Nie mehr HP

Oct 17, 2004 105 Replies

Bernd Waterkamp schreibt:

Doch, ich z.B.

Auch SCNR :-)

N.

Das BMW E28 Forum:

"Horst Willingshofer" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@willingshofer.myfqdn.de...

Warum hast du dir nicht beide Taschen vollgestopft mit den beiden Zahnraedern ?

-- Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage:

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Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

MaWin schrieb:

Der Drucker wird nicht mehr hergestellt. Ersatzteile liegen vielleicht noch irgendwo auf Lager.

Ausserdem kennst Du die Sicherheitsvorkehrungen dort nicht. Ein amerikanischer "Post-9/11-Flughafen" ist nichts dagegen.

Horst

Meine Internetpräsentation: http://www.willingshofer.at.hm Euro: http://www.eurobilltracker.com/index.php?referer=378 Suche: CD-ROM Laufwerk und Modemkabel für Compaq Armada 77xx-Serie

Das ist eine Antwort, aber, ich sehe nicht, das sie weiterhilft?

Die Mahnung Erhardts bezog sich ganz besonders auch auf die Ausgabendisziplin des Staates. Er wurde unter Anderem nicht ernst genommen, weil damalige Politiker, Staaskonforme Ökonomen, Unternehmer mit immerwährendem Aufschwung rechneten. Also von heute aus betrachtet, einer Irrlehre anhingen. Inzwischen ist der Anteil am Bruttosozialprodukt den der Staat verwaltet, bei über 50% angekommen. Das kuriose am hohen Staatsanteil ist, das gerade dies zu noch höheren Ausgaben führt. Offensichtlich eine sich selbst beschleunigende Rückkopplung. Ein amerikanischer Ökonom schlug deshalb als Lösung vor, die Entscheidung was mit dem Mehrwert geschehen soll, denen zu überlassen, die es schließlich erarbeitet haben. Ein weiterer Grund, ist, dass das Kapital schneller und mit weniger Verlusten dorthin geschoben werden kann, wo die Renditen höher sind. Die Menschen aber ihern dann ebenfalls wandernden Arbeitsplätzen nicht ebenso schnell folgen können. Sieh auch Opel. Das Problem sind hier besonders auch die hohen Nebenkosten. Das hat wiederum mit den Folgen des hohen Staatsanteil zu tun. Die DDR also ein antikapitalistischer Staat mußte dann eben zu anderen Maßnahmen greifen. Die Folgen sind bekannt?

Ein weiterer Grund ist die starke Machte der amerikanischen Wirtschaft auf unsere Ökonomie. zB immer noch Abrechnen des Öls auf Dollarbasis. Vierteljährliche Bilanzierung der Börsennotierten Unternehmen. Langfristiges Planen ist so wohl kaum möglich. Um dieser "amerikanischen" Sicht der Dinge entgegenzuwirken hilft eigentlich nur ein großer Europäischer Markt als Gegenmacht.

Ich denke, die Erhardtsche Mahnung ist nach wie vor aktuell.

mfg hdw

Die DDR, Polen hatten kein kapitalistisches Wirtschaftssystem und trotzdem üppig Schulden im Westen. Wer die Literatur studiert wird feststellen, daß Staatsverschuldung/bankrott so alt wie der Staat und völlig unabhängig vom politischen System ist.

Sie weist zumindest auf den Punkt hin der vielen Leuten wohl unklar ist: Staatsverschuldung ist Umverteilung von unten nach oben. Der typische Arbeitnehmer zahlt die Steuern aus denen Zinsen & Tilgung bedient werden, grob gesagt 30 Cents von 1 EUR. Nutzniesser sind "Sparer", das sind nie Leute am Existenzminimum. Es können aber bereits Leute sein die z.B. eine (Kapital-)Lebens- versicherung abgeschlossen haben.

a) Geld in der Industrie anzulegen ist immer spekulativ ( niemand garantiert Dividende oder auch nur das der Laden nicht pleitegeht ), da müssen die Renditen schon üppig sein, damit Geld kommt. b) Gern fliesst Geld für Immobilien ( vgl. die Japanische Immobilien-Spekulationsblase, dito Hongkong ) soweit für diese eine Wertsteigerung absehbar ist. Das setzt aber voraus daß jemand blöd genug ist in a) Geld anzulegen. D.h. in Bochum werden die Grundstückspreise gut sein, solange eine Opel-Fabrik da ist. Ossi-Wohnimmobilien hätten sich gerechnet mit "blühenden Landschaften", sonst nicht. c) Der Staat nimmt Geld zu Zinsen die sonst niemand zahlt und sticht damit bei Geldgebern Alternativen a) und b) locker aus, zumal er als recht sicherer Schuldner gilt. Sonst gäbs ja nicht Leute die jammern würden sie hätten in Argentinien ihre Ersparnisse verloren:: sie hätten dort das Geld nicht angelegt, wenn es nicht Wucherzinsen gegeben hätte. Vor Argentinien galt es als sicher daß Staat in Schieflage von Industrienationen via IMF/Weltbank geretted würde um einen Dominoeffekt zu verhindern ( vgl. Mexiko, Russland ). Inzwischen ist in Japan, Deutschland, Frankreich kein Geld mehr für sowas ( d.h. China, Türkei ) zu holen und Bush wird bestenfalls für Mexiko in die Kasse greifen.

Angeblich haben unlängst namhafte deutsche Unternehmen die anno

2000 unbedingt an US-Börsen wollten und deshalb Bilanzierung usw. auf US-Form geändert haben nachgefühlt ob man wieder aus der US-Börse rauskommen könne, was anscheinend nicht so einfach ist. Ist inzwischen auch nichtmehr so einfach dort Geld aufzutun, besonders für unprofitable ausländische Firmen.

MfG JRD

Rafael Deliano schrieb:

Pro Kopf 10 oder 20 % dessen, was typische westliche Länder als Staatsverschuldung haben -- insgesamt, also nicht nur auf Schulden ,,im Westen'' bezogen, sondern sehr wohl natürlich auch gegen ihre eigene Bevölkerung (Stichwort: Spareinlagen der Bevölkerung). Wenn Du das noch statt mit DDR-M : DM etwas anderem als 1:1 rechnest (wie's ja im Westen gern getan wurde), dürfte der Schuldenberg eher noch geringer gewesen sein.

(Anders gesagt: uns Ossis ist die üppige Staatsverschuldung der BRD gut übergeholfen worden, wir dürfen sie dann mit abbauen...)

Nee, da haste Dir kein sonderlich gutes Beispiel rausgesucht.

Jörg Wunsch "Verwende Perl. Shell will man können, dann aber nicht verwenden." Kristian Köhntopp, de.comp.os.unix.misc

BY? Weissrussland? Gruss Harald

snipped-for-privacy@web.de (Harald Wilhelms) schrieb:

Amateurfunkrufzeichenpräfix von China.

Jörg Wunsch "Verwende Perl. Shell will man können, dann aber nicht verwenden." Kristian Köhntopp, de.comp.os.unix.misc

Am Tue, 19 Oct 2004 22:07:37 +0200 hat Horst Willingshofer geschrieben:

Warum nicht mehr - das Verfahren mit den Zahnrädern hat sich doch auch in Philips Videorekordern bestens bewährt.

Wo kämen wir auch hin, wen jemeand selbständig den Garantietimer zurücksetzen könnte - vielelicht müßte man Ersatzzahnräder aus einem besseren Material verfügbar machen - nur um HP zu "ärgern" :-) Ich weis schon, wirtschaftlich sinnvoll wäre das nicht.

Martin

a) Wieviel Schulden verkraftbar sind hängt von der Produktivität ab. Man kann Polen nicht mit Westdeutschland vergleichen, auch für die DDR sind deutliche Abschläge nötig. b) Honnecker hätte sich nicht nach 1970 stetig steigend im Westen verschuldet wenn er andere Möglichkeiten gehabt hätte oder es vermeidbar gewesen wäre weil es nur um Kleingeld ging. Einerseits war die politische Abhängigkeit kritisch ( ein Kanzler FJS hätte sagen können: "Wir drehn dir jetzt den Geldhahn zu, der DDR-Lebensstandard sinkt, du kriegst Aufstand wie 195x und ich werde Kanzler der deutschen Einheit und vom Pabst heiliggesprochen" ) Andererseits ist es keine gute Idee sich mit einer nicht richtig konvertiblen Währung im Ausland zu verschulden, weil Rückzahlung in Devisen mühsamst ist ( vgl die Schalk-Golodk.-Verrenkungen am Ende ). Die Westschulden konnte die DDR deshalb regulär nie zurückzahlen.

Niemand wird/kann diese Staatsverschuldung jemals auf regulärem Wege abbauen.

c) Ossis haben immer noch Verständisprobleme mit freier Marktwirtschaft, Lektüre der Super-Illu hilft nicht.

MfG JRD

Es gibt nichts, was nicht auch eine andere Seite zeigt ;-) Die DDR war noch mehr Staatsverschuldet als manche Super Ilou Leser es wahr haben wollen. Es ist nur eben nicht so ohne weiteres mit den westlichen, also "offenen" Systemen vergleichbar. Zur Staatsverschuldung muß in jenem System auch die nicht getätigten Investitionne gezählt werden. Selbst in Vorzeigeunternehmen zu Zeiten als DDR noch als Potent galt, konnte, wer sehen wollte, sehen,das auf Verschleiss gewirtschaftet wurde. In Betrieben wurde mit zuviel Leuten zuwenig produziert. Material war oft nur für die Hälfte des Monats vorhanden. Oder, teure Westmaschinen konnten nicht eingesetzt werden, weil das aus dem Osten angelieferte Halbzeug jeder Spezifikationen Hohn sprach. Die Planung aber bereits auf die höhere Produktivität der Westmaschinen erweitert war und blieb. Da war dann wohl die Kreativität der Fabrikdirektoren expansiv gefragt. Damit dieses System nicht auseinanderflog, war den Staatsorganen wie der Stasi eben wichtige also stabilisierende Aufgaben zugedacht.

Selbst für die DDR Eliten, die ohnehin schon gut gestellt waren, gabs für die ihnen vom Staat zugedachten späteren Zusagen keine Rückstellungen. Diese "Wohltaten" hohlen sie sich jetzt zug um zug über die Sozialgerichte. 2/3 der Gelder "Aufbau Ost" gehen so inzwischen in den Verbrauch. Ein Kuriosum nebenbei, die Witwe Mielkes wollte die Zeit, in der er in Moskau weilte, Pensionsmässig anerkannt haben. Aber, das war dem Richter dann wohl doch zu dreist.

BTW Kohl behauptet unlängst, man habe die Kosten der Übernahme DDR unterschätzt. Diese Aussage ist für ihn höchst blamabel. Er hätte es besser wissen können.

mfg hdw

So ist es. Die DDR war noch bankrotter als es den Anschein hatte. Viele (wohlgemerkt nicht alle)Produktionsstätten waren Schrott. Nicht "zeitgerechte" Investitonen in neure, bessere Produkte. Die Qualifikation der Werktätigen umständehalber nicht auf westlichem Niveau. Also,Mangel an Humankapital.Die BRD ist derzeit wohl auf dem besten Weg, hier sehenden Auges "nachzueifern".

Ja, Brosamen für die Kleinen, große Brocken für die Großen. Das "Sagen" haben derzeit wohl aber die Geschäftsbanken. Was hier getan werden könnte und wohl auch sollte, darüber hat sich der ehemalige Verfassungsrichter Kirchhoff reichlich und reiflich Gedanken gemacht.

-------

Anders geht es wohl nicht. Schade eigentlich.

Solange 300 US Bürger Aktien von den dort notierten ausländischen Unternehmen innehalten, kann sich das Unternehmen nicht einfach zurückziehen. Die Kosten für die dort notierten Unternehmen können sich wohl leich auf 500 000 E belaufen. Die Telekom beschäftigt allein dafür, das sie in der USA notiert ist, 60 Leute. Alles muß übersetzt werden. Und zwar so, das es nicht zu Mißverständnissen kommen kann.

Vielleicht sollten die Unternehmensführer, solcher drüben notierten Unternehmen, auch mal mit ihrem Vermögen für diesen Spleen haftbar gemacht werden.

mfg hdw

Rafael Deliano schrieb:

Danke für die freundliche Unterstellung.

Jörg Wunsch "Verwende Perl. Shell will man können, dann aber nicht verwenden." Kristian Köhntopp, de.comp.os.unix.misc

Doch, die Antwort hift weiter. Mann muß einfach blos dafür sorgen, dass Einkommen und Vermögenswerte, die durch persönliche Leistungen niemals zu rechtferigen sind, sondern erschwindelt, ererbet, ergaunert oder durch unverhältnismäßig hohe (ungerechtfertigt hohe) Einkommen, so wie sie bei den $Bonzen vorkommen so stark besteuert werden, dass der Staat seiner sozialen Verantwortung gegenüber den Schwächsten in der Gesellschaft gerecht werden kann, ohne sich zu verschulden. So einfach ist das.

Sicher ist auch richtig, das der Staat kein Geld aus dem Fenster zu werfen braucht....aber der Staat kann die Ausgaben in bestimmten sozialen Bereichen nicht beliebig kürzen.

Wieso das?

Woher soll die Rückkopplung kommen?

Besser nicht, weil ansonsten ein Sozialfond für notleidende Millionäre gegründet wird. Und weil da nur Geld reifließt und niemals abfließt veranstalten die Bonzen einmal im Jahr eine riesige Sause, in denen das Geld verprasst, verfressen, versoffen und auf sonst lusthafte Art und Weise durchgebracht wird - nur nutzt dieses eben den Menschen auf der anderen Seite der Einkommenskala wenig.

Kein Mensch braucht wirklich Arbeitsplätze - das was die Menschen wirklich brauchen ist "Soziale Sicherheit" oder sprich ganz einfach die Sicherheit, auch morgen "was zu fressen" aufm Teller und ein Dach überm Kopf zu haben und sich die "Vergnügungen" noch leisten zu können, die das Leben angenehm und erträglich machen.

Und dafür zu sorgen, das auch morgen noch ein menschenwürdiges Leben für alle möglich ist, ist imho die vornehmste Pflicht des Staates.

Sicher wird Arbeit und damit werden auch Arbeitskräfte benötigt, um dieses zu organisieren, jedoch wird in der ganzen Diskussion ständig vergessen, worum es im eigentlichen Sinne geht - nämlich darum, die Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen - wer braucht da schon "Arbeitsplätze?".....

Und was auch Tatsache und Fakt ist, ist, dass aufgrund der mittlerweile sehr weit fortgeschrittenen technischen Entwicklung der Menschheit eben die lebensnotwendigen Aufwendungen mit sehr geringem Einsatz an Arbeitskraft zu realisieren ist. Hier ein funktionierendes System zu organisieren, in dem die lebensnotwendigen Aufwendungen erarbeitet werden ohne das dabei jemand augebeutet wird ist Aufgabe des Staates.

Leider wird weder die Aufgabe des Staates begriffen noch wird diese Aufgabe zufriedenstellend gelöst. Lösungsansätze gäbe es viele, jedoch stehen viele der möglichen Lösungsansätze nicht im Einklang mit den bisherigen Vorstellungen von Verfassung und Wirtschaft.

Das Dilemma im derzeitigen Wirtschaftssystem sehe ich darin, das es a) zu einer kontinuierlichen Kapitalverschiebung kommt (aka die Reiche werden immer reicher, die anderen immer ärmer)

b) das sich die Lebensverhältnisse nicht am Wohlergehen der Bevölkerung orientieren sondern an den Bedingungen zum Nutzen der kapitalistischen Wirtschaftswelt orientiert - dieses führt dann dazu, das Arbeitskräften zum geringst möglichen Lohn zu einem Maximum an Arbeitsleistung gepresst werden

Wobei man anmerken muß, dass das was in der DDR war mit Sicherheit nicht der Weißheit letzter Schluß war. A B E R: Das Versagen der DDR als Rechtfertigung für das hiesige Wirtschaftssystem zu nehmen und damit impliziet auszudrücken, das es kein anderes (funktionierendes) Wirtschaftssystem wie das unserige möglich sei, ist auch daneben. Es gibt mehr Möglichkeiten als "schwarz" und "weiß", als "hüben" und "drüben". Nur das will man nicht wirklich sehen, denn wollte man das sehen und wollte man wirklich etwas zum Wohle des gemeinen Volkes verbessern, so müssten die Staatslenker denen was wegnehmen, die es im Überfluss haben - und das ist nicht gewollt, da eben diejenigen, die im Überfluss leben so ganz nebenbei auch noch einen nicht unbeträchtlichen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Medien haben, so das aufkeimende Ideen der Veränderung einer grundlegenden Veränderung des Wirtschaftssystems bereits im Keim bekämpft werden, damit sich blos nix zum Nachteil der dominierenden Kaste ändert.

Das ist letztendlich alles nur der Versuch einer Art Rechtferigung, das alles eben "so sei wie es sei".... Ständig den Leuten zu erklären, das die Weltwirtschaft dran schuld sei, wenns ihnen dreckig geht ist eine ganz billige Erklärung. Wenn Globalisierung dem Volk mehr schadet als nützt, so muß man eben die Wirtschaft so umbauen, dass der Einfluß von Drausen nicht mehr diesen großen Einfluß auf das haben kann, was Drinnen passiert - so einfach ist das. Globalisierung soll schließlich zu Vorteil aller gereichen, da akzeptiere ich nicht die Argumentation, das die äußeren Einflüsse dafür verantwortlich sein sollen, wenn es drinnen schlecht läuft - dieses ist nur eine sehr billige Rechtfertigung.

Beginnend bei der Erkenntnis, das wir auch ohne "Globalisierung" recht gut existieren könnten, so kann denn eine Globalisierung nur zum allgemeinen Vorteil gereichen - tut sie das nicht, so läuft etwas fschla und der Trend zur Globalisierung muß gestoppt oder gar umgedreht werden.

Jedoch ist es nicht die Globalisierung selbst die schlecht ist - schlecht ist, das von der Globalisierung nur eine Minderheit profitiert, die dann der Mehrheit erklärt, das die Globalisierung schuld an ihren schlechten Lebensverhältnissen sei. Das ist perfiede hinterhältig und gemein.

Ich frage mich nur die ganze Zeit, worin wir eigentlich Maß halten sollen? Sollen wir die Löhne noch ein bischen mehr drücken, den Sozialhilfeempfängern die Stüzte noch ein bischen mehr kürzen, noch ein paar Krankenpfleger mehr einsparen und den andern, die noch arbeiten etwas mehr Arbeit aufbrummen, damit die Patienten noch schlechter versogt werden, die Anzahl der appbierten Ärzte noch ein bischen weiter reduzieren, damit die Schlangen in den Wartezimmern noch ein bischen länger werden und die Behandlung beim Arzt im

30-Sekundentakt erfolgt, wärend auf der anderen Seite viel ausgebildete Ärzt auf der Straße stehen oder sich als Taxifahrer durchschlagen?

mfG Ottmar

*ACHTUNG* E-mails mit der Adresse im Header wandern ungelsen in den Muell Wer mich per Mail erreichen will, der muss "yyyyyyy" gegen "emacher" ersetzen. Die Spamflut machte diese Maßnahme notwendig.

Ich verstehe wirklich nicht warum die DDR wirtschaftlich was Besonderes gewesen sein soll:

Die DDR war ein Fall preisgestoppter Inflation wie das 3. Reich auch. Man erhielt zwar Löhne aber kein attraktives Warenangebot um damit etwas zu kaufen. Der Warenpreis wurde genau wie im 3. Reich per Festpreis stabil gehalten, also gab es keine offene Inflation. Letztlich wandert das "Geld" dann aufs Sparbuch. Es gab deshalb auch 1945 einen enormen Überhang an Reichsmark dem keine realen Werte z.B. in Form eines Warenangebots gegenüberstanden. Das Monopolygeld wurde aber 1949 halbwegs sauber entsorgt. Eine 1:1 Umwandlung für derartige Inflationswährungen ist volkswirtschaftlicher Unfug. Natürlich kann der Ossi sagen: "ich hab dafür aber hart gearbeitet". Das stimmt zwar, hat aber rein volkswirtschaftlich keine Bedeutung.

Natürlich wird der Wessi später bezüglich seiner bei der BfA angehäuften Rentenansprüche sagen: "ich hab dafür aber gearbeitet, Beiträge wurden saftig vom Lohn abgezogen". Volkswirtschaftlich dito keine Bedeutung, wenn an dem Tag an dem Zahltag ist unzureichend Steuer/ Beitragszahler vorhanden sind die Rente aufbringen können.

MfG JRD

Was mich immer wundert wenn sie a) über den hohen Marktanteil von VW in China reden b) darüber daß jeder Chinese sich jetzt ein Auto kauft warum niemand auf die Idee kommt daß der Chinesische Konsument das zu 99% auf Pump kauft und wenn er bei der absehbaren Krise in China ohne Job dasteht auch VW faule Kredite zum Umfallen hat. Die VW-Manager rechnen wohl alle fest damit daß sie dann laut "Schröder" schreien müssen und dann kommt der mit dem Geldkoffer.

MfG JRD

Kann man der DDR nicht ankreiden, wenn das hiesige System dito funktioniert.

Da ham sie Glück, Investitionen können schlimmer sein. In der SZ hatten sie unlängst Brandenburger Wasserwerke beschrieben: von Westfirma schlüsselfertig hingestellt, modernst, völlig überdimensioniert. Stellt sich heraus, daß es mit Bauen nicht getan ist, die laufenden Kosten für sowas sind erheblich. Die Kosten für Wasser sind für die dortigen Haushalte also jetzt höher als im nicht ganz so modernen Westen. Jetzt machen die Wasserwerke Jagd auf Bauernhöfe u.ä. die sich noch aus eigenen Quellen versorgen. Das sei aus Gründen der Hygiene bedenklich, gehört verboten, müssen ans Verbundnetz. Auf das man die Kosten auf mehr Verbraucher umlegen kann. Die Geschichte ist leider nicht neu, lief hier in Bayern in den 80ern ähnlich. Nur die mangelnde Lernfähigkeit erstaunt halt.

MfG JRD

Am Wed, 20 Oct 2004 14:27:31 +0200, schrieb Rafael Deliano :

[Brandenburger Wasserwerke]

Quark!

Die, die sich an der Planung und dem Bau dieser Wasserwerke/Kläranlagen/... eine dreifach vergoldete Nase verdienen, brauchen nichts mehr zu lernen. Die haben schon lange begriffen wie und wo der Reibach zu holen ist.

MfG

Frank

Rafael Deliano schrieb:

Darum ging es gar nicht, sondern um die Unterstellung, daß ich meine politischen Ansichten durch Studium von Vierbuchstabenzeitungen erworben hätte.

War in der DDR kaum der Fall. So viel Geld gab's nicht. Ich hätte mir beispielsweise für ein Ingenieursgehalt vielleicht nach 10 Jahren einen Trabbi zusammensparen können. Du vergißt, daß zwar die Preise niedrig gehalten worden sind, aber die Löhne halt auch.

Jörg Wunsch "Verwende Perl. Shell will man können, dann aber nicht verwenden." Kristian Köhntopp, de.comp.os.unix.misc

"Martin Lenz" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@news.inode.com...

Gab es, Gary hat welche aus Metall gefertigt, Aber seine WebSite ist inzwischen offline, Hat wohl nicht gelohnt. Waren auch sauteuer.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

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