Moin,
hab da mal eine Frage zu dem Filterkrams. Das EMV-Skript spricht davon, dass das Nutzsignal als im Durchlassbereich des Filters liegend angenommen und vernachlässigt werden kann. Dazu gibt's auch 'ne schöne Skizze im Teil a) des verlinkten Bildchens und wie sich dann bei bekannter Querimpedanz Zfilter des Filters die Einfügedämpfung errechnen lässt.
Soweit, so gut, nur was genau ist jetzt die Querimpedanz? Wie erhalte ich sie aus den gängigen Filterschaltungen? Als Beispiel ist mal 'ne Aufgabe mit RC-glied in b) gezeichnet.
Ist da jetzt der R-Teil des Filters zur Quellenimpedanz zu addieren und der Kondensator als Querimpedanz zu sehen? Ist dann die Betrachtung des Nutzsignals im Durchlassbereich noch okay? Liegt ja immerhin nun der R mit in Reihe. Oder errechnet sich die Querimpedanz nach völlig anderem weg? Wie?
Wenn R zur Quellenimpedanz addieren der richtige Ansatz ist
- was tun, wenn für diese doch eigentlich komplexe Größe nur x Ohm angegeben ist, nicht aber der Winkel? Annehmen als rein ohmsch? Einfach den R zu dem Zq-Betrag addieren klappt ja nicht im Falle imaginärer Impedanzanteile.
Wie verhält es sich dann bei T-Filtern? Die gegebene Formel in die Tonne treten und
1) das störseitige Filterlement zur Quelle addieren.
2) das lastseitige zur Lastimpedanz.
3) Die Spannung am Knoten des "T" als belasteten Spannungsteiler berechnen
4) den lastseitigen Zweig als unbelasteten Teiler wieder auseinanderdröseln in filterinternen und Last-Spannungsabfall
Oder lässt sich dass durch irgendeine Transformation, die die Filter-Querimpedanz ausspuckt vereinfachen?
Bildchen dazu gibt's hier:
Gruß, Thorben