BC547C mit 400V und Transistor-Tabelle als Datenbank?

Aug 12, 2006 21 Replies

Hallo NG!



Nach 15 Jahren fange ich das Basteln nun wieder an.



Ich suche sowas wie einen BC547C nur dass dieser eine zu schaltende Spannung von bis zu 400 V auf der Collector-Emitter-Strecke vertragen können muss. Schaltzeit ist sehr kurz und nur mit sehr wenig Strom. Die Einzelnen Impulse liegen ca. 1 Sekunde auseinander.



Ich habe auch ein Tabellenbuch aus meiner Lehrzeit, doch bei der Suche darin wünschte ich mir passend zur heutigen Zeit ein Programm oder eine Datenbank, wo ich gezielt nach bestimmten Eigenschaften eines Transistors suchen kann und der Computer mir dann ein paar Typen ausspuckt, die in Frage kommen könnten. Gibt's sowas?



_____ CU|om


Meine Website: http://tom.via.de/fotoseiten

"Tom Kurpjuweit" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@ID-124607.user.dfncis.de...

MPSA44 (OnSemi, Philips), ZTX458 (Zetex), STX83003 (ST, STBV42 hat miserable hFE)

Nein, es macht auch keinen Sinn, denn du musst den Transitor auch kaufen koennen. Man geht also den umgekehrten Weg: Man holt sich den Katalog (bzw. die URL) von den Versendern, bei denen man was bestellen will, un schaut dort, welcher Transistor passt. Dann weiss man auch gleich, ob er zum Geldbeutel passt.

Wenn man bereit ist, die Preise von Farnell zu bezahlen, erlaubt deren Katalog eine problemlose Auswahl

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

"Tom Kurpjuweit"

formatting link

MfG,

Markus

Tom Kurpjuweit schrieb:

*Sehr* kurz? Evtl ist dann ein MOSFET sinnvoller, z.B. VN4012L.

Wieviel denn?

Gruß Dieter

Am Sat, 12 Aug 2006 13:37:41 +0200 schrieb Dieter Wiedmann:

Nun, so runter bis 1/1000s etwa können es schon sein.

Hm... geschätzte 100mA. Messung ist schwierig.

_____ CU|om

Meine Website: http://tom.via.de/fotoseiten

"Tom Kurpjuweit"

Dann sparst du mit einem MOSFET statt einem Bipolar deutlich Strom.

muhaha. W = U*I = 400V * 0,1A = 40 Watt ;)

Nimm einen IRF 730 oder IRF 830 oder so. Wenn die 100mA nur Spitzenwerte sind.

Soweit ich dich verstanden hab geht es dir ja nur um Impulse. Also ist ein MOSFET sowieso viel einfacher handzuhaben, weil du da ans Gate einfach nur ne Spannung anlegst und dich nicht großartig um Arbeitspunkte kümmern musst, wenn es nur ums Durchschalten geht.

MfG,

Markus

Markus schrieb:

Was soll diese Rechnung denn aussagen?

CU Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.com.ar/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

"Christian Zietz"

Spitzenlast beim vollständigen Durchschalten und maximaler Uce Spannung?

Markus schrieb:

Es wird allerdings entweder das eine (Transistor gesperrt, max. U_CE liegt an) oder das andere (Transistor durchgeschaltet, max. I_C fließt) vorkommen und nicht beides zusammen - vom Umschaltzeitpunkt mal abgesehen.

CU Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.com.ar/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Markus schrieb:

Der Kandidat erhält mal wieder einen Satz Schwurbelpunkte! Mit Tietze/Schenk wäre das nicht passiert.

Gruß Dieter

Tom Kurpjuweit schrieb:

Da reicht ein bipolarer problemlos. Aber schau dir unbedingt Bild 4 im Datenbaltt des MPSA44 von Onsemi an.

Was willst du denn überhaupt damit machen?

Gruß Dieter

Ich schrieb:

Nur zur Klarstellung:

...dann ist I_C natürlich nährungsweise 0 (und damit auch P_Verlust)...

...dann ist U_CE natürlich erheblich kleiner als 400V (und damit auch P_Verlust bei weitem nicht 40W)...

... und selbst da gibt es wohl keinen Fall mit 400V und 100mA.

CU Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.com.ar/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Markus schrieb:

Och Markus. Ich glaub' Du lernst es nicht mehr. Die Verlustleistung ist das Rechteck, das im Kennlinienfeld zwischen Punkt auf der Lastgeraden und dem Ursprung aufgespannt wird. Und eine Seite diese Rechtecks ist i.A. sehr klein. Nur in der "Mitte" gibts mal kurz eine nennenswerte Fläche, deshalb möchte man da auch möglichst schnell durchfahren.

Gruß Henning

henning paul home: http://www.geocities.com/hennichodernich PM: henningpaul@gmx.de , ICQ: 111044613

Am Sat, 12 Aug 2006 14:49:02 +0200 schrieb Dieter Wiedmann:

Das wird so eine art in der Empfindlichkeit regelbarer Blitzdetektor mir sehr, sehr kurzer Reaktionszeit. Ich brauche das zum einem im Foto-Studio um eben Studioblitzgeräte synchron zu zünden und zum anderen zur Wetterbeobachtung um Gewitterblitze zu fotografieren. Geschaltet werden muss im Studio ein Potential, das auch mal bis zu 400V betragen kann. Als Fernauslöser für eine Kamera ist nur die Emfpindlichleit interessant, die zu schaltende Spannung ist eher kleiner. Die handelsüblichen Teile halten nur Spannungen von bis zu ca. 50 Volt aus. Es gibt aber auch nicht enkoppelte Blitz-Geräte, die eine Zündspannung von 150 Volt und mehr haben. Diese grillen dann sofort den Transitor. Man löst das elegant über einen Optokoppler, der allerdings wiederum mit Spannung ersorgt werden muss. Sowas will ich nicht, weil immer wenn man es braucht sind die Batterien leer. Nun hat man zwei Möglichkeiten: Man zieht die Versorgungsspannung für den Optokoppler von der anliegenden Zündspannung ab oder baut die Handelsüblichen Teile eben mit einem geeigneteren Transistor nach. Ich versuche zunächst mal die letzte Alternative.

_____ CU|om

Meine Website: http://tom.via.de/fotoseiten

Tom Kurpjuweit schrieb:

[Tochterblitz]

Dann mach das, MPSA44 sollte problemlos gehen und ist recht gängig.

Gruß Dieter

"Tom Kurpjuweit"

Also vorrausgesetzt es geht dir wirklich um Gewitterblitze: Das macht man eigentlich mit einer Spiegelreflexkamera. Und zwar geht man irgendwohin wo es schön dunkel ist und lässt die Blende einfach offen.

Diese Bild wurde z.B. so gemacht:

formatting link

Tom Kurpjuweit schrieb:

Die c't hat das mal direkt mit einem Opto-Triac MOC30xx gemacht:

| Carsten Meyer (cm) | Auf den zweiten Blitz | Tochterblitz-Auslöser für Digitalkameras ohne Blitzanschluss | Praxis,Tochterblitz,Servoblitz, Zweitblitz, Digitale Kamera | c't 9/05, Seite 218

Triac über die Fernauslöserkontakte und fertig ist die Laube.

Gruß Henning

henning paul home: http://www.geocities.com/hennichodernich PM: henningpaul@gmx.de , ICQ: 111044613

"Markus" schrieb im Newsbeitrag news:44dddf07$0$6987$ snipped-for-privacy@newsspool1.arcor-online.net...

Wow, sieht jemand die Fangentladung noch vor der Palme? Da werden die Photographen die Haare zu Berge gestanden haben.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Am Sat, 12 Aug 2006 15:59:31 +0200 schrieb Markus:

Ich weiss das. _Mir_ brauchste das nicht sagen... ;-)

Es geht hierbei für mich vielmehr um einen Versuch. Dazu brauche ich einen Blitzauslöser mit einstellbarer Empfindlichkeit. Der Hintergrund ist ganz einfach: es soll zusätzlich zum Blitz im Himmel noch ein Elektronenblitz gezündet werden. Und da dachte ich mir, ich lose mit dem Servo die Kamera aus, die dann den Blitz zündet. Alles Klar? :-)

_____ CU|om

Meine Website: http://tom.via.de/fotoseiten

Hallo,

"MaWin" schrieb im Newsbeitrag news:ebkq54$6ai$ snipped-for-privacy@online.de...

Ich meine, das ist eine Linsenreflektion. Das Dingens sieht nämlich exakt wie der gerade einschlagende Blitz aus, der alles so herrlich überstrahlt.

Gruß Ingo

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required