Dann tut es ein Adapterkabel von PS/2 auf USB, mit dem man den Umschalter aus einem USB-Port des PC mit Strom versorgt - auf die Art versorge ich hier einen DVI-Umschalter, der *nur* das Videobild umschaltet (Monitor und Tastatur hängen am 2. KVM-Switch, der analog den 2. Monitor bedient). Es kann sein, daß man beide PS/2-Buchsen versorgen muß, damit der Umschalter das Schalten auf den 2. Port zuläßt.
Ich würde aber auf jeden Fall einen elektronischen KVM-Switch empfehlen - mit den mechanischen habe ich reichlich schlechte Erfahrungen gemacht, was die Bildqualität angeht. Möglicherweise ist der Komfortgewinn durch den Wegfall der 2. Tastatur/Maus auf dem Tisch ja auch noch ein Argument ...
cu Michael
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S
Stefan Huebner
Moderne Monitore mit 2x analog musst Du mit der Lupe suchen. Also Sony noch welchen bauen lasssen hat gab es welche mit 2xVGA und 1xDVI, aber ich würde da einfach mit der Zeit gehen und dem Werkstattrechner eine Graka mit DVI verpassen, die 30 Euro dürften günstiger kommen, als ein Superspezialmonitor. Oder Du nimmst einen KVM-Switch, aber der kostet ähnlich viel und mit der Graka hast Du vielleicht noch einen Geschwindigkeitsvorteil. Denn: wenn onboard-VGA ist PCIe oder AGP vermutlich schneller und schont den Arbeitsspeicher, und wenn eine Graka ohne DVI drin ist, dürfte jede Karte mit DVI schneller sein. Abgesehen natürlich von so Ausnahmen wie irgendwelchen Nvidia Quatros oder so, die tauscht man nicht freiwillig mal eben aus.
Am 06.08.2010 14:50, schrieb Jürgen Hüser:
M
Marcel Müller
wenn die Kiste nur PCI hat, oder aber Win9x-Treiber o.ä. benötigt werden, könnte sich das als maximaler Spaßfaktor erweisen. :-)
Marcel
M
Michael Karcher
eine=20
en, als ein=20
tigt=20
)
Erfahrungsbericht: Win9x-Treiber f=C3=BCr Radeon 9250-Karten sind kein Problem, aber das Modell, was ich mal gebraucht f=C3=BCr'n Appel und ein Ei bekommen habe, hat ein furchtbares Analogsignal, auch noch nach Ausbau das Anti-Alias-Tiefpassfilters, weshalb ich das f=C3=BCr ein Chipproblem halte. Wer so eine Karte wegen DVI anschafft interessiert sich gl=C3=BCcklicherweise nicht f=C3=BCr das Analogsignal.
Gru=C3=9F, Michael Karcher
M
Marcel Müller
Anti-Alias-Filter gibt es bei einem DAC ganz sicher nicht. Wenn, dann ein Rekonstruktionsfilter. Aber das hat keine GraKa. Das wäre auch eher kontraproduktiv.
Du meinst vmtl. die Pi-Filter zum Zweck der Entstörung.
Möglich. Oder eine Frage des Platinen-Layouts. Um es genauer zu erfahren, müsste man mal eine Impedanzmessung machen. Ist aber Arbeit. (Rauschbild ausgeben, FFT bei zwei verschiedenen, ohmschen Lasten und dann aus dem komplexen Quotient der FFTs die Impedanz und Übertragungsfunktion des VGA-Ausgangs ermitteln.)
Marcel
M
Michael Karcher
sbau
eher=20
OK, genau den Begriff ("Rekonstruktionsfilter") meinte ich...
...und es war tats=C3=A4chlich der Entst=C3=B6rfilter.
eit. Ich hab mir die Arbeit gespart, und die alte Radeon 7200 wieder eingebaut= , die ein deutlich besseres Bild liefert.
Daf=C3=BCr fehlt mir allein schon das Werkzeug.
Gru=C3=9F, Michael Karcher
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Wie erzeugt man denn so ein Rauschbild? Ich würde mir sehr gerne mal den VGA-Ausgang eines boards mit Intel 945 GME auf dem spectrum analyzer ansehen...der ist nämlich auch ziemlich scheiße, und Überbrücken der Tiefpässe am Ausgang bringt auch nix.
-ras
Ralph A. Schmid
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A
Axel Berger
*Michael Karcher* wrote on Tue, 10-08-10 10:53:
Seit wann hat eine Graphikkarte ein Audiosignal? Bin ich schon wieder dem "aktuellen Stand" um Jahrzehnte hinterher?
T
Torsten Schneider
Es gibt auch analoge Videosignale.
Oder brauchst du eine Brille? Da steht "Analog", nicht "Audio". ;)
Grüße, Torsten
>
G
Guido Grohmann
Axel Berger schrieb:
Audio? Er meint analoges Videosignal, also VGA (im Gegensatz zu DVI, HDMI oder Display-Port).
Guido
M
Marcel Müller
Naja, Auflösung hochdrehen bis der RAMDAC aufgibt. Z.B. 2048*1536. Und als Testbild ein MLS-Signal oder so etwas in jede Zeile. Also ein senkrechtes Streifenmuster. Beim Aufnehmen muss man halt aufpassen, dass man nicht in der horizontalen oder vertikalen Austastlücke sampelt. Idealerweise synct man auf V und H, damit man auch die Phase reproduzierbar erwischt, denn selbst mit einem DSO bekommt man ein ordentliches SNR wohl nicht bei Single Shot.
Für die Ankopplung des Oszis empfehle ich ein Widerstandsnetzwerk, dass auf die 50 Ohm des Eingangs transformiert. Damit bekommt man einigermaßen Bandbreite. Das Netzwerk kann man einmal auf 65 Ohm und einmal auf 85 Ohm oder so auslegen, damit man die Impedanz dann ohne exakte Kenntnis des ausgegebenen Referenzsignals ausrechnen kann.
Wenn mann die Messung zusätzlich mit dem FFT des nackten Referenzsignals korreliert, bekommt man auch noch die Übertragungsfunktion des Ausgangs. Aber aufpassen, dass eventuelle LUTs für Gammakorrektur im Grafiktreiber oder der Bildanzeigeanwendung ausgeschaltet sind, sonst hängt noch eine hässliche nichtlineare Transformation dazwischen.
Gesetzt, dass man den Burschen geeignet synchronisieren kann, sollte das kein Problem werden. In dem Zusammenhang würde ich allerdings weißes Rauschen als Testsignal empfehlen.
Das die Erkenntnis indes Besserung bringt ist nicht zu erwarten, insofern ist die Sache eher von akademischen Nutzen.
Marcel
M
Marte Schwarz
Hallo Marcel,
Also ich würde eine senkrechte weisse Linie als Testbild nehmen, meinetwegen auch mehrere äquidistant. dann reicht ein einfaches Scope schon, das auf jene Linien triggert. Dann wird man eventuelle Reflexionen deutlich sehen können. Hierzu sollte man aber hochohmig abgreifen, um nicht selbst die Anpassung zu stören. Ein Vergleich der Bilder mit und ohne Tastkopf ist ganz sinnvoll :-) Und dann wäre eben trial&error meine Methode gewesen. Anhand der Phasenlage sollte man herausbekommen, wo die Impedanz zu hoch oder auch zu niedrig ist. Die Amplitude sollte darüber Aufschluß geben, wie viel noch fehlt.
Meine Erfahrung lehrt mich, dass sowohl Monitor alsauch GraKa und natürlich auch das Kabel Grund für Übel sein kann. Mein 16" Eizo in frühen Studienjahren war mir zu groß und musste einem 15" weichen. Ich hatte nie Stress mit dem Monitor, aber der Käufer war todunglücklich mit dem Edelteil, weil er x Reflexionsstreifen hatte, die sein alter NEC3d in Kombination mit seiner ET4000 Karte nicht zeigte. Also musste ja mein Monitor schuld sein... nur tat der an meiner ATI-GraKa einwandfrei, dafür hatte sein NEC3D an meiner ATI ein furchtbares Bild. Kurzum, ich habe den Monitor zurückgenommen und weiss seither, dass die beiden einfach zusammen spielen müssen. Im Prinzip reicht es ja, wenn eine Seite richtig abgeschlossen wurde. Allerdings scheint es hier unterschiedliche Meinungen darüber zu geben welche Seite das sein solle und welche Impedanz das sein muss, ansosnten kann ich mir das Ganze nicht zusammenreimen. Ich weiss nur, dass bei meinem Kieferchirurgen die beiden Monitore im Behandlungszimmer so schlimm aussehen, dass man dem Röntgenbild draruf wirklich nicht trauen möchte. Ich hätte diese Computeranlage so nie abgenommen.
Nun ja, den hab ich sicher nicht :-)
Das waren wohl eher die Serienwiderstände mit 50 Ohm und abschließend ggfs noch ein paar kleine C um unsinige Frequenzanteile an der Abstrahlung zu hindern. Die Widerstände zu brücken sollte das Bild ein bischen aufhellen, aber ansonsten wird das Bild wohl eher schlechter werden.
Wieso? Wenn man weiss, was schief gewickelt ist, kann man es doch einfach richten. Das sollte dann vergleichsweise einfach sein.
Marte
A
Axel Berger
*Torsten Schneider* wrote on Tue, 10-08-10 15:22:
Du hast in beiden Punkten vollkommen Recht.
M
Michael Eggert
Moin!
Ach, Ärzte... Die merken ja nichtmal, wenn der Fernseher an der Wand das 4:3-Bild vom Ultraschallgerät auf 16:9 verzerrt.
Gruß, Michael.
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Eh klar, ich habe nur kein Gefühl dafür, ob es eine massive Verbiegung des Frequenzganges ist, oder nur eine Kleinigkeit, was zu dem matschigen Bild führt. Ist ohnehin von rein akademischem Interesse, daß der VGA-Anschluß in der Regel nicht benutzt wird, da der Bildschirm per LVDS dranhängt.
-ras
Ralph A. Schmid
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R
Ralph A. Schmid, dk5ras
An ein paar Leiterbahnen, die aus irgendeinem IC kommen, kann man wenig ändern.
-ras
Ralph A. Schmid
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M
Marte Schwarz
Hallo Ralph,
was soll denn dieser Unfug. Bei Bedarf kann man sich sogar einen Zwischenstecker bauen mit der entsprechenden Anpassschaltung. Notfalls sogar an beiden Seiten des Kabels. Da brauchst Du nicht einmal die GraKa oder den Monitor patchen.
Marte
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Ja, wenn es nur eine falsche Anpasung ist, dann schaut man in's Datenblatt, wie der Hersteller er smpfiehlt, und sollte passen. Aber wenn einfach der Chip Mist ist?!
-ras
Ralph A. Schmid
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M
Marte Schwarz
Hallo Ralph,
Der Chip ist in den wenigsten fällen schuld. Man kann aber gerade bei schnellen Designs viel im Layout kaputtmachen und es soll tatsächlich Damager geben, die dann austesten lassen, ob man diese drei Widerstände da hinten nicht auch weglassen kann. Und siehe da, an dem einen Monitor (der eben gut terminiert ist) sah das Ergebnis doch gar nicht so viel schlechter aus, das Bild ist sogar ein bischen heller (=besser!) geworden. Und schon ist die Order raus, dass hier 3 ct gespart werden können...
Marte
M
Marcel Müller
Wenn, dann ist der Chip gleich dafür ausgelegt, denn ohne Widerstände muss er einen viel niedrigeren Pegel ausgeben. (Gut, könnte man im Treiber dengeln, aber dann ist alles mit generischen Treibern außen vor.) Und nein, eine VGA-Karte, die im DC-Bereich nicht annähernd 75Ohm hat, ist mir dann doch noch nicht unter gekommen. Aber was obenrum passiert, ist natürlich eine andere Sache.
Und Chips mit zu hoher Anstiegszeit existieren sehr wohl.
Marcel
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