Laufzeitfehler beim Analog-Oszilloskop

Jan 18, 2004 5 Replies

Hallo Ng,



kann mir jemand erklären, wie der Laufzeitfehler von hochfrequenten Eingangssignalen beim Analog-Oszilloskop vermindert wird. Ich habe da was von "geteilte Platten mit Laufzeitverzögerung" gehört, kann mir da aber leider nichts drunter vorstellen. Vielen Dank schonmal.



Gruß Jens



Guten Morgen!

In sehr schnellen Oszis sind die Y-Platten ca 5x geteilt und dazwischen = sind Spulen. So l=E4uft das Signal mit dem Strahl und wirkt l=E4nger ein. Einspeisung nat=FCrlich "hinten", Abschluss-R vorne =3D Laufzeitleitung.

Gru=DF Gottfried

"Jens Bause" schrieb im Newsbeitrag = news:bucmbr$rjo$ snipped-for-privacy@online.de...

mir da=20

Wenn ich das richtig verstehe, bewirken die Spulen die Laufzeitverzögerung des Signals, d.h. bei hochfrequenten Signalen ändert sich das Eingangssignal, während das vorherige Signal noch durch die letzten Ablenkplatten läuft. Gibt es auf Grund der Spulen Verluste, die korrigiert werden müssen, bzw. Abweichungen in der Anzeige?

Gruß Jens

Gottfried Goessl wrote:

Spulen. So läuft das Signal mit dem Strahl

news:bucmbr$rjo$ snipped-for-privacy@online.de...

Jens Bause schrieb:

Genau.

Der Zweck ist ja gerade, solche Abweichungen zu minimieren. Die Verluste sind die üblichen in einer Transmission Line. Genaue Impedanzkontrolle ist nötig.

Die Weiterentwicklung für höchste Leistung ist die Ausführung der Platten als Helix. Das heißt es gibt nicht nur 5 Plattensegmente, sondern jede Windung kann als eigene Platte angesehen werden. Platten und Spulen sind dadurch in ein Bauteil integriert. Damit sind dann Bandbreiten bis über 1GHz möglich.

Gruß Stefan

Vielen Dank, habe jetzt alles komplett verstanden!

Gruß Jens

Laufzeitfehler mit Bluescreen ? *GRINS*

"Jens Bause" schrieb im Newsbeitrag news:bue26g$bn1$ snipped-for-privacy@online.de...

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