Ein Spannungsteiler erscheint unbefriedigend, weil der Verbrauch des ESP32 nicht konstant ist und beim Web-Senden auch schon mal bis in die Gegend um 600 bis 800 mA steigend berichtet wird.
Bei Amazon findet man massenhaft kleine Platinchen mit Step-Down- Reglern, aber in den Kommentaren gibts mir zu viele mit "Rauchte gleich ab" oder "Input = Output".
Die Suche nach 3,3Volt bei Reichelt ist wenig ergiebig - man findet aber bei Google dazu Reichelt-Ware. Die sieht jedoch auch nicht viel anders aus als die abrauchenden China-Produkte.
Was nehmt Ihr denn dazu? Oder soll ich selber was zusammen löten?
Grüße, H.
Didn't find your answer? Ask the community — no account required.
R
Ralph Aichinger
Was nehmen wir wozu? Ich nehme fürs Versorgen meiner ESP32 typischerweise ein altes Handynetzteil und versorge über den
5V-Anschluß oder die USB-Schnittstelle. Wobei ich den Chip nicht einzeln kaufe, sondern diese Fertigmodule die man überall für 5-10 Euro kriegt.
Warum hast du/willst du 3.3V? Wegen Batteriebetrieb? Oder lötest du dir den ESP32 direkt in eine Eigentwicklung?
/ralph
M
Marte Schwarz
Hi Heinz,
Spannungsteiler in einer Versorgungsleitung ist nicht Dein Ernst, oder? Was willst Du wirklich machen? Die Module mit den ESP32 drauf haben doch (fast?) alle einen 3V3 Regler drauf in aller Regel irgendwas 1117 mäßiges. Von 5 V weg oder gar 4V2 lohnt ein Schaltregler meistens nicht wirklich, vor allem, wenn die Stromaufnahme durchaus oft sehr gering ist und obendrein noch mit dem ADC was gemacht werden soll. Dann wünscht man sich wirklich einen Analogregler und kein SNT-Modul.
Die die sich nicht beschweren, scghreiben oft nichts. Aber erwarte nicht, dass die Teile im Sleep wirklich bessere Wirkungsgrade haben oder die Spannung einigermaßen analogtauglich bliebe.
Schreib doch erst mal, was Du wirklich machen willst und wie oft.
Marte
A
Axel Berger
formatting link
Ich kaufe, wenn ich kann, immer bevorzugt bei diesem Händler und bin noch nie enttäuscht worden. Ein wenig Abstand vom PMPO ist natürlich nie verkehrt, richtig gepolter Anschluß auch nicht.
H
Heinz Schmitz
Wenn der Verbraucher gleichmäßig Last abnimmt, ist ein Spannungsteiler eine billige Wahl und funktioniert. Aber ich schrieb ja schon, dass das - wenn man allgemein an "Versorgung" denkt - unbefriedigend ist.
Den AMS1117 habe ich auch schon gefunden. Was mich aber verblüfft, sind die vielen chinesischen Angebote. Z.B.
formatting link
mit teils verlockender Bewerbung. Aber 15 V Eingang und 3,3 V Ausgang bei nur 500 mA sind schon ca 6 Watt, und das ohne Kühlblech? Selbst 5 V in bei 3,3 V out und 500 mA machen schon 0,85 Watt und dürften das Teil kräftig aufheizen. Wie die 3,3 Volt auf dem ESP32 gemacht werden, kann man nur raten:
formatting link
hoffen, dass da eine nachhaltigere Methode verwendet wird.
Vor allem sollte man wissen, was da vor sich geht - statt sich von Werbe-Zahlen betrunken machen zu lassen.
Wenn man sich die Kommentare zu den Teilen bei Amazon ansieht, scheint es nicht so, als seien sie aus der Luft gegriffen. Da wundere ich mich eher, wie die guten Beurteilungen zustande kommen.
Es geht mir auch weniger um den Wirkungsgrad als darum, nachgeschaltete Teile nicht zu grillen.
Grüße, H.
A
Arno Welzel
Heinz Schmitz, 2026-04-09 11:51:
Hier werden auch bis zu 36 V Eingangsspannung und 3,3 V am Ausgang angegeben:
formatting link
Und das Ding hat auch kein Kühlblech und verträgt einen Dauerstrom 1 A am Ausgang.
G
Gerrit Heitsch
Dat is auch ein Schaltregler.
Gerrit
O
olaf
Warum nicht? Die gehen halt davon aus das der Kunde weiss was er will und nicht ganz unfaehig ist. Gerade so ESP32 Teile wird man ja oft im Sleepmode halten und nur mal kurz aufwecken und dann Leistung brauchen. Der von mir empfohlene LDO ist z.B noch viel mickriger.
Wenn man natuerlich andere Beduerfnisse hat dann muss man anders kaufen. Es gibt natuerlich auch moderne Schaltregler mit 95% Wirkungsgrad. Allerdings muss man dann noch mehr wissen was man macht weil sonst der Stoernebel die Reichweite vom WLAN verringern wird.
Olaf
M
Marte Schwarz
Hallo Heinz,
Hallo, wo sind wir denn hier gelandet? Wenn Du wirklich eine konstante Last hättest, dann nimm einen Vorwiderstand, aber das will man nie wirklich.
...
Dass das weder 1117er sind noch ein Abwärtsregler, solltest Du aber schon bemerkt haben.
Das hat auch nie jemand versprochen. Soweit solltest Du das mitbekommen haben: Die Chinamodule werben immer mit den Rohdaten der Datenblätter der verbauten Bauteile, nie mit dem realen Aufbau. Du kannst auch keinen nackten TO220 wirklich mit 5 W Dauerleistung betreiben, auch wenn das auf der Titelseite eines Reglers stehen sollte. 15 V auf 3V3 macht man auch selten.
Ja, das wird warm. die 500 mA an 3V3 produzieren auch Wärme, die dann irgendwo weg muss.
Nein, das kann man bei den meisten Modulanbietern sogar nachschlagen. Die Schaltpläne liegen oft frei zugreifbar herum.
Herr, lass Hirn regnen...
Es gibt eben x% Ausschuss, die ungeprüft mitverkauft werden, im Vertrauen darauf, dass der Markt das schon frisst. Es gibt ettliche ESP32C3 Supermini, deren Antennen definitiv nicht sinnvoll gehen. Die verkaufen sich nach wie vor blendend. Statt die Antennen abzunehmen und 90° zu drehen, werden lieber sperrige Drahtkonstruktionen drangelötet ...
<> Es geht mir auch weniger um den Wirkungsgrad als darum,
Dann wäre es gesund, wahlweise Module zu kaufen, die auch gesund spezifiziert sind (keine Ahnung, wo man die herbekommen sollte) oder man macht sich ein bisschen Schlau in Sachen Elektrotechnik, damit man sich selbst ein vernünftiges Lagebild verschaffen kann. Deinen Namen hatte ich bisher nicht gerade mit fehlender Fachkenntnis in Verbindung gebracht, was ich bisher aber lese, läßt mich daran zweifeln.
Nachdem Du aber immer noch nicht schreibst, was Du wirklich machen willst, werde ich auch keine Lösungsvorschläge liefern (können).
Marte
H
Hans-Juergen Schneider
Guck mal hier:
formatting link
's im TO220 sogar leistungsstarke 18 W.
MfG hjs
R
Roland Krause
Wenn es nur um ein paar Milliampere geht: Wie wäre es mit L78L33?
H
Hergen Lehmann
Am 10.04.26 um 15:45 schrieb Hans-Juergen Schneider:
Mitunter auch nur *einem* Parameter *eines* Bauteils.
Bei Spannungsreglern z.B. wird im Datenblatt und der China-Werbung gerne der Maximalstrom des Längs- bzw. Schalttransistors angegeben. Das ist
*nicht* der maximale Ausgangsstrom!
Je nach Betriebsbedingungen sorgt die SOA für eine wesentlich geringere tatsächliche Belastbarkeit.
Bei einem Schaltregler spielt zusätzlich auch noch die Dimensionierung der Drossel eine zentrale Rolle. Deren Induktivität ist für eine bestimmte Schaltfrequenz, einen bestimmten Strom und ein bestimmtes Verhältnis von Eingangs- und Ausgangsspannung berechnet. Weicht die Realität stark von den Designannahmen ab, gehen der Wirkungsgrad und damit auch die Belastbarkeit massiv in den Keller.
Das ist kein Spannungsregler, sondern ein Audioverstärker.
Und selbst dafür sind die 18W unrealistisch. Sie mögen so im Datenblatt des Chip stehen, aber ganz sicher mit strengen Vorgaben für die Kühlung, welche nur mit einem wesentlich größeren Kühlkörper und/oder mit Zwangskühlung (Lüfter) erfüllt werden können.
M
Marte Schwarz
Hi Hans-Juergen,
Wikipedia weiß, dass ein typisches TO-220 Gehäuse gegen Luft ca. 50 - 70 °C/W Macht. Viel mehr als 2 W wird also definitiv nicht als Dauerleistung ohne Kühlblech klappen.
DAs Gehäuse ist dem TO-220 zwar nicht unähnlich, aber es ist hier was ziemlich wenig vergleichbares gelistet. Die Werte hier sind noch deutlich phantasievoller. Das Datenblatt
formatting link
verspricht schon nur 14 W, aber sicher nie bei 6 - 12 V unipolarar Versorgungsspannung. DAs Datenblatt von ST schreibt von minimalen 12 V unipolarer Spannungssversorgung, die Graphen starten erst bei 16 V unipolarer Spannungsversorgung. Selbst an 4 Ohm wird man bei 12 V Spannung eher weniger als 4 W Leistung abgeben können.
Fig 15 geht bei 16 V Versorgung an 4 Ohm Lautsprecher von < 4W Verlustleistung aus. Bei 150 °C auf dem Chip greift wohl eine Übertemperaturabschaltung.
Auf Fig. 25 kommen dann endlich die 20 W, die großspurig versprochen werden... Bei dem kleinen Kühlkörperchen dürfte das bei -50 °C Aussentemperatur realistisch sein, aber nicht bei 12 V ;-)
Marte
H
Hans-Juergen Schneider
O je... Ich wollte eigentlich, dass Du das lustig findest.
MfG hjs
A
Arno Welzel
Gerrit Heitsch, 2026-04-09 13:06:
Ja, das hier aus der obigen Liste ja auch:
formatting link
Sobald eine Spule auf der Platine sitzt, ist das eigentlich immer so.
H
Heinz Schmitz
Danke für den Tip. 100 mA sind aber zu wenig. Ich habe dann einfach mal nach 7833 gesucht und den LM7833 gefunden.
formatting link
Diese Teile kannte ich vorher nur bis 5 V runter. Wird zwar auch mit 5Vin etwas knapp, aber mit einem 7805 dazu und einem 9 Volt Trafo aus der Kiste hätte ich dann 3,3 und 5 Volt und wäre spannungsmäßig versorgt.. Was die Effizienz angeht: Ich will kein Massenprodukt machen, sondern nur eine Umgebung für Versuche.
Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
Der Vorwiderstand hat den Nachteil, dass die Spannung gleich auf die Netzteilspannung hochgeht, wenn der Verbraucher mal nix abnimmt. Beim Spannungsteiler steigt sie nicht über den geteilten Wert. Das kann einem der heutigen Sensibelchen schon mal das Leben retten. Es geht ja auch nicht um Massenproduktion, sondern um Versuche, wo auch schon mal das dienen muss, was gerade aus der Kiste greifbar ist.
Grüße, H.
G
Gerrit Heitsch
TO-220 ohne Kühlkörper wird schon bei nur 1/2 Watt heiss genug um sich die Finger dran zu verbrennen.
Gerrit
A
Axel Berger
Im Prinzip ja. In der Praxis sitzen auf den handelüblichen Platinen bei Versorgung über USB winzige 1117 ohne jede erkennbare Kühlmaßnahme und es geht -- auch bei maßvoller Versorgung von Peripherie aus den 3.3 V.
M
Michael Schwingen
Vorsicht: SMD-Bauteile führen die Wärme über die Platine ab. Mit ein paar thermal vias kann man da schon was bewegen, und in der Praxis sind es dann auch nicht die angenommenen 0.5W aus der worst-case-Betrachtung.
cu Michael
Join the Discussion
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Didn't find your answer?
Ask the community — no account required
Report Content
You are reporting this content to the moderators. They will look at it
ASAP.