Die beste Ampelphase ist "Grün"

Feb 28, 2024 Last reply: vor 2 Jahren 570 Replies

Wo gehören solche Anschlußdosen sonst hin?

Das klingt ja grad so als hätte jeder Induktionsherd einen integrierten Dunstabzug? Unserer hat keinen. Wie ist das bei Dir gelöst?

Also wie haben drei Phasen für den Herd, eine für den Ofen, eine für die Geschirrspülmaschine, eine für den Mikrowellenherd. Kühl- und Gefrierschrank teilen sich mit dem Licht einen Automaten (dann merkt man wenigstens wenn der RCD gefallen ist, ob das so schlau war bin ich mir nicht sicher¹). Zusätzlich noch insgesamt zwölf Steckdosen im Arbeitsbereich, in Gruppen von jeweils vier abgesichert. Licht und Staubsaugersteckdose nehmen der Tür geht extra.

Da die Küche direkt über der Unterverteilung ist und die Leitungen ins ganze Haus sowieso in der Wand neben der Tür hoch gehen war die Hemmschwelle für "das sichern wir extra ab" doch eher gering.

Grüße Marc

¹ heute würde ich vermutlich Kühl- und Gefrierschrank jeweils an einen eigenen FI-LS hängen und über einen messenden Aktor führen und den Stroverbrauch über KNX monitoren, da könnte man Alarm schlagen wenn mehr als zwei Stunden kein Strom verbraucht wird

Ich hatte ab 1965 in einem Haus gewohnt, das 1965 gebaut wurde. Da war unten im Hausflur die Zählertafel inklusive aller FI 0,5A nebst 3x10A. SL-Farbe=rot. Vom Eindruck her wurde das gemäß (länderspezifischer?) Vorschrift so installiert. Der Bauherr war eine Kreiswohnstätten-Gesellschaft.

Die vierfache Breite (doppelt für einphasig), wenn der alte Zählerschrank schon voll ist.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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USV rulez :] Rate mal, warum ich das weiß :)

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

War es nicht. Nur sollte nach Hergen, dem ich da zustimme, die Waschmaschine, wenn sie auslöst, nur unwichtiges mitreißen.

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Am 06.05.24 um 10:40 schrieb Thomas Einzel:

Hallo,

ja genau.

Wir haben nur 60cm Breite und sind froh, wenn Essen schmackhaft wird. So oder genau so hält sich unser Kochen in Grenzen.

Die Coronazeit verhalf uns zu etwas mehr Geschick.

Peter

Am 06.05.2024 um 22:40 schrieb Rupert Haselbeck:

ich formuliere neu: Die Leuchtenstromkrei(e) sollten nicht am RCD der Steckdosenkreise angeschlossen sein.

Am 07.05.2024 um 13:03 schrieb Marc Haber: ...

Das habe ich so ähnlich gemacht, wenn auch mit LCN und nur für den ein paar Räume entfernten Gefrierschrank. 2 Stunden wäre praktisch Daueralarm, die Geräte sind sehr gut gedämmt.

Der Timer steht aktuell auf 23h (ein) bzw. 24h (aus) - die Zeiten sind aber nur aus Monitoringgründen unterschiedlich. Der Timer läuft immer und wird nur durch die L/H und H/L Flanke des Stromsensors auf Null gesetzt - um eine Kommunikationsstörung zwischen den Modulen nicht unerkannt zu lassen). Im Winter gibt es trotzdem _sehr_ selten eine "Fehlsignalisierung", weil der Gefrierschrank so lange nicht lief.

Am 07.05.24 um 12:40 schrieb Ralph Aichinger:

Warum sollte man davon gehört haben? Es gibt für die betroffenen Einzelfälle keinen Grund, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Mit Glück ist es ein Versicherungsschaden und man hatte nur den Ärger mit dem Wasserschaden, mit Pech hat man auch noch die Kosten an der Backe. Einen Sündenbock gibt es nicht und somit auch keine Presse.

Es ist für fest angeschlossene Verbraucher auch bei Neuinstallationen noch immer zulässig, und für Ausnahmen von Sicherheitsvorschriften gibt es im Allgemeinen sehr handfeste Gründe. Die Heizung ist als solcher.

Der Verlust der Arbeit zum Glück nicht (meine aus den frühen 70ern stammende Elektroinstallation hat nur für die Feuchträume einen

-nachgerüsteten- RCD), Auslösen dieses RCD schon mehrfach.

Weil Heizstäbe und Dichtungen mit zunehmender Abnutzung undicht werden und dann spätestens beim dritten Waschgang genügend durchgesickert ist, um den Fehlerstrom spürbar ansteigen zu lassen.

Heutige Plastik-Waschmaschinen werden meist mit einem Totalschaden die Segel streichen, deutlich bevor der RCD auslöst, meine stammt aber noch aus einer Zeit, als derartige Maschinen 30+ Jahre hielten.

Ist halt eine Abwägungsfrage. Ersetzt man die seit >30 Jahren ohne größere Störungen laufende Maschine durch eine, die auf "2Jahre+1Tag" dimensioniert ist, oder lebt man damit, das alle paar Monate bei größeren Waschaktionen mal der RCD fliegt...

Warum solltest du da einen Schlag kriegen? Waschmaschinen haben einen Schutzleiter.

Nicht die Waschmaschine, sondern die wichtigen Computer. Bei einer alten Elektroinstallation wird man es beim Bestandsschutz ohne RCD belassen, bei einer Neuinstallation solche wichtigen Verbraucher an einen getrennten RCD hängen.

Das wäre ja sowieso Software und somit anpassbar.

Also schlägt es bei Dir auch alarm wenn der Kompressor aus Gründen durchläuft?

Grüße Marc

Rupert Haselbeck schrieb:

Abi ist doch in Deutschland (zumindest im Norden) einklagbares Grundrecht? Vordiplom gibt's natürlich schon länger nicht mehr, kann aber das Alter (kalendarisch) der Leute nicht gut abschätzen.

Norddeutscher Bachelor of Fiesicks einer University of applied applications und so kannste vergessen, die haben mit den vier Grundrechenarten ihre liebe Mühe.

Den wichtigen Teil von Ruperts Beispiel hast du unterschlagen.

Genau bei solchen Vorfällen nützt der RCD nichts, da er keinen Fehlerstrom feststellen kann, wenn du zwischen N und L hängst. RCD ist _eine_ _zusätzliche_ Sicherheitseinrichtung, welche bei _einigen_ Fehlerfällen den Strom (die Spannung) hoffentlich schnell genug abschaltet. Falls da noch induktive Verbraucher am Kreis sind, sorgt er beim Ausschalten erst noch mal für einen kräftigen Spannungsanstieg.

Das tut man ja nicht, wenn man in die Fassung greift. Der Strom von einer Seite des Fingers zur anderen ist vielleicht sehr schmerzhaft aber sonst harmlos. Durch den Körper und vor allem über das Herz fließt nur ein Fehlerstrom nach Erde. Und der wird erfaßt -- unangenehm spät, aber er wird.

Falsche Frage. Die richtige Frage lautet: "Wo außerhalb der vorgeschriebenen Installationszonen und entgegen der Herstelleranweisung könnte man die Dosen kreativerweise noch setzen, falls man es eilig hat, Geld sparen will, sich verquere eigene Gedanken zu Sache machte und/oder dem Auftraggeber auf die Nerven gehen will?".

Nein. Das klingt so, als hätte der/mein/unser Bora X Pure einen integrierten Dunstabzug. Und nun zeig mir eine Küche ohne Dunstabzug, ob nun integriert oder nicht - abseits irgendwelcher Studentenwohnklos vielleicht. Falls das kein Umluftsystem ist, muß es sich automatisch deaktivieren, falls Du im selben Raum einen offenen Kamin oder sonstige Feuerstätten hast. man CO.

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im Kochblock, integriertes Kochfeld-Abluftsystem mit UEBF Mauerkasten und diversen Rohrbögen hinter der Bodenleiste. Induktionsfelder an L1 und L2, Dunstabzugsmotor an L3, dazwischen BORA UFKS Fensterkontaktschalter.

Komm mir bloß nicht mit dem Thema "KNX". Das wird wohl noch so ein Projekt für den Sommerurlaub. Wie schwer dürfte es wohl sein, Ein-Tasten-Dimmung mit KNX- Dimmaktoren zu realisieren, wo die Dimmung an mehreren Sensoren ausgeköst bzw. verändert werden kann? Also ich meine, wenn es der niedergelassene Elektromeisterfachbetrieb als "kompetenter Partner für Elektro, Energie und Technik" versucht - und scheitert?

Volker

Was nicht an der Breite liegt. Manche Leute haben einen SUV und sind froh, ein Jahr unfallfrei damit unterwegs zu sein.

Lernkurve. Mein Kochfeld hier ist 45cm breit und mit Ausnahme irgendwelcher Drei-Sterne-Unternehmungen oder einem bayrischen 4-Gänge-Menü mit Schweinshaxe, Semmelnödeln, Blaukraut, Salatplatte und Schnitzel Wiener Art "Pinoccio" für die lieben Kleinen hat bisher alles geklappt. Ein ordentlicher Backofen statt Mikrowelle mit Pizzagrill ist natürlich schon hilfreich.

Volker

Das kannst Du auch mit einer nicht IP67-Waschmaschine neuerer Fertigung haben, wenn sie z. B. im Gemeinschafts-Wasch- ud Trockenraum steht. Da hast Du hohe Luftfeuchtigkeit, weil im Winter kurz vor Weihnachten jeder noch schnell eine Ladung durchläßt und die Ablufttrockner Überstunden machen. Jemanden nervt, daß die Wäsche nicht trocken wird und reißt die Fenster auf. Ein bisserl Staub, ein bisserl Kondenswasser, ein übereifriger FI und *zack*.

Ist mir noch nicht mit Weißware passiert, aber mit einem TEFAL-Du-denkst-an- alles-Raclettegrill. Der hatte so eine Heizschlange drunter und aus welchen Gründen auch immer ist manchmal spontan der FI gefallen. Allerdings meist beim ersten Einschalten, man saß also nicht während des Familienfestes plötzlich im Dunklen, sondern konnte rechtzeitig vorher auf Schnitzel mit Pfannengemüse umschwenken.

Der TEFAL-Kundendienst hatte an dem Ding mal gratis aber erfolglos rumgefummelt, ich schmiß das Ding schließlich entnervt auf den Wertstoffhof und nehme stattdessen alle Jubeljahre die Dauerleihgabe eines Spezls von ALDI her.

Bei meinem 25 Jahre alten Siemens WM71631 - auch als Siemens Siwamat iQ 716 bekannt, ist noch nie eine Sicherung geflogen. Ein (ehrlicher)

40°C-Buntwaschgang bei nahezu voller Maschine (8kg) schlug mit exakt 530Wh (ermittelt am Tevion GT-PM-04 Energiemeßgerät eines Spezls) und 100 Litern Wasser zu Buche. Der schleudert dann aber auch mit 1500 Touren und ist nach 120 Minuten fertig, während die A+++ Konkurenz stundenlang (iQ800: 210 Minuten) rumpritschelt und mit 50 Litern im 30°C-ist-das-neue-40°C Waschgang die Sportwäsche nicht sauber bekommt. Bei "Wasser Plus" spart die Maschine dann vielleicht 50Wh.

Volker

Hier! Seit dem Letzten Umbau haben wir keinen Dunstabzug mehr, weil wir die Oberschränke über dem Herd entfernt haben (Herd auf einer "Halbinsel" im Raum) und (noch?) nicht auf eine erschwingliche und ästhetische freitragende Abzugslösung nach oben (derzeit ist einfach ein Deckel drauf) einigen konnten.

Wenn es nach mir geht, dann brauchen wir auch keinen Abzug mehr, meine Frau sagt ca. ein mal im Jahr, dass sie das doch irgendwann noch mal machen möchte. Ich mach einfach die Balkontür auf, der riesige Raum hat an 3 Seiten Fenster. Aber nicht-häßliche freitragende Hauben sind nicht billig, zumindest wenn sie mehr als ein Lärm erzeugendes Placebo sein sollen. Am elegantesten wär wahrscheinlich ein Deckenabzug mit kräftigem Ventillator und der ganzen Technik am Dachboden drüber. Rohr ist ja da.

Sowas haben wir auch (Kaminofen) aber eventuell sind die Regelungen in Österreich anders, da haben wir nie irgendeine Abschaltung gehabt.

/ralph

Eine Steckdose in der unteren Installationszone ist höchstens für den Kühl- oder den Gefrierschrank praktisch, bei der Spülmaschine ist sie hinter der Geräterückwand und beim hochgesetzten Ofen muss man das Kabel hinter dem Schrank nach unten fädeln. Steckdosen in der oberen Installationszone sind im Zweifel auch noch hinter dem Schrank oder voll sichtbar, schlechter FAF. Und bei der Küche möchte die Weiblichkeit noch mehr mitreden als bei der Unterhaltungselektronik.

Achso. Klingt ziemlich exotisch. Und elektrisch unschön aus dem oben zitierten Grund.

Ja, aber bei einem nicht integrierten Dunstabzug kann man den ohne weiteres einzeln absichern und einzeln abschalten. Unmut über meine Neff-Haube, die - obwohl Spitzenmarke von BSH - keine getrennte Stromzuleitung für den Lüfter und für das Licht hat. In Deinem Setup würde also das Licht nicht gehen wenn das Fenster zu ist, in meinem Setup kann man das Licht nicht mit der Deckenbeleuchtung zusammen schalten wenn man auch mal ohne Licht den Dunstabzug betreiben möchte.

Schritt 1 wäre, mit der ETS oder mit einem Debuggingfrontend (eine Visu hilft da sehr) zu schauen, ob der Dimmaktor überhaupt das richtige tut. Unmut über meine MDT-Aktoren, bei denen sich in Zusammenhang mit den hier verbauten dimmbaren LED-Leuchtmitteln die Musik zwischen 14 und 28 Prozent abspielt und insbesondere in den oberen 72 % sich in der Helligkeit so gut wie gar nichts tun. Hier bräuchte es einen Aktor, bei dem man den Inputrange nichtliniear auf einen Outputrange spreizen kann. Dem Vernehmen nach können das (nur?) die (unbezahlbaren) Dimmaktoren von Theben.

Wenn man weiß, dass die Aktorenseite funktioniert, muss man nur noch die Sensoren auf die richtigen Gruppenadressen konfigurieren und ein zu den eigenen Erwartungen passendes Bedienkonzept auswählen. Die hier verwendeten Jung 4094 sind da unerfreulich flexibel (weil man das alles ausprobieren muss). Ein Busmonitor hilft hierbei ungemein, weil man dann sehen kann was der Sensor ausspuckt und man noch Zweifel daran hat, ob der Aktor das tut was man ihm schickt.

In der Praxis habe ich das Dimmen via Lichtschalter ausgegeben, das Licht startet beim Einschalten über den Tastsensor bei einer erträglichen aber nicht zu hellen Prozentzahl, wenn ich mal eine andere brauche (ist sowieso fast immer zu hell) nehme ich das Webinterface und den dortigen Schieberegler.

Grüße Marc

Merkste selber, oder? ;-)

Interessant. Also der gute Bora lutsch schon ganz schön was durch, da möchte ich nicht wissen, was ein offener Kamin da wohl macht.

Volker

Eventuell wurde es übersehen, aber die Rauchfangkehrerin ist sonst recht penibel, die hätte das sicher eingemahnt, wenn es notwendig gewesen wäre.

Ich glaub nicht, dass das jemals ein praktisches Problem war, die Dunstabzugshaube (Abluft) wurde (auch im Lärm begründet) selten genutzt.

/ralph

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