Ab wieviel kV Röntg enstrahlung?

Jan 22, 2010 50 Replies

Moin,



ab welcher Beschleunigungsspannung ist in einer Bildwandlerröhre eigentlich mit Entstehen von Röntgenstrahlung zu rechnen, und von welchen Umständen ist das abhängig? Konkret geht es um 16kV (was meiner Erinnerung nach schon langsam in den Bereich der Möglichen kommt)...ich rechne nicht wirklich mit nennenswerter Strahlung, aber wer weiß?!


-ras


Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Die Wellenlänge von der Spannung, der Rest von anderen Umständen.

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oder anschaulicher
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HTH, Falk

Am 18.6. ist "Bundesweiter Tag des Cholesterins", Butter und Eier kaufen nicht vergessen!

Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Ab 5KV mußt du in jedem Fall die Röntgenverordnung beachten, ich kann mich auch an einige Bauanleitungen erinnern, wo bei 7KV schon ein Schirmblech vorgesehen war..

Röhren, insbesondere Bildröhren sollten eigentlich nichts rauslassen, was die Grenzwerte übersteigt (durch passende Gläser etc)

vy 73

jan db1jc

wenn die Elektronen auf Metall donnern, gibt es immer Bremsstrahlung. Deren Grenzenergie entspricht der Beschleunigungsspannung, also im vorliegenden Fall max. 16keV Strahlung. Das Strahlungsmaximum liegt allerdings tiefer. Röntgenstrahlung ist das aber allemal, nur hat diese weiche Röntgenstrahlung keine sonderliche Reichweite.

ja, aber kann sie denn austreten?

Marcel

Im Prinzip schon ab ein paar hundert Volt. Allerdings musst du beruecksichtigen, dass je kleiner die Energie desto geringer ist das Durchdringungsvermoegen, da die Abschwaechung beim Durchgang durch Materie proportional lambda^3 ist.

Bei 16kV Beschleunigungsspannung erzeugt du ein Roentgenspektrum bis

16keV mit einem Maximum bei 8keV. Das ist weiche Roentgenstrahlung, die nicht besonders weit kommt, allerdings ist das natuerlich auch eine Frage der Intensitet. Beschleunigst du 1A Elektronen ist das wohl alles andere als lustig, bei den vermutlich wenigen uA einer Bildwandlerroehre faellt das wohl eher in die Abteilung es gibt wichtigere Probleme im Leben :-) Zumindest solange du die Roehre nicht im Betrieb unter dein Kopfkissen laegst, bzw. dich nicht stundenlang im Centimeterabstand daneben aufhaelst.

Genauere Angaben kannst du nur durch Messung, Herstellerangaben oder die Recherche der Absorptionskoeffezienten des Roehrenmaterials bekommen.

Gruss Klaus

Jo, da war ich eh schon, aber ohne alles irgendwie durchzurechnen gibt das nicht wirklich eine Antwort :)

Mal anschauen...

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Ist ein kommerzielles Gerät, sollte also alles bedacht sein.

Von normalen Bildröhren weiß ich das auch, Bleiglas und so...

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

So würde ich das auch sehen :-) Im Datenblatt der Röhre steht dazu gar nix, nicht mal als Erwähnung, daß es da sowas wie Röntgenstrahlung gibt...

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Dafür aber um so mehr biologische Wirkung. Weiche Röntgenstrahlung bringt deutlich mehr Interaktion mit organischem Material als harte.

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Klaus Bahner schrieb:

Die Frage wäre auch, wieviel davon durchs Glas überhaupt rauskommt. Detektoren für diesen Bereich haben Berylliumfenster, notfalls ein paar Hundertstel mm "dickes" Alu. Für 1mm Glas schätz ich die Abschirmung auf 1e4 oder noch mehr, bei E

Rolf Bombach schrieb:

Hier ein praktisches Beispiel:

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mfg hdw

Wow, ziemlich böse, bei deutlich unter einem mA!

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

War ja das Problem der Techniker die an Radarger=E4ten arbeiteten. Der Hauptteil der R=F6ntgenstrahlung d=FCrften Funkenstrecke und (Clamp)Diode=

produziert haben. Die wurden nicht wie das Magnetron von einem Cu-Bock und einem Magneten geschirmt. ;-)

--=20 mfg hdw

Am Mon, 25 Jan 2010 06:41:32 +0100 schrieb Horst-D.Winzler:

Strahlen Thyratrons mit so ca. 10 kV Wechselspannung effektiv (6 Stück als Gleichrichter) eigentlich auch nennenswertes ab?

Lutz

Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de Neu: Ethernetbox jetzt auch im 19 Zoll Gehäuse mit 12 Ports für Sensoren

X-No-Archive: Yes

begin quoting, "Horst-D.Winzler" schrieb:

Gruß aus Bremen Ralf

R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen: adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission gesamt hältst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

Hallo Lutz.

als

Das ist bei Tyratrons wegen der F=FCllung deutlich unkritischer. Die mittlere frei Wegl=E4nge, die ein Elektron fliegen kann, bevor es irgendwo anst=F6=DFt, ist viel kleiner und nicht mehr die volle L=E4nge von Kathode zu Anode nat=FCrlich dann auch nicht =FCber die volle Spannung als Beschleunigung.

Aber UV-strahlung produzieren die noch nett.

Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic

Am Tue, 26 Jan 2010 00:39:48 -0800 (PST) schrieb Wiebus:

Das beruhigt mich dann doch, hatte immer mal wieder stundenlang ganz in der Nähe zu tun, ausser dem Glaskolben und Luft war zwischen uns nichts (Fehlersuche an HF-Härteanlagen).

Die Bräune ist verflogen, das ist 20 Jahre und mehr her ;-)

Lutz

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Hallo Klaus.

Die R=F6ntgenr=F6hren f=FCr portable R=F6ntgenfluoreszenzanalyse arbeiten m= it

40kV und 4-15uA. Wenn Du vorne mit dem Finger zuhalten w=FCrdest, w=FCrde es ca. 10 Minuten dauern, bis Du die zul=E4ssige Jahresportion f=FCr die Finger zusammen h=E4ttest. Wobei im Ger=E4t aber auch schon Filterplatten und ein Kollimatorrohr sind.

Hinter einer 2,5mm Stahlplatte oder 0,3mm Dachdeckerblei kann ich aber mit meinen M=F6glichkeiten nichts mehr von der Hintergrundstrahlung unterscheiden.

B=F6se ist aber Leichtmetall. Das macht Sekund=E4rstrahlung ohne Ende......aber die ist sehr weich. So weich, das aus Aul=F6sungsgr=FCnden mit energieaufl=F6senden Methoden Leichtmetalle in Fundamentalparametern nicht analysiert werden k=F6nnen.

Ein solides Stahlblechgeh=E4use d=FCrfte vermutlich langen.

So ist es. Das Problem beim Nachmessen ist, Ger=E4te f=FCr niedrige Energien zu bekommen. Die alten Strahlensp=FCrger=E4te von der Bundeswehr bei ebay zeigen Dir eigentlich mit einem Bereich von 150keV nach oben nur an, ob du gerade von einer Kernwaffe getroffen wurdest......

Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic

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Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruin=F6s. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung.

Am 26.01.2010 13:02, schrieb Wiebus:

Ah, so wie nebenan in der Luftfahrt: Wozu ist der zweite Motor einer zweimotorigen Maschine da?

Antwort: Um die Maschine sicher zur Absturzstelle zu bringen :-(

Butzo

Sag das nicht, wir sind in einer 767 mit einem verbliebenen Triebwerk von irgendwo ueber dem Atlantik bis Frankfurt kutschiert worden. Allerdings hatten sie den kompletten Frankfurter Luftraum freigeraeumt und unten stand ein Heer von Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeugen. Just in case, sagte der Captain ...

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

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