Naturkonstanten

Jul 30, 2013 41 Replies

Am 02.08.2013 11:21, schrieb Axel Berger:

Wie gesagt - ist halt eine Kostenfrage.

Hier sind aber nun mal viele Entwickler und damit automatisch auch "Bastler" zugegen.

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Am 02.08.2013 14:43, schrieb Matthias Weingart:

Dort kann man große Wummer hinstellen, ohne befürchten zu müssen, dass er sich nach Befüllung der Reihe nach durch sämtliche Stockwerke nach unten arbeitet. Die Statik der Gebäude muss es hergeben. Warmwasserspeicher will man aufgrund der kleinen Oberflächen möglichst groß haben.

Verstärkte Statik kostet Geld, das man sich gerne spart.

Kommt drauf an, was man "schnell" bezeichnen will. Je kleiner der Durchmesser, desto weniger Wasser geht pro Zeiteinheit durch. Man will ja duschen und sich nicht nur betröpfeln lassen. Die Badewanne soll in vertretbarer Zeit voll sein und am Spülbecken will man auch nicht "ewig" warten, bis es denn endlich mal voll ist. Kompromiss wäre, statt einer Umwälzpumpe mit einer Druckerhöhungspumpe und dünnen Kapillarrohren zu arbeiten. Ob das aber günstiger käme, wage ich zu bezweifeln.

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Hallo Christoph,

Christoph Müller schrieb:

Üblicherweise kann man 200 Liter auf dem Quadratmeter unterbringen ohne an der Statik drehen zu müssen. Damit kann man schon eine Weile duschen.

Gruß Martin

Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Matthias Weingart wrote on Fri, 13-08-02 14:43:

Er sollte möglichst dicht neben dem Heizkessel stehen, oder woher willst Du die Wärme beziehen?

Am 02.08.2013 18:41, schrieb Martin Schoenbeck:

200 Liter sind auch nicht viel für einen Wärmespeicher - grade mal eine Badewanne voll. Wohnraum kostet allerdings deutlich mehr als Kellerraum. Neben der Statik ist das auch noch ein finanzielles Problem.
Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Wenn man Toechter im Teenager-Alter hat. Ansonsten ist das recht viel. Der Dusch-Boiler in meiner Studentenbude hatte gerade mal 20 Liter und das reichte.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Christoph Müller wrote on Fri, 13-08-02 21:57:

Ich höre im Bezug auf die billigere kellerlose holländische Bauweise immer das Gegenteil, ein Keller sei teurer als ein Stockwerk nach oben.

Am 02.08.2013 19:33, schrieb Axel Berger:

Von Sonnenkollektoren zB. In zB Israel auf fast jedem Haus ist der Warmwasserspeicher auf dem Dach zu sehen.

mfg hdw

Ein Waschtischspeicher halt. Zum "richtigen" Energiespeichern ist das deutlich zu wenig. Zum Duschen reicht's, wenn die Temperatur hoch genug ist und deshalb viel Kaltwasser zugemischt werden kann. Problem: Ab ca.

60°C fällt verstärkt Kalk aus. Das ist hierzugegend ein nicht zu vernachlässigendes Problem. Ist aber regional durchaus sehr verschieden.
Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Hallo Christoph,

Christoph Müller schrieb:

Zum einen kommt man mit 200 Litern schon recht weit. Außerdem schrieb ich deshalb "auf dem Quadratmeter".

Wenn man das Zeug denn in einen Wohnraum stellt. Niemand zwingt einen dazu. Und wenn die Installation im Keller per Saldo kostengünstiger ist, ist auch das kein Problem.

Darauf wollte ich hinaus, daß gerade die Statik in der Regel kein Problem macht und man in Ausnahmefällen vielleicht für eine Lastverteilung sorgen muß, mehr aber auch nicht.

Gruß Martin

Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Am 03.08.2013 01:56, schrieb Axel Berger:

Nach oben Schachten ist eben billiger als nach unten. Und oben muß auch kein Keller leergepumpt werden.

mfg hdw

Christoph Müller schrieb:

relativ

Verluste.

Kann

ACK.

Damit ist natürlich wenig gewonnen.

Frag sich halt, was günstiger ist:

a) Zirkulationspumpe einschließlich Zirkulationsleitung (und den dadurch verursachten Verlusten) oder b) Zirkulationsleitung von vornherein weglassen und vor dem Duschen erstmal die ersten Liter weglaufen lassen.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß b) letztlich günstiger ist.

... und eine Leitung, die erstmal installiert (und bezahlt) werden will.

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mfG Wolfgang Martens

Hallo Wolfgang,

Die macht nur was ganz anderes und findet es schon Öko, wenn die Pumpe nur ab und an umwälzt. Das große Problem ist aber weniger der Stromverbrauch der Pumpe, sondern der Wärmeverlust in der Zirkulationsleitung. Mich fasziniert immer wieder, wie viel Isolierung auf das bisschen Tankoberfläche geworfen wird und dann liegt die ganze Zirkulationsleitung mit 2 cm Isolation in der Mauer, mit sicher deutlich höherer Oberfläche, als der Speicherkessel zu bieten hat. Ich sehe hier auch nur die Möglichkeit, die Zirkulation ganz zu unterbinden und nur bei Bedarf kurz die Leitung zu durchspülen, um dann ein paar Sekunden danach Wrmwasser zu zapfen. Freunde von uns haben das System schon lange und kommen damit auch gut klar. Man muss es eben wissen, wie es funktioniert, also erst kurz Warmwasser anzapfen, gleich wieder zudrehen und nach 30 Sekunden kann man das Warmwasser ohne großen Kaltvorlauf abgreifen. Nach den 30 s hört die Zirkulationspumpe auch gleich wieder auf zu arbeiten, wozu auch...

Marte

Am 03.08.2013 01:56, schrieb Axel Berger:

Nicht ausgebauter und nicht vermietbarer Dachraum ist natürlich noch billiger. Im Zusammenhang mit Wasserinstallationen ist dort oben allerdings das Frostrisiko erheblich größer als im Keller (so man einen hat). Wenn im Winter die Heizung mal ausfällt kommt dann gerne noch ein Frostschaden mit dazu... In Holland geht's deshalb relativ gut, weil es dort eher selten richtig grimmigen Frost gibt. Im Binnenland sieht das schon anders aus. Speziell in etwas höheren Lagen.

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Am 04.08.2013 00:00, schrieb Martin Gerdes:

Täusch' dich nicht. Denn wenn die Zirkulationsleitung nur kurz bei Bedarf läuft, dann kühlt die Leitung aus. Eine kalte Leitung hat aber naturgemäß wenig Wärmeverlust. Dieser wird damit also wirksam unterbunden.

Hängt sehr von Leitungslänge ab. Kann man also nicht pauschal beantworten.

Da hat eben der Druckschalter meistens die Nase vorn, weil die komplette Installation im Heizraum erfolgen kann. Ohne groß Leitungen verlegen zu müssen. Kann dort alles aufputz erfolgen. Die Leitung zur Zapfstelle ist die Wasserleitung selbst; muss also nicht eigens nachträglich verlegt werden.

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Wenn bei grimmigem Frost die Heizung ausfaellt, hat man sowieso ein Problem mit Frostschaeden. Ich wuerde eher vermuten, dass man in Holland beim Kellerbau mehr auf Grundwasser achten muss als im Bergland.

Gruss, Matthias Dingeldein

... und immer ne Handbreit Schiene unter den Raedern!

Klar hat man das. Wohnraum ist allerdings von schwerem Material umgeben, das relativ viel Wärme speichert. Dachkonstruktionen sind i.d.r. sehr viel leichter und speichern auch nicht viel Wärme. Auf dem Dach gefriert's deshalb sehr viel schneller als in den darunter liegenden Wohnungen.

Das kommt natürlich noch hinzu. Hierzugegend ist das Grundwasser allerdings auch sehr nahe an der Oberfläche. Man behilft sich mit wasserdichten Wannen. Solche Häuser stehen dann quasi wie ein Betonschiff im Wasser.

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Am 04.08.2013 13:58, schrieb Christoph Müller:

Nicht nur dort.

Gemäß den Experten werden unsere Kinder sowieso niemals nie wieder Schnee sehen!

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Butzo

Christoph Müller schrieb:

Deswegen nochmal extra für Dich: Keine Zirkulationsleitung bei möglichst kurzen Leitungswegen ist besser als dieses Gefuddel mit der Zirkulationspumpensteuerung (entweder per Tastschalter oder per "kurz laufenlassen, zudrehen, warten, Wasser zapfen).

Kein Drucksensor und keine Zirkulationsleitung haben die Nase vorn.

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