Brumm-Netzteile

Jan 20, 2020 49 Replies

Es sei denn man hat irgendwelche Sensoren in der Schaltung die hohe Eingangswiderstaende haben. Die muessen dann in einen Faradayschen Kaefig gepackt werden damit sie keine Stoerspannung aufsammeln durch ihre Kapazitaet gegen Erde.

Eben nachgemessen: 0.4V im Gegensatz zu 40V bei dem Netzteil.

Du hängst ja ja auch nicht am Netz wie die Netzteile. ;) Du bist nur eine "Antenne" für den "Elektrosmog" (50Hz - Wechselfelder, die überall im Raum sein können).

Ich hatte mal 80V~ gemessen. Das empfängt man vom Netz in den Wänden des Raumes.

/ dient zum Einfangen von Nagetieren deshalb sollte es still sein.

Katze verwenden: schnurrt erst, wenn Nagetier gefangen und gefressen.

Die Lichtschranke hat wohl Absatand ca. 5cm für den Nager. Es ist hier nicht gesagt, daß sie getaktet wird um Fehlschaltung durch Fremdlicht zu unterdücken. Optisches Störsignal kann auch hochfrequent getaktet sein durch Dimmer u.ä.. Das gleiche Signal kann natürlich über Netz nochmal kommen und bei unterschiedlich dichten Netzteilen am Oszilloskop sichtbar werden.

Wenn die Lichtschranke auslöst, auch kurzzeitig, fliest Strom um Spule anzuregen. Für Debugging sichtbares LED parallel schalten.

MfG JRD

Carla Schneider schrieb:

Schöne Stelle für Einstrahlung. Widerstand parallel zur Photodiode oder Photodiode sogar komplett über Poti anschließen, würde ich mal ausprobieren.

Am 21.01.20 um 10:45 schrieb Carla Schneider:

Eben um erdfrei messen zu können, habe ich bei meinem Oskar als erstes die Verbindung Signalmasse - Netzerde aufgetrennt und durch einen Schalter ersetzt. Der steht aber seitdem immer auf "Aus". ;)

Gewebeband auf dem Schuko-Stecker war ehedem die aufwandsärmste Variante. Aber da ein DS7102 mit Lithium-Akku nicht teuer ist, hat sich das Problem heute viel sauberer erledigt.

MfG JRD

Am 21.01.20 um 18:18 schrieb Rafael Deliano:

Womit allerdings auch die Schutzgüte im A... ist. Bei mir nicht. Das Blechgehäuse ist nach wie vor geerdet.

Also gib' bloß nicht solche Tipps, hier lesen auch Unbedarfte mit! In einem Musiker - Forum hat einer mal doch echt und ernsthaft empfohlen, zur Unterbrechung einer Brummschleife de Schutzleiter am Netzstecker zu isolieren. Und das kurz nachdem ein anderer von einem Unfall berichtet hat - lass' mal eine Netzphase auf Masse und damit bis auf die Saiten geraten - das gab schon Tote auf der Bühne. Er hatte Glück, dass er nur auf seinem Bett gesessen hatte, er konnte sich noch losreißen.

Naja, ich weiß nun nicht, was für einen Carla hat, aber wenn sie sagt, er ist geerdet, dürfte er wohl am Netz hängen.

In den meisten Oszilloskopen ist der BNC so mit Gehäuse verbunden daß eine Trennung nicht möglich ist.

Es war nicht als Empfehlung gedacht, sondern eine schlichte Feststellung der Realität ehedem. Bezüglich elektrischer Sicherheit bevorzuge ich an Arbeitsplätzen schon seit den 80er Jahren Steckdosenleiste mit empfindlichem FI. Auf Schutzerdung würde ich mich ungern verlassen.

MfG JRD

Am 21.01.20 um 20:04 schrieb Rafael Deliano:

Ok, das war bei meinem kein Problem. Und wenn du mich fragst: Signalmasse = Schutzerde ist reine Bequemlichkeit der Gerätehersteller. (Brummschleifen vorprogrammiert).

Und wie kann man dann erdfrei messen? Mir war's eben einfach lästig, an irgendwelche (üblicherweise erdfreien) Schaltungen 'ranzugehen und die dann mit dem Oskar zu erden. Dann sieht man eben gar manches nicht, wie man gerade wieder bei Carla sieht. ;)

Mit Differenzial-Tastköpfen. Wohl über 1000 €.

Nein das sind 30cm, und die Leuchtdiode hat keine zusaetzliche Optik und die Photodiode ist einfach der gleiche Typ Leuchtdiode weil ich davon viele habe. Die Folge davon ist dass der Strom klein ist, 10 mikroampere nach Verstaerkung durch den Transistor.

Nein, Fremdlicht ist kein Problem, ich habe ein Stueck schwarzen Schlauch um die Photodiode. Obwohl wenn man das fuer Batteriebetrieb tauglich machen will muesste man takten um Strom zu sparen, aber dann braeuchte man eine andere Schaltung.

Die wuerde dann etwas leuchten, das ist klar. Mit dem Multimeter misst man auch eine Spannung von 1-2 Volt, das muss ein Durchschnittswert sein.

Oder Selbstbau. Mein Selbstbau hat so um €_60 gekostet. Anderer Vorschlag. Zweistrahl im Subtraktion Mischmodus.

Wäre ein Trenntrafo für das Oszi nicht billiger?

Gerrit

Und vorher? Dann ist es wohl einleuchtend, dass er jeden Pups mit verstärkt. eben auch "Brummen", wie auch immer es 'reinkommt.

Ja, aber bei einem Trenntrafo würde ich darauf achten, daß der eine geerdete Schirmwicklung dazwischen hat.

Ein Differential-Tastkopf wird aber noch einiges mehr können.

Eher aus dem eigenen Netzteil - einfach mal auf die Form der Schwingung achten, was von den Leitungen in den Waenden des Raumes kommt muesste sinusfoermig sein.

Am 20.01.2020 um 20:57 schrieb Carla Schneider:

Du hast wohl eine Brummeinstreuung auf deinen Schalttransistor. Probier mal ein RC-Gleid oder nur einen Kondensator zwischen B und E.

Wie sind die Lichtschranken angekoppelt?

Kurt

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