HDMI Stecker mit Chip?

Jun 17, 2013 8 Replies

Hallo zusammen,



bei HDMI Kabeln gibt es ja teilweise groteske Preisunterschiede.



Während Abschirmung/Ummantelung noch recht offensichtlich unterschiedlich sind, frage ich mich, was eigentlich genau in den Stecker-Enden sitzt.



Werden am Ende der Leitungen eigentlich wie bei bspw. analogen Coax-Steckern die Litzen nur auf den Stecker gelötet? Oder sitzt dort noch Technik drin (DSP, o.ä.) wo es auch Qualitätsunterschiede geben kann?



Viele Grüße, Jan


die Litzen nur auf den Stecker gel?tet? Oder sitzt dort noch Technik drin (DSP, o.?.) wo es auch Qualit?tsunterschiede geben kann?

Hängt davon ab. Bei einem "passiven" DisplayPortDVI-Konverter sitzt ein bidirektionaler Pegelwandler im Stecker. Die meisten Grafikkarten mit DisplayPort sprechen am DisplayPort bei Bedarf auch den DVI Leitungscode, aber brauchen noch eine externe Pegelwandlung um zu funktionieren.

Wolfgang

sind,

...aber keineswegs diese enormen Preisunterschiede rechtfertigen...

die Litzen nur auf den Stecker gelötet?

Sie werden in der Regel gecrimpt, weil das in der Serienfertigung wesentlich preiswerter ist und sogar mechanische Vorteile hat.

geben kann?

Bei HDMIHDMI sowie HDMIDVI Kabeln befindet sich keinerlei Elektronik in den Steckern. Eventuelle Qualitätsunterschiede äußern sich hier nur in mechanischen Eigenschaften sowie in der möglichen Kabellänge. Unterhalb von 5m sind aber selbst mit dem allerbilligsten Chinakabel keine Probleme zu erwarten.

HDMIDisplayport Kabel enthalten einen einfachen Pegel- und Protokollwandler. Da die Nutzdaten dabei nicht angefasst werden, kann dieser keinen Einfluss auf die Qualität haben und es gilt das zuvor Gesagte.

HDMIVGA sowie HDMIComponent Kabel enthalten A/D bzw. D/A-Wandler. Diese können durchaus einen Qualitätseinfluss haben. Da es aber nur wenige Standardchips dafür gibt, bestehen gute Chancen, daß im 20Eur Chinakabel und im 500Eur Highend-Kabel letztlich genau die selben Bauteile stecken.

Hergen

Mein HDMI-DVI-Kabel ist deutlich magnetisierbar. Es gibt also auch Materialunterschiede - China-Kupfer: Eisen

Schönen Gruß Martin

Am 02.07.2013 07:50, schrieb Martin ?rautmann:

Im PSE sind das nur ein paar Millimeter...

CNR, Dieter

UND?!

Es ist eine verkupferte Eisenlegierung. Genau richtig für hohe Frequenzen bei geringen Strömen. Weitaus höhere mechanische Belastbarkeit in jeglicher Hinsicht als massives Kupfer, aber gleiche Signalübertragungseigenschaften im relevanten Frequenzbereich.

So sieht _sinnvoller_ Materialeinsatz aus.

Bei RG-178 ist das "schon immer" der Fall. RG-180 setzt sogar noch eine n drauf und hat ganz außen eine Schicht Silber auf dem Leiter.

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Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895 Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762- 2211 Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op= get

Duktilität ist dir kein Begriff?

Gruß Dieter

Am 03.07.2013 06:19, schrieb Dieter Wiedmann:

Eigentlich sollte der Unterschied zwischen Stahl und Eisen bekannt sein.

mfg hdw

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