Ob der Staat eine E-Auto-Stromsteuer schon in der Planung hat ?

Nov 27, 2019 Last reply: 6 years ago 1178 Replies

Würde man in so einem Falle nicht das Netz segmentieren und jeweils die Segmente online bringen, dann synchronisieren, verbinden?

Ich denke kaum, daß man das gesamte Netz der BRD auf einmal von null auf

100 fahren kann.

Gerrit

11kW geht doch mit einer eine CEE16, das ist nun nicht so sehr ungewöhnlich.

Ich könnte zu Hause bis 17kW, für 22kW müßte ich vorher noch mal messen und etwas (um)bauen. Fehlt nur noch ein Elektrofahrzeug, dass ich auch möchte.

So ein Protokoll haben wir deswegen noch nicht, weil es noch nicht gebraucht wird. Wenn der Anteil der Kleinerzeuger ansteigt, dann wird man das sicher haben wollen und implementieren.

/ralph

Auf jeden fall sollte der elektronisch generierte Sinus aus den Wechselrichtern das Problem leichter machen, nicht schwerer. Alles was es braucht ist irgendein Synchronisations/Timing-Mechanismus.

Ich nehme mal an, die Windräder generieren den Strom auch nicht synchron, sondern der wird noch mal elektronisch gewandelt?

/ralph

*Noch* wenige. Wenn die Alternative ein doppelt so teures ist, das auch Langstrecken schafft, dann vermute ich: Viele.

/ralph

...

Der Kühlschrank steht in der warmen Wohnung mit reichlich Luftfeuchte.

Die Wärmepumpe hat bei Frost nichts mehr zu entfeuchten. Die Vereisung wird umso stärker sein, je wärmer/feuchter die Luft ist.

Wenn ich nicht irre....

Falk

Am 04.12.19 um 19:29 schrieb Marcel Mueller:

"Im Jänner geht's zum Schiurlaub elektrisch nach Tirol, da weiss ich dann wieder mehr bezüglich Langstrecke. Sollte aber kein Problem darstellen, user im goingelectric.de Forum berichten z.B. von regelmässigen Fahrten nach Norwegen." -- snipped-for-privacy@mid.individual.net>

Offenbar geht Langstrecke. Entweder war das Auto, von dem du berichtest, Scheiße, oder die Leute, die damit gefahren sind, hatten große Reichweitenangst.

Hanno

Am 04.12.2019 um 17:38 schrieb Axel Berger:

Dann viel Spaß mit der einfachen Ladesäulenabrechnung.

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Erstens ist so ein Gerät gar nicht eichfähig, zweitens ist die Eichung durchaus etwas kostenintensiver:

Eichung Mehrphasenwechselstromzähler

6.0.3.1 bei Vorlage von weniger als 20 Stück, je Stück 23,40 6.0.3.2 bei Vorlage von mindestens 20 Stück, je Stück 14,90

allerdings:

Eichung und Befundprüfung von Messgeräten und Zusatzeinrichtungen im Anwendungsbereich Elektromobilität

6.6.1.1 Messgeräte und Zusatzeinrichtungen im Anwendungsbereich Elektromobilität nach Aufwand

Davon daß sich so ein Chinaböller bei einer Ladeleistung jenseits von

3600W (und manchmal auch darunter) durchaus desintegriert rede ich jetzt nicht. Ein heutiges Smartmeter könnte das für AC-Ladetechniken mit angepasster Software, die Software müsste dazu natürlich entwickelt und zugelassen werden. Für DC-Ladesäulen gibt es nichts handelsübliches, auch wenn theoretisch die Leistungsberechnung mittels U*I durchaus einfacher vonstatten geht.

Zusätzlich zum eigentlichen Eichvorgang der Meßwandler kommt auch die Abnahme der Datenschnittstelle ("Daten aus geeichten Anlagenteilen sind zur besonderen Kennzeichnung durch Sterne eingeschlossen")

Bernd

Am 04.12.2019 um 11:44 schrieb Gerrit Heitsch:

Kann ich mir schwer vorstellen, einige m² Fenster mit 50 km/h von Kühlluft umströmt? Dreifachverglasung in den Autoscheiben und 20 cm Dämmung in den Türen?

Die Webasto in meinem 750er hatte glaube ich 5,5 kW und nach 30 Minuten wars nur mäßig warm, im Stand wohlgemerkt.

Die Schweden und Norweger müssten mehr wissen, da gibts doch 2 kW Heizpatronen fürs Parken vor dem Supermarkt?

Butzo

Reine Luftheizung, oder hat die auch den Motor vorgeheizt? Wenn letzteres, kein Wunder.

Die heizen aber auch den ganzen Motorblock und alles Kühlwasser mit. Wasser hat eine ziemliche Wärmekapazität. Ich dachte hier eher an einen Heizlüfter der nur Luft für den Innenraum erwärmt.

Gerrit

Am 04.12.2019 um 18:39 schrieb horst-d.winzler:

Die Bayern sind gut dran, jede Menge schwarzstartfähige Wasserkraft, bis die Kohlekraftwerke drumherum wieder am Netz sind musst du halt die zwei Tage überbrücken...

Butzo

Am 04.12.2019 um 19:34 schrieb Axel Berger:

Nur wenn du Strom für die Kohleförderbänder, Speisepumpen, etc. von außen hast.

Butzo

Am 04.12.2019 um 23:02 schrieb Gerrit Heitsch:

Wasserheizung, unbenommen und 11 l Kühlwasser.

Korrekt.

Stimmt, eine E-Maschine braucht wohl keine Betriebstemperatur.

Butzo

Axel Berger schrieb:

Nu ja. Es gibt durchaus Stellplätze mit einer CEE-Dose. Manche sind mit 8 Ampere abgesichert, manche auch mit 10 Ampere.Oder nur mit 6 Ampere. Für

11kW werden die allesamt kaum gut sein... Nur weil da in vielen Tiefgaragen etc. so eine schöne blaue CEE-Dose hängt, heisst das ja nicht, dass die mit 16 Ampere belastbar wäre

MfG Rupert

Marcel Mueller schrieb:

Das kommt wohl recht gut hin.

Das ist auch gut so. Ich hab letztes (oder schon vorletztes?) Jahr einen Praktikanten (oder wars ein Referendar? egal) getroffen, der grad am Montag mal sein Leid klagte. Man sei mit vier Personen im Auto des Kumpels, einem Nissan Leaf, gesponsert von dessen Papi, zur Winterzeit nachts gegen halb eins von Passau nach Freyung gefahren (ist wohl eine Disco dort, welche besucht werden musste). Leider gab es ein unschönes Erwachen, als man auf halber Strecke nach Hause liegenblieb :-( Der Bürgermeister einer Bayerwaldgemeinde, der im Rahmen des "E-Wald"- Projekts ebenfalls einen Nissan Leaf für seine Gemeinde bekam, wollte diesen dem Bauhof u.a. für die Straßenkontrolle beim Winterdienst gönnen. Nachdem man damit im Bergauf-Bergab der Bayerwaldstraßen kaum einen halben Tag fahren konnte, war er es dann am Ende selber, der zumindest für die Strecke von zu Hause zum Rathaus und abends zurück das Batterievehikel nutzte. Das Auto sollte ja nicht völlig zwecklos rumstehen. Völlig unausgereifte Technik eben!

Reiche Zeitgenossen, die sich damit ein ruhiges Umweltgewissen erkaufen wollen, tun sowas. Und einige ahnungslose Freaks natürlich

MfG Rupert

Natürlich. Ich nehme an so etwa Größe ein Kohlekraftwerk. Aber Segmente der Größe ein Windrad?

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Am 04.12.2019 um 23:08 schrieb Klaus Butzmann:

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Und man kann damit auch nicht spontan mal über den Atlantik fliegen. Wieso muss so ein Fahrzeug eigentlich alle Eventualitäten abdecken?

Am 04.12.19 um 23:20 schrieb Rupert Haselbeck:

Unausgereift trifft es nicht im Kern. Es ist das derzeit technisch mögliche eben. Und wirklich große Sprünge erwarte ich bei der Akkutechnologie auch nicht.

Ack. Moderner *Ablasshandel!*

Naja, /schön Fahren/ tun sich die Burschen ja schon.

Aber man muss es so vergleichen:

Beim Verbrenner schleppt man nur /einen/ Redox-Partner mit sich herum. Der zweite kommt aus der Luft (O2). Zur Aufbewahrung braucht man nur ein geringes Zusatzgewicht (Kunststofftank). Und last but not least muss die Reaktion nicht reversibel sein. Wenn ich 1kg Benzin verbrenne, kommen rund 3,3kg (!) Sauerstoff aus der Luft hinzu und erzeugen daraus im Wesentlichen CO2 und H2O. Ich muss also aus dem Stand schon weniger als 1/4 des Gewichts mit mir herum schleppen.

Beim Akku hingegen muss man /beide/ Redoxpartner mit sich herum schleppen. Zudem muss man sie auch sicher aufbewahren und sauber wieder separieren können. Das macht schon einen riesigen Gewichtsunterschied aus. Für die Lagerung des einen Redoxpartners kommen bisher Schwermetalle (Kobalt) zum Einsatz. Kurzum, die Energiedichte beträgt schon mal aus dem Stand nur einen Bruchteil.

M.E. ist die Forcierung der Akkutechnik als mobiler Energiespeicher in größeren Dimensionen grober Unfug. Es ist prinzipsbedingt ineffizient und mit hohem, parasitären Ressourcenverbrauch verbunden.

Ich würde für Elektrofarhzeuge mit Brennstoffzelle und nur kleinem Pufferakku plädieren. Die haben zwar auch Abgase am Fahrzeug selbst, was natürlich total blöd für das Ökogewissen ist - bei reinen E-Autos gibt es ja keinerlei Emissionen, denn bei uns kommt der Strom ja aus der Steckdose -, aber dafür haben sie /Reichweite/, /moderates Gewicht/ und mit derzeitigen Fahrzeugen vergleichbare Sicherheit. Die entzünden sich zumindest nicht in der Garage, was erheblich mehr Schaden anrichtet als ein Brand während der Fahrt. Natürlich haben Brennstoffzellen, die mit Luftsauerstoff arbeiten keinen so tollen Wirkungsgrad wie die Labormodelle. Und wenn man auf den schlecht aufzubewahrenden Wasserstoff zugunsten etwa von Methanol o.ä. verzichtet, wird er nochmal niedriger. Aber dafür hat man dann etwas, was man /mühelos/ mit derzeitiger Infrastruktur in 3 Minuten tanken kann, ohne dabei sämtliche Kupferreserven der Erde für die Ladeinfrastruktur auf Parkplätzen zu verballern. Und sie haben Abwärme, was die Reichweite im Winter bekanntermaßen verdoppelt. Und man hat auch immer noch die guten und auch durchaus sparsameren Fahreigenschaften von E-Motoren. Kombiniert mit 4 Radnabenmotoren wäre der Verbrauch durchaus aus dem Stand um vielleicht 30% zu senken. Und das /ist/ ein Beitrag zum Umweltschutz. Die theoretischen (und großteils gelogenen) Einsparungen der weitgehend nutzenfreien E-Autos hingegen sind nur exorbbitanter Aufwand, aber auf absehbare Zeit /kein relevanter Beitrag zum Umweltschutz/. Blöderweise hat man mit dem exorbitanten Aufwand alle Ressourcen und Bereitschaften der Bevölkerung, in Umweltschutz zu investieren, verballert und nichts mehr für /wirksamere/ Ansätze übrig. Das ist es, was ich *richtig dumm* finde. Man könnte bei gleichem Einsatz einfach so viel mehr erreichen, wenn man nicht den ganzen Tag damit beschäftigt wäre, sich selbst die Taschen voll zu lügen - aus welchen Motiven auch immer.

Marcel

Der Akku mag es ungerne zu kalt, deshalb hat auch zumindest Tesla thermisches Management und heizt bzw. kühlt den Akku. Bei guter Isolierung braucht das aber nicht viel.

Gerrit

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