Ob der Staat eine E-Auto-Stromsteuer schon in der Planung hat ?

Nov 27, 2019 Last reply: 6 years ago 1178 Replies

Hanno Foest schrieb:

bis hierher OK, aber

LOL. was kostet so ein Akkusatz und wie lange hält der? Dafür kannst einige Durchsichten bei einem herkömmlichen Fahrzeug machen lassen.

Doppel LOL. das können nur diejenigen, die 'ne Garage mit Kraftstromanschluß haben. Mit ner normalen 230V-Steckdose kann man da nicht viel reißen. Da gehen über 8 Stunden Lang über 10 A drüber. Das nennt sich im allgemeinen "Notladung." Die Haustankstelle kostet dann noch mal vierstellig, und da ist die Zuleitung nicht mal mit drin. In einer üblichen Tiefgarage/Großgarage, vielleicht noch in einem Mehrfamilienhaus mit Eigentumswohnungen wirds auch lustig.

Interessant wirds auch, wenn du im Auto heizen oder kühlen mußt. das geht dann arg auf die Reichweite, wenns elektrisch betrieben sein soll.

Und was ist mit den Anschaffungskosen fürs Fahrzeug selber im Vergleich zu einem Benziner/Diesel?

Guido

...

Wenn vor und hinter Dir ein paar Autos schon auf Reserve waren oder mehr Verbraucher anhatten, hilft Dir Dein Sprit auch nicht. Ist doch schon passiert.

Bei meinem 0,5l/h, aber das ist die Ausnahme. Sonst wohl eher wenige kWh/h¹). Mit Wärmepumpe soll es recht überschaubar sein.

Falk ¹) Vorsicht Falle ;-)

Da irrst Du. Wäre "von A nach B" das einzige Szenario, müßten in Autos nur komplette Vollidioten sitzen. Denn warum sollte ich wertvolle Lebenszeit mit Schleichfahrt verbringen, wenn es andere Verkehrsmittel gibt, die das

- zumindest in einer meßbaren Anzahl von Fällen - schneller und günstiger bewerkstelligen können?

Nein, da geht es um Bequemlichkeit, die Abschottung von der nervtötenden Umwelt, die *sic* "Freude am Fahren", Krawallelektronik, ein Gefühl der Unabhängigkeit, die Zurschaustellung von Statussymbolen, Machtausübung und vieles mehr.

Erkläre beispielsweise die immer fetteren SUV im "von-A-nach-B"-Kontext. Alles Pferdebesitzer, die ihren Anhänger ziehen müssen, Almhüttenbetreiber, Förster, Glaser, und Handwerker im Sanitärumfeld? Übrigens sieht man genau bei dieser Zielgruppe eben _nicht_ die SUVs, die massenweise die Städte verstopfen, sondern Toyota Hilux, Subaro Forester, Dacia Duster, Lada Niva und Suzuki Jimny. Meist voll bezahlt, mit Anhängerkupplung und in z. T. sehr deutlich abgehangenen Jahrgängen statt der flammneuen Prollkarren, die die Leasingindustrie in die Hintern ihrer Kunden bläst.

Bei den Elektrokisten ist das sehr ähnlich. Löwenanteil geht aufs Konto der idiotischen Subvention von Alibi-Plugin-Hybriden wie der Mißgeburt namens "Mercedes E 300 de", die sich einzig für sozialparasitische Kunden einer Firmenflotte aber gar nicht zur Schonung der Umwelt eignet. Dann gibts das Rudel der Fanboys, die kaufen sich natürlich einen Tesla, weil sie den Hip finden und die Entmachtung ja schon von ihren Apple-Produkten gewohnt sind. Ob sich die Kiste dann irgendwann in 300'000km und mehr wirklich rechnet, ist vollkommen zweitrangig, weil man damit nämlich den Verbrenner vom Nachbarn verblasen kann und sich trotzdem ein grünes Feigenblatt umhängen. Denn die Umwelt (wegen derer wir CO2-Steuern und Steuern auf fossil erzeugten Strom ja diskutieren) geht Fanboys erwiesenermaßen meilenweit am Arsch vorbei.

Und dann gibts die (kleine) Fraktion der Pragmatiker. Die schauen sich ihr Nutzungsprofil an, lassen entweder den antiken Verbrenner in der Garage stehen für die paarmal im Jahr, wo sie weiter weg müssen oder was transportieren. Oder sie hauen den Verbrenner ganz weg und machen Carsharing. Den Rest der Zeit sieht man sie im ÖPNV oder auf dem Radl - wegen mir ein Pedelec, wenns unbedingt noch schneller gehen muß.

Ein paar wenige Pragmatiker sind im individuellen, motorisierten Kurzstreckenbetrieb tatsächlich elektisch unterwegs und entscheiden sich für Renault Twizy, Zoe, Nissan Leaf oder vielleicht noch Opel Ampera/Chevrolet Volt, weil ihnen der gesellschaftliche Status piepe ist, sie aber daheim eine Wallbox haben und jederzeit billig laden können.

Denn öffentliche Ladesäulen sind selten, unpraktisch, unzuverlässig und im Vergleich teuer, mithin also Scheiße.

Bitte komm einem Autofahrer nicht mit Logik. Ohne mindestens 100kW und

210km/h vMax kann man doch nicht überleben.

Ciao, Volker

13A müssten gehen und wenn das Auto die ganze Nacht in der Garage steht sind es nicht 8 sondern eher 10 oder 11 Stunden. 230 x 13 x 10 = 29,9 kWh.

Abzüglich Verlusten vielleicht 25. Das reicht für mehr als 100km, also für die meisten täglichen Fahrten. Der Akku im Auto selbst sollte allerdings mindestens 250 km unter realistischen Bedingungen können.

Das

Warum sollte sowas vierstellig kosten? Mehr als eine Kraftstromsteckdose mit 3 x 16A sollte man nicht brauchen. Das wären 11 kW. Wenns nicht reicht... Geht auch mit 3 x 32A, also 22 kW.

Gerrit

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IBTD.

Ja, und? Das sind mehr als 100km Reichweite. Fährst du täglich mehr als

100km?

Ich les bei Tesla gerade: 530€, mit Kabel.

Keine Arme, keine Kekse.

Oder damit Paris-Dakar fahren. Ganz überraschend!

Hanno

Nahe 0 Grad und darunter geht Wärmepumpe nicht mehr wirklich. Gleiches Problem wie bei der Klimaanlage (die ist ja auch nur eine Wärmepumpe), Vereisung.

Gerrit

NUn, ich schrieb *über* 8 Stunden, da sind 10, 11 oder 13 auch enthalten.

Also 50km einfache Pendelstrecke sind keine Seltenheit. Das heißt, das Ding lädt jeden Arbeitstag seine 8+ Stunden.

Und meinst du, die Ladestation, (aka "Wallbox") kriegst du geschenkt?

Guido

Stationär ja, aber passt sowas ins Auto?

Gerrit

Wenn ich

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recht verstehe, gehört zu ner Wallbox schon bissl mehr als eine DIN-EN-60309-Kupplung (vulgo: "CEE-Kupplung") an der Wand.

Suche nach

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ergibt Straßenpreise zwischen 500 und über 1k€ und angesichts von

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("[...] Gleichwertiger Schutz in der Wallbox selbst, also eine 'DC-Fehlererkennung': Der Hersteller der Wallbox muss dafür gerade stehen. [...]") würde ich nicht unbedingt zum billigsten Modell greifen, das irgendwo vom chinesischen Fließband gefallen ist.

Volker

Aha, gibts nur diesen einen Hersteller für Elektrofahrzeuge?

Auch, wenns draußen kalt ist? Oder die Klima die ganzen 100 km läuft?

Der Kollege am Schreibtisch mir gegenüber pendelt ca. 50 km einfache Strecke. So selten ist sowas nicht. Und nein, auf Arbeit laden kann er auch nicht.

Ok, wieder nur Tesla. Andere sind da deutlich teuer, und das von Tesla ist nur das Einstiegsmodell.

Dumm kommen kannst du immer gut.

So kennt man dich. Nix als dumme Sprüche.

Guido

Ich kenne nur einen (ehemaligen) Teslafahrer. Der bereitet sich inzwischen auf die Privatinsolvenz vor.

Richtig, VW

Aber auch Tesla hat generell das Problem mit der Reichweite. Statt bei VW bei 160km dann eben bei gut 300km, aber mein Diesel fährt mit einer Tankfüllung rund 900km und den kann ich in unter 5 Minuten volltanken.

Natürlich sind die meisten Strecken kürzer, aber auf gut 300km für einen Geschäftstermin kommt man schnell. Für das tägliche Pendeln über einige zig km reicht das natürlich und wenn man für weitere Strecken Zugriff auf ein anderes Fahrzeug hat, hat man auch kein Problem mit der Reichweite.

Stört ja keinen wenn das über Nacht passiert.

Welche Ladestation? Du brauchst in der Garage eine CEE-Steckdose und das passende Ladekabel. Das liegt dann im Auto damit man nicht nur zuhause an solchen Steckdosen laden kann.

Die eigentlich Ladeelektronik ist schliesslich im Auto.

Gerrit

Das gibts sowas auch als Kabel zum Zwischenstecken. Ist der fest verbauten Wallbox vorzuziehen, denn das Kabel kann man ins Auto legen und auch woanders benutzen, die Wallbox nur da wo sie montiert ist.

Gerrit

Es hat einen Grund, warum Leute, deren weit überwiegende Anzahl der Einzelfahrten allein zur Arbeit und zurück führen, das mit einem Auto tun, in dem auch Frau, Kinder und etwas Gepäck Platz finden.

Ein Ein-Zweck-Spezialfahrzeug ist prima als Drittwagen und für alle, die sich einen solchen leisten können.

Warum dann nicht einen Verbrennungsmotor nehmen? Betrieben mit Treibstoff der mit Hilfe von Prozesswärme eines Reaktors der Vierten Generation, zB eines Dual-Fluid-Reaktors, produziert wird?

Im Winter, bei Temperaturen weit unter 0°C, könnte es im E-Auto unangenehm werden. Denn nicht jeder wird entsprechend Winterkleidung im Auto mitführen.

= 3 l Diesel, bei 25 % Wirkungsgrad 12 l.

Immer wenn es mal mehr sein muß, kann das Auto vorher oder nachher mindestens einen Tag lang nicht benutzt werden.

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Viel Vergnügen im Stau an einem kalten Wintertag. Außentemperatur zB so um -10°C.

...

Und ich weiß von hunderten Verbrennerfahrern, die insolvent sind. Muß am Tanken liegen. Mit meinem Bekannten bin ich nach Holland zum Segeln gefahren. Beim Lidl in Wolvega haben wir fürs Wochenende eingekauft und kostenlos geladen, damit wir ohne weiteren Stopp wieder nach Hause kommen. Ja, war zufällig auch ein Tesla...

...

Ich halte es für einen Irrglauben, dass ein E-Auto einen Verbrenner 1:1 ersetzen kann. Ein kleines bischen Nachdenken und anders Planen braucht es schon. Um auch mal einen Linux-Spruch abzuwandeln: E-Autos sind nichts für Leute, die nicht wissen, wie herum die DVD eingelegt wird.

Ja, es gibt auch Szenarien, in denen ein herkömmliches BEV dem Verbrenner unterlegen ist.

Falk

Manchmal besucht man nach Feierabend Freunde und kommt erst nach Mitternacht nach Hause.

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