Durchflusstester

Aug 25, 2006 27 Replies

Davon gehe ich in der Tat auch aus.

Das war auch meine erste Idee. Ich denke auch das man soetwas bauen kann. Es waere halt nur schoen wenn man es irgendwo als fertigen Sensor kaufen koennte. Im Prinzip waere das ja nichts anderes als die hier erwaehnten optischen Niveausensoren bloss mit einem Stueck Rohr integriert, oder im idealfalle zum aufklemmen auf einem Schlauch. Waere halt nur schoen wenn es nicht gerade im Durchmesserbereich von M12 liegen wuerde. :-)

Gegenueber der von Mawin vorgeschlagenen Wiegeidee hat dies den Vorteil das man bereits erste kleine Blaeschen im Schlauch erkennen koennte. Es gibt da zwischen voll und leer leider ein gewisses Uebergangsverhalten.

Olaf

Olaf Kaluza schrieb:

Normale Gabellichtschranken werden vermutlich nicht verwendbar sein. Man könnte aber aus LED und Sensor selber eine Lichtschranke bauen. Soweit ich weiss, absorbiert Wasser sehr stark bei 1470 nm. Für diesen Bereich gibt es sowohl LEDs als auch Fotodioden, zu bekommen z.B. bei Roithner Lasertechnik:

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Ist natürlich auch eine Preisfrage.

MFG, Andy

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"Lutz Schulze" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com... ..

hi, wenns so laeuft, koennte man auch induktiv nachgucken, ob wasser drin ist. zwar "nutze" ich sowas als kalkbremse, es ist aber auch als messgeraet verwendbar. bei der frequenz ne feste einstellen, war irgendwo im akustischen wimre. und dann einfach den "energieverlust" messen. hat den vorteil, dass man den kram absolut wasserdicht und servicefreundlich kriegt. einfach 2mal soeinen draht um den schlauch wickeln ist ja nun simpelst.

lachen ist gesund, gUnther

Das einfachste wäre eine Erfassung über den Brechungsindex. Wir haben dies vor mehr als 20 Jahren mit einem optischen Näherungsschalter und einem Stück Reflexfolie von 3M gemacht. Der Schlauch/Rohr muss aber genügend transparent sein. Zu grosse Dispersion ( zb. rauhe Schlauchoberfläche ) des Lichtstrahles verhindert eine korrekte Funktion. Bei einem Schlauchdurchmesser von 2-3 mm innen muss der seitliche Abstand vom Sender zum Empfänger des optischen Näherungsschalters so sein, dass der Lichtstrahl nicht vom Schlauch selbst sondern erst von der auf der Hinterseite des Schlauches angebrachten Reflexfolie zurückgestrahlt wird. Bei verhältnismässig dickwandigen Schläuchen funktioniert die Sache nicht mehr. Der einzustellende Winkel der Reflexionsfolie in Bezug zur Wassersäule hängt nicht nur vom Brechungsindex sondern auch von der Empfindlichkeit des Näherungsschalters ab. Er sollte deshalb sehr fein einstellbar sein. Das kann manuell oder per teach-in gemacht werden. Wasser ( Reinwasser ) ist sehr gut mit IR im Bereich 880-940 nm zu durchdringen. Unser System wurde im medizinischen Geräten ( Atemluftbefeuchtung ) bei Beatmungsgeräten eingesetzt. ( Überwachung der Wasserzufuhr ) Die Dinger kann man heute auch fertig kaufen ( teuer ! wegen Vorschriften bezügl. Zuverlässigkeit etc. )

Die Abtastung mit kapazitiven Schaltern ist grundsätzlich möglich aber eine knifflige Geschichte. Die Messung des Epsilon r der gesamten Vorrichtung welche vom kap. Schalter gemacht wird, ergibt wechselnde Werte. So ist das E r des Schlauches selbst sehr unterschiedlich wenn er zwar leer aber noch feucht ist. Der Unterschied Luft E r =1 und Wasser E r 100 ist zwar rel. gross, der Unterschied feuchter ( leerer ) Schlauch ca. E r >80 und voller Schlauch ( inkl., zu berücksichtigendes E r des Schlauches von ca. 4 ) ist aber gering. Eine zuverlässige Abtastung ist problematisch.

Gewichtsmessungen sind kompliziert und teuer. Eine Sonde soll nicht in die Flüssigkeit eingeführt werden. Deshalb scheiden viele andere Messprinzipien aus.

Die Messung über Dehnungsmesstreifen ist praktisch unmöglich weil auf der weichen, unstabilen, kleinen Schlauchoberfläche nicht zwei Dehungsmesstreifen aufklebbar sind. Der instrumentelle Aufwand dieser Messmethode ist zudem erheblich. Der Unterschied leerer Schlauch / voller Schlauch ist kaum feststellbar.

Die Messung über die Wärmeleitfähigkeit ist ebenfalls problematisch weil wie oben gesagt, eine Sonde nicht in die Flüssigkeit eintauchen soll. Die Masse des Schlauches selbst verhinder eine einfache Erfassung.

Die Messung über die Schallleitung wäre möglich. Dabei wird der Schall ( im Bereich 20-50 khz ) Durch die Wassersäule transportiert. Ohne Wasser geht nichts. Die Durchdringung der Schlauchwand ist möglich.

Elektrodynamische Messmethoden scheiden wegen des Aufwandes wohl aus.

Vermutlich darf auch kein Schwimmer im Wasser liegen. Die Erfassung eines Schwimmers in einem erweiterten Schlauchteil, sei es optisch oder magnetisch, scheidet deshalb aus.

mfg Fred Heim

Das wäre abgewandelt doch noch eine interessante Sache. Den Schlauch mit einem Piezoschwinger oder ähnlichem verbinden, der durch den Schlauch je nach Füllung verschieden bedämpft wird.

Lutz

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Hallo Wolfgang,

Bei meinigem (Mozilla) nicht, der erkennt das.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Hallo Olaf,

Wenn das Wasser unter normalem Leitungsdruck steht, tut es ein anschraubbarer Druckschalter. Die sind allerdings meist Walnuss-gross und man muesste ihn hier per T-Stueck einflanschen. Druckschalter gibt's in manchen Waschmaschinen.

Kann sein, dass Bremsdruckschalter von Autos oder Motorraedern kleiner sind.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

"Lutz Schulze" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com... ..

hi, noch ne silly idiea: einen seitenabgang mit duennem, weichem silikonschlauch rausgucken lassen, und eine schlaufe ueber einen mikroschalter "wiegen". mit 5mm weite und normalem silikongummi aus dem chemiebastelkasten kommt eine schlinge auf so

50g etwa. das reicht allemal fuer einen microswitch. die schlaufe einfach an die schalterwippe "haengen", mit nem straps z.b. so hab ich das vor x jahren mit dem aquarienpumpensystem gemacht, pvc war ja nicht zu trauen bei hoeherem druck. und damals waren wasseralarme noch sehr selten. aber mit ner batterie und ner tuerklingel am "schlauch" hatte ich sofort nachricht, wenn zuviel luft im system war....
lachen ist gesund, gUnther

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