blech klatschen sollte man keines dieser Kabel. Da muss etwas Plastik mit geringer relativer Dielektrizitaetskonstante, Pappe, Holz oder was immer zwischen und dies kostet ja auch nicht die Welt.
Ferrite ueber das ganze Kabel helfen allenfalls fuer die EMV. Sie moegen zwar eine kleine Veraenderung Deiner Situation bringen, jedoch waere das dann zu marginal. Frage am Rande: Warum kostet das Absetzen des uC soviel Geld? Fuer 50 Euro bekommt man in unserer Gegend ein super Abendessen fuer zwei, mit Schampus.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
M
Marc Santhoff
Stefan schrieb:
HTH, Marc
J
Joerg
Das erste, was man hier tun muss, ist das Oszilloskop dranzuhaengen. Sehen, was hinten ankommt. Am besten mit FET Probe, wenn eine da ist, ansonsten zumindet mit 10:1 Tastkopf (dabei nie auf 1:1 schalten).
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
R
Roland Ertelt
Und so sprach Stefan:
stellen.
Roland
R
Reinhardt Behm
Wenn Du nicht an beiden Teilen nicht noch andere Masse-Verbindungen
mehr Masseleitung als Schirm.
Jetzt kommen wahrscheinlich wieder alle mit Ground-Loops usw. Wenn das
koppeln.
Reinhardt
S
Stefan
Am 13.06.2015 um 21:26 schrieb Roland Ertelt:
Das haben wir schon, hat auch einiges gebracht. Vorher ging es mit Kabel gar nicht.
Stefan
S
Stefan
Am 13.06.2015 um 16:52 schrieb Joerg:
Ist klar. Ich habe das bisher nicht gemacht, weil ich davon ausgegangen war, dass ich eh die 20 Leitungen nicht alle terminieren kann.
Aufgrund der Hinweise hier denke ich aber, es es eventuell reicht, die WR und CS-Leitung zu terminieren.
Wir steuern das Display quasi von Hand an, also Wert auf Datenleitungen
Reihenfolge hab ich jetzt nicht im Kopf. Das ganze bearbeitet auch ein Mitarbeiter von mir dem ich jetzt helfen muss.
Problem sind, denn delays zwischen dem Setzen der Datenleitungen und WR,CS haben nichts gebracht.
Es geht darum, den Mikroprozessor aus dem Einflussbereich eines
Mikroprozessor drinnen, optional sogar eingebaut in einen Tresor.
haben wir das auch bei einem Prototypen gemacht. Mein Kunde will das
diese kostet nun mal ca. 40,- ?. Das Flachbandkabel kostet weniger als
10,- ?.
Flachbandkabel ein paar mal um die Ecke legt.
Stefan
H
Hans-Peter Diettrich
Stefan schrieb:
Das klingt ja soweit ganz plausibel.
sehe schon, die Verkabelung zum Display wird dann noch teurer :-(
DoDi
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