Bei Unrad gibt's Betriebsstundenzähler/Zähler (Typ 220) Klein, laufen mit Li-Ion-Primärbatterrien teilweise ewig:-) AFAIR kann man die auch mit Alarmausgang programmieren. Sind klein, preiswert und genügsam.
Unterschied ist nur eine (oder waren es zwei?) Lötbrücken. Wenn also keine Zähler vorhanden sind einfach den Betriebstundenzähler verwenden. Mir war auch schon mal ein Zähler im Betriebsstundenzählerkarton untergekommen.
Olaf
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O
Olaf Schultz
Moment:
Ich ziehe einen Radreifen auf einer Gummilage auf und setze diese unter Druck (Verspannung) des Gesamtsystems.
Da muß doch bei jedem Maschbaustudi im 4. Semester spätestes die Alarmklingel läuten (zumindest habe ich das versucht in den Festigkeitsübungen 'rüberzubringen):
-Elastische Bettung eines Biegestabes mit punktueller Belastung (Biegefaser innen)
-Ring unter Zugvorspannung
d.h. die anrißgefährdete Stelle (Zugspannung) liegt im nicht visuell überwachbaren Bereich.
Von den bisher genannten Umständen mal ganz zu schweigen sind IMHO die beiden obigen Punkte schon genug Anlaß für aufwändige und regelmäßige Untersuchungen.
Wenn dann noch Verschleißgrenzen herabgesetzt werden,... wie war das mit $ \approx c b t^{-2}$ ?
Ein nettes Beispiel ist da auch 'ne Tretlagerwelle, die vom Innengewinde her anriß. Also nichts mit höchster Randfaserspannung, sondern nahe neutraler Faser.
Olaf
M
Martin Schönegg
Hallo Hans-Georg,
| Und genau da ist der Knackpunkt. Es ist nicht | der Antrieb, der gefährlich wird, sondern es besteht | die Gefahr, dass das externe Gerät bei Lebensdauerende | einen gefährlichen Zustand annimmt, wenn es dann | angetrieben wird. Die Idee war, den Antrieb | abzuschalten bevor das angetrieben Gerät sein | Lebensdauerende erreicht, was ziemlich genau | bekannt ist nämlich >10000 Schaltungen.
Was heißt "ziemlich genau"? Wenn eine Gefahr abgewendet werden muss, dann musst Du auf das gefährdende Ereignis auch dann reagieren können, wenn die normale Lebensdauer noch nicht abgelaufen ist. Risikoanalyse bzw Fehleranalyse sind da die Stichwörter. und diese Dokumente dürfen auch nach Entwicklungsende nicht geschlossen werden. Jede veränderung bedarf ihrer genauen UNtersuchung auf das Gesammtsystem. Dass heir oft genug geschlampt wird ist bekannt. Leider werden dann oft die falschen bestraft, weil dann die den Kopf hinhalten müssen, die die Ausarbeitung gemacht haben, die die strategischen Entscheidungen vorgeben Murks zu machen sind noch selten gefeuert worden, wenn es Mist war, was sie beschlossen hatten.
MArtin
H
horst-d. winzler
Wenn es mechanische Teile sind, die den Dienst quittieren, erzeugen sie oft vor Lebensdauerende signifikante Frequenzspektren. Bei elektronischen Bauteilen sinds oft höhere Rauschspektren. Ich denke, du hast schon untersucht, was das "plötzliche" Lebensdauerende verursacht? Wenn sich die Ursache nicht beseitigen läßt, und ziemlich genau der Zeitpunkt feststeht des Endes feststeht, "reicht" tatsächlich ein Betriebsstundenzähler ;-)
mfg horst-dieter
U
Uwe Hercksen
Hans-Georg Finger schrieb:
Hallo,
daf=FCr m=FCsstest Du nicht die uralte Quecksilberl=F6sung benutzen, sowa= s=20 gibt es auch als kleine Wartungsintervalanzeige mit LCD und Elektronik.
Schau Dir z.B. mal die Deckel von den Britta Wasserfiltern an, da ist=20 eine kleine LCD drin f=FCr den Filterwechsel.
Bye
R
Rolf Bombach
Allerdings gibt es immer solche Dummbatze, welche den zweiten Motor so verschalten, dass die "Redundanz" damit endet, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit verdoppelt wurde. Reiner Zufall, dass mir, ebenfalls zum Thema Pumpenmotoren, ein AKW in der Nordschweiz einfällt.
Halt ich für ein Gerücht. Hier konnte eine Firma jahrelang wortwörtlich brandgefährliche Kaffeeautomaten verkaufen. Ein Relais war unterdimensioniert, was mit den häufigen Aus- und Brandfällen rasch auffiel (nach Angaben des Herstellers allerdings erst nach 2 Jahren). Es erfolgte keine Rückrufaktion, auch wurden die Reparaturen berechnet. Erst das Einschreiten der Versicherungen konnte der Hersteller zu einer Rückrufaktion überredet werden. Siehe
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"Die Zahl der Brände sei aber im Verhältnis zu den verkauften Maschinen derart klein gewesen, dass die von Solis beigezogenen Versicherungsexperten geraten hätten, auf einen Rückruf zu verzichten." "Die Brandschutzbehörden hätten rechtliche Schritte in Erwägung gezogen, wenn Solis nicht «freiwillig» die Geräte zurückgerufen hätte."
mfg Rolf Bombach
M
Manfred Glahe
Hallo Georg,
wenn der Ausfall teuer werden kann, dann sollten die Kosten der Überwachung zweitrangig sein. Ich habe mal zu Testzwecken folgendes entwickelt:
Ein Kondensatormikrofon überwacht die Begleitgeräusche einer Antriebssteuerung und speichert das Analogsignal ab. Anlauf- Betrieb- und Abbremsgeräusch werden getrennt digitalisiert und abgelegt. Zusätzlich Spannungs- Drehzal- und Stromdaten.
Dieses "Gutsignal" wird nun bei jeder Aktivierung als Maske für die Betriebsdaten herangezogen und entscheidet über Abweichungen und deren Höhe.
Für größere Maschinen würde ich noch Schwingungsanalyse usw. hinzunehmen. Damit ergibt sich ein "Lebenslauf" der Anlage und die Maschinenbauer können an hand ihrer Vergleichsdaten schon sehr früh erkennen ob ein Ausfall droht. Heute würde ich sogar soweit gehen und diese Art der Überwachung (wenn z.B. eine Wartungsleistung besteht) online, in regelmäßigen Abständen oder selbständig angestoßen durch gefährlich abweichende Betriebsbedingungen, vornehmen.
Das ist eine interessante Aufgabe, leider konnte ich das mangels Interesse der Anwender nie zuendeführen.
MfG Manfred glahe
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