CPU-Kuehler

Oct 18, 2009 14 Replies

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Moin!



Ich hatte hier noch einen alten Dell-Desktop in der Ecke stehen, den habe ich gestern woandershin geschleppt und wollte ihn benutzen, und prompt tat er es nicht. Da ich den Verdacht hatte, daß es an dem dortigen Monitor gelegen haben könnte, habe ich ihn wieder nach Hause geschleppt und hier angeschlossen, aber da tat er es auch nicht.



Seltsam, früher lief der...



Also habe ich den aufgemacht und überall dran rumgewackelt und die Speicher rausgezogen und wieder reingesteckt, auf einmal hatte ich auch den CPU-Kühlkörper in der Hand, dann habe ich alles wieder zusammengemacht und nochmal probiert, da lief dann alles normal - merkwürdig, aber gut...



Was mich dann im nachhinein störte, war die Sache mit dem CPU-Kühler: Ich dachte immer, der wäre mit Wärmeleitpaste auf den Chip aufgeklebt, und man müsse nach der Demontage neu beschichten. Da fand sich aber ganz etwas anderes vor: Die CPU-Oberfläche war sauber, und auf der Kontaktfläche auf dem Kühler befand sich eine etwas unregelmäßig begrenzte rosafarbene dünne weiche quadratische Plastikschicht. Da die sehr glatt (glänzend) und sauber aussah, habe ich den Kühler einfach wieder aufgesetzt und dann die Verriegelung betätigt (er wird dann wohl mit erheblicher Federkraft auf die CPU aufgepreßt).



Nun frage ich mich, ob das alles so seine Richtigkeit hat oder ich etwas verkehrt gemacht habe.


Gruß aus Bremen Ralf


R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

Ralf . K u s m i e r z schrieb:

Anfang Antwort auf Fadenstart

Das ist hier auch seltsam: Bevor Dinge kaputtgehen, funktionieren sie.

Beginn Auslassungen Ralf . K u s m i e r z Ende Auslassungen Ralf . K u s m i e r z

Kleben tut man mit Klebstoffen.

Beginn Zitat aus dem WWW

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Ende Zitat aus dem WWW

Nach Lehrbuch "tut man das nicht". Praktisch wird nix passieren.

Ende Antwort auf Fadenstartenden Beitrag von Ralf . K u s m i e r z

Falk

Waermeleitpaste klebt nur auf Klamotten und Fingern, aber sie klebt keine Kuehlkoerper. Der Rotz hat schon jeden hier in der Newsgroup genervt. :-)

Das sind Silikonpads. Ist wohl teurer und besser als Paste. Auf jedenfall aber sauberer.

Klingt so als ob du alles richtig gemacht hast.

Olaf

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begin quoting, Falk Willberg schrieb:

Ach so.

Na, denn bin ich ja beruhigt.

Gruß aus Bremen Ralf

R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

Leider etwas verkehrt gemacht ;-)

Diese rosa Matte war ein Wärmeleitpad, was sich selber bei der ersten Erwärmung an die CPU- und Kühlkörperoberfläche anpasst und dann verhärtet. Nach einer Demontage sollte man es rückstandsfrei entfernen und ersetzen, normale Wärmeleitpaste reicht aber vollkommen.

Stefan Graf

snipped-for-privacy@criseis.ruhr.de (Olaf Kaluza) am 18.10.09:

Silikonpads setzt man an sich nur ein, wenn entweder eine Potentialtrennung erforderlich ist oder wenn größere Unebenheiten oder gar Abstände ausgeglichen werden müssen. Beides trifft bei CPUs in Desktoprechnern eher nicht zu. Ansonsten meidet man das Zeugs, da es gewaltig schlechter Wärme leitet als der Direktkontakt zwischen Prozessor und Kühlkörper - selbst wenn man im letzteren Fall die Paste vergessen hat.

Rainer

Server-Netzteile sind sehr leicht als solche zu erkennen. Das Teil das noch mehr Krach macht als alle CPU-Lüfter, SCSI-Plattenstapel und Klimaanlagen zusammen, das ist das Netzteil. (Thomas Haindl in de.comp.hardware.cpu+mainboard.intel)

snipped-for-privacy@web.de (Stefan Graf) am 18.10.09:

ack.

Wenn es wirklich ganz sauber war und er den kühler exakt gleich wieder aufgesetzt hat, kann es auch gutgehen. Aber normalerweise sollte man schon reinigen und neu beschichten, insbesondere, wenn Kunden Garantieansprüche stellen können :-)

Rainer

Ja, aber sie hat zu große Hände... (Ralf Brinkmann in de.rec.fotografie)

Da gibt es anscheinend unterschiedliche Bauformen. Die Unterleger, die ich regelmäßig statt der weißen Schmiere für TO220 verwende, werden definitiv nicht fest. (Fischer WG-220) IIRC, bestehen die im wesentlichen aus Silikon mit etwas Glasfaser, damit sie die grob in Form bleiben.

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Kai-Martin Knaak Öffentlicher PGP-Schlüssel: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53

Oder wenn eine deutlich größere Oberweite gewünscht ist.

Gerhard

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begin quoting, Stefan Graf schrieb:

Erwärmung an die CPU- und Kühlkörperoberfläche anpasst und

und ersetzen, normale Wärmeleitpaste reicht aber

Von mir aus. Ich mache jetzt aber trotzdem nichts mehr dran: Das bleibt jetzt so. (Doch, Wärmeleitpaste hätte ich da.)

Gruß aus Bremen Ralf

R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

"Rainer Knaepper" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@smial.prima.de... ..

Hi, n..n..nein, manche dieser Wärmeleitpads sind deutlich besser als Paste, zumal ja auch deutlich dicker als diese. Gerade weils ein Dell ist, könnte daran der Hund genagelt werden, der Rechner kam per Versand und sollte dabei keinesfalls seinen Kühler verlieren. Also hat man da ein Gummipad eingesetzt und der Klammer ausreichend Weg gegönnt. So konnte die Kühlkörpermasse "arbeiten" ohne die CPU zu zerstören oder runterzubrechen, wie das bei vielen Konkurrenten passierte. Wie gut diese Gummipads sind, kann man leicht etwa in CD-Roms nachsehen, die haben meist solche Leitgummis zwischen Chip und Gehäuseblechen, die so als Kühlkörper herhalten. Erstaunlich gute Wärmeleitung, für einen Kunststoff. Des weiteren gibt es noch eine andere Form, eine Art Wachs, die sich bei Erwärmung erweicht und so ihre Poren schließt. Meist erkennbar an der "Negativform" der CPU im Material. Und es gab auch eine Kombination, ein Wachs mit Weichmacher, der nur während einer Startphase das Wachs erweichte, aber dann rasch verdunstete, um ein Verlaufen des Wachses zu verhindern.

Ich hätte die Kunststofffolie drangelassen, aber für diesen nächsten Versuch mit Wärmeleitpaste eingeschmiert. Der Abstand des Gummis ist ev. notwendig, je nach Konstruktion.

mfg, gUnther

Vor allem, wenn man schwarze Klamooten trägt - üblicherweise ja eher dreckunempfindlich, aber wenn der Dreck ausnahmsweise weiß ist?!

*grummel*

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

"Ralph A. Schmid, dk5ras" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...

Hi, sei froh, daß es nurnoch Kreide in Vaseline ist und nicht mehr das alte Bariumzeug mit dem krebserregenden Schmierstoff :-)

mfg, gUnther

Das umgedrehte ist gefährlicher, jedenfalls für die CPU: Fusseln bleiben auf der Paste kleben und wirken dann als Abstandhalter.

Bei CPU+Kühler-Kits scheint heute so eine Art Trockenpaste Mode zu sein. KA, ob das microspheres oder so was sind, sieht wie im Siebdruckverfahren aufgedruckt aus und scheint erst beim Aufpressen zu saften [tm]. Der Vorteil (für den Hersteller) ist, dass das wahrscheinlich nur einmal funktioniert.

mfg Rolf Bombach

Hallo zusammen,

wie im Thread angesprochen, gibt es unterschiedliche Arten von Wärmeleitmaterial zur Montage von Halbleitern auf Kühlkörpern.

Eine Zusammenstellung der Materialien mit Vor- und Nachteilen findet sich hier auf Seite 7:

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Gruß, Bernhard

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