Anfaenger, absolut

Jun 18, 2013 56 Replies

Hallo, Ich bin hier zwar in einer de.sci.-Gruppe, aber ich frag trotzdem mal.



Ich habe bisher keine Ahnung von Elektronik, habe aber ein Raspberry Pi angeschafft, mit dem ich nun "basteln" moechte.



Man kann zwar jede Menge ergoogeln und eine LED mit Schalter kriege ich auf meinem Breadboard schon hin, bei einem LDR habe ich aber eine LED durchgeschmort (zum Glueck nicht meht). Es ist also mehr oder weniger Zufall und ich kommenda mir Try&Error natuerlich nicht weiter.



Ich bin also auf der Suche nach einem Buch, das mir auf einfachstem Niveau die Grundlagen der Schalterei vermittelt, so dass ich irgendwann (ich habe ca. 3 Monate Zeit) das basteln kann, was ich moechte.



Gibt's so was?



Sabine



Nein. Eine Nachricht ist nie unabhängig vom Sender. Ich höre auch nicht Radio Islam, selbst wenn die zufällig auf die bemerkenswert richtige Einsicht kämen, dass vier und vier acht sind. (B. Schroeder in dsg)

Sabine Baer schrieb:

Im der Kategorie Experimentierkästen und Einsteigerlektüre hat sich Burkhard Kainka einen Namen gemacht, vielleicht findest du von ihm eine passende Eintiegslektüre:

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P.

Das Elektronik Kompendium ist recht gut, nicht nur für Anfänger. Du könntest bei "Elektronik Grundlagen" anfangen:

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Dann weiter zu "Bauelemente" usw. lesen, was dich interessiert, oder zwischendurch auch mal "Elektronik Minikurse" anschauen. Wichtig vor allem: selber Dinge ausprobieren. Wenn dabei wieder was anfängt zu schmoren, zurück zu "Elektronik Grundlagen" wechseln :-)

Frank Buss, http://www.frank-buss.de electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Sabine Baer schrieb:

Das ist schonmal erfreulich.

Das ist auch gut. :-) Gerade das Kaputtbasteln hat einen erheblichen Lerneffekt, sofern es nicht gar zu häufig vorkommt. Quod nocet, docet. Mußt mit dem Kaputtbasteln ja nicht gleich beim kleine Pi anfangen.

Jeder hier kann Dir erzählen, wie er damals den wertvollen HF-Transistor zerbraten hat, und welche Klimmzüge es erfordert hat, Ersatz zu beschaffen. Sowas sitzt noch nach Jahrzehnten.

Erfreulicherweise gibts viel Kostenloses im Netz. Burkhard Kainka wurde schon genannt; er ist unter anderem für die Conrad-Adventskalender verantwortlich. Fang doch damit mal an:

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Man findet die Kalender (ab dem Jahr 2008) auch als .pdf im Netz, wenn Dir das lieber ist.

Der 2008 ist richtig klasse (handelt von Transistoren), 2009 gehts um LEDs (finde ich nicht ganz so toll), 2010 um Operationsverstärker, 2011 um den berühmten 555, 2012 über MOSFETs.

Damit bist Du zwar noch ein ganzes Stück von einem Pi entfernt, das gibt Dir aber ein Gefühl für die Grundlagen.

Auf den Lerneffekt per Kaputtbasteln wird in folgendem Buch abgehoben

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153748.htm

(gibts auch auf deutsch, zum Durchlesen gut, zum Kaufen zu teuer, ich würde mal in einer Bibliothek nachgucken).

Brauchst Du mehr? -> PM

Fuer die grundlagen:

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(als pdf-download etc...)

Fuer alles andere: Halbleiter Schaltungs Technik U. Tietze, Ch. Schenk (teuer, akademisch)

Am 18.06.2013 14:57, schrieb Johann Klammer:

Für den Anfänger vielleicht erstmal der Goßner.

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Am 18.06.2013 08:37, schrieb Sabine Baer:

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Gruß

Stefan

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Kann ich auch sehr empfehlen und ist immer noch lesenswert, denn das ohm'sche Gesetzt usw. veraltet ja nicht. Wobei ich nur die erste Ausgabe von 1977 kenne, die mein Vater früher hatte.

Für Hardwarebasteleien in Verbindung mit Software ist übrigens meiner Meinung nach ein Arduino für Einsteiger besser geeignet, als ein Raspberry Pi. Gut ist da z.B. das Buch hier:

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Darin wird auch kurz auf elektrotechnische Grundlagen eingegangen, also was ist ein Stromkreis, Widerstand, Diode, Transistor usw. und es gibt viele interessante Projekte zum Nachbauen.

Frank Buss, http://www.frank-buss.de electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

Ob das moeglich ist koennen wir dir nicht beantworten weil wir nicht wissen was du in drei Monaten basteln willst. :-)

Bei deinem aktuellen Wissenstand wuerde ich aber eher zu einen groesseren Elektronikkasten raten.

Zum Beispiel sowas hier:

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Wenn du da durch bist, bist du etwa auf dem Level wo man ueber ein Fachbuch nachdenken kann.

Olaf

Oder Ebay: 230998943279, 330941696262, 390612523218

Ich gehe aber mal davon aus das die noch ordentlich im Preis steigen werden. Besonders der letzte.

Olaf

Bei Gebrauchtbüchern ebay, oder z.B. hier

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nach Autor "Nührmann" suchen. Bücher aus den späten 70ern und den

80er Jahren von ihm sind billig beschaffbar und für Grundlagen ausreichend. Sich Papierkataloge von Reichelt, Pollin, Conrad beschaffen, die Bauteiltypen die Nührmann beschreibt ( BC107 ... ) gibt es teilweise nichtmehr.

Hier nahezu ein Reizthema ( Holger wo bist du ... ). Die Dokumentation soweit sie überhaupt existiert dürfte kaum in deutsch verfügbar sein, das ist für aktuelle Mikroprozessoren generell ein Problem. Und ich glaube auch nicht daß das Teil explizit für Anfänger gedacht/geeignet ist. Wenn er nicht gut zur vorgesehenen Anwendung paßt als Fehlkauf zurückgeben bzw. bei ebay verticken.

Selbst das modernisierte einschlägige Ingenieurstudium dauert länger und danach koennen die Jungingenieure selten basteln was sie moechten. Wenn es eine konkrete Applikation gibt, dann eher schnell damit herausrücken statt Zeit zu vertrödeln.

MfG JRD

Dir ist schon klar, daß der Pi nur digitale Ein/Ausgänge hat, die i.d.R. nicht

5V tolerant sind. Die ersten Versuche mit "real world I/O" würde ich deshalb erst einmal auf dem Steckbrett mit preiswerten Bauteilen machen.

Das Elektronikkompendium wurde schon genannt. Dort gibt es im Shop die "Elektronikfibel", falls du ein gedrucktes Buch haben willst. Wenn man die Inhaltsangabe liest, deckt es alles ab, was du wissen solltest, bevor du deinen Pi unötigen Gefahren aussetzt. Es schadet auch nichts, wenn du etwas an Lötfertigkeit hast. Du kannst zwar vieles auf dem Steckbrett aufbauen, aber für den "professionellen" Einsatz ist dann doch eine Platine zweckmässiger.

Es wäre nett, wenn du uns verraten könntest, was dir an Bastelei mit dem Pi vorschwebt. Es kann sein, daß dein Vorhaben zu ambitioniert ist und dann kann dir u.U. frühzeitig Frust erspart werden.

Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de HTML mails will be forwarded to /dev/null.

snipped-for-privacy@t-online.de (Sabine Baer) am 18.06.13:

Ein Blick in das gute alte elektronik-kompendium kann nie schaden

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Rainer

Also, für 4,5 Millionen Menschen reicht die Arbeit nicht, der Rest soll bitte noch schneller rotieren, vielleicht reicht sie dann für 5 Millionen nicht? (Joachim Neudert in ger.ct)

Den BC107 gibt es aber bei Reichelt. :) Allerdings haben sie tatsaechlich den LM741 nicht mehr.

Vermutlich liegt er in irgendwelchen Killfiles rum.

Das ist kein Problem wenn man noch kein alter Sack ist. Dann kann man schliesslich English und Internet.

War der LM741 wohl auch nicht. :-)

Sagen wir mal so, den meisten koennte auch nach dem Studium ein Kosmoskasten deutlich weiterhelfen. :-D

Olaf

Den originalen BC107? Ich würd staunen.

Ich würd den mit der originalen Raumgitterröhre (RE 074 d) nehmen wollen. ;-)

mfg hdw

Am 18.06.2013 15:49, schrieb Frank Buss:

Ist sicher richtig. Wobei ich die Entwicklungsumgebung des Arduino nicht mag, aber für den Einstig ganz gut.

Ich hab bei AVR-Prozessoren mit Winavr angefangen.

Gruß

Stefan

Ich nicht. Reichelt hat vermutlich noch manche Sachen die sie halt

1985 gekauft haben wenn bis jetzt noch nie einer die Schublade leer gemacht hat. Ich habe da auch mal vor 1-2Jahren einen Leistungswiderstand gekauft und der sah auch so aus als wenn er von 1980 war. Oder kuckt euch nur mal die teilweise recht ungewoehnlichen Japanischen ICs an. Die werden auch schon seit 20Jahren nicht mehr gebaut.

Olaf

Horst-D.Winzler schrieb:

.. )

BC107B beim blauen Klaus für rund 1 Euro.

Hallo Sabine,

ich habe vor rund einem Jahr mit einem Arduino-Startset begonnen. Arduino ist zwar deutlich ?weniger? als ein Pi, ist für den Anfang aber m. E. deutlich besser geeignet, weil man in recht kurzer Zeit einen ziemlich guten Überblick über die ganze Materie bekommt und sehr viel mit ziemlich geringem Aufwand umsetzen kann.

Das schon genannte Buch von Jean Pütz kann ich bislang auch sehr empfehlen. Ich hab?s zwar noch nicht durch, aber die Grundlagen werden in diesem Buch sehr verständlich behandelt.

Die ?Elektronik-Fibel? macht auf mich dagegen eher den Eindruck, also wolle jemand seine Lern-Notizen zu Geld machen und mit großer Schrift ?Seiten schinden?.

HTH

Gregor

Das hätte mich aber jetzt gewundert:

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Sogar im modernen SO-8 Gehäuse :-)

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Frank Buss, http://www.frank-buss.de electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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