Leistungs-FET-Schalter mit kryptischer Bezeichnung...

Sep 14, 2007 8 Replies

Moin!



Einem Kollegen ist das notebook abgeraucht, und ich habe darin zwei Bauteile entdeckt, die nach FET-Schaltern für die Betriebsspannung aussehen, und die etwas, äähm, explodiert wirken :-)



Drauf steht:


4411 BE3R1C

Kann jemand der geschätzten Mitleser damit etwas anfangen? Ich leider nicht... Würde es helfen, wenn ich ein Photo anfertigen lasse, damit man das Herstellerlogo evtl. identifizieren kann?



An sich würde ich ja sagen, "schmeiß den Gericom-Mist weg", aber vielleicht findet sich ja was.



Fehlerursache war, daß anscheinend der Lüfter der Grafikkarte an dem Ding von Werk ab ausgesteckt war, und die immense Hitze des zugehörigen Kühlkörpers wurde den direkt benachbarten FETs einfach zu viel.



Gamer-notebook halt :(



Danke, und viele Grüße!



Ralph.


Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Si4411?

Gruß Dieter

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Der ist von Vishay und heißt komplett SI4411. Datenblatt gibts hier:

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73 de Bert

Done :-)

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Ralph.

Dankeschön! Dabei dachte ich, die lange Bezeichnung ist's...so kann man sich irren.

Ralph.

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Höhö, mit dem Loch drin, das ist aber nicht originol?

Genauso sah der letztens in einem älteren Medion-Notebook hier aus, auch gleiche Fehlerursache, CPU-Lüfter schwergängig...

73 de Bert

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Ich habe mal vom Schrott einen 18" hp-TFT hochgezogen, der wohl versehentlich mit einem Druckernetzteil und >30V betrieben werden sollte. Es war viel kaputt, aber zum Glück nur Standardkram und insgesamt 3(!) SMD-Sicherungen. Was ich aus der Grabbelkiste nicht ersetzen konnte, war genau solch ein Käfer mit 2 FET, der vielleicht noch etwas schlimmer aussah, als der von dir abgelichtete. Bei näherem Hinsehen bemerkte ich, daß nur einer der beiden FET überhaupt beschaltet war. Ohne Nachzudenken, was ich da eigentlich tue, bzw. von dem Käfer erwarte, habe ich ihn abgelötet, um 2 Pins verschoben und wieder aufgelötet. Das Teil läuft nun schon seit 2 Jahren störungsfrei. WEIL ich nicht drüber nachgedacht habe...

MfG

Frank

Naja, 44. Woche im Jahre 1911 w=E4re wohl doch etwas unwahrscheinlich... Gruss Harald

Ich habe da schon komische Dinge gesehen, die ohne Tabelle nicht zu deuten gewesen wären...

Ralph.

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