Holger schrieb:
Diese Art Argumentation hört man sonst nur von Klimaleugnern und Konsorten.
Die 200 mV sollen stromlos gemessen werden.
Ein Transkonduktanzverstärker wird prinzipiell mit einen Spannung angesteuert (ohne Strom) und er produziert daraus einen Strom. Das geht von Elektronenröhre (DF703: I_g < 3f A) über FET bis MOSFET hinreichend gut, erst beim BJT kommt ein parasitärer Eingangsstrom in der Höhe von etwa 1/100 des Kollektorstroms auf. Den könnte man noch wegkompensieren, damit kommt man auf 100 pA.
Kurzum, beim typischen Opamp ist das Konzept Stromverstärkung völlig fehl am Platz.
Das funktioniert seit Jahrzehnten völlig problemlos. Viele Konzepte, etwa der Kapazitätsdiodenchopper (sicher schon 50 Jahre alt), sind prinzipiell DC-stromlos am Eingang. pH-Meter gabs schon mit Röhren.
Die Quelle ist ja nicht notwendigerweise extrem hochohmig, sie darf nur nicht belastet werden.
Dass du andere als Alpentölpel bezeichnest?