Nächstes Wochenende: Maker-Messe Mün chen

Jan 10, 2016 488 Replies

Am 09.02.2016 um 21:46 schrieb Guido Grohmann:

Kyocera benutzt ja auch kein Postscript, sondern das Kyocera-eigene

hatte, aber das in meinem FS-1010 funktioniert problemlos.

Hanno

Am 09.02.2016 um 22:04 schrieb Joerg:

raus? Ist das nicht eher Esoterik?

Hanno

Sieh es mal so: Wenn man einen Ackerschlepper neu lackiert, wird man deutlich weniger pingelig arbeiten als bei der Neulackierung eines Sportflitzers, auch wenn es sichh um dieselbe Farbe handeln sollte.

IOW, es kommt im Engineeriung in der Regel nicht auf hohe Druckqualitaet an. Schon gar nicht, wenn das Ausdrucken in einem Fall viel kniffliger ist als im anderen, wo man nur File -> Print drueckt und dann keine Sachen wie zu duenne Linien rauskommen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Welche Farbe hat eigentlich der Himmel auf deinem Heimatplaneten?

neuen Maschine.

Originalton Andus, edle Platinenbude in Berlin damals:

Kommense mit Gerber oder 'ner Handskizze, aber verschonense uns mit HPGL.

gleich aussah. Sogar ich habe mir damals einen NEC Silentwriter 890 mit ps-option geleistet, das war ein Kuchenblech voll mit Eproms und sauteuer, hat's aber gebracht.

...

Jetzt muss ich den Bildschirm putzen. 11/70, Vaxen, Microvaxen, Sun, HP Snakes, Cadnetix, Tegastation, das waren die Arbeitspferde

Wer richtig reich war, hatte HSPICE auf einer Cray oder CDC Cyber 176.

addressieren konnte.

Und ja, wir hatten Orcad gekauft, als die noch 2 cm kleine Anzeigen ganz hinten in der EDN hatten. Earlier adopter geht nicht.

Hanno Foest schrieb:

bt

cken

Gabs den auch als "Siemens Highprint irgendwas"? Dann hatten wir davon auch ein paar. Und wimre haben die auch da versagt, wo ein Laserjet 4 die PS-Datei klaglos in 100 Blatt bedrucktes Papier umsetzte.

Guido

Am 09.02.2016 um 23:03 schrieb Guido Grohmann:

aber die Firmware war IIRC was eigenes.

Hanno

Das ist es sicher, wenn es korrekt erzeugt wird. Als an der Uni Stuttgart vor etlichen Jahren die ersten Windows-Kisten als Studentenrechner hingestellt wurden, gab es auch Probleme mit den PS-Druckern, die davor reibungslos liefen. Irgendwer hat sich den PS-Output von den Dingern dann mal genauer angeschaut und wohl einen

IOW: auch PS kann man in den Varianten ineffizient und kaputt bekommen.

Wenn man einem Plotter "Linie" gesagt hat, dann hat der halt ne Linie mit einer Mindestdicke hingepinselt, die vom Stift abhing.

Bei einem Drucker kann man schon Pech haben, wenn irgendwas

About 11 home, it being a fine moonshine and so my wife and Mercer come into the garden, and, my business being done, we sang till about twelve at night, with mighty pleasure to ourselves and neighbours, by their casements opening, and so home to supper and to bed. -Samuel Pepys

Bei uns nicht. Der einzige Aerger waren versaute Hemden, wenn wieder einer der Tintenhalter leckte.

Das sind Photo Plotter Files fuer das Layout. Auch wenn es geht, einen Schaltplan habe ich damit noch nie ausgedruckt gesehen. Waere mal was neues.

Ja, wenn man ein Spezial-Interface dafuer kauft. Das kann ich nicht machen, da staendig was ausgetauscht wird.

Das war kurz nach dem Hannibal mit seinen Elefanten ueber die Alpen zog. Ein Kunde wollte Anfang der 90er eine Sun Station verschenken und nichtmal das war so einfach.

Mein zweiter PC zu Anfang der Selbststaendigkeit 1989 gekauft hatte 5MB, wobei alles oberhalb 1MB mit DOS nur mit Klimmzuegen ging. Aber es ging. Damals benutzte ich Orcad SDT und PSpice. In der guten alten Zeit, als Orcad noch von Orcad war und PSpice von Microsim.

Wann war denn das? Ich haben mein SDT 1989 gekauft, davor war ich mit Futurenet Dash unterwegs, auch auf PC.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

2015: Einer sollte eine "Mind Map" erstellen. Zeitdruck! Er wollte mit Libre Office Draw oder Powerpoint oder sowas anfangen, und hatte in keinem davon Erfahrung. "Soll ich eine Mind Map software runterladen und installieren?"

mit der Schere ausschneiden, hin- und herschieben, mit Pritt-Stift fixieren, kopieren. (Das war die Sicherungskopie, falls Schritt 2 schiefgeht).

Dann Schritt 2: TZ-Platte raus und Linien ziehen, nochmal kopieren, fertig.

Er hat jedenfalls seine Zeit damit verbracht, seine Darstellung zu optimieren,

links schieben?" Richtig professionell war das so nicht, aber Fixogum war aus.

Thomas Prufer

Da reichte die Verstellung der dpi im Druckertreiber: Wenn auf Seite x der Text dann ein wenig zu lang wird, springt dann die letzte Zeile auf Seite x+1, und

zentralistisches System. Die Alternative war Floppies -- das war ok um die eigene (Tages-)Arbeit zu sichern. Aber um ein Systemabbild zu machen, waren die

einbaut, oder auf einen anderen Rechner geht und den komplett neu aufsetzt. Und dann alles durchprobieren, ob es auch passt.

interessieren, wer das schon mal gemacht hat. (Ich kenne nur einen. Der hat mit dd laufend irgendwelche Windows- und OS/2 Partitionen rein- und raus-installiert. Das war zur Entwicklung von Software die unter mehreren Betriebsystemen laufen musste.)

Installation ist ja das geringere Problem. Es sind die 400 Einstellungen, die jedes Programm braucht, damit es wieder so funktioniert wie vorher.

Thomas Prufer

Am 10.02.2016 10:04 schrieb Thomas Prufer:

Ich trau auch keiner klickibunti Backup-Software. Vom Hauptrechner gibt

Hauptrechner verstirbt) benutze ich dazu rsync - ein nettes, kleines,

Und ja, ich hab mehr als ein Backup. In unterschiedlichen Brandsicherungsabschnitten. Aber eben keine Versionierung. Kann sein,

Fehlerquelle weniger.

Meine Backups sind mit minimaler Nacharbeit (5 Verzeichnisse anlegen)

Ich hab schon ein paar Mal nen Testrechner aus dem Backup geklont. War

Hanno

Dat daet ma ja uch nit, wuerde der Koelner sagen.

Klar, man sollte sich das ganze schon im Preview ansehen. Dazu ist das da und es vermeidet die Erzeugung von viel Altpapier.

Das halte ich wie Hanno, automatischer oder auch nur teilweise automatischer Backup Software traue ich nicht. Schon gar nicht seit Windows 7 mit dessen konfusem "Rights Management".

Bei mir ist das ganz einfach: Die komplette Business Repository und auch Privatsachen gehen komplett in eine Backup Datei. Das dauert, aber kann im Hintergrund laufen. Gelegentlich lese ich zum Test was direkt aus diesem Backup zurueck und das war immer in Ordnung. Es gibt ein Backup auf einer Festplatte in einem anderen Computer, ein weiteres verschluesselt auf einem USB Stick und ein drittes auf einem externen USB Laufwerk mit endlos viel Kapazitaet. Alle sind gleich, nur dass der USB Stick immer nur das letzte Backup enthaelt und keine davor. In ruhigeren Zeiten wird ausgeduennt, alte Backups geloescht. Denn die neuen enthalten ja alles, was in den alten drin war. Bis auf gelegentliche "Zaesuren", dann hat die endsprechende Directory neben dem ISO Datum ein "fin" im Namen und die werden natuerlich nicht geloescht.

Sowas kann man per Checklist machen. 400 hat bei mir allerdings kein Programm :-)

Software aus kompetenteren Haeusern hat das eh in einem Configuration File, den man aus dem (hoffentlich angefertigten) Backup rueberkopiert.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Wenn du rsync dann noch mit --link-dest= benutzt kannst du dir sogar versionierte Backups a la Timemachine erstellen lassen.

die Vollbackups ohne Versionierung.

Deshalb habe ich hier alles gescriptet. Platte dran, Script aufrufen, nach Ende die Ausgabe auf Fehlermeldungen kontrollieren, fertig.

Gerrit

Windows 7 bringt eine eigene Backupsoftware mit die, laut Leuten die das schonmal brauchten, gut funktionieren soll. Beinhaltet die Erstellung eines Bootmediums.

Gerrit

Die Boot Disc habe ich natuerlich angefertigt, gibt heutzutage ja keine DVD mit dem OS mehr bei Rechnern. Aber ansonsten mache ich es per Hand. U.a. wegen Kloppern wie "You do not have permission ... blah-blub" und nach 3-5 mal Gegentreten klappt es ploetzlich. Da habe ich doch mehr Vertrauen in die haendische Methode.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

...

Das Rheinische Grundgesetz (hier: Artikel 3) passt auch hervorragend zur Backup-Problematik :-)

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Wolfgang

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Thomas Prufer

Thomas Prufer wrote on Wed, 16-02-10 10:04:

Bei richtigen Programmen nimmt man den Ordner, in dem es steht, kopiert

seinem Verzeichnis alles ablegen, was es braucht, um die zu rekonstruieren. Ich habe Programme, bei denen es genau so funktioniert. Einige wenige aber die besten und meistgenutzten.

Hanno Foest wrote on Wed, 16-02-10 10:51:

ich auf Systemdateien im Gebrauch nicht einmal lesend zugreifen. Das war's dann. Und ja, meine einfachen dateiweise kopierten Backups booten und laufen fehlerfrei.

Am 10.02.2016 um 16:58 schrieb Gerrit Heitsch:

Butzo

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