Programmierboox für ATmega128 System

Feb 10, 2011 8 Replies

Hallo,



ich suche nach einer einfach handhabbaren Lösung um Programmupdates in ATmega Systeme zu laden.



Es geht darum, dass einer meiner Kunden Geräte im Markt hat, bei denen ein Softwareupdate eingespielt werden soll. Die Endkunden sollen aber nicht mit Programmieradapter und Notebook an die Maschine. Einen Servicetechniker loszuschicken wird zu teuer.



Meine Idee nun: Man nimmt eine kleine Box mit Programmierkabel und serieller Schnittstelle. Lädt das Programmupdate in das Gerät und schickt es an den Kunden. Der Kunde stöpselt den Programmieradapter ein und schaltet das Gerät ein. Eine LED blinkt und wenn alles fertig ist, stoppt die LED, der Endkunde zieht das Programmierkabel ab und fertig. Das Gerät schickt der Endkunde anschließend zurück.



Das ganze nur für ein bestimmtes System, in dem Fall mit nem ATmega128. Keine EEProm Daten, nur Programmflash.



Gibt es sowas irgendwo zu kaufen?



Gruß



Stefan DF9BI


Am 10.02.2011 15:41, schrieb Stefan Brröring:

Es gibt Programmiergeräte von Equinox, die sowas können. Da kann man komplette Projekte reinlegen, inklusive Fuse- und Lockbits, die dann programmiert werden.

Aber günstig sind die nicht gerade.

Der AVRISP mkII kostet nicht viel und kann u.a. über die Kommandozeile gesteuert werden. Da braucht man dann aber einen PC mit passenden Treibern und ne Batch oder ein Script. Ich fürchte der Aufbau überfordert schon manche Kunden.

MfG

Für die 68HC08 gabs auch was für $499 von P&E

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Konnte aber nicht konventionell Controller in DIL-Gehäusen programmieren. Ich habs dann selber gebaut:
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Wurde nach Kundenwunsch auf Atmel AT2313 erweitert. Und es gab eine abgespeckte Variante mit Freescale BDM-Kabel. Da dürfte dann aber bei Atmel der Knackpunkt sein, soweit ich mich erinnere haben die dafür das Protokoll nicht publiziert. Bei allem was bei Freescale miese ist: die Dokumentation war (fast) immer offen und gut.

MfG JRD

Ich mache es so das meine M16C oder R32 unter bestimmten Umstaenden ein Programm von der SD-Karte ins Ram laden und da starten. Das kann dann z.B irgendwas fuer die Systemdiagnose sein, oder auch einen Flasher der dann das Flashrom loescht und eine Datei von der Karte reinbrennt. Wenn man keine SD-Karte mir allen Ratz und Fatz unterstuetzen will dann koennte man das ja vielleicht auch mit einem SPI-Flash machen. So koenntest du deine vorhandene Hardware zum brennen weiternutzen und braeuchtest nur einen Datendongel mit der Firmware.

Ansonsten koenntest du dir ein paar alte gebrauchte Zauri kaufen. Da laeuft ja normales Linux drauf und die haben auch eine RS232. Von da koennte man problemlos brennen. Genauer gesagt koennte man sogar einen Crosscompiler drauf laufen lassen und vor Ort entwickeln, aber das wills du ja nicht.

Oder du stellst sicher das ihr eine verfuenftige RS232 an den Laptops habt und installierst den Servicetechniker Ponyprog.

Olaf

Am 10.02.2011 15:41, schrieb Stefan Brröring:

Die Geräte sind also schon ausgeliefert und haben keinen Booloader? Die Schnittstelle von den ATmega-Programmiergeräten ist soweit ich weiss offengelegt - also ein Programmiergerät nehmen und von einem anderen ATmega füttern lassen?

Gerald

[keyfob programmer f=FCr ATMega]

Ob's dda auch was f=FCr gr=F6=DFer 64kB gibt und ob du das =FCberhaupt brauchst wei=DF ich nicht.

Gru=DF, Ingo

Klar, es gibt ja auch diverse Brennprogramme für den PC, sollte also kein grundsätzliches Problem sein, nur lohnt sich in dem Fall keine Neuentwicklung.

Eigentlich war nicht vorgesehen, dass ein Softwareupdate gemacht werden soll, jedenfalls nicht vom Endkunden. Die Servicetechniker haben einen Programmieradapter und die nötige Software. Es geht aber jetzt darum, dass der dumme Endkunde einfach nur etwas aufstöpselt und gut.

Gruß

Stefan DF9BI

Das sieht gut aus, danke

Das mit den 64K muss ich mal abchecken, ich glaube aber, das würde passen.

Gruß

Stefan DF9BI

Hab gerade mal weiter auf der Seite gestöbert. Es gibt dort auch für 134 ? etwas für mehr als 64K, also kein Problem.

Danke nochmal

Stefan DF9BI

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