Netzteilfrage

Aug 14, 2007 14 Replies

Tach allerseits!



Ein Netzwerk-Storage-Center für den Einbau einer einzelnen Festplatte hat ein Netzteilchen dabei mit 12V/3A. Gesetzt den Fall, ich will acht von diesen Dingern an einem gemeinsamen Netzteil betreiben, welchen Strom sollte das liefern können? Ich denke mal, die 3A beinhalten zum einen einen Sicherheitszuschlag, zum anderen sollen sie Spitzen beim Platte-Hochlaufen abdecken. Nach einem Stromausfall laufen die Dinger übrigens nicht selbst wieder hoch, sondern man muß 'Knöppschen drücken'. Achtmal den Sicherheitszuschlag ist ja wohl nicht notwenig? Einer ne Idee, welchen max. Strom man zur Verfügung stellen sollte? Nächste Alterntive wäre dann Stromaufnahme messen. Aber nur, wenn keiner ne Idee hat. - Danke schon mal!



Sigi


Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere, sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird, wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner] --> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelmäßig gelesen

Tach Siegfrid,

So etwas hat meines auch. Das Manual sagt, dass maximal noch eine kleine USB Platte mit dran darf. Acht Platten laufen damit wohl nicht an.

Das wuerden die Mediziner sub-optimal nennen. Mein LAN Drive (Western Digital) lief nach dem letzten Stromausfall einfach von selbst wieder hoch. Muss es auch, denn man kann es auf Fernzugang freischalten und wenn niemand da ist, koennte niemand "Knoeppschen druecken". Die Tatze unseres Rottweilers ist dafuer zu gross ;-)

Haengt alles davon ab, wie intelligent das Kaestchen ist. Z.B. ob es die Platten nacheinander hochfaehrt wie man des bei Triebwerken macht.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Tach Joerg! snipped-for-privacy@removethispacbell.net (Joerg) schrieb:

Das ist klar. Deswegen will ich ja auch ein einzelnes größeres Netzteil erwerben.

[Nichtwiederanlaufen nach Stromausfall]

Isses auch. Reicht aber für meine Bedürfnisse.

Das sollen doch _acht_ Kästchen sein, die garnix voneinander wissen. Ich sträube mich nur irgendwie gegen acht Netzteilchen, die mit acht Kaltgerätezuleitungen angeschlossen werden sollen. Deswegen will ich ja _ein_ dickeres Netzteil spendieren. Nur, _wie_ dick?

Sigi

Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere, sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird, wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner] --> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelmäßig gelesen

Hallo Siegfrid,

Ich wuerde eiskalt 25A vorsehen, so teuer sind die ja nicht mehr als Schaltregler. Sonst hilft nur messen und Disziplin. Messen muesstest Du, waehrend "voll auf der Platte geroedelt" wird. Disziplin hiesse, die Knoepfchen hintereinander zu druecken, das naechste immer erst nach Hochlaufen der Platte davor. Den Krampf wuerde ich aber nicht machen und lieber gleich ein dickes Netzteil nehmen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:j%6wi.33218$ snipped-for-privacy@newssvr14.news.prodigy.net... ..

Hi, was spricht dagegen, ein altes AT-Netzteil dafür zu verbraten? Da ist Strom satt drinne, und es hat ein eckiges Gehäuse :-) viel mehr Sorgen würden mir die Steckverbinder zu den Platten machen. Die Gehäuse, die ich kenne, haben da mieseste Kabels und meist diese Ferritklötze zusätzlich. Es besteht eine gewisse Gefahr, daß die Controller-Chips sich gegeneinander mistverstehen, wenn man so einfach ihre Masseverbindungen zusammenlegt. Das funzt ja ganz ähnlich wie eine (virtuelle) zusätzliche Datenleitung. Ev. braucht man also noch elaborierte Filter in jeder Zuleitung, oder einen dicken Elko direkt an der Platte, was beim Einschalten ja auch eingerechnet werden muß. Mal abgesehen von der Sternverkabelung, die ich sehr ätzend fände. Eine Kaskadenstöpselung wäre doch viel eleganter.

mfg, gUnther

Siegfrid Breuer schrieb:

Hallo,

eine bessere Idee wäre es nachzuschauen welcher Laufwerktyp drin ist, beim Hersteller das dazugehörige Datenblatt runterzuladen und darin dann nachzulesen welche Anforderungen an die Stromversorgung gestellt werden, besonders beim Anlaufen der Platte.

Bye

ACK. Mal am Beispiel einer Samsung HD401LJ [1][2]

Voltage +12V±10% Spin-up Current 2,000 mA Seek 10.5 W Read/Write 10.0 W Idle 8.4 W Standy 1.30 W Sleep 1.30 W

Wenn die Platten laufen: maximal 8*10.5W = 84W = 12V * 7A Wenn alle Platten gleichzeitig hochlaufen: 8 * 2A = 16A Wenn die Platten einzeln hochlaufen: max. 7A + 2A = 9A

Also je nachdem, wie intelligent dein Kästchen ist, irgendwas zwischen 12V/9A und 12V/16A. Zuzüglich dem Energiebedarf für die Elektronik *im* Kästchen natürlich. Computernetzteil ist nicht dumm, immerhin sind die genau *dafür* gebaut.

[1] Ich mag die Platten von Samsung: leise, kühl, preiswert [2]
formatting link

XL

Axel Schwenke schrieb:

Hallo,

in der letzten Zeile ist allerdings ein kleiner Fehler drin, da wurde für die Platte die gerade hochläuft die 2 A und die 10,5 W gleichzeitig angesetzt, es sind also 0,875 A zuviel, also nur 8,125 A. Man sollte aber zur sicheren Seite hin runden, also 8,5 oder gleich 9 A.

Bye

Würde ich auch so machen. Kostet nichts und ist überall verfügbar Du musst bloss achten, dass auf +12V auch wirklich 16A bezogen werden dürfen. Die Regelung läuft i.d.R. über die +5V. Deshalb wirst du vermutlich ein wenig Unterspannung erhalten. Ich glaube aber, dass die Lösung mit einem ATX-Netzteil klappt.

Gruss

Claudius

Fr=FCher stand die Stromaufnahme (ich denke es war die im hochgelafenen Zustand) eigentlich immer auf den Platten direkt draufgedruckt. Ist das heute nicht mehr so? Dazu k=E4me nat=FCrlich noch ein Zuschlag f=FCrs Hochlaufen, den man nat=FCrlich wirklich am besten im Datenblatt nachliest. Gruss Harald

Man kann vieles nehmen. Manche PC Netzteile haben allerdings eine Mindestlast, die von 1-2 Festplatten allein eventuell nicht erfuellt wuerde.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Joerg schrieb:

Hallo,

insbesondere erwarten sie die Mindestlast auf der 5 V Seite, nicht bei den 12 V.

Bye

Tach Joerg! snipped-for-privacy@removethispacbell.net (Joerg) schrieb:

Hab mich für ein 24A-Netzteil entschieden. Nicht viel teuerer als 16A. Trotzdem schönen Dank; auch an alle anderen, die sich der Frage gewidmet hatten.

Sigi

Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere, sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird, wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner] --> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelmäßig gelesen

"Uwe Hercksen" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.dfncis.de... ..

Hi, billige, "moderne" ATX vielleicht. Aber zumindest einige alte AT haben da keinen Ärger mit. Entweder gbits einen "Heiz-"Widerstand oder sie haben das nicht nötig. Hatte mal eins, das hatte sogar richtige Potis (abgeknipste Achsen) auf der Platine, man konnte auf 7,5 bzw 19Volt "aufdrehen" und einzeln belasten. Aber egal, ich würds jedenfalls mal probieren, mit einem

5Watt-Heizer kommen auch ATV allemal aus. Eine Floppy hat in unseren Tests immer genügt.
mfg, gUnther

Es war eher umgekehrt: alte AT-NTs wollten ein paar Ampere auf 5V abgenommen haben (zB 4A). Moderne ATX starten, wenn du die PS_ON Leitung auf GND ziehst auch ohne Last an.

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