Autobatterie-Ladegerät Absaar 1214 4A

Apr 24, 2024 Last reply: 2 years ago 36 Replies

Das wäre wirklich völlig verkehrt. Zumal Entladen auch 'positiv' angezeigt würde.

Bleibt zu hoffen, dass es ein Drehspulgerät ist, was ich aufgund des Bildes nicht ausschliessen würde. Das würde dann den Ladestrom korrekt anzeigen, unabhängig von Lücken und crest factor.

Enrik Berkhan schrieb:

Etwa 99% der unangenehmen Überraschungen lassen sich vermeiden, wenn man zuerst den Massepol (meist minus) zuerst demontiert und zuletzt wieder anschliesst.

Manchen wird das erst schlag- oder blitzartig klar, wenn es funkt.

Letzteres ist egal. Ein Gleichrichter sollte ideal sperren und wenn nicht ist der Entladestrom für das grobe Instrument trotzdem zu klein.

Ich schreibe aus der Erinnerung, aber vor längerer Zeit hatte ich so ein Gerät genau angesehen, dabei umgebaut und mit einer Ladeschlußabschaltung versehen. Wie Du(?) richtigs sagtest, allein für das Blechgehäuse und den Trafo lohnt der Kauf schon. Ich hatte mit einer einstelligen Zahl Zusatzwindungen, für die der Platz noch reichte, auch die Spannung leicht hochgesetzt.

Diese alten Ladegeräte bestehen in der Regel aus einem Trafo, einem Umscahlter für den Primärkreis (Schnelladung/Normallsdung) , einem Umschalter für Sekundär (12/6Volt), dem Dreheisen-Amperemelter, eienm thermischen Überlastschalter und einem (Meist Selen-) Gleichri(e)chter. Ich ahbe als Bengel mal mit Kurzschlussversuchen bei Vatterns 15 Ampere-Version den Gleichrichter gehimmelt. Dafür gab es dann einen einen 30 Ampere Brückenfgleichrichter auf Siliziumbasis und einen Kühlkörper aus meinem Taschengeldbudget finanziert und eingebaut um den alten Herrn gnädig zu stimmen. Ob das mit Innenwiderstand, Spannungsabfall an den Dioden oder so passte, war mit damals unbekannt und schnuppe. Die Batterie vom Gartentrecker konnte wieder aufgeladen werden, alles andere interessierte nicht.

Ich hatte auch gelegentlich mit Ladegeräten zu tun. Seelengleichrichter waren wirklich nur in den allerbilligsten Starthilfegeräten.

Andere Geräte (jetzt eher aus dem Traktionsbereich) prahlten mit Germanium. Noch besser Geräte mit Transduktor (Vorläufer von Thyristoren, aber aus Blech).

Aber in fortgeschrittenen Geräten alles mit Silizium.

Ein Hammer gehört in jede Hose! Aber Vorsicht mit § 42 WaffG. D. h. mit "Gegenständen, die ihrem Wesen nach dazu bestimmt sind, unter unmittelbarer Ausnutzung der Muskelkraft durch Hieb, Stoß, Stich, Schlag oder Wurf Verletzungen beizubringen".

Und die - Vorsicht, genau lesen! - Schutzwaffen erst. Schon Motorradhandschuhe können Dich in den Knast bringen.

Volker

Rolf Bombach snipped-for-privacy@invalid.invalid schrieb:

Vorsicht bei Starthilfeversuchen unter Beteiligung von (alten?) Landrovers. Die haben Plus auf Masse, und wenn man nicht aufpasst, bekomt das Wort 'jump start' eine ganz neue Bedeutung! (qnznyf, va Nsevxn, tenqr rora abpu erpugmrvgvt trzrexg!)

Ich will Deine Ausführungen nicht anzweifeln, aber welche Aufgabe hatte der Transduktor?

Heiner Hass schrieb:

So untypisch war das gar nicht mal. Ich erinnere mich noch an ein Autoradio, das ich als Grundschüler im ausgebauten Zustand in den Fingern hatte, das hatte hinten einen Stecker, mit dme man die Betriebsspannung einstellen konnte. Es gab 6 und 12 Volt jeweils Plus oder Minus an Masse. AN Bordspannungen hatten wir in meinem Elternhaus damals 6 Volt (Renault 4) 12 Volt (fast alle anderen) und 24 Volt (DKW Munga)

Und dann waren da noch die Teppichmesser mit den Abbrechklingen. Einhändig bedienbar mit festsetzbarer Klinge.

Ach ja, dann doch lieber mit der zweischüssigen Pneumatikharpune herumlaufen. Durchschlägt mit dem Alu-Pfeil 20mm Birken-Multiplex, ist aber ein Unterwassersportgerät und unterliegt dem WaffG nur in Bezug "ab 18 Jahren).

Ach lassen wir das, das WaffG ist schon irrwitzig genug und die Sondervordnungen, die das grün beeinflusste LKA in NRW erfindet, sind noch viel merkwürdiger.

Der diente als Leistungsbauteil zwischen dem (Einphasen-)Trafo und dem Gleichrichter zur Regelung des Ladestroms (den man anfangs begrenzen sollte), also die z.B. 100 A gingen da durch.

Diese Transduktoren wirkten aber nicht einfach wie eine durch die Vormagnetisierung variable Induktivität, sondern da wurden irgendwie Sättigungs- und Hystereseeffekte genutzt, um einen rudimentären Phasenanschnitt zu produzieren. Neu gewickelt habe ich so etwas aber noch nie.

Okay, an diese Größenordnung hatte ich nicht gedacht. DAs klingt für mich nach Gabelstapler oder Ameise.

Das Prinzip der Transduktoren kenne. In einem konkreten Anwendungsfall sind sie mir aber im realen Leben nicht begegnet.

Andreas Bockelmann schrieb:

Mir sind sie nur in Ablenk-Korrekturschaltungen von Farbfernsehern mit Delta-Röhren begegnet.

Guido

Guido Grohmann schrieb:

JA richtig, ich hatte mal danach gegoogelt, als jemand welche auf ebay angeboten hatte, waren wimre mit Grundig gekennzeichnet.

[...]

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Das ist diejenige Anwendung von Transduktoren, die ich nach 1970 kennenlernte.

Traktion eben.

Die Wikipädie

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erwähnt schon auch Leistungsanwendungen, aber ähnlich oberflächlich wie ein Lehrbuch, welches sich noch in meiner Sammlung befinden sollte.

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