Diesmal Spannungs- und nicht Stromsicherung gesucht

Feb 24, 2020 324 Replies

Holger schrieb:

Diese Art Argumentation hört man sonst nur von Klimaleugnern und Konsorten.

Die 200 mV sollen stromlos gemessen werden.

Ein Transkonduktanzverstärker wird prinzipiell mit einen Spannung angesteuert (ohne Strom) und er produziert daraus einen Strom. Das geht von Elektronenröhre (DF703: I_g < 3f A) über FET bis MOSFET hinreichend gut, erst beim BJT kommt ein parasitärer Eingangsstrom in der Höhe von etwa 1/100 des Kollektorstroms auf. Den könnte man noch wegkompensieren, damit kommt man auf 100 pA.

Kurzum, beim typischen Opamp ist das Konzept Stromverstärkung völlig fehl am Platz.

Das funktioniert seit Jahrzehnten völlig problemlos. Viele Konzepte, etwa der Kapazitätsdiodenchopper (sicher schon 50 Jahre alt), sind prinzipiell DC-stromlos am Eingang. pH-Meter gabs schon mit Röhren.

Die Quelle ist ja nicht notwendigerweise extrem hochohmig, sie darf nur nicht belastet werden.

Dass du andere als Alpentölpel bezeichnest?

Am 29.02.2020 um 22:17 schrieb Rolf Bombach:

Wo er doch zu denen gehört:

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Holger schrieb:

Man will eine Spannung X mit einer andern Spannung 200 mV vergleichen. Respektive die Potentialdifferenz auswerten, genaugenommen. Also nimmt man zur Vermeidung von Temperaturproblemen usw. zwei (Mos)fets in Differenzverstärkerschaltung. Plus eine Konstantstromquelle und einen Stromspiegel. Danach eine Verstärkerstufe plus Endstufe als Impedanzwandler. Dazu noch ein halbes bis ganzes Dutzend Stromspiegel und Konstantstromquellen. Wurde alles berechnet, durchdesignt, gebaut, getestet und ist als so ein Plasikfloh mit 8 Anschlüssen zu Spottpreisen erhältlich. Alles andere ist Ignoranz. Oder wie meinte Semsrott: Versagen = Wollen - Können.

Helmut Schellong schrieb:

Er hat aber auch gesagt, dass Hilfsenergie zur Verfügung steht. Also kann man das so nicht generell sagen: Es gibt auch Mosfets umgekehrter Polarität, und es gibt auch depletion mode Typen. Oder auch abgestufte, welche bei 0 V Gate definierte Ströme liefern. Und welche, die sind im Opamp eingebaut.... einfach einen single Supply suchen, RRIO im weiteren Sinne ist ja nicht nötig hier.

Holger alias Olaf schrieb:

So was ähnliches schreibt Trump auch immer.

Holger schrieb:

Die Frage am Anfang hat sich nicht geändert.

Das wollte genau niemand wissen.

Braucht hier aber niemand, ausserdem fällt BJT wegen des Eingangsstroms weg und die andern auch wegen des Temperaturgangs. Das geht alles nur mit Differenzverstärker

Seit Jahrzehnten gängige Laborpraxis, die dir offenbar fehlt.

Bei den geforderten Strömen gehen normale Dioden definitiv nicht.

Du lieferst Probleme zu ungestellen Fragen.

Holger schrieb:

Grundschaltungen der Elektronik dienen zu didaktischen Zwecken und ja, sie sind prinzipiell Murks. Oftmals hat Elektor das nicht kapiert. Niemand bezweifelt, dass du damit funktionierende Geräte bastelst. Allerdings lösen diese nicht die hier gestellten Probleme.

Ich muss eine Konzertflügel transportieren und suche einen Miet-LKW mit extragrosser Hebebühne. Holger kommt und berichtet, wie man ganz einfach mit Hausmitteln eine Seifenkiste bastelt, und schon kann man problemlos die Ziehharmonika transportieren.

Er sucht nach einer Schaltung, die die Sicherung auslöst, was auch immer diese sein mag.

Die Sicherung auslösen mit der Crowbar? Oder anders rum?

Was denn sonst?

Holger schrieb:

Ja, dir halt. Du lebst halt mit den Eingangsströmen des 741ers und alles andere hat halt nicht vorzukommen.

a) Quellen, die man nicht mehr belasten kann, sind Laboralltag, siehe etwa pH-Sonden, und b) das Problem ist ja seit Jahrzehnten gelöst, halt nicht von dir.

Jaja, ich löse das Problem so, dass es das Problem gar nicht gibt.

Holger schrieb:

Woher willst du die Steuerleistung kennen? Der Eingang ist stromlos, die Steuerleistung wird daher allein durch die Dynamik bestimmt.

mfg Rolf Bombach

Joerg Niggemeyer schrieb:

Der mittlerweile aussterbende OPA128, auch schon

40 Jahre alt, hat 75 fA max Eingangsstrom, war

und wenig Drift. Heute gibt es jede Menge Mosfet-billig-opamps, da ist das Problem gegessen.

mfg Rolf Bombach

Daher ein FET als Diode, der hat noch weniger Sperrstrom als eine low leakage Diode. Die 1N914ff Dioden sind schnelle Schalter, die sind Gold-dotiert wie die TTL-ICs und für solche Sachen generell ungeeignet.

Oder zwei FET hintereinander, dazwischen Guard-Potential legen... usw. man kommt vom hundertsten zum tausendsten.

Nervensache. Je nach Opamp geht eine Mitkopplung über einen der Offset-Anschlüsse, aber wohl nur in begrenztem Rahmen. Da sind SEHR merkwürdige Sachen möglich, schau mal Fig. 11 im Datenblatt des OP90.

Hier kommt ein Mißverständnis auf.

Mit einem MOSFET kann kein Schwellenverstärker für Schwelle 200mV temperatur-stabil aufgebaut werden. Ein Schmitt-Trigger soll ja ohnehin folgen.

Am 28.02.2020 um 16:46 schrieb Jürgen Jänicke:

Endlich hat der OP erklärt, welches Problem er eigentlich lösen möchte!

Muss wohl eine Eigenentwicklung sein. Ich habe noch nicht von einem kommerziellen R-Meßgerät gehört, bei dem der Meßeingang von der hohen Leerlaufspannung der Stromquelle geschädigt wird.

Sollte das so sein, dann ist die vom OP ursprünglich angefragte Relaistriggerung möglicherweise zu langsam. FRAGE1: Was hält denn der Meßeingang aus, und wie lange? FRAGE2: Wie hoch ist I und die Leerlaufspannung?

Wenn es was aktives sein muss, dann spielt aber nicht nur deren Meßstrom, sondern auch der Leckstrom vom abgeschalteten Klemm-Ausgang eine Rolle. Oder ist die Stromquelle intern schaltbar?

Der rausrechenbare Parallelwiderstand zur Spannungsbegrenzung wurde ja schon vorgeschlagen. Wie wäre es mit einem Kurzschlusstaster, der nur während einer Messung geöffnet wird? Oder kann der Meßeingang intern gegen Überspannung geschützt werden? Vielleicht mit sowas wie normalerweise stromfreien Schutzdioden gegen eine aktiv mitgeführte, geklemmte Guard-Spannung?

mfG W.Martens

Am 28.02.2020 um 16:46 schrieb Jürgen Jänicke:

Man kann dann sogar einen festen Widerstand parallel zum Prüfling einbauen, der die Brückenspannung begrenzt. Dieser bekannte Widerstand läßt sich nachher bei der Ermittlung des zu messenden Widerstands leicht herausrechnen.

DoDi

Am 29.02.20 um 22:51 schrieb Rolf Bombach:

Dan keife hier doch nicht lange herum, schick ihm das Schaltbild deines Meßgerätes, und alles ist gut. Ein Elektrometer, das ich in der Tat nicht entwickelt habe, kann er sich kaufen. Kostet preiswerte 8460,90 Euro. Hat Anschlüsse für RS232 und IEEE-488. Da ich das Anwenderhandbuch jetzt nicht gelesen habe, wird die LED, die leuchtet, wenn die gemessene Eingangsspannung über 200mV liegt, wohl sicher nur eine Frage der Programmierung sein. Gibt es bei Distelec, Versand ist kostenfrei, und die Schaltung ist, wie gesagt, NICHT von mir! Damit ist er klar sogar deinem Laboralltag gewachsen, kann bei den Messungen von pH-Werten mitmischen, psychiatrische Ferndiagnosen erstellen, die Welt für bekloppt halten, oder auch nur mich dem Nervenarzt empfehlen, mich beim DLF anscheißen, mir egal. Thema endgültig erledigt.

Holger

Am 01.03.2020 um 03:02 schrieb Holger:

Wenn sogar das Elektrometer dir einen Besuch beim Arzt empfiehlt....

Am 29.02.20 um 22:35 schrieb Rolf Bombach:

Holger hat ja noch einen Zwilling hierconf, der macht sich nach der Bettelei nun rarer ......

Am 29.02.20 um 20:58 schrieb Holger:

Nicht nur deine Lesebrille ...... ROTFL ......

Am 01.03.2020 um 10:45 schrieb Fritz:

Mal wieder im Knast?

Ah, kapiert, die Betonung lag auf EINEM. Ja, ACK, zumindest zwei in Differenzverstärkerschaltung wäre das Minimum. Da gibt es ja genügend RRIO-MOSFET-Opamps.

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