Die beste Ampelphase ist "Grün"

Feb 28, 2024 Last reply: vor 2 Jahren 570 Replies

Am 10.05.2024 um 18:33 schrieb Rolf Bombach:

...

Und selbst dann. Was Endstromkreise und RCD mit einem Nennauslösestrom <=30mA angeht, bin ich ein ziemlicher Dickkopf.

In meinem Haus habe ich das ziemlich _lange_ vor den VDE Empfehlungen umgesetzt. *Jeder* Endstromkreis ist 30mA RCD geschützt. Die spätere Änderung der Richtleinen für "Laiensteckdosen" bis 32A schimpft mich nicht, dass das falsch gewesen wäre, im Gegenteil. Herde, Kochfelder, Wasserpumpen, Heizung, Beleuchtung, Bus, Gefrierschrank, PV Anlage, Kreissäge... egal, bei intakten Geräten funktioniert das und wenn ein RCD auslöst, gibt es dafür einen guten Grund den man analysieren und beseitigen muss.

(Blankdraht DLE z.B. sind eine Ausnahme sein, habe ich nicht)

Eine Aufteilung der Stromkreise ist nötig, wer ein ganzes Haus/Grundstück an nur einen 30mA RCD hängt, ist lediglich inkompetent und hat sich bisher offenbar nicht mit zulässigen Ableitströmen von Betriebsmitteln und Auslösetoleranzen von RCD beschäftigt, das kann man (und sollten Elektrofachkräfte, die mit so etwas zu tun haben) nachholen.

Von der HV in die UVs ist zusätzlich bei mir noch ein 300mA RCD Typ S vorhanden. Verbesserung Brandschutz. Muss man nicht, ist aber IMO trotzdem sinnvoll. Warum gibt es RCD Typ S wohl? (nicht mit Typ KV zu verwechseln)

Warum das ganze eigentlich? Ja, Elektrofachkräfte haben immer eine Hand in der Hosentasche und stellen sich im Zweifelsfall eher auf eine Platte Schaumpolystyrol o.ä. Bei elektrotechnischen Laien (Familie und so) droht eine größere Gefahr einer sehr, sehr, teuren Beerdigung, "wenn es dumm kommt". Murphy. Im Vergleich zu einer Beerdigung sind 5...10+ RCD/RCBO lachhaft billig. Also: "es rechnet sich" (wer leicht schwarzen Humor mag).

Am 10.05.2024 um 22:20 schrieb Guido Grohmann:

Heizungs-Schalter: CH weiß ich nicht, in DE ein muss.

Am 10.05.2024 um 20:50 schrieb Rupert Haselbeck: ...

Die Heizung inkl. Metallrohre muss ohnehin an den Potenzialausgleich, am PE liegt es offenbar nicht.

Ein blauer CEE16 für 2x <10€ für die Heizung würde die N-L Vertauschgefahr vermeiden, aber das ist wahrscheinlich zu anspruchsvoll.

"Steckbare Heizung" erlaubt halt den Betrieb an einem Notstromaggregat, oder einer UPS, ohne gleich ein Faß wegen Notstromversorgung/Rückspeisung/Umschalter aufzumachen.

Kann da wichtig sein, wo Frost und längerer Stromausfall zusammenkommen.

Thomas Prufer

Am 10.05.2024 um 19:29 schrieb Hermann Riemann:

Das ist korrekt. Du hast bei dem Experiment aber eine dominierende Einflussgöße, d.h. die Energiezufuhr, die so stark ist, dass du andere, schwächere vernachlässigen kannst. Außerdem kann man dieses Experiment beliebig oft wiederholen und so die Theorie mit der Realität abgleichen. Deshalb kannst du eine sinnvolle Aussage darüber treffen, was passiert wenn du dem System Energie zuführst.

Wenn wir über das Klimasystem der Erde diskutieren sieht das aber anders aus. Die dominierende Einflussgröße, also die Energiezufuhr, wird da komplett ausgeblendet.

Man beobachtet dann ein System, dass sich in einem quasistationären Zustand befindet. Es gibt quasi ein Gleichgewicht zwischen Energiezu- und Energieabfuhr. Quasi, weil die Erwärmung einen Bilanzunterschied vorraussetzt, d.h. es muss mehr Energie in den unteren Luftschichten verbleiben wie dort eingestrahlt werden. Dieser Bilanzunterschied liegt bei deutlich unter 1 Promille. Man ihn weder messen noch theoretisch vorhersagen. Man lediglich Modelle aufstellen, wo ein solcher Unterschied aus dem man dann eine Erwärmung ableiten kann, auftritt.

Das ist kein grundsätzlicher Unterschied zu den Vorgängen in der Atmosphäre. Wasser verdampft, Wasser kondensiert und regnet ab. Solange es sich als Dampf oder Aerosol in der Luft befindet beeinflusst es die Strahlungsbilanz.

Die physikalischen Vorgänge sind alle bekannt, sie lassen sich aber nicht auf Promille genau berechnen, nicht einmal messen, jedenfalls nicht in einer realen Atmosphäre.

Das Problem ist, dass man hier die Differenz zwischen Schätzungen bestimmen muss. Die absoluten Energiemengen sind um mehr als den Faktor

1000 höher als die Differenz die man bestimmen will. Das ist einer der Gründe, warum eine Mittelwertbildung hier nicht zu einem verlässlichen Ergebnis führt.

Das sind dann Mit- und Gegenkopplungseffekte deren Auswirkungen oft schwer vorherzusagen sind.

Es gibt in der Ökoszene Leute, die wollen dem Normalbürger das Autofahren verbieten. Außerdem Fleisch, große Wohnungen, beheizte große Wohnungen, Plasikverpackungen und einiges mehr. Wenn wir dem folgen, was diese Leute wollen, endet das in einer Katastrophe.

Die Nahrungsmittelproduktion wird von denselben Leuten bedroht, die uns das Autofahren verbieten wollen. Die Landwirtschaft steht unter massivem Druck weil Produktionsmethoden verboten werden, die für gute Ernten unerlässlich sind. Das betrifft den Ackerbau genauso wie die Tierhaltung.

Es gibt da eine Studie die von einem Ölkonzern in Auftrag gegeben wurde, wo ein solches Szenario beschrieben wurde. Es ist auch durchaus nicht völlig abwegig, die Frage ist aber, welche Konsequenzen daraus gezogen werden.

Man kann z.B. neue Energiesysteme bauen, da wäre die Kernenergie das, was aktuell die besten Erfolgsaussichten hat. Das macht man aber nicht. Statt dessen zerstört man diese Systeme und baut Dinge, die neue Probleme schaffen und fordert die Menschen zum Konsumverzicht auf.

Das ist aber nicht die Aufgabe von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Aufgabe ist, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbesser.

Es werden auf der politischen Seite aber Dinge getan, die genau das Gegenteil bewirken. Energiepolitik ist da nur eine Baustelle. Die massenhafte Einwanderung aus Afrika und dem nahen Osten ist eine weiterer Baustein einer destruktiven Politik die ganz offensichtlich darauf abzielt, die Menschen in Europa ärmer zu machen und die Demokratie zu demontieren.

Die Industrie hat unterm Strich keine Schäden hinterlassen. Selbst in der Zeit, wo massenhaft Schornsteine qualmten hat die Industrie Wohlstand geschaffen und die Lebensverhältnisse der Menschen ständig verbessert. Wir haben inzwischen Technologien, die es uns ermöglichen, negative Einflüsse auf unsere Umwelt weitgehend zu vermeiden. Moderne Industrieanlagen stoßen nur noch einen Bruchteil dessen an Schadstoffen aus wie früher. Fahrzeuge haben Katalysatoren und verursachen kaum noch Luftverschmutzung.

Wir leiden nicht unter Schäden, die uns frühere Generationen hinterlassen haben. Ganz im Gegenteil. Wir profitieren gewaltiv von dem, was frühere Generationen geschaffen und uns hinterlassen haben. Auch die, die kein Vermögen geerbt haben.

Und genauso werden (würden) nachfolgende Generationen von dem profitieren, was wir hinterlassen.

Das ist aber nicht der Fall, wenn wir aufgrund wilder Ideen von bekloppten Politikern unsere Industrie und unsere Demokratie zerstören.

Quatsch. Wir haben zu wenig Wohnraum weil zu wenige Wohnungen gebaut werden. Und es werden zuwenige Wohnungen gebaut, weil die Gesetze eine Wohnungsvermietung gerade für kleine Vermieter zu einem großen Risiko machen und weil die im Mietwohnungsbau erzielbaren Renditen zu gering sind.

wo ist das Problem?

Am 10.05.24 um 23:35 schrieb Thomas Einzel:

Hallo,

goil, hatte ich nie. Aber in ein paar Tagen kommt die Gasheizung jetzt raus.

Peter

Am 07.05.24 um 09:32 schrieb Ralph Aichinger: ...

Hallo,

bei mir schon. Da hing noch die Drainage-Außenpumpe am FI im Keller, zusätzlich zum Gefrier- und Kühlschrank.

Sonne Pumpe hat leider nur eine relativ begrenzte Lebenszeit. Mit der Zeit dringt dann Feuchte in Pumpeninnere und löst den FI aus.

Ok, die Pumpe hat mittlerweile einen eigenen FI, aber die Selektion stimmt noch nicht. Sie hat erst mal 30mA, müsste aber 10mA bekommen. Das kommt daher, dass ich zu der Zeit keine 10mA-Type mal eben so bekommen konnte.

Das werde ich jetzt in der Umbauphase nachbessern.

Peter

Hermann Riemann schrieb:

[Klimaeffekte]

Die planetare Temperatur (die man aus dem Weltraum feststellt) ergibt sich aus Sonneneinstrahlung und Albedo. Solange letztere nicht ändert, ändert auch nicht die Temperatur des Planeten. Der Treibhauseffekt ändert daran also nichts. Was er ändert, ist die Temperatur der Erd-_Oberfläche_. Das nachzuvollziehen ist eben nicht ganz so einfach, wie du das beschreibst. Es ist ein Zusammenspiel konvektiver und radiativer Wärmeleitung in der Atmosphäre mit der Gravitation. Die Wärmeleitung bewirkt, dass die Schicht der Gleichgewichtstemperatur, -18 °C oder so was, in grosse Höhen verlagert wird. Darunter baut sich dann eine stabile adiabatische Temperaturschichtung auf.

Stefan schrieb:

Immer wieder putzig, wie Leute, die andern Drohungen mit Katastrophenszenarien vorwerfen, mit Katastrophen drohen. Hättest du mehr Impact, könnte Schizos Woche mal einen Beitrag machen.

Am 11.05.2024 um 11:23 schrieb Rolf Bombach:

Genau solche Dinge werden von manchen Grünen öffentlich gesagt und gefordert. Meist in abgeschwächter Form, aber es gibt auch diese Extremen. Es ist absurd, das abzustreiten.

Das ist ungefähr so wie mit den Linken, die darüber fantasieren, was sie machen wenn sie die 1% Reichen in diesem Land erschossen haben.

Es gibt solche Leute in allen extremistischen Parteien, bei den Grünen genauso wie bei den Linken. Diese haben allerdings wohl aktuell auch innerhalb dieser Parteien keine Mehrheit.

>

Am 11.05.24 um 11:16 schrieb Rolf Bombach:

Und Albedo hängt von Material und Temperatur ab. Eis reflektiert mehr als Wasser. Höhere Temperatur strahlt selber mehr.

Indirekt schon, durch Eisrückgang ändert sich Albedo.

Er setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Und da hat die Zusammensetzung der Atmosphäre einen hohen Anteil. Siehe Venus.

Die Erdwärme deutlich weniger.

Der Höhe von Faktoren wie Zusammensetzung abhängt. Stabil ist sie auch nur eingeschränkt, Jetstream, auf und absteigende Winde, Winkel zur Sonne, ..

Am 11.05.24 um 11:40 schrieb Stefan:

Mal ehrlich: Was für eine Katastrophe sollte das sein?

Regelmäßigen Fleischkonsum kann sich nur ein kleiner Teil der heute lebenden Menschen leisten, große Wohnungen und ein eigenes Auto ein noch wesentlich kleinerer Teil. Plastikverpackungen sind zwar überall, aber auch erst seit wenigen Jahrzehnten.

99.999% der Zeit ihrer Existenz kam die Menschheit ohne diese Dinge aus.

Sollten Verbote kurzfristig notwendig werden, würde das zwar für das luxusverwöhnte obere 1% der Erdbevölkerung eine Umgewöhnung erfordern, mehr aber auch nicht.

Ja und? Manche Rechte fordern öffentlich die sofortige Deportation aller ihnen nicht genehmen Menschen (und legen mitunter sogar Hand dabei an, indem sie Wohnheime anzünden). Extremisten gibt es überall.

Tut das jemand? Es ging hier nur darum, das du anderen das Drohen mit überzogenen Katastrophenszenarien vorwirfst, selbst aber exakt das selbe tust.

Eben.

Ich Depp, natürlich meldet der Aktor auch einen Spannungsausfall. Darauf kann ich natürlich auch triggern, und zwar sofort.

Grüße Marc

Wenn Du alle zwei Jahre ein neues Fahrrad kaufst, empfehle ich, weniger billigen Schrott zu kaufen und einmal ein vernünftiges Fahrrad zu kaufen das dann wesentlich länger hält.

Man liest sich, Alex.

Mein aktuelles Fahrrad habe ich noch in DM bezahlt und es wird seitdem regelmäßig benutzt.

Das ist aber nicht der Punkt, um den es geht. Es geht darum, dass es bei den Grünen Leute gibt, die unseren Lebensstandard drastisch reduzieren wollen.

Am 11.05.2024 um 12:29 schrieb Hergen Lehmann:

Die Katastrophe wäre, dass Leute am Ruder sind, die völlig durchgeknallt sind.

Das ist kein Grund, darauf zu verzicheten.

Niemand hat etwas gegen Menschen, die so leben wollen.

Es geht um diejenigen, die uns allen vorschreiben wollen, dass wir so leben sollen.

Am 11.05.24 um 14:39 schrieb Stefan:

Also einfach nur: Diese Regierung gefiele dir nicht. So wie die aktuelle auch. Wo ist der Unterschied, und vor allem, wo ist die Katastrophe?

Ein kurzfristiger Grund kann sehr schnell entstehen. Zum Beispiel, wenn sich der Israel-Iran-Konflikt zu einem größeren Krieg im nahen Osten ausweitet und die daraus folgende, globale Ölkrise es erforderlich macht, Erdölprodukte exklusiv für jene Bereiche der Industrie zu reservieren, die tatsächlich keine Alternative haben.

Der langfristige Grund existiert bereits - die Rohstoffe sind endlich, die (militärischen) Konflikte um Rohstoffe werden unweigerlich in den kommenden Jahrzehnten zunehmen. Wer dann zumindest schon mal Alternativen etabliert hat (auf persönlicher wie auf staatlicher Ebene), ist fein raus.

Fakt ist: Es geht definitiv ohne übermäßigen Fleischkonsum, ohne übertrieben große Wohnungen, ohne Auto, ohne Plastik überall. Milliarden Menschen machen es täglich vor.

Warum 10mA und nicht die üblichen 30mA?

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Dann können sie gerne mit gutem Beispiel vorangehen und zum Beispiel bei ihren Politikern die regelmässigen Erhöhungen der Bezüge durch regelmässige Kürzungen der Bezüge ersetzen. Ich bin gespannt ...

SCNR, Alex.

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