Countdown-Timer

Aug 07, 2011 20 Replies

Hallo,



angefangen hat alles mit einem ausgelaufenen Akku einer Rasenkantenschere. Akku wurde von mir neu bestückt, aber die Frage nach der Ursache war natürlich auch noch im Raum.



Als mögliche Ursache hat sich schnell der absolut schrottige Lader ergeben. Es wird mit festem Strom solange geladen, bis man den Stecker zieht. Ich dachte eigentlich, solche Lader wären ausgestorben...



Um das ganze mit vertretbarem Aufwand wenigstens ansatzweise sicher zu machen, habe ich mich auf die Suche nach Timerschaltungen gemacht und bin fündig geworden:


Folgende Fragen hätte ich zu der Schaltung:


- Wie ich das verstanden habe, sind alle blau gezeichneten Teile für die Reset-Funktion. Also Taster, C2 und R6. Kann ich die also alle weglassen?



- Durch welchen Transistor muss ich BC547 ersetzen, um damit ca. 500mA ohne das Relais schalten zu können? Ist Kühlung nötig? Ich will das ganze aus dem Original-Steckernetzteil versorgen und deshalb soll die Schaltung möglichst wenig Eigenverbrauch haben.



- Wie groß ist der Aufwand, hier eine "Start-Taste" nachzurüsten, dass der Timer erst anläuft, wenn man auf diese drückt und auch bei kurzem Stromausfall nicht unkontrolliert wieder anläuft. Bei einer Relaisschaltung kommt mir da sofort die Schaltung vom selbsthaltenden Relais, aber wie kann man sowas mit Transistoren nachbilden?



Danke vielmals im Voraus



Gruß



Manuel


Die drehen mit der Akkuspannung runter -- dachte ich.

Fertigen Zeitschalter verwenden.

Pin auf Masse? probieren

Vergleichsliste, Vergleichstyp, Schalttransistor, da geht fast alles

probieren

Carsten

Taxi verfahren http://ruthe.de/cartoons/strip_0461.jpg

Nimm einfach eine altmodische 24 Std. Steckdosenschaltuhr mit Synchronmotor- antrieb von der Sorte mit separate Reiter für einschalten und ausschalten. Nur den Reiter für "aus" auf die gewünschte Zeit stecken und los geht's.

Wenn mann die Uhr öffnen kann und den Synchronmotoranschluss auf Ausgang statt Eingang bedrahtet lauft sie nur solange sie Saft liefern muss, die single-shot Stromspar ausführung.

Unkontrolliert anlaufen tut's auch nicht bei Stromausfall, anhalten ja aber weiter machen wo es stehen geblieben ist.

Gruss, Gio

GRe schrieb:

Mangels echter Elektronik ist das aber hier OT. ;-)

Gruß Dieter

Wie du sagst, OT, On-Time :-)

Gruss, Gio

Und wenn es was fertiges sein soll (leider mit etwas weniger Funktionalität) dann gibt es dies hier:

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mfg Jochen

ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (OS X)

Das hatte ich auch schon gefunden. Allerdings ist im "oberen Bereich" nur sehr grobe Einstellung möglich: 2h, 4h, 8h. Für einigermaßen passende Einstellung der Ladezeit ist mir das doch etwas zu grob.

Gruß

Manuel

"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!

Das letzte Mal, dass ich so eine Uhr umrüsten wollte, habe ich das Ding irreparabel zerstört. Ist einfach nicht zum Zerlegen gemacht, sowas.

Wie lange hält denn die Mechanik so im Durchschnitt durch? Ein Ausfall würde ja dann wieder den Akku-Tod bedeuten, da wieder überladen wird. Da hatte ich mir von der Elektronik, mangels mechanischer Teile, ein mehr an Zuverlässigkeit erhofft.

Gruß

Manuel

"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!

Stimmt, ist nicht zum zerlegen gemacht. Das heisst aber nicht das man nicht zerlegen kann. Eine Grässlin Synchronmotorsteckdosenschaltuhr die ich umgebaut habe auf "single-shot" modus hatte genau in der mitte, zwischen L & N Buchse, eine Holhniete. Nietenkopf "weggebohrt" und nach der Modifikation ersetzt durch eine M4 Senkkopfschraube.

Die Grässlin stammt aus mitte bis ende 70er Jahre und funktioniert immer noch einwandfrei. Der braucht allerdings nur immer ein Ladezyklus ab zu eieren wonach er wieder Feierabend hat. Einsatz ist mäßig aber regelmäßig, Modifikation vom single-shot Grässlin ist ohne Betriebsstundenzähler gemacht, Laufzeit also unbekannt. Also, 'ne deutlich undeutliche Antwort auf die Frage würde ich sagen.

Der Grässlin ist ein Schweitzer, eine heutige Uhr dürfte aber ein Chinese sein, gebaut mit "machema-genau-Garantiezeit-voll" qualität. D.h., bei sagen wir mal 12 Betriebsstunden/Woche und abgesehen von verharzzendes Synchronmotorlageröl usw., das die Mindesthaltbarkeit bis ende August 2025 ist. Ob die Rasenkantenschere oder sogar der Rasen so lange hält?

Später (mitte 90er) habe ich mal eine Elektronische Zeitschaltuhr mit Countdown Funktion gekauft. Der war Chinese... und ist Kaputt... Aber geben tut's die, fast wie Sand am Meer, Google mal mit dem Suchargument Zeitschaltuhr Countdown.

Gruss, Gio

Eben. Und genau deshalb traue ich einem solchen Plastikkästchen nicht wirklich. Ziel ist ja, dass der Ladevorgang *zuverlässig* unterbrochen wird.

Da das mit der Selbsthaltung bei Transistoren wohl doch etwas schwieriger wird, lasse ich das sein.

Irgendwie läuft es letztlich halt doch immer wieder drauf hinaus, das ich bei etwas lande, das ich kenne: Relaistechnik.

Da ich nicht sicher weiß, ob der "Serienlader" die Strombegrenzung im Trafo macht, wäre es ohnehin ratsam, meine Schaltung nicht von dort zu versorgen.

Ich baue das ganze also wohl besser in einem Zwischenstecker-Gehäuse auf. Eigener Trafo nur für meine Schaltung. Selbsthaltung mit extra dafür vorgesehenem Relais und das Relais am Ausgang der Schaltung so dimensionieren, dass es Netzspannung verträgt. In dieses Gehäuse wird dann der unveränderte Serien-Lader einfach eingesteckt.

Gruß

Manuel

"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!

Hallo Manuel,

Ich glaube, es muss noch einen besseren Ansatz geben, als ein untaugliches Billigladegerät nachträglich halbwegs funktionsfähig zu machen. Ich würde mich von dem Billiglader trennen und nur die Mechanik zur Akku-Kontaktierung behalten. Diese, kombiniert mit einem vernünftigen Ladegerät, sollte dann das Problem lösen.

Jürgen

"Manuel Reimer" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@user.newsoffice.de... ...

Wenn es so ein Ladegerät gibt, das 9,6V 2Ah Akkus aufladen kann, und nicht mehr als 30 EUR kostet, dann ist das eine Option.

Macht ja keinen Sinn, wenn man einen Lader anschafft, der dann mehr kostet, als der ganze Rasenkantenschneider...

Gruß

Manuel

"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!

Tja, manchmal zahlt man eben doch drauf, wenn man am falschen Ende spart.

Hab mir gerade ne Akku-Heckenschere zugelegt und für ein gutes Produkt auch gutes Geld bezahlt. Da war auch das Ladegerät tiptop. Im Vergleich zu einem Billigprodukt aus Fernost, das meine Akkus schrottet, habe ich da echt gespart. Auch von billigen Akkuschraubern lasse ich inzwischen die Finger, beim letzten Reinfall haben auch die 2 mitgelieferten Akkus nicht lange gelebt.

Jürgen

"Manuel Reimer" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@user.newsoffice.de...

Nicht mein Fehler. Ich habe mein Lehrgeld schon gezahlt und kaufe Werkzeug jetzt immer lieber etwas teurer. Bisher mit Erfolg.

Meine Eltern dagegen fallen immer mal wieder auf vermeintliche Schnäppchen rein.

Da stimme ich zumindest teilweise zu.

Ja, die Akkus taugen nicht viel. Ich habe auch so einen Schrauber und beide Packs musste ich schon neu bestücken.

Mit den neuen Akkus hat der Schrauber dann aber einen kompletten Neubau überlebt und ist jetzt bei einer Renovierung immer noch im Einsatz.

Nachdem ich so grob überschlagen habe, was der Eigenbau-Ladetimer kosten würde, versuche ich jetzt doch mal die mechanische Lösung. Mal von Amazon sowas kommen lassen, bei dem die Kundenbewertungen nicht ganz übel sind.

Gruß

Manuel

"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß Beiträge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!

Soll man etwa einen einzelnen Steinbohrer zu einem Preis kaufen, zu dem man fast schon zwei Sets bekommen kann? Nur um ein Loch für einen Dübel in eine Betondecke zu bohren?

Erspart mir die peinliche Antwort.

David Kastrup

Für ein Loch für einen Dübel fragt man mal bei Nachbarn oder Freunden nach, ob die anständiges Werkzeug haben, ist gar nicht peinlich.

Jürgen

"David Kastrup" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@fencepost.gnu.org...

...> Soll man etwa einen einzelnen Steinbohrer zu einem Preis kaufen, zu dem

Naja, holen die so ein Set raus, was machst Du dann? "Geh mir weg mit dem Scheiß!" Versuchst es, um eine halbe Stunde, einen dicken Arm und einen abgebrochenen Bohrer später Dich entschuldigen zu dürfen?

Es gibt ja eher mehr als weniger Pappnasen, deren Werkzeug das Äquivalent von mit Microsoft Windows Live Mail 14.0.8117.416 produziertem TOFU ist und die eher verschnupft reagieren, wenn man nicht annähernd dieselbe Begeisterung für ihr Material zeigen kann wie sie selbst.

David Kastrup

"David Kastrup" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@fencepost.gnu.org...

Hi, mit genügend leichter Maschine und "enorm langem Fußbodendurchbruchsbohrer" aus elastischem (chinesischen) Armiereisen kann man sich schon an leichtem Sichtbeton müdeorgeln. Dennoch, meine Kawumm-Maschine hab ich nach nur einer "Benutzung" Briederchen geschickt. Der wohnt alleine und weckt keine Einsturzpanik bei Nachbarn, wenn soein Monster loshämmert. Der hat damit ein paar hinderliche Kellerwände niedergelegt...das nervtötende Kreischen der Billigmaschine dagegen ist zwar eklig, aber eben doch "nur ne Bohrmaschine".

mfg, gUnther

"Manuel Reimer" schrieb im Newsbeitrag news:4e3e8e94$0$4150$ snipped-for-privacy@read.cnntp.org...

Üblich wäre CD4536 oder Verwandte: Langzeittimer: U6046/6047/6049, ICL8250, XR2240, 74HC5555, CD4541 CD4543 CD4536 CD4045 CD4445 CD4451

Da sind Taster und Transistor schon in der Schaltung drin:

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Besser ist zum Akkuladen natürlich ein MAX712.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.reocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Lies 'Die hohe Schule der Elektronik' von Horowitz/Hill bevor du fragst. Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.

Interessantes Ding. Schaltet der denn zuverlässig ab?

Allzu teuer ist der auf jedem Fall nicht. Teuerster Posten ist der IC, dann kommt noch ein Trafo dazu (12V 1,5A). Irgendwo um 20 EUR ist man da mit den teuersten Teilen dabei.

1A Ladestrom reicht mir. So extrem schnell muss der nicht laden.

Ich versuche mich mal am Datenblatt und melde mich dann wieder.

Gruß

Manuel

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