Norm für ein-/zweipolige Abschaltung

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Hallo,
weiss jemand ob es eine DIN/EN/VDE-Norm gibt, die in irgendeiner Form
die ein- oder zweipolige Abschaltung  von HaushaltsgerE4%ten zum Thema
hat?
Vielen Dank,
Sven Dudeck


Re: Norm für ein-/zweipolige Abschaltung

DIN EN 60335
VDE 0700

Gruss Udo



Re: Norm für ein-/zweipolige Abschaltung

Udo Piechottka schrieb:

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Die 60335 kenne ich schon, habe da allerdings beim DurchblE4%ttern
nichts Konkretes gefunden - sprich eine Aussage in welchen FE4%llen
zweipolig abgschaltet werden muss/sollte oder so etwas in der Art.
Auf jeden Fall vielen Dank,
Sven


Re: Norm für ein-/zweipolige Abschaltung


dudi24 schrieb:
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Die Frage ist z.B. ob ein Gerät grundsätzlich abgschaltet werden können
muss. Eine Handlampe z.B. wird eingesteckt und leuchtet, wenn man sie
nicht mehr braucht, zieht man den Stecker.


Beispiel Kaffeemaschine. Üblicherweise ist sie in einfachen Ausführungen
einpolig geschaltet.
Im Falle eines Erdschlusses der Heizung kann bei ungünstiger
Konstellation die Heizung weiterlaufen ohne dass der LS anspricht,
soweit kein FI vorhanden. Also müsste eigentlich zweipolig
temperaturgesichert und abgeschaltet werden, ist mir aber bisher nicht
untergekommen.

Möglicherweise ist im Grunde kein Netzschalter vorgeschrieben, das
Brandrisiko sinkt mit Erhöhung des Qualitätsstandards der Produkte.
Willst Du ein gutes und sicheres Produkt entwerfen, wirst Du eine
entsprechende Fehleranalyse durchführen und die hierbei aufgedeckten
Sicherheitsprobleme durch einen geeigneten Aufbau beseitigen.

Gruss Udo


Re: Norm für ein-/zweipolige Abschaltung

Udo Piechottka schrieb:

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nnen

Mir ist aber zumindest in einer Kaffemaschine mal aufgefallen,
das die Temperatursicherung in der ungeschalteten Ader lag.
Gruss
Harald


Re: Norm für ein-/zweipolige Abschaltung
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Zweipolig Abschalten ist bei festverdrahteten Geräten
zweckmässig wo man bei Öffnen des Deckels sicher sein will,
daß man nicht ans Netz fassen kann.
Bei Haushaltsgeräten gabs/gibts die Aufschrift in Handbuch/auf
Papperl: "Vor Öffnen Netzstecker ziehen", was ja auch den
gewünschten Effekt hat.

MfG JRD

Re: Norm für ein-/zweipolige Abschaltung


Rafael Deliano schrieb:

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Da verstehe wer will. Grade bei festverdrahteten Geräten sollte die
zu schaltende Phase eindeutig sein und die Verdrahtung vom Fachmann
vorgenommen worden sein. Und der Begriff "zweckmässig" klingt weder
nach Norm noch nach "wirklich sicherem Abschalten" sondern eher nach
"nice to have"

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Da auch gerne mal wegen mangelnder Sicherheit "Nach Gebrauch
Netzstecker ziehen"

Gruss Udo



Re: Norm für ein-/zweipolige Abschaltung
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Ab und zu gibts Meinungen dazu in Literatur:

Krueger "Product Safety in Information Technology Equipment"
    VDE Verlag 1992
"A single-pole disconnect device may be used to disconnect the phase
conductor when it is possible to rely on the identification of the
neutral in the mains supply. Instructions shall be given for provision
of an additional two-pole disconnect device in the building installation
when such equipment is used where identification of an earthed neutral
in the mains supply is not possible e.g. for products
* supplied from a socket outlet with indeterminate polarity
* having a reversible plug
* supplied from an IT-power system"

( Das Buch ist recht lesbar aber natürlich nicht "Stand aktueller
Normen" ; Autor ist von IBM, war mehr Querschnitt
über alle damals gängigen Normen/IBM-Werksnormen,
da IBM ja möglichst welt/europaweit verkaufen wollte )

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Ich argumentiere nie mit Norm, höchstens mit technisch einsichtig
sinnvoll.
Wenn man einen Netzstecker ziehen kann, hat man zweipoliges
Abschalten. Wenn man nur Netzschalter betätigen kann hätte man
letztlich gerne auch den entsprechenden Effekt.
Wenn man sich auf "Verdrahtung vom Fachmann" verlassen will ok.

Vgl. bei Schurter-Katalog für Netzschalter die in Kaltgerätestecker
integriert sind: gibts sowohl 1pol als auch 2pol. Muß selbst
da Kunden für 2pol geben. Es ist oft Entscheidung des
Entwicklers was wo warum. Ein Norm-Automatismus ist eher nicht
vorhanden.

MfG JRD

Re: Norm für ein-/zweipolige Abschaltung

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So am Rande: Der Heizungsnotschalter bei allen Installationen, die ich
in 2004/2005/2006 zu Gesicht bekam, ist durchweg 2-polig ausgefFC%hrt.
Und wurde exakt so vom Hersteller geliefert. Dabei ist ja nun gerade
eine z.B. Zentralheizungs-Brennwerttherme ein  festverdrahtetes
ortsfest betriebenes GerE4%t. Die zu schaltende Phase ist eindeutig, und
den AnschluDF% FC%bernahmen die Fachleute (Elektriker, nicht der
Heizungsinstallateur).

Vermutlich gibt es da irgendeien vorschrift, wer mehr weiDF% mag das
hier nachtragen. Aber logisch nachvollziehen kF6%nnen, warum das 2-polig
hier (Zentral-Heizung) wirklich notwendig habe ich es bisher nicht.

hth,
Andreas


Re: Norm für ein-/zweipolige Abschaltung
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Frag ich mich auch. Irgendwo habe ich gelesen (und vergessen,
wo und in welchem Zusammenhang), dass Geräte ab 10W einen
Netzschalter brauchen. Tauchsieder haben keinen.
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Wäre ich vorsichtig. Falls das Ding abfackelt, kann ich mir
vorstellen, dass sich die Versicherung rausredet. Sicher
abgeschaltet wäre nur Stecker gezogen usw.
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Der Produzent wird die billigste gerade noch erlaubte Bauart
wählen. Und CE draufpappen. Siehe Endlosstreit um zusätzlichen
Sicherheitsthermostat in Bügeleisen usw.

--
mfg Rolf Bombach


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