Billigster PIC-Programmierer

Aug 05, 2019 Last reply: 7 years ago 22 Replies
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Ich möchte so einen PIC programmieren:



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das ist ein Microchip 12F67



Kann man das sinnvoll damit machen:



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das ist ein "K150" genannter Programmierer, oder würdet ihr das irgendwie anders machen, wenn man erst mal nur sehr wenige von den Dingern braucht (ich werd rumfragen ob wer in meinem Bekanntenkreis das machen kann, das ist der Plan B falls nicht).



lg Ralph


12F675

/ralph -- ein Zeichen zuwenig bei Copy&Paste

--

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ausserirdische sind gesund

Möglicherweise braucht man da noch eine Computer-Software dazu. Davon schreibt aber nicht. Andererseits kann man ja mal Preis: 7,73 € (4,07 € / 100 g) ausgeben und dieses Ding erforschen. Denn vielleicht hat der freundliche Chinese einen Picstart Plus mit einem USB-Konverter verheiratet. Dann müsste das hinzukriegen sein. Für ein einmaliges Projekt suche Dir lieber jemanden, der den PIC brennt.

MfG hjs

Ich habe derzeit noch gar nix, und weiß auch nicht viel über das PIC-Ökosystem. Z.B. weiß ich nicht, ob man mit Gratis-Tools sinnvoll (oder überhaupt) PIC-Code erstellen und schreiben kann, so wie es bei den AVRs ohne Probleme geht.

Das ja, nur ich überlege alle Optionen durch. Die 7 Euro sind schon OK, irgendeine Software für 200 Euro möchte ich aber nicht kaufen.

/ralph

MPLAB tut es und läuft auch unter Linux. Ich habe aber noch nicht viel mit PICs gemacht. Ich habe auf dem Flohmarkt ein velleman Kit K8048 für ein paar Euro erstanden und ein kleines Lauflicht programmiert. Leider liessen sich die PICs, die ich aus einer Schrottplatine entnommen habe, nicht damit programmieren. Mit einem Primitivprogrammierer und einem anderen Programmiertool ging es dann.

Die grösseren PIC lassen sich auch in C programmieren, für die kleinen mit 16 oder 32 Byte RAM ist Assembler angesagt. Der Befehlssatz der PIC schaut erst einmal recht krude aus, aber wenn du bereits x86 programmiert hast, bist du ja bereits genügend abgehärtet ;-)

Wenn der Programmer halbwegs gebräuchlich ist, stehen die Chancen recht gut, daß er von einem freien Tool unterstützt wird.

Am 05.08.19 um 11:23 schrieb Ralph Aichinger:

Wenn du nur was brauchst das 1pps erzeugt, dann kann ich dir einen Coolrunner machen. Da ist dann auch noch ein Phasendetektor drinnen und so..

Gerhard

Ich glaube ich werde sowohl ein 1pps und ein 1kHz-Signal reinführen.

Was ist denn das? Hast du da einen Link dazu?

/ralph

Hi Ralph,

Am 06.08.2019 um 11:28 schrieb Ralph Aichinger:

Du brauchst die MPLAB IDE:

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für Windows, Linux und Mac. Vorbildlich, finde ich.

Damit kannst Du für jeden PIC (egal ob klein oder groß) Programme schreiben. Standardmäßig halt nur mit Assembler. Für die 8-bitter 10F, 12F und 16F tut es das für einfache Projekte. Wenn Du wie ich auch die kleinen PICs in C programmieren willst, dann gibt es das den CC5X Compiler, da gibt es auch eine freie Version:

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benutze diesen Compiler seit vielen Jahren. Der hat zwar auch seine Haken und Ösen, aber sein Code ist fast so kompakt wie mit Assembler. Der Microchip-eigene XC8-Compiler ist dagegen IMHO nicht wirklich brauchbar.

Hier findest Du, wie Du den CC5X Compiler in MPLAB-X integrierst:

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Für die größeren PIC18 gibts den C18 Compiler, da gibt es, glaube ich, auch eine freie Version (bzw. ist in MPLAB-X gleich mit dabei).

Zum Flashen der PICs geht am besten ein PICKIT3, wie dieser hier:

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Programmer/Debugger sind in MPLAB IDE integriert. Damit geht das dann alles ganz einfach.

HTH, Wolfgang

Hab letztens mit einem 16F1713 gespielt. gputils, parallel port und 3 widerstaende reichen dafuer.

Fuer deinen 12f675 allerdings nicht. Der kann anscheinend kein LVP.

wird das, was geht, nicht irgendwo zentral ausgewiesen?

Peter

Hallo Wolfgang,

Du schriebst am Tue, 6 Aug 2019 14:40:10 +0200:

Soweit ok.

Mit dem, was die IDE mitbringt. Wer unbedingt in C programmieren will, kann auch das mit originalen Werkzeugen. Du solltest Dich mal wieder bei der Microchip-Website umschauen - da gibt es für alle Reihen die Compiler der XC-Serie, XC8, XC16 und XC32 für 8-, 16- und 32-Bitter. URLs schreib ich jetzt keine hier hin, die sind eigentlich alle gut zu finden, soweit das bei dem optimal gemäß aktuellem Android-Touch-Chaos destrukturierten Web- Site-Aufbau überhaupt geht. (Wischi-Waschi zuerst, Bedienerfreundlichkeit zuletzt.)

Alle XC-Compiler basieren (wie auch die ältern Varianten davon, die es zwar noch gibt, die aber nicht mehr benutzt werden sollen) auf dem bewährten gcc. Leider sind (inzwischen) bei den freien Versionen die Optimierungen abgeschaltet, wer die unbedingt haben will oder muß, muß Lizenzen zahlen.

^^^^^^ billigsten für ein Hersteller-Gerät - es gibt da eine ganze Anzahl von Programmierern von Microchip selber, u.a. auch den Nachfolger PICkit4 (der leider nach kaum anderthalb Jahren noch immer nicht voll unterstützt ist).

Hallo Peter,

Du schriebst am Tue, 6 Aug 2019 21:33:44 +0200:

Aber "ein wenig" Software muß schon auch noch sein... (Ich hatte da mal ein komplettes System, inzwischen aber überholt.)

Du meinst in einem Datenblatt? Ja. Microchip hat Datenblätter für jeden Przessor.

Am 07.08.19 um 00:40 schrieb Sieghard Schicktanz:

Hallo,

naja, zumindest etwas und an passender Stelle.

Ich meinte als Übersicht, als AppNote oder so, aus dem Blatt rausgezogen, mit anderen PICs zusammengefasst. Das Bischen ließe sich dann als Tab darstellen.

Bei AVR seh ichs in der Software (abhängig vom genutzten Programmer), aber für den Anfänger ist das etwas spät.

Peter

Zu meinem ersten ICD bin ich gekommen, weil jemand verzweifelt und gescheitert ist. Der wollte eine Motorsteuerung in C programmieren.

MfG hjs

Hi Sieghard,

Am 07.08.2019 um 00:36 schrieb Sieghard Schicktanz:

Äh, das hatte ich doch geschrieben? /Ich/ nehm halt einen anderen C Compiler, der mir besser taugt.

und deutlich teurer ist! Jemand der nur gelegentlich mal einen PIC flashen will, braucht nun wirklich keinen Pickit4.

vg, Wolfgang

Hallo Wolfgang,

Du schriebst am Wed, 7 Aug 2019 18:41:56 +0200:

...

Nicht vollständig, Du hast nur den XC8 erwähnt als "nicht wirklich brauchbar". Mag sein, daß "Dein" (Fremd-) Compiler besser ist. Die 8-Bitter programmiere ich persönlich sowieso in Assembler mit meinem Multitasking-Makrosystem.

Kannst Du gerne machen, und jeder andere auch.

[PICkit4]

Durchaus richtig. Man braucht nichmal einen PICkit3, sondern kann sich auch selber was "stricken". (So hab' ich das jahrelang gemacht.)

Hallo Peter,

Du schriebst am Wed, 7 Aug 2019 06:24:25 +0200:

...

...

ogen,

auswendig, aber unter den allgemeinen Programmierinformationen (die gibt es

r jeden Prozessor

chdem ich meinen selbergebauten Programmierer und dessen Softare nicht mehr

r.

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Hi Sieghard,

Am 07.08.2019 um 23:40 schrieb Sieghard Schicktanz:

Da es in diesem Thread nur um PIC12F675 und Konsorten ging, hielt ich es nicht für nötig, auf die C-Compiler für die "dickeren" PICs hinzuweisen.

Das kannst Du gerne so halten. Ich habe das auch viele Jahre so gemacht, aber dabei die Erfahrung gemacht, dass der PIC-Assemblercode halt schlecht les- und wartbar ist. Das hat auch mit dem seltsamen Bankswitchung zu tun. Unter C kümmert sich der Compiler darum :-)

Ich auch, bevor es vernünftige Programmer für PIC gab, verwendete ich einen selbstgebauten Programmer und selbstgebaute Software. Manche PICs muss man erst Bulk-Erasen, bevor man die wieder Flashen kann. Mit ICD, PICKIT2 und PICKIT3 (diese 3 hab ich) ging das nicht (oder ich habs nicht gecheckt, wie das geht).

Das Programmier-Interface zu den PICs ist gut beschrieben und recht einfach selbst zu machen, wenn man das möchte.

vg, Wolfgang

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