Optotransistoren fuer hoehere Leistungen

Mar 16, 2005 27 Replies

Die optische Trennung brauche ich, weil ich die Versorgung des AVR nicht ueber einen Widerstand herunterteilen will, sondern ueber einen Serienkondensator. Dazu kann Minus der AVR-Versorgung dann mit dem Minuspol der Brueckenschaltung keinen Kontakt haben.

(Siehe meine Skizze neuwandler.jpg)

-- Chris Christoph P. U. Kukulies kukulies (at) rwth-aachen.de

Christoph Kukulies schrieb:

Wozu einfach wenns auch umständlich geht. Du brauchst weder das Kondensatornetzteil noch die damit verbundenen Optokoppler. Nimm, wie schon erwähnt, Halbbrückentreiber und MOSFETs, der Stromverbrauch der Ansteuerung ist so gering, dass ein Kondensatornetzteil überflüssig ist.

Gruß Dieter

Ich hatte vor, noch etwas mehr mit dem AVR zu machen, wie eine Feineinstellung der Frequenz und Betrieb eines 3-stelligen LED-Displays, von daher ist mir eine verlustarme, aber leistungsfaehige AVR-Versorgung wichtig.

Ich koennte statt der Gleichrichterbruecke natuerlich auch eine Einweggleichrichtung machen (mit einem etwas groesseren Siebelko), dann koennte ich auch mein Kondensatornetzteil realisieren.

-- Chris Christoph P. U. Kukulies kukulies (at) rwth-aachen.de

Christoph Kukulies schrieb:

Ich sehe da zwar keinen Sinn, aber das Display benötigt dann doch zuviel Strom für einen simplen Vorwiderstand.

Einweggleichrichtung

Wegen des wohl vorgeschalteten Trafos würde ich davon abraten, man Sättigung. Wenn du zwei Sekundärwicklungen hast geht aber Delonschaltung, auch bei Spartrafo ist die möglich.

Gruß Dieter

Christoph Kukulies schrieb:

Aha. Aber benötigt man da wirklich ein dreistelliges Siebensegmentdisplay? Eine Leuchtpunktanzeige einigen LEDs sollte es doch auch tun, mit guten LEDs reichen da 0,5mA locker aus.

Das ist nur Niederspannung, sozusagen Peanuts.

Gruß Dieter

Am 21 Mar 2005 16:39:46 GMT schrieb Christoph Kukulies :

Ein kleiner Trafo kostet aber auch nicht die Welt, vielleicht wäre diese "klassische" Lösung hier sinnvoller als R oder C Netzteil.

Das ist klar, die kommen schließlich etwa aus der Steckdose (eigentlich sind es ja seit einiger Zeit 230).

Brauchst du den Startmotor überhaupt? Schließlich könntest du die Frequenz mit dem Umrichter ja sanft von Null wegfahren, dann sollte der Synchronmotor mit hochlaufen. Es könnte natürlich sein, daß das zuviel Umbau bedeuten würde.

Martin

Da hat man dann wieder die 220/110V Abhaenigkeit. Es gibt hierzulande kaum Kartentrafos mit 2x110V.

Sind es nicht genaugenommen sogar 234? Aber mir ist halt die 110/220 Schreibweise so gelaeufig - und man weiss ja, was gemeint ist.

Umbau ueberhaupt keinen.

Das ist ein interessanter Aspekt, den ich mir tatsaechlich auch schon ueberlegt habe. Aber wie kriege ich den Synchronmotor dazu, ueberhaupt loszulaufen und in welche Richtung laeuft er los? Im Prinzip ist das zwar egal, nein ganz egal doch nicht. Die Zahnraeder des Tongenerators sind mit Rutschkuplungen verbunden, die bevorzugt in eine Richtung schlupfen. Dies war damals seitens Hammond noetig, da der Startmotor am Anfang ein sehr geringes Drehmoment aufbringt. (wurde bereits im Jahr 1934 erfunden, das Urdesign hatte noch eine Startkurbel a la Toeff Toeff)

Der Synchronmotor hat einen 6-poligen Permanentmagnet-Rotor und zwei Statorspulen.

Meine Idee war eher die, die Statorspulen, die im Moment parallelgeschaltet sind, zu trennen, und den Motor mit zwei Phasen anzusteuern, die zunaechst (dank AVR) verschoben sind und dann in Phase gehen.

-- Chris Christoph P. U. Kukulies kukulies (at) rwth-aachen.de

Am 22 Mar 2005 09:53:37 GMT schrieb Christoph Kukulies :

Ich kannte sie nur so :-) wird vielleicht inzwischen häufiger eingespart. In einem Uralten Radio sah ich auch folgendes Weitbereich-Netzteil: Trafo

220V auf 18V, Linearregler mit Z-Diode (mit Glühlämpchen als Vorwiderstand) und AD162. Ist aber an 230V vom gleichen Wirkungsgradnachteil betroffen, wie das Kondensator-Netzteil. Weitbereich würde ich als Schaltnetzteil ausführen, für die Topswitch gibt es sogar schon fertige Übertrager für einige Watt, wenn auch Schukat mWn nicht an Privat liefert. Bei Supertex gibt es auch ein Mittelding, eine art gesteuerter Gleichrichter als MOSFET oder IGBT mit nachgeschaltetem Linearregler, lässt sich auch als Einweggleichrichter aufbauen.

Ich meinte damit das mech. Abtrennen oder Entfernen des Startmotors. Aber inzwischen frage ich mich, wo der Vorteil ist, wenn man den Startvorgang verändert, wenn das Original prinzipiell funktioniert.

Wenn die Statorspulen einander gegenüberstehen, dann liegen sie in Phase und dein Vorhaben wird nicht funktionieren. Wenn du 2 Spulenpaare meinst, die einen Winkel 0° oder 180° einschließen, dann sollte es gehen. Ich dachte nicht daran, daß du einen Einphasensynchronmotor meinst. Die Drehrichtung eines Synchronmotors kann auch konstruktiv über Asymmetrie der Pole (zB ähnlich Spaltpolmotor) oder einen Freilauf, der nur eine Richtung zulässt, vorgegeben werden. Wenn ich schon einen Umrichter baue, dann würde ich die Spannungsanpassung aber nicht mit kapazitiven Spannungsteilern o.ä. machen, sondern per PWM im Umrichter, die muß ja nicht bis 100% gehen. Wenn 230V außen anliegen, dann geht sie eben nur bis max. 50%, wenn extern nur 110V anliegen, dann bis 100%. Die Zwischenkreisspannung kannst du ja mittels ADC im AVR leicht messen. Du musst die Spannung übrigens auch proportional reduzieren, wenn du die Frequenz verringerst, damit das Eisen nicht sättigt.

Martin

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