Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)

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Hallo zusammen!

Ich suche einen Baustein oder eine andere Möglichkeit, ein gegebenes
Rechtecksignal im Frequenzbereich 5 Hz bis 10 kHz möglichst exakt zu
192fachen. Ich bin schon den ganzen Abend am googlen, habe aber noch nichts
wirklich passendes gefunden. Hat da jemand von euch vielleicht eine Idee?

--
Gruss, RB

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)

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Das sollte sich per PLL machen lassen - mit einem 4046 und einem
8-Bit-Zaehler.

  http://www.philipslogic.com/products/plls/4046 /

--
Gruesse,
Pascal Le Bail, Wien


Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
Nicht ganz exakt, dennoch auf jede Hausnummer einstelbar mittels F->V & V->F
Konverter.

MfG,
Jan.

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nichts



Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
JKoning schrieb am Freitag, 16. Januar 2004 22:30:

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Das hatte ich mir auch schon überlegt, dann aber erst einmal wieder
verworfen, da es mir doch als eine ziemliche "Zweckentfremdung" der
Bauteile erschien. Ich behalte es aber im Hinterkopf. Danke!

--
Gruss, RB

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
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nichts

Hallo Ruediger,
erzähl doch erstmal etwas über die Anwendung damit man abschätzen
kann welche Anforderungen da sind. Mit den obigen Angaben allein
kann man auch gleich die Glaskugel nehmen um die Lösung zu suchen.

Meistens muß man letztendlich irgendwo Kompromisse machen. Dazu
muß man aber wissen wofür das Ganze gebraucht wird.

Beispiel: Jemand sagt PLL und VCO. Ist dir bewußt, daß das bei
5Hz Einschwingzeiten von einigen zehn Sekunden bedeutet?

Gruß
Helmut



Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
Helmut Sennewald schrieb am Freitag, 16. Januar 2004 23:39:

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Sorry, hätte ja sein können, dass den Hardcore-Bastlern hier :-) spontan was
passendes eingefallen wäre.

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Also: Ich brauche für eine leistungselektronische Anwendung drei
pulsweitenmodulierte Signale im Frequenzbereich 5 Hz bis 10 kHz. Diese drei
Signale sollen die gleiche Frequenz sowie das gleiche Ein-Aus-Verhältnis
haben. Allerdings sind die Signale zeitlich untereinander verschoben. Soll
heißen, wenn das erste Signal bei t = 0 beginnt, dann beginnt das zweite
Signal bei t = 1/3 * T und das dritte Signal bei t = 2/3 * T.
Ich verwende zur Generierung der Signale einen PIC16F877, welcher als
I2C-Slave am IO-Warrior 40 hängt. Zur Zeit erzeuge ich die drei Signale
durch explizites Setzen der Ports.
Der PIC bekommt über I2C zwei Zeiten mitgeteilt: Die Off-Zeit des ersten
Signals, sowie die On-Zeit des zweiten Signals. Daraus lassen sich dann die
zur kompletten Signalmodulation erforderlichen Größen berechnen.
Soweit funktioniert das Ganze auch schon. Probleme treten nur dahingehend
auf, dass ich die zu zu modulierenden Zeitintervalle aufgrund der in meinem
Programmcode verwendeten Wartefunktionen in 5 µs - Schritten quantisieren
muss und deshalb bei Frequenzen über 5 kHz ziemlich Frequenzsprünge beim
Ändern der Sollwerte bekomme.
Nun kam mir gestern eine Idee, wie ich vielleicht die im PIC integrierte
PWM-Funktion doch nutzen könnte. Wenn ich das vom PIC im PWM-Modus erzeugte
Signal sowohl durch ein 64-Bit Schieberegister als auch durch 128-Bit
Schieberegister, welche jeweils mit dem 192fachen der eigentlichen
Signalfrequenz getaktet sind, schicke, müssten sich die von mir gewünschten
Signale ergeben.
Beispiel: Bei f = 1 kHz ist Tp = 1000 µs. Das zweite Signal muss demzufolge
333 µs, das dritte Signal 666 µs später beginnen. Bei f = 192 kHz beträgt
die Periodendauer 5,2 µs. Damit dauert der Durchlauf durch das 64
Bit-Register 64 * 5,2 µs = 333 µs und der Durchlauf durch das 128
Bit-Register 128 * 5,2 µs = 666 µs.
Eine andere Möglichkeit, den Takt zu generieren, wäre der neue Baustein von
Linear LTC6904. Bei diesem lässt sich über I2C jeder beliebige Takt
zwischen 1 kHz und 68 MHz einstellen. Das erscheint mir allerdings ein
kleiner Overkill zu sein.

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Schade, damit ist diese Lösung leider hinfällig.

--
Gruss, RB

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
Ruediger Britzenschrieb:
"
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................

Klarer Fall von falschem Controller. Für genau sowas gibt's Controller
mit 3-Phasen-PWM für Motorsteuerungen (z.B. M16C62). Da sind dann auch
schon fertige Sourcen zum Testen dabei.

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Das würde dann auch passen. Kostet allerdings 5,- EUR mehr. Ob das in
einem guten Verhältnis zu 2 Wochen PIC-Hack steht mußt Du jedoch
selbst entscheiden.

Tschö
   Dirk

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
Dirk Ruth schrieb am Samstag, 17. Januar 2004 10:55:

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Die 18er-Familie des PICs hat auch bis zu 14 PWM-Module. Sowohl die
Entwicklungswerkzeuge als auch das Know-How für die 16er-Serie waren jedoch
schon vorhanden und ich hatte zu Beginn des Projekts die integrierte
PWM-Einheit nicht in Betracht gezogen. Ja, nachher ist man immer
schlauer... :-)

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Der PIC-Code ist schon komplett fertig. Wie gesagt, brauche ich eigentlich
nur noch die Frequenzvervielfachung.

--
Gruss, RB

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
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Mir ist auch noch nicht klar was du vorhast.
Das was du schreibst läßt vermuten daß du einen 3phasenmotor steuern
willst.
Wenn das so ist besorg dir einen passenden 3p controller.

Die frage ist auch ob du die Modulationsfrequenz erhöhen willst, oder
den Motor schneller laufen lässt.

In jedem fall ist es nicht sinnvoll ein Signal zu erzeugen, dieses dann
zu vermessen und daraus ein neues zu erzeugen anstatt gleich aus
den Ausgangsdaten das korrekte Signal zu erzeugen.

--
MFG Gernot

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
Gernot Fink schrieb am Samstag, 17. Januar 2004 13:41:

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Nein, mit einem Motor hat das Ganze absolut nichts zu tun. Wozu ich die drei
Signale in der Form benötige kann ich nicht sagen, da sich das
anzusteuernde System gerade in der Patentierung befindet.

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Wie ich schon schrieb: Frequenzbereich wird zwischen 5 und 10000 Hz sein.

--
Gruss, RB

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
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[viel dummes Zeug und dann]
 
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XL
--
Das ist halt der Unterschied: Unix ist ein Betriebssystem mit Tradition,
die anderen sind einfach von sich aus unlogisch. -- Anselm Lingnau

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
Axel Schwenke schrieb am Samstag, 17. Januar 2004 18:44:

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Ah wieder was gelernt. Das Usenet überrascht doch auch nach 10 Jahren
Nutzung immer wieder. Sag' "Patentierung" oder "Betriebsgeheimnis" und du
landest bei den Trollen. Faszinierend...

--
Gruss, RB

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
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Nimm´s leicht.

Thomas.

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
Thomas Rehm schrieb am Samstag, 17. Januar 2004 19:49:

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Was auch sonst. Ich bin nur etwas überrascht.

--
Gruss, RB

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)


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Wirklich? Kaum zu glauben ;-)

Gruß
--

    Dirk



Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
Fritz,

ich stimme mit Dir in so ziemlich jedem Punkt überein - Du formulierst
eine bemerkenswert pragmatische und tolerante Position, natürlich auch
mit den nötigen Grenzen.

Patente und deren beliebte Nutzung zur Behinderung und Abzocken der
Konkurrenz wurden hier mehrfach diskutiert und sind für viele
verständlicherweise ein rotes Tuch. Daher wundert es mich im Nachinein
nicht mehr, dass einigen der "Plonkfinger" durchgegangen ist.

Dass dann außerdem manche offensichtlich einfach nur mit der Menge
mitgeblökt haben, ist wieder eine andere Sache...

Thomas.

OT: Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
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kann ich in diesem Thread wenig feststellen :-(

Habt Ihr schon mmal gesehen, wieviel Schrott hier abgeladen wird?
Seelenmüll, verbale Ausfälle und vieles mehr. kostet leider unnötig Zeit für
diejenigen, die eigentlich nur an Problemlösungen interessiert sind. Auch
das ganze Oberlehrergehabe, ob nun die Signatur richtig abgesetzt wurde,
richtig zitiert wurde... Schauderlich. Was bewegt eigentlich jemand, der
sich an so was aufgeilt. Wenn Irgendjemand meint, jemandem nicht
weiterhelfen zu wollen, dann möge er dies still und leise tun und den Rest
in Frieden lassen.

Danke schön

Martin



Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
Muß man bei dieser perfiden Patentierungsmanie zur Zeit überhaupt noch
ein proof on concept ab/angeben?

Bei Software Patenten kann man doch selbst trivialste Sachen
patentieren ohne eine konkrete Implementierung vorzuweisen - das würde
u.U. doch der Konkurenz ermöglichen das gleiche Ergebnis mit anderen
Algorithmen zu erzielen.


Colin

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)
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Die Erfindung muss plausibel sein und sollte zumindest auf
dem Papier nicht den Naturgesetzen wiedersprechen.

Wobei man durchaus ein Perpetuum Mobile anmelden
kann, die geniale Erfindung WO 03/085749 (z.B. einfach
hier: http://ipdl.wipo.int/ suchen) von einem gewissen
Herrn Shanefield natürlich aus den USA (woher auch sonst ;-)
beweist, dass es das PM 2. Grades doch gibt und der
zweite Hauptsatz der Thermodynamik demnach wohl falsch
sein muss, odrrr ;-))

(Irgendwie ist der Search Report aber humorlos, nur einige
 "Y" verraten dem Eingeweihten, was der Prüfer denn so
  von dieser wirklich genialen Erfindung hält ;-)

Ob die Erfindung dann ein Markterfolg wird, ist ein *ganz*
anderes Thema.

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Es gibt in Europa keine reinen Software-Patente.
( Zumindest nicht so, dass sie lange leben,
  wenn es wirklich hart auf hart kommt, auch wenn es
  einige immer wieder probieren ... )
Das Thema ist gerade eben *sehr eindeutig* vom EU
Parlament beschieden worden, die Abgeordneten, so
ich das aus meinen Kontakten beurteilen konnte, wußten
sehr genau, worum es geht.

Du verwexselst das mit den USA. Aber deren Rechtssystem
ist eh' komplett von der Kappe, das fängt mit dem Patent-
schutz trotz eindeutigen Prior Art an (das gibt es *ständig*
dort, Microsoft hat gute Chancen, für uralte Web-Weisheiten
löhnen zu dürfen, was IMHO trotz der reichen Firma nicht
gerechtfertigt ist, siehe auch den Unfug, den eine gewisse
Bude gegen Linux treibt, es geht IMHO *nur* darum, solange
zu nerven, bis IBM die Brieftasche öffnet. Hoffentlich tun
sie es nicht, sonst kommt gleich der nächste Geier).
Es geht weiter über Geschworenenentscheidungen
über alles und hört bei den persönlichen Gefangenen des
US Präsidenten ohne jede Chance auf einen fairen Prozess
auf einem kubanischen Stützpunkt nicht auf.

Die USA hätten derzeit nicht nur wegen der Geographie
*keinerlei* Chance auf eine Europaratsmitgliedschaft und
ich finde, man sollte auch Freunden das sehr deutlich
sagen dürfen, wenn sie weit daneben liegen. Im übrigen
denken gottseidank nicht alle Amis so wie die derzeitige
Bush Regierung.

Gruß Oliver

--
Oliver Bartels + Erding, Germany + snipped-for-privacy@bartels.de
http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Re: Baustein zur Frequenzvervielfachung (nicht HF)


Ruediger Britzen schrieb:
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Hallo,

solche Probleme sollte man mF6%glichst durch Frequenzteilung statt20%
Frequenzvervielfachung lF6%sen, das wird so wesentlich einfacher und20%
betriebssicherer und braucht keinen Abgleich. Es gibt auch keine20%
Einschwingzeiten wie bei der PLL.
Zueinander synchrone Signale erzeugt man am einfachsten aus einem20%
gemeinsamen Takt hF6%herer Frequenz.

Bye


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