Mic-Preamp - ist der so ok? - Page 3

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Re: Mic-Preamp - ist der so ok?

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Viel zu viel.
Rundfunkpflichtenheft will sogar ab 15kHz starkes Absenken. (wie steil
weiss ich nicht, die V7x Verstärker hatten definitiv einen 15kHz
Lowpass drin.)

Den ganzen 96kHz-Heinis und "ich höre >20kHz" sollen sich mal
anschauen was in dem Frequenzbereich wirklich noch an Nutzsignal da
ist. Selbst Becken haben ihr Maximum bei 6-10kHz.
Und fast alle anderen Instrumente haben über 10kHz nicht mehr wirklich
was wichtiges. Ob das letzte bisschen "Air" bei 15kHz nun ein paar dB
abgesenkt ist oder nicht.

Thomas, der ab 17.5kHz nicht mehr hört und sich fragt wieso niemand
EQs mit Frequnezen über 20kHz benutzt.

Re: Mic-Preamp - ist der so ok?
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Hallo Thomas,

von wann ist denn das Rundfunkpflichtenheft mit der 15 kHz Vorschrift?
Gibt es das irgendwo im Netz zum Download? Falls das aus den 60er-Jahren
stammt sagt das möglicherweise auch was über die Starrheit von
Institutionen aus. Seitdem gab es ja einiges an technischer Entwicklung.

Für mich bedeutet das nur aus, dass es "den" universellen
Mikrofonverstärker nicht geben kann weil es unterschiedliche
Anforderungen gibt. Für unterwegs ist z.B. Batteriebetrieb und minimaler
Stromverbrauch wichtig. Neben einem Sendemast im Rundfunk ist
Einstrahlfestigkeit essentiell. In einem Tonstudio gelten möglicherweise
wieder andere Eigenschaften. Unterschiedliche Mikrofontypen haben auch
andere Ansprüche an einen Verstärker.

HTH


Bernd Mayer
--
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Re: Mic-Preamp - ist der so ok?

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Nicht unbedingt. UKW-Rundfunk und auch DAB sind auf 15kHz begrenzt.
Ich bezug mich aber vorallem darauf, dass u.a. in den USA die alten
Röhren V72
sehr geschätzt werden.

Und so viel Tontechnikentwicklung gab es leider nicht.
Nur die digitale Schiene ist hinzugekommen.
Was gab es denn bei der analogen Technik für neue Entwicklungen?
Sie ist billiger geworden oft auch schlechter.

Re: Mic-Preamp - ist der so ok?

|> Nicht unbedingt. UKW-Rundfunk und auch DAB sind auf 15kHz begrenzt.

DAB nutzt Mpeg1Layer2 bei 48KHz Samplerate, allerdings liegt der absolute
Threshold ab ca. 16kHz bei 68dB. Bei 3kHz ist er -5dB. D.h. es muss etwas schon
recht laut "da oben" sein, um tatsächlich kodiert zu werden, der Frequenzumfang
geht aber prinzipiell bis 20kHz.

--
         Georg Acher, snipped-for-privacy@in.tum.de
         http://wwwbode.in.tum.de/~acher
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Re: Mic-Preamp - ist der so ok?
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Hallo Thomas,

seit der Zeit als die 15-kHz-Vorschrift ins Rundfunkpflichtenheft
aufgenommen wurde (solange niemand beweisbar widerspricht gehe ich von
den 60er-Jahren aus) ist in der analogen Technik schon ein bisschen was
passiert in der ganzen Audiokette (Verstärkerbauteile, Mischpulte,
Effektgeräte, Lautsprecher, Aufnahmemedien und Geräte, Fachwissen
usw.). - damals war z.B. der 741 Opamp state of the Art. Insbesonders
der Dynamikumfang (und damit auch die Auflösung für feine Oberwellen)
hat um ca. 30 dB zugenommen und damit den Grundstein für die digitale
Schiene gelegt. Einige AES conventions haben seit den Sechzigern auch
stattgefunden http://www.aes.org /

Die Ohren sind natürlich gleichgeblieben, die Qualität des Materials im
Bohlen- und Küblböck-Zeitalter hat offenbar nicht um 30 dB zugenommen -
verglichen mit der Beatles-Ära. Alles ist lauter geworden und
aufdringlicher - und früher war sowieso alles besser.

Ich erinnere auch starke 18 kHz-Signale die von der Stereoübertragung
des Rundfunks im Signal übrigblieben und bei Aufnahmen mit Tonband- oder
Kassettenrcordern zu Problemen mit den hohen Löschfrequenzen führten,
manchmal gab es dafür Schalter an den Geräten deren Bezeichnung mir
gerade nicht einfällt. Der Gipfel an Qualität und das Mass aller Dinge
ist UKW-Rundfunk und die zugehörigen Küchenradios und das dazupassende
Publikum daher nicht. Auch nicht jeder Mikrofonvorverstärker steht in
einem Rundfunkstudio.

Ich schätze seit dem Fortschritt der Digital- und Sampletechnik und der
Kompressoren Lifemusik umso mehr, selbst von Strassenmusikern.

Grüsse


Bernd Mayer
--
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Re: Mic-Preamp - ist der so ok?

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Der fragliche Mikrofonverstärker soll aber nicht im Rundfunk Dienst
tun...

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Man soll nicht von sich auf andere schließen, sondern bei einer Auf-
nahme grundsätzlich nichts wegwerfen, was noch vielleicht gebraucht
werden könnte. Zwei Beispiele dazu:

1. Es gibt durchaus Menschen, die bis etwa 23 kHz zuverlässig hören.
Der viel zitierte Bereich 20 Hz bis 20 kHz trifft statistisch auf 97%
der jungen Menschen zu. Also hören 3% der Menschen durchaus
etwas über 20 kHz. (Nein, ich kann im Moment keine physioakustische
Untersuchung darüber zitieren, wird aber öfter in rec.audio.*
besprochen).

2. Gesangsaufnahmen nehme ich grundsätzlich mit 96 kHz SR auf,
erledige dort alle Bearbeitungen und rechne zum Schluss für die CD
auf 44.1/16 herunter. Wenn ich z.B. digitalen Hall statt dessen bei
44.1 kHz rechne - alles andere gleich - klingt das Ergebnis deutlich
schlechter auf CD. Ursache ist, dass für das Hallprogramm einfach
zu wenige Samples da sind, wenn mit 44.1 kHz gearbeitet wird.
Alternativ könnte ich mit Ausnahme des Halls alles andere bei 44.1
kHz auf dem Rechner erledigen, aber das Umrechnen der Sample-
rate kostet Zeit und ich weiß nicht, ob nicht doch andere Menschen
auf anderen Geräten einen Unterschied zwischen einer reinen 96 kHz-
Verarbeitung und der mit verschiedenen SR hören. Ich mag nicht von
mir auf Andere schließen.

Norbert


Re: Mic-Preamp - ist der so ok?

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Es ist ja nicht entscheident _ob_ solche Frequenzen _ansich_ gehört
werden können.
Sondern ob sie in der normalen Musik und Sprache überhaupt in
nennenswerter Höhe vorhanden sind.
Die meisten Hörungen über 20Khz entstanden durch Differenztöne an
diversen Nichtlinearitäten...


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Ich les nur rec.audio.pro regelmässig. Und die meisten kompetenten
Leute sind meiner Meinung.


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Was hat das für einen Sinn. Wenn du auf 96kHz für deinen Hund oder die
Fledermäuse was produzieren willst dann musst du auch bei 96kHz
bleiben. Ansonsten bringt es nur 1/2Bit mehr Rauschabstand. Was bei 24
eh hinfällig ist. Das Downsampling auf 44.1 ist letztendlich eine
Tiefpassfilterung. Also gehen die Frequenzen darüber flöten. Was sie
aber spätensten in den Lautsprechern tun.

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Das ist der einzige Grund mit 96kHz zu arbeiten.
Bei EQs ist es ähnlich.

Aber dies könnten die Hall und EQ Algorithmen auch selber machen:
kurzfristiges Upsamplings auf 96kHz.
Und einige PlugIns machen das sogar.


Letztendlich stimmt es schon dass man mit 96kHz auf der sicheren Seite
ist.
Aber warum wird so viel über 96kHz, Dithering etc. diskutiert und
diesen Dingen einen Wert beigemessen den sie nicht haben. Ihr Anteil
am Gesamtklang ist realtiv unbedeutend.
96kHz muss es sein, aber Beringerpult und SM58 im Wohnzimmer...(ich
meine dich nicht persönlilch, aber solche Leute gibts)

Re: Mic-Preamp - ist der so ok?

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Dann mach mal wie ich 40 Liveaufnahmen im Jahr. Wenn da mitten im
Konzert jemand den Saal verlässt und ihm die Türklinke aus der Hand
rutscht, macht es _am_ Mikrofon plopp. Und dann entscheiden die paar
analogen "Bauteile mehr" oder weniger im Signalweg, ob der A/D-Wandler
für ein paar Sekunden absäuft oder das Plopp einfach mit
digitalisiert. Und jetzt überlege mal "den Lowcut per Software".

Norbert


Re: Mic-Preamp - ist der so ok?
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Nun, ein Limiter im PreAmp wäre schon geil ...

Hätte jemand vielleicht mal einen schnellen Link für einen regelbaren
Highpass bzw. Lowcut und einen minimal-limiter bereit?

Danke
Tobias



Re: Mic-Preamp - ist der so ok?
Tobias Wendorff schrieb:

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Man kann einfach sehen, dass bei der Entwicklung nachgedacht und
gearbeitet wurde.
BTW: Kennst du Rane eigentlich?

 
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Sicher, einfach einen Equalizer dahinterhängen.

 
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Der einzige, den ich mir da näher ansehen würde ist der MIC-1, die
anderen verwenden schonmal vielzuviel Aufwand für die Optik.


Gruß Dieter

Re: Mic-Preamp - ist der so ok?

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Klar. Solange der schalter in Ordung ist und nicht gerade so noch mit
ein paar kOhm "Kontakt" hat.

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Geb ich dir recht. Benutze ich auch nicht.

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Das ist was anderes.
Und wieso eilg. logisch?
Aber mir ging es um den normnalen Creamware Pulsar Mixer.
Und da ob ich den eingebauten Compressor nehme oder ob ich den als
Plugin in den Kanalzug lade.

Im übrigen denke ich nicht dass der Klang der Audioengines wirklich
hörbar ist.
Da gibt es ganz andere Einflüsse. Z.B. klingen meine digitalen Geräte
fast alle bei 48kHz hörbar besser. Nicht dramatisch aber im direkten
AB-Vergleich hörbar. Ich führe es auf Jitter(probleme) zurück.

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Tja stimmt schon. Creamware haben irgendwie die Chance verpasst sich
als Low-Cost-Protools zu etablieren. (Wobei die Audioengine besser
klingen _soll_!)
Sie sind aus der Insolvenz heraus, neue Firma.

Es gibt gute Plugins z.B. von Sonic Timeworks. Aber es stimmt schon,
im Vergleich zu anderen ist es lächerlich. Aber besser als ein digital
Pult sind sie allemal.
Und wirklich gute "Plugins" gibts nur zum Einschrauben ins Rack...
( und das Einschleifen geht mit Creamware wunderbar)

Protools ist zu teuer und alles andere überzeugt noch nicht.
Reines natives Mischen ist auch mit 1.5Ghz noch nicht so richtig
möglich.
(30-40 Spuren, viele mit Compr und anderen FX, fast alle mit EQ)

Re: Mic-Preamp - ist der so ok?
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Achso, ich dachte, Du redest vom XTC Modus, wenn Du von Plugin sprichst,
aber stimmt, man kann ja auchin den Kanalzug was reinladen.

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Das hängt mit der internen Berechnung der Engines zusammen.
Andere Algorythmen und Dithering etc.

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Verwendest Du die Onboard-Wandler der Pulsar?

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Oh weh ... hoffentlich nicht mit Waldorf zusammen. Die sind auch
pleite (gewesen?)

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Das ist das gleiche, wie die Powercore. Du hast 3 tolle Plugins,
aber sonst hast Du nix.

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Nun ... die UAD-1 ist echt (!!) perfekt, aber wir haben das halt im
ProTools.

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Nun, wir haben 58 Spuren im ProTools momentan und es ist echt geil.
40 DSPs und routen, was Du willst.

Stimmt schon, dass Creamware ein Low-Cost-Protools hätte werden
können, aber die Shark-DSPs zu programmieren war halt zu umständlich
für die Hersteller .-(

Tobias



Re: Mic-Preamp - ist der so ok?

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Halt ich für ein Gerücht.

Akademisch gesehen, klar gibt es immer andere Rechenergebnisse, je
nachdem wie ich rechne.
Einfach aus der Numerik heraus.
Aber alleine bei 24bit handelt es sich um die letzten beiden paar
Stellen.
Das sind >100dB. Soviel "Dreck" kommt hinzu.
Das schaffen gerade so deinen Wandler und dein analoges Pult nie.

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a) seltener, aber die sind nicht schlecht. Und wie ich schon sagte
nicht alles braucht High-End.
   8 High-End-Wandler reichen mir.

b) Ich habe meine ganzen digitalten Geräte auch digital verbunden.
   Ich nutze die 2. ADAT-I/O zum SPDIF Einschleifen.
   Über einen selbstgebauten Wandler ADAT <-> 4xSPDIF.
   Und das ist halt nciht perfekt und z.B. der Lexicon-Hall klingt bei
   44.1kHz schlechter jitteriger. Das selbe gibt für den T-Comp.
   Was aber nicht an den Geräten selber liegen muss.

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Eigene Nachfolgefirma. Creamware Datentechnik -> Creamware Audio...

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Wie cih sagte im Vergleich schlecht. Aber bei deinem analogpult kannst
du due EQs auch nicht ausbauen...

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Glaub ich.
Kommt halt immer auf die Liga an, in der man spielt.

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Zu teuer!
Die wollten 30000DM für eine Entwicklungsumgebung.
Das hat viele Programmierer abgehalten. Sowohl kommerzielle als auch
Hobby-Programmierer.
Beides hätte zur Verbreitung beigetragen.

Re: Mic-Preamp - ist der so ok?
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Du hälst Algorithmen und Dithering für ein Gerücht?
Viele Plugins rechnen intern mit 32bit und wieder andere mit 27bit.
Um alles auf 24bit zurück zu bringen, brauchst Du halt Dithering.

Die RME-Karten haben einen internen Mischer von 40bit.
Da geht ohne Dithering gar nix, sonst würde ja einfach was
"weggeschnitten" werden ...

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Nun, wie ich merke, bist Du "Fan" von digitalen Pulten.
Du hast also noch nie an einer qualitativ hochwertigen Analogconsole
gesessen...

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Oh weh, also wie "neue Elsa Firma" oder so *G*

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aber ich brauche sie nicht zu verwenden! bypass und fertig.
Außerdem kann ich sie ausbauen ... ist eine Modulare KOnsole

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Stimmt. Hätten wir hier einen Windows-XP PC mit Cubase und 50 Effekten,
würde sich glaube ich hier keine hinsetzen bzw. wir würden keinen
Deal mehr bekommen.

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Das ist die Standard-Shark-Entwicklungsumgebung!
Das ist alles OpenSource im Web, es gibt hunderte Plugins für die
Creamware-Sachen, aber alles von Hobby-Entwicklern, die nicht an den
Code der teuren Plugins gekommen sind.

Die Entwicklungsumgbung findest Du sogar im Google.

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Das Problem war, dass Du Dir einen externen Programmer bauen musstest,
aber das gibt es alles im Web :-)



Re: Mic-Preamp - ist der so ok?
Hallo!

Ein paar Missverständnisse:

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Selbstverständlich nicht. Aber die Algoritmen sind allgemein bekannt.
Und alle kochen nur mit Wasser.
Ich bezug mich auf die Unterschiede die beim abgewandelten Algorthmen
entstehen.
Ich behaupte sie sind unhörbar!
(womit ich wiederum das reine Mischen und Dithern meinte, keine EQs
und FX).

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Nein braucht man nicht unbedingt.
Liess mal auf den RME-Seiten den entsprechenen Artikel.

Höhere Bitbreite macht auch ohne Dithering Sinn.
Um z.B. perfekte 16bit zu rechnen brauchst aufgrund der
Rechengenauigkeit eine höhere Bittiefe.
Z.B. 18bit. Die 24bit haben physikalisch auch keinen Sinn mehr. 20bit
reichen völlig aus.
Aber das ergibt halt kein volles 8bit-Byte.

Rechne mal ein beliebiges Beispiel von 24bit auf 16 bit runter. Mal
mit Dithering mal ohne.
(oder lass den ADI-8 auf 16 dithern und dann einfach abschneiden.)
Klar hört man bei manchen Sachen subtil einen Unterschied.
Aber das spielt sich in Regionen um -90 dB ab.  
Jetzt von 27bit auf 24bit noch Dithering als wirklich wichtig zu
erachten ist einbildung.
Da ist das Rascheln von der Hose des Sängers lauter!

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Who cares?
Was interriesert mich was dann als -200dB im Endmix erscheinen würde?

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Auch hier wieder ein Missverständnis.
Die digitaltechnik die ich mir leisten kann ist weitaus besser als die
Analogtechnik die ich mir leisten kann. Letztere nur scheibchenweise.
Analoge Konsolen haben auch ganz klar einen Bedienvorteil.

Und last but not least. Analoges Zeugs klingt oft besser eben weil es
physikalisch und messtechnisch schlechter ist. Klang kann man nicht
anhand von Klirrfaktor beurteilen.
Und siehe dbx386. Diese Fehlkonstruktion und billig-Röhrensimulation
hat ab und an wirklich Vorteile.
Desegen ist das Teil noch im Studio und nicht bei ebay.
Z.B. Bassklampfe klingt geil dadurch.

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Ja nicht nur. Du musst es ja auch in die CW-Software einbinden.
Es sei denn du willst deine eigenen VST-Plugins auf den Sharks rechnen
lassen.
Aber auch dann musst du sie über die CW-Karten ansprechen.

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Hast du linkseiten?
Würde mich interessieren.
Vorallem Effekte und so.

Aber aus den Erfahrungen mit VST Effekten: 90% sind Schrott und reine
Programmierübungen.
Das einzige was ich nutze ich freeverb. Nicht besonders gut und nicht
mit PCM vergleichbar, aber Klang/CPU - Verhältniss sehr gut. Und für
unkritische Sachen durchaus gängig.
Wobei - ketzerisch - sobald eine Bratgitarre dabei ist ziemlich viel
unkritisch wird.

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Meisnt du die, wo mit Hilfe der originalen CW-SDK eine möglichkeit
geschaffen wurde selber z programmieren?

Re: Mic-Preamp - ist der so ok?
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Nun, das häuft sich. Wir mischen analog, was Folgendes zur Folge hat:

Vocal => A/D (24 bit) => Computer mit 24 bis 64 bit Effekten =>
D/A (24 bit) => Analog Mischer (von mir aus mit 24 bit Effektgeräten)
=> A/D (18 bit) vom DAT

Na Amen ... das Signal wird immer wieder gewandelt und da merkst Du
das irgendwann schon.

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*snip (text über dithering)*
Okay, Du hast schon recht, dass manche Leute es nicht hören,
aber manche Leute hören sogar, dass man kein Studiotakt verwendet,
ohne, dass sie vorher nach einem Gerät gesucht haben.

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Das hier ist wieder so eine Diskussion, die schon 1000x mal in
Audio- und Highend-Foren geführt wurde und trotzdem hat sich
24bit im Endeffekt immer durchgesetzt.

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Klar, ein digitaler Kompressor und ein digitaler EQ haben seine
Vorteile und sie machen das, was sie sollen.

Aber einen analogen Behringer kannst Du Dir sicher leihen.
Wieso wird denn seit Jahren versucht, das analog-Equipment via
Software zu emulieren? Grund: Die Leute vermissen die "Fehler" der
analogen Geräte.

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Nun, hat nicht einer hier vor kurzem geschrieben, dass ein schlechter
Klirrfaktor nicht gut klingen kann?

Ich glaube sogar Nobert war es.

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Nun, die große Frage ist denn, wenn es eine Fehlkonstruktion war,
jedoch gut klingt: Wieso wurde sie nicht nachgabut (mit Fehlern) oder
weiterentwickelt?

Sie wurde von einem anderen Gerät einfach abgelöst.

Wieso werden die "alten" und "schlechten" Geräte, die aber im Vergleich
heute "gut klingen" nicht wieder gebaut, sondern sind nur noch durch
teure Spezialhändler oder im Nachbau erhältlich?

Ich wettere da eine große Lücke im System.

Nachfrage: alter Klang
Angebot: aktueller Klang


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Nun, aber es gibt doch hunderte Websites.

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Du musst sie halt extern entwickeln. Ich habe die meisten Links gelöscht,
als die Konkurs gegangen sind. Weil da wollte eh keiner mehr die Karten
haben.

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Ja klar, weil es Hobby-Programmierer programmiert haben.
Ich bin immer noch der Meinung, dass hochqualitative Plugins nur von
großen Firmen hergestellt werden können, weil einfach mehr Geld reinfließt.

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Nein, in der Beschreibung zum Shark-DSP.
Du  musst ja erstmal die Programmiersprache des Shark-DSPs beherrschen,
die Creamware ist ja im Endeffekt nur ein Übersetzer.

In den Behringer-Geräten arbeitet auch ein Shark-DSP.



Re: Mic-Preamp - ist der so ok?
Hallo Tobias,

du bringst immer zwei Dinge durcheinander und deshalb reden wir
aneinander vorbei.

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Ich bezog mich auf den von dir genannten Klang der Audioengines.

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Deswegen sind gute Wandler das A und O. Mein Reden.
Aber beim Wandeln gibt es noch mehr Effekte. Jitter,
Nichtlinearitäten, zusätzliches Rauschen, Frequenzgang etc. pp.

Ich bezog mich auf die reine mathematische Berechnung. Und da gibt es
nunmal keine solchen grossen Fehler. Alles kleiner als 18-20bit im
Endprodukt ist schlicht unhörbar.

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Es gibt auch Leute die hören ein Tonband leiern. Obwohl 100%ig in
Ordnung.
Jitter hört man schnell.
Aber das ohne AB-Vergleich zu sagen. Schwer zu glauben.

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Weil 16bit nicht ausreichen. Oder gerade mal fürs Endmedium.
Und der nächste Schritt nun mal 24bit sind.

Dithern ist wie Rasterung beim Drucken. Man kann durch Rasterung
Halbtöne (nciht dir musikalischen...) erzeugen, aber ich handel mir
Rauschen ein. Dithern ist letztendlich nur Rauschen dass dien
blechernen Quantisierungsfehler kaschiert.

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Ich habe jahrelang auf Mackie gemischt.
Ich möchte den digitalen Mix nicht mehr missen.

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Eben. Aber was viele vergessen bei der Argumentation: es sind eben
Fehler.
Fehler die seit Beginn der Tontechnik als solche Erkannt wurden und
versucht wurde sie zu eliminieren.
Und dann digital Technik, endlich klar und rein, wollen sie wieder den
alten Dreck.

Und selbst da gab es ein Missverständnis bei manchen Beführwortern der
analogen Technik.
Zurecht sagten sie analog klänge besser. Nur sind sie darauf
hereingefallen dass die alten Wandler einfach wirklich blechern
klangen. Und eben nicht "klar" und "rein" waren wie die Werbung
suggerierte.
Auch und vor allem bei CD-Playern. Die alten klangen blechern.
Sie meinsten der sterile kalte Klang käme von der digitalen Technik
und ihrer Klarheit selbst.
Den war aber nicht so. Heutige Wandler klingen auch "warm" und "rund".

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Klirrfaktor sagt nichts über Klang aus. Nur über den Anteil der
harmonischen Oberwellen.
Aber klar sollte sein, dass ein geringerer Klirrfaktor besser klingt,
wenn man es klar haben will.

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Vielleicht sind es auch nur nostalgische Erinnerungen...
Glaub ich aber nicht.  
Billiger Produzieren. Mit Qualität ist kein Geld zu verdienen.
Qualität ist nice to have.

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Eben.
Kein Systematik um mal schnell zu schmökern.
Ich lad mir doch nicht 1000 plugins runter um dann 2 als brauchbar
einzustufen.

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Aber nicht weil die prinzipiell schlechter sind, sondern weil da eben
viele Leute alles mögliche programmieren ohne Erfolgsdruck.
Kommerzielle Produkte müssen schon ein gewisses Mindestniveau haben.
Und wenn die schon nicht so klingen wie die analogen Vorbiler dann
muss wenigstens ein tolles GUI her damit sie wenigstens so aussehen,
denn das Auge hört mit.

Re: Mic-Preamp - ist der so ok?
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Nun, für viele Menschen (auch für mich) sind 24bit vs. 16 bit
aber _extrem_ hörbar.

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Darum hatten wir auch Apogee und RME zur gleichen Zeit drin.

*snip text über dithern*

da hast du schon recht, was Du sagst, aber ich bin trotzdem der Meinung:
Wenn man 24bit und höher hat, sollte man es auch nutzen.

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Nun, da stehst Du wieder auf der einen Seite, ich auf der anderen.
D8B ist echt mist, aber Du bist sicher ein Fan davon.

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Und ich wette mit Dir, wenn ich hier einen DAT von Sony und einen
DAT von Tascam stehen habem würdest sie trotz anderem Klirrfaktor
nicht auseinander halten können :-)

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Nenn mir ein Freeware-Plugin, was man wirklich verwenden kann :-))

Sorry für's schnippeln, habe aber echt nicht mehr die Zeit,
mehrseitige Texte zu kommentieren, weil ich nebenbei noch Musik machen will.

Tobias



Re: Mic-Preamp - ist der so ok?

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Als Endprodukt?
Hörbar ja, extrem hörbar, nö.
Kommt natürlich auf die Musik an. Aber bei der heutigen 1dB-Dynamik
Musik sind auch 16bit überdimensiniert, wenns nicht hi und da mal
fade-outs gäbe.

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Klar. Wenn mans hat. Aber z.B. 96kHz benutze ich nicht. Alleine wegen
des doppelten Platz- und Rechenaufwand.

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Und da haben wir wieder die Missverständnisse.
Ich mag digitale _Pulte_ nicht. Denn dann kann ich auch im Rechner
mischen.
(mit Hardwarecontroller, siehe www.krachwerk.de/projekte.html)
Digitale Pulte sind Mist und haben nur einen Vorteil: total recall.

Ich finde einfach dass analoge Technik der heutigen digitalen erst in
sehr hohen Preisregionen überlegen ist. Billige Analogtechnik ist
genauso Mist.
Alleine das Übersprechen.

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Ich denke schon mal kann.

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Sagte ich: freeverb.

Und ich nutze für so einen Type-O-Negative Basssound (eigl. extremer)
einen free-Creamware-Verzerrer.
 
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Macht nix. Ich mach derzeit grad Ordung auf meinem Studiorechner.
(neue HD usw.)

Re: Mic-Preamp - ist der so ok?
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Nun, das kommt drauf an, was Du für Musik machst.
Wir benutzen nur "echte" Instrumente. Synthesizer? Von wegen.
Vielleicht mal eine Fläche und ein paar Streicher, mehr aber nicht.

Also keine Bumm-Bumm-Mach-mich-laut-Popp-Musik

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96 KHz benutzt keiner. Sogar HDR wurde nicht in 96 KHz produziert.
Ich denken icht, dass es ein Problem des Platzaufwandes ist, sondern
ein Problem des doppelten Rechenaufwandes.

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Yo, das uCapps Projekt kenne ich von Anfang an. Dann habe ich mir das
mal durchgerechnet und angeguckt, wieviel man ausgeben muss, um
Qualität zu haben (z.B. Alps Fader anstatt der billigen Panasonic).

Also habe ich mit der Maus und ein paar Drehpotis überlebt bis heute.
Und was macht Behringer? Die bringen jetzt für 250 EUR eine
8 Kanal Motorfader-Box raus, die auch noch kaskadierbar ist *freu*.

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STOPP. Es gibt auch analoge Pulte mit total recall.
Wir hätten unser ADT für 200.000 EUR mehr auch komplett automatisierne
lassen können, komplett mit EQs und allem.

Nachteil: Wenn ein Teil mal kaputt geht, ist es fast doppelt so
teuer in der Reperatur.

Du machst im Endeffekt eh wenig mit total recall, denn Du hast
schon recht: Laut- und leise Machen kann man auch im Logic.

Und aufgrund der hochqualitativen Plugins, die man bei proTools
zur Vefügung hat, brauchen wir kaum externe Effekte, jedoch bringt
das Mischpult noch einen guten Klang mit, was ein externes Pult
halt nicht kann.

Aber das alles bringt nix, ohne einen guten Eingang: Daher brauche
ich ja einen guten Mic-Preamp :-))

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Das stimmt schon. Aber ab einem bestimmten Preis ist Analogtechnik
gleich gut ... Ich sehe zwischen SSL und ADT kaum Unterschied
(500.000 EUR Pult). SSL hat nur mehr Knöppe und dummes Routing, was man
aber nicht braucht.

Das Behringer-Digitalpult ist zwar nett, aber nunja, es klingt
halt _gar nicht_ :-)

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Ja okay, danke, jetzt hast Du mir eines genannt :-)
Aber es bleibt bei dem einen *G*

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Denk dran: Niemals etwas löschen!



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