Matrix Switch 5x8 ca. +/-10V gesucht

Sep 18, 2004 14 Replies

Hallo zusammen,



ich suche einen Matrix Switch IC, der es mir ermöglicht, die Signale/Pegel einer RS232-Verbindung (+/- 10 V sollten reichen) zu schalten.



Gefunden habe ich bisher nur den MT8808

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aber der unterstützt keine negativen Spannungen (wenn ich das Datenblatt richtig verstehe).



Hat vielleicht einer eine Idee für einen passenden IC?



Hintergrund:



Es geht darum, eine per Software konfigurierbare Break-Out-Box für einen seriellen Port zu bauen, um möglichst viele Endgeräte (Router, Switches, ...) mit nur einem Kabel konfigurieren zu können. Also zB:



USB2RS232-IC (zB TUSB3410) Pegelwandler (MAX232) 5x8 Matrix Switch (???) RJ45-Stecker ggf. DB9/25-Adapter



(5x8 wegen 4 RS232-Signale zzgl Masse auf 8 RJ45-Pins)



Falls jemand bessere Ideen zur Umsetzung hat, bitte melden :-).



Vielen Dank und viele Grüße aus dem Norden, Jens


"Jens Bretschneider" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@uni-berlin.de...

Geraete, die an einer 8pol RJ45 Buchse RS232 Signale akzeptieren, die ohne ein passendes RJ45->SubD) Anschlusskabel ausgeliefert werden, und dennoch RS232-typische Pegel an dem Stecker erwarten, sind mir ncht bekannt. Waere auch unsinnig. Ebenso unsinnig wie eine Box, die nun diese Steckerbelegung abaendern soll. Bei RS232 fliessen bis 20mA, die der Maxtrix-Switch ohne nennenswerte Spannungsabfall tranportieren muss. Das kann kein normaler Matrix-Switch. Immerhin muesste ein kein analoger sein, weil auch RS232 mit nur 2 Zustaenden arbeitet. Es taeten 5 CD4051, mit sogar standardgemaessen +9V/-9V und nur erlaubten 25mA, aber selbst deren

1kOm max. EIN Widerstand ist fuer standardgemaesse Verbindung zu hoch (obwohl es meist wohl gehen wird).
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Hallo,

danke für die schnelle Antwort!

Cisco? Efficient Networks? QuickEagle? uswusw, mit DB9/25-Adapter kommen noch viele viele weitere dazu. Es geht halt darum, die vielen unterschiedlichen Kabel und Adapter abzulösen (m/f, NullModem/nicht-Nullmodem usw.)

Ich denke, das zu beurteilen solltest du besser denen überlassen, die so etwas haben möchten ;-).

OK, danke für die Hinweise.

Jens

Halte ich für übertrieben. Wenn man sich auf die 4 wichtigsten Signale (RxD, TxD, RTS, CTS) und GND beschränkt, sind die meisten mir bekannten Geräte (Cisco, diverse SUN) gleich belegt. Am praktischsten sind IMHO die kleinen DB9m/RJ45f Adapter, die Cisco & Co. beilegen. Daraus habe ich mir mal 2 weitere Adapter (für Arrowpoint & Cyclades) gebastelt. Dann reichen diese Adapter, ein Patchkabel und ein DB-9-Nullmodemkabel für alle praktisch vorkommenden Fälle aus.

OK, praktisch hatte ich immer am Mann:

2x Adapter DB25/DB9 (je 1x m/f, f/m) 4x Gender-Changer DB25 m/m, DB25 f/f, DB9 m/m, DB9 f/f 1x Nullmodem-Adapter DB25 m/m 1x 1:1 Verlängerung DB9m /DB9f 2x RJ45-Patchkabel 1x RJ45 Crossover Verbinder RJ45f/DB9m Adapter wie oben beschrieben

damit konnte ich alle Anschlußprobleme lösen :-)

Wenn du eine universelle Breakout-Box bauen willst, nimm einfach einen geeigneten Steckverbinder (z.B. DB25) und bau dir passende Kodierstecker die du mit (ansonsten leerer) Griffschale versiehst.

XL

Rechner mit Vielfach-Seriell-Karte (Comtrol-Hostess16 o.ä.) mit in den Switch-Schrank einbauen, und das Ding per Ethernet und Terminalemulation steuern.

Jan

Du suchst einen Micro Annex XL mit 8 oder 16 Ports. Sowas wie den hier:

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Einmal Ethernet rein (bei obigem mit Koax, meiner hat RJ45) und 16x (8x bei meinem) RS232 raus. Die Kisten brauchen einen TFTP-Server um ihre Firmware zu booten, ansonsten sind sie autark. Direkter Zugriff auf die RS232 ueber 'telnet '.

Sind nicht immer einfach zu finden, aber wenn dann sind sie durchaus bezahlbar und sehr zuverlaessig.

Gerrit

Nein, da hast du mich falsch verstanden... es geht um *ein Kabel*, das sich für einen Servicetechniker auf der Straße eignet, um nicht für jedes Endgerät, auf das er beim nächsten Kunden treffen mag, ein anderes Kabel zu brauchen... Ich stelle mir vor, dass per Treiber die Belegung des Kabels bestimmt wird, zB über ein kleines Symbol im SysTray.

Jens

Ach, dahin läuft der Hase! Ist es dann nicht viel einfacher, eine Box zu bauen, die alle gängigen Anschlussvarianten auf zwei Dutzend verschiedener Stecker schon vorbelegt hat? Da braucht man nur Stecker und Litze zu...

Jan

Ja, sicher, das geht schon, aber mit jedem neuen Endgerät wirft man wieder den Lötkolben an (dass die sich nicht endlich einigen können, wie ein serieller RJ45-Anschluß zu belegen ist....!). Und mit jedem neuen Anschluß schleppt man mehr mit sich rum... das wollte ich gern vermeiden.

Aber ich glaub, ich komme um ne Breakout-Box und zwei Hände voll Adapterstecker wohl nicht drum rum :-(. Die einzige, mir momentan realisierbar erscheinende IC-Kombination (USB2RS232 = TUSB3410 und MATRIX16x16 = AD75019) ist preislich nicht sehr attraktiv, allein der letztgenannte Chip liegt schon bei ca. 25 EUR. Dazu kommt, dass ich Tausendfüssler in SMD-Technik noch nie gelötet habe...

Jens

8 RS232-Transmitter mit separatem Enable, 8 RS232-Receiver, und digitale Logik für die Matrix - ein CPLD o.ä..

Fehlt noch was für die Masseverbindung, z.B. 8 kleine MOSFETs.

cu Michael

Hi,

Lösung 1)

- Atmel Prozessor & Software USB2RS232 IgorPlug

- 8 Pins mit RS232 Pegelwandlern in Richtung Stecker und 8 Pins in die andere Richtung. Also insgesamt

16 IO-Pins. Jetzt kannst du den Rest einfach und simpel mit ein wenig Software erledigen.

Lösung 2)

PC -> 6x RS232-Pegelwandler -> Matrix -> 16 x RS232-Pegelwandler

Gruß BlueLoop

Hi,

Nicht unbedingt, RS232 mit Software zu verarbeiten klappt wohl nur, wenn die entsprechenden Pins einen Externen Interrupt erzeugen, ansonsten reicht die Geschwindigkeit des µC nicht aus. Und leider hab ich keinen gefunden, der dies an 8 Portpins bietet.

Dazu kommt noch, dass dies sehr viel Programmieraufwand bedeutet, es muß sowohl auf dem PC der virt. COM-Port als auch auf dem µC alles selbst programmiert werden...

Diese Lösung verstehe ich nicht ganz, kannst du das bitte noch etwas genauer erläutern?

Danke, Jens

Hi,

... und dann fehlt noch ein µC, der neben dem USB-Port noch

  • 8x enable Transmit
  • 8x Transmit/Receive
  • 8x MOSFET für Masse also 24 Ports frei hat... oder man muß noch wieder ein großes Schieberegister mit einplanen oder mit ins CPLD stecken.

Ich glaube, der Aufwand wird gigangisch :-(

Jens

Jens Bretschneider schrieb:

Hallo,

der Matrix Switch ist viel zuviel Aufwand daf=FCr, solche Probleme lassen= =20 sich doch mit zwei Reihen Buchsen und Steckkabeln am einfachsten,=20 flexibelsten und billigsten l=F6sen.

Bye

Kommt auf die Anwendung, die Häufigkeit der Anwendung, den Anwender und die weiteren Randumstände an, würde ich sagen.

Jens

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