Batterien A27 12 V

Apr 15, 2026 Last reply: 3 months ago 6 Replies

Nach dem die Funkfernbedienung für meinen Garagentoröffner nicht mehr die Reichweite wie früher hat, habe ich mal die Batterie gemessen. Ist eine A27 - letztlich sind das wohl 6 Knopfzellen in Reihe. Hatte nur noch weniger als 11 V. Leider ereichen die vor Jahren beschafften Ersatzbatterien (Best use before 10/24) von Camelion auch keine 12 V mehr. Ist das normal, dass die so schnell runter gehen?



Habe auch mal gecheckt, wie mein bei Aldi gekauftes billiges Multimeter die Batterien im speziellen Testbereich eigentlich belastet. Mittels Labernetzteil.



Messbereich für 1,5 V: 14 mA = ca. 640 Ohm Messbereich für 9,0 V: 4,5 mA = ca. 2 kOhm



Bei 9V zeigte das Labornetzteil keinen Strom an, da musste ich ein weiteres Multimeter einschleifen. Möglicherweise ist der Strom im Bereich 1,5 V also eigentlich höher bzw. der Widerstand etwas niedriger. Klassische Lastwiderstände scheinen es aber nicht zu sein, wenn man die Spannung um +/- 0,5 Volt variert ändert sich nichts am Strom.



Sind das sinnvolle Widerstände? Zumindest für Alkalie-Batterien? NiMh Akkus lachen da vermutlich drüber. Knopfzellen dagegen wohl eher nicht.



cu. Juergen


Eher 8 wegen 8 x 1,5V = 12V.

Gerrit

Am Wed, 15 Apr 2026 14:05:52 +0200 schrieb Gerrit Heitsch

Natürlich, an den Kopf greif. Wie bei den alten CB-Funkgeräten. Nur dass es da AA-Batterien waren.

cu. Juergen

Hi Juergen,

Hochohmig oder mit dem Batterietest im 9V Bereich? Wen das im 20 V Bereich eines DMMs war (die Billigen haben 1 MOHM Eingangswiderstand, die weniger billigen 10 M), dann sind die Zellen mausetot.

Kommt aufs Messgerät an. Es kann auch eine mehr oder weniger schlechte Konstantstrombelastung sein.

S.o.

Man will damit nur vermeiden, dass man ausschließlich die Quellspannung misst, die sich tatsächlich recht wenig ändert, selbst, wenn der Innenwiderstand sich schon in Richtung kOhm bewegt. Ganz extrem war das bei den Quecksilberzellen. Deren Leerlaufspannung hält jahrzehntelang auf recht stabilem Niveau. Man bekommt nur keine Leistung mehr heraus.

Marte

Am Wed, 15 Apr 2026 15:34:36 +0200 schrieb Marte Schwarz

Im 20 V Bereich. Laut Doku/Bedienungsanleitung mit 10 MOhm.

Nochmal nachgemessen: 10,23 V bei der benutzten, 10,51 V bei der Überlagerten (Stunden nachdem ich sie im Batteriemessbereichen gequält hatte).

Im 9 V-Batteriebereich sieht man Anfang 7,26 / 8,15 Volt und kann zuschauen, wie die Spannung einbricht. Im 1,5 V-Bereich dann auf < 1 V.

Die jetzt erstmal eingebaute Batterie aus der 5er-Packung hatte ich nur im 20 V Bereich gemessen, sie war etwas besser als die zuerst ausgewählte. Wollte sie nicht unnötig schwächen.

Ja. Die Doku meint 20 und 5 mA (jeweils mit +/- was ich komisch finde).

Ja klar. Ich bin auch froh, dass ich sowas ergattern konnte. Denke bei Alkali-Batterien ist es bis zur Größe AA ganz okay. Bei den beliebten Lithium-Knopfzellen mit 3 V (2019, 2022, 2032) sind die 5 mA Belastungsstrom vom 9 V Bereich auch schon recht aussagekräftig (wobei es bei der Spannung weniger ist, habe ich nicht eigens gemessen), wenn es da deutlich unter 2,9 V geht ist letztlich Ende Gelände. cu. Juergen

Am 15.04.26 um 12:09 schrieb Juergen:

Was heißt „früher“? 80er? Letzten Herbst?

Batterien halten nicht ewig.

Gruß

Gregor

Am Thu, 16 Apr 2026 03:09:59 +0200 schrieb Gregor Szaktilla

So vor einem Jahr. Verkompliziert wird die Frage, ob es an der Batterie liegt, durch die Tatsache, dass es jetzt ein anderes Auto ist, mit deutlich mehr Masse, dafür aber ohne Glas-Kurbel-Hubdach.

cu. Juergen

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