Na ja, richtige Terminierung ist zur Fehlersuche nicht notwendig. Man kann Kurzschluß oder Unterbrechung gut erkennen. Bei zwei parallelen Leitungen gehts nicht ohne auftrennen. Kennt man die Topologie gut, kann allerdings abgeschätzt werden, auf welchem Zweig der Fehler liegt.
tschüs
Didn't find your answer? Ask the community — no account required.
M
Michael Baeuerle
Ja, sehe ich auch so. Das gleiche gilt fuer den Innenwiderstand der Transceiver.
Nach unten hin wird der Ringumfang zwar irgendwann wieder unkritischer, aber erst wenn es sehr kurz wird. Schlechte Transceiver mit hohem Innenwiderstand wirken als Serien-Terminator. Die Anpassung stimmt zwar nicht, aber das koennte reichen um das Problem des mehrfachen hin- und herlaufens des Signals "ausreichend" im Griff zu halten.
Micha
W
Wolfgang Allinger
Laut Schaltungsbeispiel benutzen die bei P-NET in beiden Adern direkt hinter dem Tranceiver je einen PTC (Rmax = 13 Ohm SIEMENS B59995-C120)
Also im kalten Zustand einen Serien R von 13 Ohm. Damit wollen sie verhindern, dass bei Störungen sich zwei TX gegenseitig abmurksen.
So wird eine Ader im Ruhezustand über 13 Ohm nach 5V und die andere über
13 Ohm an GND gezogen. Das macht dann schon mal 13 Ohm an VCC und GND bzw. entspricht `Terminierungs-Impedanz` von 26 Ohm über die Spannungsversorgung. Das dürfte IMHO die postulierte durchlaufende `Wanderwelle` in jeder Runde gut in die Knie zwingen.
Kann das nicht mal jemand messtechnisch nachkontrollieren an einem 1000m Ring? Und dann mal hier die Erkenntnisse posten? Danke!