Akku unter Last messen?

Feb 27, 2006 28 Replies

Hallo,



ich habe ein kleines Batterie-Testgerät das ich vor einiger Zeit billig gekauft habe und mittlerweile in ein Eigenbau-Gehäuse verpflanzt wurde, da das Original auseinandergefallen ist.



Ich kann damit einwandfrei den Ladezustand von Alkaline feststellen. Auch NiCd hat funktioniert.



Problematisch wird's aber bei NiMH die fast immer mit "Voll" angezeigt werden. Nur wenn dar Akku ganz am Ende ist fällt der Zeiger langsam ab.



Eine Messung unter Last ist da schon aussagekräftiger. Ich kann mit den Messstrippen meines Testers zwar an vielen Geräten im eingeschalteten Zustand messen, aber nicht jedes Gerät hat die Akkus an beiden Polen frei zugänglich.



Ich würde den Tester jetzt gerne um einen zuschaltbaren Lastwiderstand zum "künstlichen Belasten" des Akkus erweitern. Frage: Welchen Wert sollte ich nehmen das die Messung zwar aussagekräftig ist, aber der Akku nicht so stark belastet wird das gleich nachgeladen werden muss. Messzeit wäre so um die 2 Sekunden maximal.



Vielen Dank im Voraus



CU



Manuel



"> Ich würde den Tester jetzt gerne um einen zuschaltbaren Lastwiderstand

Hallo,

den Widerstand so wählen, daß ca. C1 fließt (2000mAh -> 2A). Bricht die Spannung beim frisch geladenen Akku zusammen ist er hin.

MfG Michael

Manuel Reimer schrieb:

b.

Hallo,

die sicherste und genaueste Methode um den Ladezustand zu messen ist es=20 den Akku unter definierten Bedingungen komplett zu entladen und dabei=20 den Strom =FCber die Zeit zu integrieren, dann wei=DF man genau wieviel d= rin=20 war.

Bye

"Manuel Reimer" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@user.newsoffice.de...

Man KANN den Ladezustand (in %) eines NiCd/NiMH-Akkus nicht an der Spannung messen. Wenn unter Last die Spannung deutlich abfaellt, ist er LEER. Es geht also bloss die Unterscheidung noch was drin/leer. Was meinst du, warum Notebooks und Handys so einen Aufwand treiben, um die Restkapazitaet anzeigen zu koennen ?

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Manuel Reimer schrieb:

einigemaßen

Nein! Das glaubst du nur

Weder NiCd noch NiMh lassen sich auf so eine Weise messen!

Nein!

vergiss es - es ist der völlig falsche Weg.

Bei Akkus auf "NI"-basis kann man einfach nicht messen wieviel noch drin ist. Die Spannung hat weder ohne noch mit Last eine verwertbare Aussage in sich.

Die einzige Möglichkeit ist Entladen und dabei messen was drin "war".

Alternativ intelligente Controller, die laufend die Ladung und Entladung im Betrieb protokollieren und daraus einen Ladezustand schätzen. So was haben z.B. diverse handies, Rasierer, Notebooks etc. Aber selbst dort versagt das meistens bzw. ist sehr ungenau.

Eine andere Möglichkeit gibt es nicht!

Gruss Wolfgang

No reply to "From"! - Keine Antworten an das "From" Keine privaten Mails! Ich lese die NGs, in denen ich schreibe. Und wenn es doch sein muss, dann muss das Subjekt das Wort NGANTWORT enthalten.

Besser eine "ja/nein-Unterscheidung" als gar keine Unterscheidung. Wenn ich ohne Last mit dem Tester messe, dann ist immer voll, es sei denn der Akku ist wirklich ganz "fertig".

CU

Manuel

Genau.

Das ist pikant bei z.B. Notstromanlagen 48V/12000Ah. Man macht eine Testentladung - und die Anlage ist dadurch längere Zeit nicht betriebsfähig...

Die Lebensdauer sinkt auch auf 20%, wenn solche Tiefentladungen oft vorkommen.

Auf jeden Fall muß man immer (auch) über den Strom gehen, um zu brauchbaren Ergebnissen zu gelangen.

Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong var@schellong.biz www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz http://www.schellong.de/c.htm

Uwe Hercksen schrieb:

Dadurch kann ich aber nicht feststellen ob ich den Akku aufladen muss. Okay, nach dieser Prozedur weiß ich das ich den Akku jetzt definitiv aufladen muss, aber wirklich hilfreich ist das nicht.

CU

Manuel

"MaWin" schrieb im Newsbeitrag news:dtudhh$ign$ snipped-for-privacy@online.de...

Da wird immer wieder so behauptet. Meine Erfahrung ist aber, dass ein voller NiMh-Akku über 1,3 V hat, ein leerer unter 1,2 V (unbelastet) - das ist auch nach ein paar Wochen so. Miß das doch mal selbst nach - vielleicht kommst du zu dem selben Ergebnis...

-Klaus-

Helmut Schellong schrieb:

Hallo,

48 V und 12000 Ah sollte man in getrennt schaltbaren Gruppen zu z.B. je=20 3000 Ah aufbauen, dann kann man jede Gruppe einzeln testen und die=20 restlichen Gruppen stehen f=FCr den Ernstfall bereit. Wenn eine so grosse Anlage f=FCr den Notfall bereitstehen soll mu=DF es j= a=20 auch m=F6glich sein die Akkus teilweise auszuwechseln ohne gleich die=20 ganze Anlage stillzulegen. Nat=FCrlich sind bei der Parallelschaltung von Akkus unterschiedlichem=20 Ladezustands entsprechende Vorsichtmassnahmen geboten. Aber da auch=20 grosse Zellen f=FCr 2 V weniger als 12000 Ah haben kommt man um die=20 Parallelschaltung nicht herum.

Bye

"Klaus Selver" schrieb im Newsbeitrag news:dtvcoj$h7u$00$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Hab ich, komm ich nicht. Ein leerer! Akku hat aufgrund seiner Selbstentladung, die wie ein Belastungswiderstand wirkt, eine niedrigere Spannung, aber ob der Akku zu 25, 50, 75 oder 100% voll ist kann man an der Spannung nicht erkennen. Die Spannungschwankungen durch Temperatur, Alterung, Vorgeschichte etc. sind groesser.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

"MaWin" schrieb im Newsbeitrag news:dtvddf$lpj$ snipped-for-privacy@online.de...

Lade doch mal eine Zelle auf und miß ein paar Stunden später, dann entlade sie zur Hälfte und miß nochmal...

-Klaus-

Hallo Klaus Selver,

Für eine bestimmte Zelle klappt das sicher ganz gut, aber eben nur die relativen Spannungen. Wenn Du das mit 100 _verschiedenen_ Zellen und unter _verschiedenen_ Umgebungsbedingungen machst wirst Du zwar immer eine ähnliche Tendenz feststellen aber die absoluten Spannungen haben einfach eine zu große Streuweite (Gründe hat MaWin genug genannt) als das man da irgend etwas draus ablesen könnte. Ist meine persönliche Erfahrung, wenn auch mit weniger als 100 Zellen.

Grüße Erik

"Klaus Selver" schrieb im Newsbeitrag news:dtvdn6$o9h$02$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

FALSCHER Ansatz.

Nimm eine Zelle, lade sie voll, leg sie hin bis sie Raumtemperatur hat. Haeng fuer 1 Minute eine 1C Last dran (Gluehlampe) miss die Spannung. Entlade die Zelle (bis 0.9V) ueber die Gluehlampe und lade die Zelle 1 Minute mit 1C wieder auf.

Messwerte ?

Du ahnst es hoffentlich.

Die Akkuspannung hat mehr mit der Vorgeschichte (Ladung/Belastung/Temperatur) zu tun als mit dem Ladezustand.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Klaus Selver schrieb:

Das ist auch so!

bis zu 1,5 Volt - direkt nach der Ladung

dann ist er schon mehr als tiefentladen oder kaputt

na und?

Was soll diese sinnlose Argumentation deinerseits?

Glaubst du schlauer zu sein als tausende Ingenieure weltweit?

Gruss Wolfgang

No reply to "From"! - Keine Antworten an das "From" Keine privaten Mails! Ich lese die NGs, in denen ich schreibe. Und wenn es doch sein muss, dann muss das Subjekt das Wort NGANTWORT enthalten.

Klaus Selver schrieb:

Willst du unbedingt Trollen? Langsam wird es lächerlich!

Gruss Wolfgang

No reply to "From"! - Keine Antworten an das "From" Keine privaten Mails! Ich lese die NGs, in denen ich schreibe. Und wenn es doch sein muss, dann muss das Subjekt das Wort NGANTWORT enthalten.

Ich meinte insbesondere, daß eine Testentladung bei _Notstromanlagen_ grundsätzlich pikant ist, unabhängig von deren Leistung. Man kann auch sagen: 'irgendwie unlogisch'.

Ich entwickle die Steuerungen/Regelungen für solche Anlagen. An einem 'festen' Parallel-Kamm können bis zu 7 Batterien mit je bis zu 3000 Ah hängen. Parallel dazu bis zu 96 Gleichrichter mit je 3000 W.

Ich habe hier gerade einen Kapazitätsrechner entwickelt, der den normalen Anlagenbetrieb nur messend und rechnend 'belauscht' und einen Volladezustand erkennt. Mal sehen, was wir damit an Erfahrungen sammeln ...

Eine Testentladung, die schon immer implementiert war, mag keiner der Kunden. Jeder findet das 'blöd'.

Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong var@schellong.biz www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz http://www.schellong.de/c.htm

Helmut Schellong schrieb:

Hallo,

wie machst Du da die Parallelschaltung von Akkus mit unterschiedlichem=20 Ladezustand, wenn man fragen darf?

Bye

Als in einem Rechnerrack der Strom ausfiel, wollte die USV gar nicht mehr. Hatte auch keiner geahnt, dass der Akku hinüben war, da er "erst" zwei Jahre alt war.

Falk, alle vier Monate testentladend

Ha, keine Ahnung, das ist Sache des Kunden. Ich denke, wir liefern gar keine Batterien, sondern nur die Schränke mit den dicken Stromschienen...

Am Installationsort werden unsere Leute schon die Batterien verkabeln, mit diesen hochhitzefesten Isolationen, aber die sind dann sicher neu.

Wenn ich privat so parallel schalten würde, würde ich zunächst Widerstände ~0.1 Ohm in Reihe legen.

Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong var@schellong.biz www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz http://www.schellong.de/c.htm

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