Am Fri, 11 Feb 2011 15:10:46 +0000 (UTC), meinte Matthias Weingart :
Genau das ist der Punkt. Bei den bekannten "professionellen Anwendungen" dient der Helm nicht genau demselben Zweck wie beim Mopped. Daher kann dort ein mehr oder minder voluminöses "Mikro" eingebaut werden. Im Original habe ich noch keines gesehen, nur auf Bildern, aber sie sind durchweg einige cm dick. Das geht natürlich im Sturzhelm nicht, schon deswegen, weil der Platz nicht ist, aber auch deswegen, weil ja im Falle eines Falles Polster/Schaumstoff und Styro-Einlage in einem gewissen Umfang komprimiert wird. Eine flache Piezoscheibe 27mm mit 0,5mm, meinethalben auch mit etwas Schrumpfschlauch drumherum (wegen der möglichen Korrosion durch Kopf-/Haarschweiß), kann noch zwischen Polster und Schädeldecke liegen, ohne im Fall des Falles verletzend zu wirken. Alle anderen (Eigen)Konstruktionen, mögen sie im Ergebnis auch nur wenige mm dick sein und die Sprachaufnahme verbessern, begegnen da erheblichen Bedenken.
Nun ja, mein Eindruck nach zahlreichen Versuchen ist, daß alle mechanischen Maßnahmen - z.B. eine "Noppe" auf die Mitte oder der Einbau in eine Art Gehäuse, so daß der Piezo wie ein "echter" Beschleunigungssensor arbeitet - zwar zu einem teilweise signifikant höheren Pegel führt. Dies beschränkt sich nach meinem Eindruck aber auf eine "Verstärkung" der ohnehin unerwünschten tieferen Frequenzen, deren Ausfilterung sich danach noch schwieriger/aufwendiger gestaltet. Ich bin mir bewußt, daß die konkrete Art und Weise der Schallaufnahme/-abnahme ausgesprochen subotpimal ist - aber in dieser Umgebung und dem Zwang, keinen wirklich "spürbaren" Fremdkörper zwischen Schädeldecke und Polster zu haben, sehe ich keine andere Möglichkeit. D.h. ich muß die suboptimale Schallaufnahme hinnehmen und versuchen, elektronisch das beste daraus zu machen.
mfg, Dr.K.