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Ich frage mich sowieso, warum nicht einfach gewöhnliche Standheizungen benutzt werden? Konnten die Franzosen schon vor 2000...
Falk
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Ich frage mich sowieso, warum nicht einfach gewöhnliche Standheizungen benutzt werden? Konnten die Franzosen schon vor 2000...
Falk
Deshalb meine Anmerkung, daß der Akku mindestens 250km schaffen muss. Dann kann auch mal ein Tag mit etwas mehr km passieren, ohne daß du Probleme bekommst.
Gerrit
Dann fährt man aber nicht schon wieder um 6:00 los. Zumindest ist es keine gute Idee das zu tun, auch mit einem normalen Auto. Schlaf und so.
Aber auch hier gilt die Anmerkung mit den 250 km Reichweite. Die puffert dann solche Fälle.
Gerrit
Meine Umlaute reparierst Du gefälligst selbst!
Und warum muss das einen Verbrennungsmotor haben?
Die weit überwiegende Anzahl an Einzelfahrten erledige ich übrigens elektrisch. Alleine und bei gutem Wetter mit dem Motorroller, mit Frau und Kind und bei Mistwetter mit dem 4-sitzigen BEV¹), Spazierfahrten am Wochenende mit Bahn und Strassenbahn, Fahrten zu meinen 300km entfernt wohnenden Eltern in der Regel mit der Bahn.
Der Verbrenner steht meistens herum.
Falk ¹)E-Auto
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Die Szenarien "Posen", "Protzen", "Schwanzlängen vergleichen" etc. gehen auch mit Handies und Computern (sogar mit dem S/N-Ratio von Oszillatoren), so gesehen ist da kein Unterschied ;-)
Ey, ich "bin" Autofahrer. Meistens mit 15kW und 90km/h vMax. Aber die Deppen kenne ich auch...
Falk
Mal für eine Nacht geht das durchaus, zumindest wenn nicht zusätzlich Alkohol im Spiel war, und das sollte er bei Heimfahrt mit dem Auto nicht sein.
Zumindest ich bin bei unter 6h Schlaf am nächten Tag ein Zombie. Physikalisch anwesend, aber sinnvolle Arbeit darf nicht erwartet werden.
Gerrit
Zumal die modernen Standheizungen sehr sparsam sind. Aber was soll man da machen, wenn auf Biegen und Brechen CO2 vermieden werden soll.
Bei Gleitzeit geht sowas schonmal.
Wer glaubt bei oben genannten Entfernungen mit einem E-Auto gut bedient zu sein, der glaubt auch noch andere Sachverhalte.
Da gibts noch die 11h-Regel. Zwischen Arbeitsende und Arbeitsbeginn müssen 11h liegen.
Wenn du also um 7:00 anfangen willst, darfst du die Arbeit am Tag vorher nicht später als 20:00 verlassen haben.
Gerrit
Am 02.12.19 um 19:22 schrieb Guido Grohmann:
Ist mir doch latte? Es gilt, das technisch Machbare zu zeigen. Daß sonstwer Scheiße verkaufen kann weiß man eh.
Oder mal konkreter: Wenn hier erzählt wird, daß ein e-BMW Fahrer sich nach 40.000 km einen neuen Akku kaufen mußte, so heißt das nicht, daß man sich mit (mehr oder weniger) Pech nach 40.000 km einen neuen Akku kaufen muß, sondern daß BMW Scheiße ohne ordentliche Garantie verkauft. Und daß wer sowas kauft entsprechend selbst schuld ist.
Nein, ich fahre auch nicht, wenn es draußen kalt ist, mit Klima täglich
100km.Ich denke nicht, daß es sinnvoll ist, die 4,4%, die 50km und mehr pendeln, zum Maßstab zu erklären.
Ja f****ng UND? Bei Fleurop bekommst du sowas gar nicht, was kann man daraus schließen?
Es ist kein Menschenrecht, ein Auto zu haben. Wenn du es dir nicht leisten kannst, oder keinen geeigneten Platz dafür hast, dann ist das eben so.
Hanno
Hanno Foest schrieb:
Gehts denn noch dümmer?
Ja es geht noch dümmer.
Och, diese Leute fahren mit einem kleinen Benziner oder Diesel recht gut.
Laß es einfach sein, du bist als ideologischer Schwätzer entlarvt. Wenn dir die Argumente ausgehen, kommst du anderen dumm.
Hast schon ein jämmerliches Leben, nicht?
Guido
Na gut, aber man sollte fairerweise zugeben, daß dann auch die Ladezeit wieder ansteigt. Ich dachte an den Ausnahmefall der echt kurzen Nacht, die zumindest ich trotz des Alters ab und zu immer noch ohne deutliche Folgen aushalte. (Selten aber durchaus mal habe ich seit einigen Jahren auch schlaflose Nächte. Bei einer, natürlich nicht mehreren in Reihe, bleibt das so zielmlich folgenlos, zumindest nachdem das Aufstehen einmal geschafft ist.)
Am 02.12.19 um 21:15 schrieb Guido Grohmann:
Ja, daß dir zu meinen Beispielen mit Tesla nichts dümmeres eingefallen ist, als dich zu beschweren, daß ich keine schlechteren genommen habe, entlarvt mich als Schwätzer. Wat hebbt wi lacht.
Hanno
Axel Berger snipped-for-privacy@Berger-Odenthal.De schrieb:
^^
^^ ^^
Der Herr Diplom-Ingenieur kommt sichtlich nicht einmal mit announcten, smallen binary data klar. Gerade bei einem technisch ausgebildeten Menschen darf das verwundern.
Es nervt etwas.
Hanno Foest schrieb:
Jungchen, bei anderen Herstellen sind die Dinger im vierstelligen Bereich zu finden. Oder meinst du, in München gibts Förderung von bis zu
6000 Euro, weil so ein Kasten nur 500 kostet?Außerdem haben hier wieder gleich einen deiner ideologischen Taschenspielertricks: teurer = schlechter. Nun, du weißt schon, was das über E-Autos aussagen *würde*? Tesla bietet demzufolge noch einen schlechteren Charger an - für 799.
Wer von sich selbst in der Mehrzahl redet, ist mir suspekt.
Guido
Ich bin mir sicher, irgendwer verkauft sowas auch aus Platin und mit Diamanten besetzt. JA UND? Wenn Tesla das Dings für 530€ mit Kabel verkauft, so ist deine generelle Behauptung von "vierstellig ohne Kabel" widerlegt. EOD.
Von Preis/Leistungsverhältnis hast du aber schon mal gehört? - Du bist derjenige, der hier versucht, derailing per Kostendiskussion zu betreiben. Sorry, wenn es allzu spektakulär war, wie ich dir die Luft rausgelassen habe.
Ich hätte mich auf deine ganzen Ablenkungsversuche überhaupt nicht einlassen sollen. Kontext war, daß E-Autos irgendwie schlechter sein sollen als Verbrenner <qs29c2$v8e$ snipped-for-privacy@news.albasani.net>, später geringfügig konkretisiert dadurch, daß sich irgendwer ein E-Auto geliehen hat und meinte, dafür müsse man leidensfähig sein <qs32kl$573$ snipped-for-privacy@news.albasani.net>. Jetzt kann man sich aber leicht ausmalen, daß in die Beurteilung eines kurzzeitig geliehenen E-Autos Anschaffungskosten, geeignete private Stellplätze und (Preise von) Wallboxen gerade *nicht* hineinspielen werden.
Hanno
Oh doch.
Mir ist es 100x lieber, wenn geltungssüchtige Menschen mit Handies protzen, statt mit Autos. CO2-Fußabdruck, geometrischer Fußabdruck, Ressourceneinsatz. Außerdem ist ein Smartphone niemals so laut wie ein M3er Bimpf im Sport-Plus-Modus mit pupsendem DSG und Fake-Zwischengas. Noch besser wären wohl irgendwelche Brillis, damit können die stolzen Besitzer im ÖPNV dann leise herumfuchteln. OK, das mit den Abbaubedingungen von Gold und Edelsteinen wäre dann wieder so eine Sache, aber irgendwas ist ja immer - z. B. Kobaltminen im Kongo, wo Minderjährige für Apple, MS, Samsung und Sony herumbuddeln [1].
Problem ist aber eher, daß dieses Clientel sich *alles* leisten kann und es auch tut, weil es vielleicht ein marginales moralisches Problem gibt, aber kein legales. Also muß man sie - wenn der restlichen Gesellschaft was dran liegt - zwingen. Da, wo es wehtut. Denn auf Einsicht ist kaum zu hoffen, wenn man sich nur einigermaßen aufmerksam umsieht. Und auf einen politischen Konsens ebenfalls nicht, so wie unsere windelweiche Regierung an den Zitzen der Automobilindustrie hängt.
90km/h vMax? Der krasse Luxus! Wo fährst Du Deinen Sportwagen denn aus? Vermutlich nachts auf der A92 kurz vor Deggendorf.Volker
[1]
Das wohl prinzipiell mal schon. Ich will dem wohlerzogenen Guido jetzt auch nicht unbedingt das Wort reden, aber mal so mit einem Gleichnis: Die These, man könne Tintenstrahldrucker für 50€ kostendeckend bauen und verkaufen, ist nicht zwinghend dadurch bestätigt, daß Tintenstrahldrucker neu für ~50€ Straßenpreis über die Theke gehen. Denn hier gibt es, wie hoffentlich jeder mittlererweile weiß, eine ziemlich üble Mischkalkulation, die sehr zum Nachteil des verarschten Kunden ausgeht.
Tesla wird auch kein Perpetuum Mobile erfunden haben um seine Kunden den Luxus von Gratisstrom anzubieten und genauso ist es möglich, daß die Ladestrippen ordentlich subventioniert sind. Oder es handelt sich - wie Du in Message-ID: snipped-for-privacy@mid.individual.net> schon andeutest - einfach um Scheiße. Daß man Scheiße wahlweise teuer oder billig verkaufen kann, ist ein offenes Geheimnis.
Also, ja, es gibt die Möglichkeit seine Elektrokarre für unter 1k€ an irgendeinen CEE-Stecker anzuschließen und 22kW dort rauszulutschen, wenn das Hausnetz mitmacht. Ob das die Regel ist, wird wohl eine Marktanalyse zeigen müssen, von daher ist die Diskussion benutzerrelevanter Eigenschaften noch lange nicht am Ende, denn Tesla als Steckenpferd eines exzentrischen Milliardärs mit seinen ständig tiefroten Zahlen ist nicht der Nabel der elektrischen Mobilität.
Mei, das ist halt Stammtischgeschwätz. Sonntags ist es dunkler als draußen, der Almöhi mit regelmäßigen 400km Anreiseweg bis ins tief verschneite Zillertal wird sich vielleicht nicht auf ein elektrisches Fahrzeug verlassen. Und es gab schon Fälle, wo Lithiumbatterien nach 40Mm abgeraucht sind, oder sogar das ganze Fahrzeug. Irgendwie, irgendwo, irgendwann sind sie vielleicht schlechter, anderswo vielleicht besser.
Das kann man jetzt alles haarklein ausdiskutieren, das treffendste Argument wird so gut wie nie genannt: Bequemlichkeit.
Wieso sollte ich mich mit einer Reichweite von 200km zufriedengeben (auch wenn 99% meiner täglichen Fahrten in Summe 30km und weniger sind), wenn ich eine Reichweite von 900km haben kann? Warum mein Fahrzeug für 10h an einer Ladesäule immobilisieren, wenn ich auch in 5 Minuten meinen Tank voll Diesel füllen kann? Warum nur 2+2 Sitzplätze in einer schäbigen Blechdose, wenn ich mir einen 2.5 Tonnen schweren Panzer leisten kann? Warum mit 130km/h (und 75kW) rumdümpeln (auch wenn die AB-Richtgeschwindigkeit 130km/h ist und schnellere Tempi in aller Regel nur marginale Vorteile bei der Reisedauer bringen), wenn es 250km/h und 400kW zu kaufen gibt? Warum ein vollelektrisches Auto wählen, wenn ein Plugin-Hybrid-Feigenblatt denselben Steuervorteil hat?
Glücklicherweise kommt ja jetzt bald dieser Kampfstern Galactica von Tesla, der Audi E-Tron war gerüchteweise auch schon im Showroom zu sehen und gutbetuchte, repräsentationsbedürftige Menschen werden vielleicht den Jaguar I-Pace kaufen. Reinelektrisch! 400PS! Reichweite "bis zu 470km"! Aber es gibt halt auch bald den Audi RS Q8, der hat 600PS und kommt locker seine 500km weit. Schon der olle V6 bringt es in 5.9s von Null auf Hundert.
Da mußt Du halt extrem leidensfähig sein, wenn Du elektrisch 200PS weniger hast und beim Ampelsprint von einem fossilen Dinosaurier abgehängt wirst. Und dieses jämmerliche Elend, jeden Abend mit diesen Strippen. Frag mal die Kindergartenchauffeure, die auf dem Gehweg, in der Feuerwehranfahrtszone parken müssen, weil 5 Meter weiter am Gehweg... nunja... eben fünf Meter weiter am Gehweg sind. FÜNF METER! Da müßte man doch extrem leidensfähig sein.
Solche Bauchgefühle irgendwelcher Phlegmatiker mit LMAA-Einstellung sind nicht rational argumentierbar. Tröste Dich also mit dem Gedanken, daß Kfz-, Mineralöl- und CO2-Steuern, das immer kürzere Gängelband der EU, ständig bis hin zum Absurden verschärfte Umweltvorschriften und eine gesellschaftlich Ächtung als Resultat von Meinungsbeeinflussung das Problem schon irgendwann lösen werden.
Notfalls auf ganz biologische Weise, denn schon die jüngere Generation gibt mehrheitlich einen Scheiß auf rollende Penisprothesen. Wenn da kein Apple Airplay oder Social-Web-Druckbetankung eingebaut ist, fallen sie ins Koma.
Volker
Das wohl prinzipiell mal schon. Aber ich sehe gerade am Beispiel Tesla nicht, wo hier die Mischkalkulation sein soll. Das System Rockefeller (wir verschenken das Gerät und verdienen am Verbrauchsmaterial) paßt nicht so recht, alldieweil Tesla kein Stromanbieter ist und auch sonst beim Tesla wenig laufende Kosten anzufallen scheinen.
Wobei wir in snipped-for-privacy@mid.individual.net> ein ziemlich konkretes Beispiel für Scheiße haben. Daß sowas auch bei Tesla vorkommt hab ich noch nicht gehört - wenn man nach "tesla wallbox defekt" googelt, gibt es zwar vereinzelte Treffer, aber halt auch im Zusammenhang mit kulantem Austausch.
Mag sein, daß die Wallbox billiger ist, als sie sein müßte, dann wird sie aber allenfalls durch einen höheren Preis von der Karre querfinanziert. Schein mir ein ziemliches Nullsummenspiel zu sein, zumal ich auch allenfalls minimale Ködereffekte ausmachen kann (wer kauft sich einen Tesla wegen der billigen Wallbox?).
Und zu guter Letzt: wenn man nach dem ADAC Test für Wallboxen googelt, dann sind die getesteten Modell zum deutlich überwiegenden Teil unter vierstellig. Anyway - der Ladeadapter ist sicher das irrelevanteste Teil an der ganzen Elektromobilität.
[...]Hanno
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