d.s.e FAQ F..7.2 - Ergänzungsvorschläge

May 12, 2005 12 Replies

Hallo Manfred Winterhoff,



der Abschnitt zeichnet m.E. in manchen Aspekten ein etwas dürftiges Bild von den PICs.



Einerseits datiert auf Mitte 2000, viel über die alten PICxxC-Modelle und andererseits aktuellere Dinge wie MPLAB 6.x und 18F6720 (aber eher im negativen Kontext) ansprechend, wird mancher verwirrt sein.



In den letzten 1-2 Jahren sind auch viele neue Flash-PICs auf den Markt gekommen. Von den alten Modellen sollte man tunlichst die Finger lassen, wenn man nicht gerade eine 100% nachbausichere Vorlage und die alten Dinger in der Bastenkiste liegen hat.



Ich hätte da ein paar Erfahrungen und Hinweise beizusteuern, die mir damals bei meinem Einstieg sehr viel Suche erspart hätten.



Ein leicht nachzubauender Programmer, auch für ISP geeignet.

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Na der ist ja schon mal halb verlinkt.



Eine wirklich sehr gute Prog-SW, die auch für die 18F-PICs verwendbar ist (evtl. noch nicht für alle, aber die 18F mit USB habe ich auch schon damit programmiert). Anpassung für nahezu beliebige Prog-HW möglich, bei mir mit der vorgenannten im Einsatz. Läuft unter Windows 9x, NT, 2000, XP.

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Ein guter ICD2-Nachbau (Programmer und Debugger), auf geringen Bauteilaufwand ohne wesentliche Einschnitte bei der Funktionalität abgespeckt. Kann direkt aus dem MPLab angesteuert werden, Aufbau mit



16F876 oder 16F877 möglich. Mit den Nachfolgern ("A"-Typen) funktioniert es auch, wenn man die Firmware ein klein wenig patcht.
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Weitere Linkempfehlung:

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Michael



"Michael Lange" schrieb im Newsbeitrag news:d60k4e$brl$ snipped-for-privacy@online.de...

Hallo Michael

Danke für die moderneren Links.

Jeder hat seine Vorlieben fuer bestimmte Microcontroller, das liegt meist an der ersten Liebe, d.h. dem ersten uC den man erlernt hat.

Unvoreingenommen ist der Chip der Beste, der den Job am kostenguenstigsten erledigt, wobei auch die Entwicklungszeit mit reinzaehlt. Bei kleinen Projekten also ein Chip den man schon kennt, bei mittleren der der sich einfach programmieren laessr, bei hohen Stueckzahlen der, der 1 cent weniger kostet.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Hallo Michael,

Ich bin ganz Ohr wenn ich von Beisteuern lese und das noch in Sachen PICs. Darueber hat es im ELKO nur sehr wenig, wie z.B. die Autorenbeitraege von Manfred Glahe.

Ich wuerde es jedenfalls sehr begruessen, wenn jemand dieses Thema praxisnah und lehrreich gestalten kann und Freude an soetwas hat. Vielleicht im aehnlichen Stil wie meine Minikurse. Ueberlege Dir das dochmal und wenn Du Lust hast, kontaktiere doch gelegentlich den Inhaber des ELKO Patrick Schnabel .

Gruss Thomas

Meine Elektronik-Minikurse: http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ (Streiche alle 'x' in der Mailadresse fuer Replay!) *** 'de.sci.electronics' wurde am 07.02.2005 11 Jahre alt! ***

Hallo Manfred.

Nach meiner Begeisterung vom Z80 (wenn auch kein uC) war ich vom Z8 herb enttäuscht. Später dann HC11, hat mich auch nicht begeistert. Dann kamen mir AVR und PIC unter, aber ich konnte mich halt mehr für letztere erwärmen. Und dazu stehe ich auch.

Wer kann das schon von sich behaupten, ohne sogleich voreingenommen zu sein!? (Tatsache)

So sollte es sein.

Michael

Hallo Thomas,

Danke, ich fühle mich geehrt. Aber ich denke, für solche Minikurse habe ich nicht genügend eigene Notizen in petto, da es doch ein paar gute und dazu noch in unserer Muttersprache gehaltene Seiten gibt, die wirklich viel zu bieten haben. Das könnte ich wohl kaum besser machen, und nutzen tu ich sie regelmäßig, aber abschreiben - mach ich nicht.

Die gelobten Seiten:

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Mal sehen, vielleicht könnte ich ein kleineres Test- oder Demo-Projekt machen und mit ordentlicher Doku garnieren. Aber auf jeden Fall bin ich hier im Forum bei PIC-Fragen erreichbar, soweit es meine Zeit erlaubt.

Michael

Michael Lange schrieb:

Auch zum PIC1650?;-)

Gruß Dieter

Hallo Dieter,

Wobei ich hier noch ausdrücklich den ausschließlichen Bezug auf die uC-Schaltkreis-Familie von Microchip betonen möchte!!!1111 Nicht das hinter der Aussage noch irgendwelche Ferkelein vermutet werden ;-P

Ergänzend sein noch bemerkt, das ich nur mit den PICs mit Flash-Speicher arbeite, und auch von den Urtypen wie 16F84 die Finger gelassen habe, da die zu wenig Leistung und Features für zu viel Geld bieten.

Sollte ich das jetzt verstehen? ;-) Wo hast du das aufgetrieben - in alt.bin.... oder nur ein Tippfehler!?

Michael

"Michael Lange" schrieb im Newsbeitrag news:d64qsm$9m6$ snipped-for-privacy@online.de...

Da ist wohl etwas Nachhilfe zum PIC noetig

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Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Hallo Manfred Winterhoff,

ich weiß wohl, das es die PICs schon sehr lange gibt, aber habe mich nie mit den gaaaanz alten Modellen auseinandergesetzt. Daher sind mir die Bezeichnungen auch nicht geläufig. Andererseits kommen einem beim Stöbern im Web auch immer wieder diverse Angebote unter, die eine sehr große namentliche Ähnlichkeit (PIC + 4 Ziffern) haben. :-(

War aber schon interessant, mal in so angestaubtem Material zu stöbern.

Michael

Michael Lange schrieb:

Jetzt wirds dir auch nicht mehr passieren den 16F84 als 'Urtyp' zu bezeichnen.:-)

Gruß Dieter

Hallo Dieter,

ich denke, ich kann damit leben. ;-) Heutzutage ist alles so schnellebig, da kann man einen 25-30 Jahre alten Chip schon mal übersehen.

Michael

Michael Lange schrieb:

In der Tat hat die Gesamtlage bei Microchip nur noch wenig mit dem zu tun, was in der FAQ steht.

Zum PicStart gibt es ein Upgrade Modul, das selbst meine R1 Version auf den heutigen upgradefähigen Stand gebracht hat.

Aber der PicStart ist Schnee von gestern, seitdem Microchip den Schwerpunkt auf die F(lash) Typen gelegt hat. C und JW Typen sind insbesondere aus Bastlersicht out. Es gibt Unmengen neuer Flash Pics, angefangen von den 6 pinnigen PIC10 bis zum 80 poligen TQFP DSPIC, den Microchip einen Microcontroller mit der Rechengeschwindigkeit eines Signalprocessors nennt. Es gibt inzwischen nahezu alles onchip, was das Herz begehrt. 12Bit A/D mit Ref, PWM, CAN, LIN, I2C, Opamps, LCD-Treiber, USB 2.0, 4 Quadranten (Motor-)Treiber, Codec Port etc.

Für diese Flash Controller gibt es jetzt den ICD2. Damit kann man die Bausteine programmieren und vom 18pinnigen PIC16F818 bzw. PIC18F1220 an aufwärts ohne Zusatzmodule sogar debuggen, ohne den Controller aus der Schaltung zu entfernen.

Ich weiß, 122 Euro für den ICD2 sind eine Menge Kohle. Aber wenn man bedenkt, dass man vieles damit machen kann, wofür man bis dato einen Emulator im vierstelligen Euro Bereich und für jeden benutzten Controllertyp dazu einen Adapter im dreistelligen Bereich brauchte, ist das schon eine geniale Sache. Ich brauche nur einen 5poligen Stecker an meinen TQFP PIC im Endprodukt zu setzen und kann nun in jede Maschine/jedes Gerät "reingucken", erproben, ändern und programmieren. Und das im C oder Assembler Quelltext mit jeweiligem Singlestep, mit automatisch fortgesetzem Singlestep, mit Breakpoints, mit Watchwindows und mit "View by Mouse over Variable".

-Die Errormeldungen sind mit dem Quelltext verlinkt.

-Build all und Reinitialisierung des Controllers mit einem Click.

-Visual Initializer zum Konfigurieren insbesondere der hochkomplizierten Chips. Dieser berücksichtigt auch Widersprüche.

-Filtersoftware.

Den C18-Compiler gibt es jetzt in einer kostenlosen Students Edition, deren Einschränkungen gegenüber dem Vollprogramm nur Profis betreffen. Zum Beispiel ist das Wählen von Compiler-Optimierungsvorlieben nicht möglich. Man muß sich mit der Standardeinstellung begnügen.

Die MPLAB Software hat inzwischen den Windows-üblichen Komfort. Der Code ist relocierbar. MPLAB hat einen guten Preprocessor mit beispielsweise komfortabler Bitverarbeitung, die hier sehr gut documentiert ist:

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Für die Chips, bei denen das Banking noch ein Problem ist, sorgen neue Befehle für Abhilfe z.B. banksel(ect). Kein ständiger Blick mehr auf Mappings. Lange Sprünge gibt es jetzt als Pseudobefehle.

Der 16F84 verteuert sich zusehends. Man hält ihn wohl nur noch wegen der Bastler im Programm. Es gibt inzwischen umfangreichere und billigere PICs, mit denen der Neueinsteiger allerdings auch in mehr Fallen tappen kann.

Den Wunsch nach Link auf

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kann ich nur unterstützen.

Soviel zum Thema "Microchip heute" mal so aus dem Stehgreif.

Paul dankt den Helfern, wünscht jedem viel Spaß im Usenet und grüßt alle, die dies lesen. :-) Thanks to all usenet-helpers and regards.

Hallo Paul,

ist denke doch, das mit der FAQ wird jetzt schon. Lassen wir MaWin mal noch ein paar Tage Zeit.

... für den Hobbyisten, aber wie gesagt ist da auch noch SelfMade.

Ja, seit der ersten 5.x-Version, die ich in Benutzung hatte, hat sich doch noch sehr viel getan.

Das hatte ich mir auch schon mal angesehen, doch noch nicht so recht durchdrungen. Aber von Microchip ist das nicht, oder habe ich das jetzt falsch verstanden? Hast du da schon was damit gemacht?

Ja, die Möglichkeiten des Assembler auch anzuwenden, kann ich nur empfehlen. Bis auf wenige Ausnahmen (Miniprojekte, zeitkritische Module) ist es einfach unsinnig, absoluten Code, ohne Makros, Pseudobefehle und Variablenmanagement zu schreiben, und vor allem immer alles in ein File zu kleistern. (argh)

Oder große Restbestände!? Jedenfalls nicht mehr für neue Projekte zu empfehlen.

Die größte Falle sitzt aber auch hier immer am PC. Bis sich Grundregeln wie RTFM in das Bewußtsein aller gebrannt haben, werden wohl noch mindestens 100 Jahre vergehen.

Michael

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