Joerg schrieb:
"but girl, don't they warn 'ya - it pours, man it pours"
Gruß Henning
Joerg schrieb:
"but girl, don't they warn 'ya - it pours, man it pours"
Gruß Henning
Das ist sehr vernünftig. Vor einigen Jahren gab es hier in ch einen tödlichen Unfall; der Hochdruckreiniger war am Schuppen eingesteckt, und dort ist kein FI vorgeschrieben. Dem Elektriker, der diese "Sparübung" veranstaltet hat, konnte kein Vorwurf gemacht werden. Vorschriften dienen hauptsächlich zum Schutz des Installateurs und des Herstellers, sonst bekommen wir so Haftungsfälle wie in USA.
Nimm ein Japanisches Gerät, die sind alle 50/60Hz, wegen der GE/Siemens-Demarkationslinie quer durch die Hauptinsel.
"Lustig" ist ja auch, dass die Kompressoren mit 50+-ganzwenigprozent Hz betrieben werden müssen, laut Datenblatt. Die absolut baugleichen werden exportiert, mit der Datenblattangabe 60+-ganzwenigprozent Hz. Kaum ein Kompressorhersteller lässt zu, dass seine Aggregate an FU betrieben werden. (Ja, ich weiss, es gibt mechanische Resonanzen usw). Seit wieviel Jahrzehnten werden Kältekompressoren in Japan ab FU betrieben? Und wieder mal pennt EU. Lieber energieverschwendende Heissgasbypässe und so Scherze.
Joerg schrieb:
Kein Wunder, die haben die Spezialisten in rec.antiques.radio+phono aus dem Verkehr gezogen ;-) Dort findet der Schriftwechsel statt, in alt.binaries.pictures.radio werden die Bilder postiert. In r.a.r+p geht's überwiegend familiär zu (hobbytolerante Gatinnen sind "treasures") hilfsbereit (nur drei bis vier Querulanten welche gegenseitig die Messer wetzen). KeinVergleich zur deutschlandüblichen Mäkelei von wegen "Signatur kaputt", "Leg' Dir einen Realname zu" und ähnlichen Kleinbürgerlichkeiten.
Die KerKos meine ich nicht. Eher die (teer-)gefüllten Pappröhrchen und ganz besonders WiMa "tropenfest" Lutschbonbons (guck 'mal in Deinen Philips): Sieht aus wie neu = i.d.R. kaputt Sieht aus wie marmorierte Zartbitterschokolade = könnte noch gut sein Alle Zwischenstadien = höchst suspekt. Nachdem die Genialität dieser Krücken ruchbar wurde kam der Begriff der "WiMa-Kur" auf: Alles raus und gut ist.
Sachsenwerk EsWe 3W: Eines der ersten Radios mit "gedruckter" Schaltung, Messingbänder auf Pertinax genietet, alle Bauteile in Sofittenbauform in gleichnamigen Fassungen gesteckt. Kurzfristig weitsichtig ;-)
Koppel-C babu, Endröhre Rotbäckchen, Trafo primär = Feinsicherung ;-) Guck' Dich nach Philips mit eisenloser Gegentaktendstufe um (EL86 PPP), das ist ein Unterschied wie "Night and day" (Nachteil: 800-Ohm Lautsprecher). Luxusversion damals(tm) schon mit Subwoofer und Satelliten (für 3D-Sound, sterereo war noch nicht en-vogue). Den (Eck-)Woofer (Grösse wie Kühlschrank) hab' ich noch, hoffe für ihn demnächst ein Tannoy-Chassis zu finden.
Vielleicht schaust Du 'mal
Gruss, Georg
horst-d.winzler schrieb
Hallo H-D, willkommen!
Ersetze "Scheunenbesitzer" durch "Bruder Leichtsinn" ;-) (Die Briefmarken-Züchter haben's zugegebenermassen leichter) Maxime: Bett in den Flur, alles weitere ist "Archiv".
Zitat Ludwig Manfred Lommel: "Eine sanfte Zicke" (statt "Xanthippe" ;-) Wirkliche "treasures" beschenken ihre Männchen "artgerecht"
Exportgerät? HF-Vorstufe + Bandfilter, das ist was man haben muss ;-)
Das ist der tschechische Fortschritt Chinesicher Provenienz. Sender Mühlacker (Süddeutscher Rundfunk) moduliert deutlich breiter als der Stockholmer Wellenplan vorgesehen hat. Mit einem alten Autoradio vor Ort zur Not über die gesamte Skala zu empfangen.
LW = Langeweile (DLF) Ich bevorzuge Deutschlandradio auf UKW.
Gruss, Georg
Hallo Georg,
Danke, habe ich jetzt auch im Newsreader.
Dann sieh Dir mal sci.electronics.design an. Das ist manchmal aetzend. Besonders, wenn mal wieder Wahlen in USA anstehen. Fetz, klopp, feste drauf...
Die Fernseher hatten keramische. Wima kenne ich. Doch bisher hatte ich bei Radios Glueck. Nur in den Fernsehern (Horizontalendstufe etc.) verabschiedeten sie sich reihenweise mit einem Zischer und Gestank.
Ja, Kostenrechnung war damals nicht so "in".
Gruesse, Joerg
(Georg Richter) 30.03.05 in /de/sci/electronics:
ACK. Weiss man eigentlich was das eigentlich Problem dieser Sollbruchstellen war? Und seltsam: Wieso hat WiMa den Schrott eigentlich überlebt? Es müssen ja zigtausende von Geräten Frühausfälle gezeigt haben.
Breitband?
Was ist mit den Magneten nach soo langer zeit? Ich hörte aus dem Profibereich, das die Magneten mit den Jahre(zehnten) "nachlassen".
Rainer
Am 30 Mar 2005 11:32:00 +0200 schrieb Rainer Zocholl :
Vielleicht ist er ja noch fremderregt - dann hätte er dieses Problem nicht :-)
Rainer Zocholl schrieb:
Hallo Rainer,
Bei toten Feinden ist eine Obduktion 'rausgeschmissenes Geld ;-) Ich werd' 'mal bei Jogis Röhrenbude recherchieren.
Na ja, Frühausfälle nicht im heutigen Sinn (muss nur Garantiezeit knapp überleben). Zur nämlichen Zeit waren Fernseher und Grosssuper noch reparable Investitionsgüter, ich denke die Werkstätten der Händler waren Wima damals irgendwie dankbar ;-)
Dual Concentric!
Deshalb stürzen sich die Audiophools ja heute auf alles was irgendwie mit AlNiCo in Verbindung gebracht wird: Bei nachlassendem Wirkungsgrad kann der Lautstärkeregler auf 12 Uhr gestellt werden ohne dass die Wände wackeln, und die schädliche physiologische Klangkorrektur ist unwirksam. Audiophools haben nämlich einen lautstärkeunabhängigen geradlinigen Frequenzgang im Gehör, allerdings augenabhängig: Es müssen "Green Cones" von SABA sein!
Tannoy hat vor "einiger" Zeit auf modernes Magnetmaterial umgestellt: "During the latter part of 1977 the decision was taken by Tannoy to design a new series of Dual Concentric drive units using Anisotropic Barium Ferrite magnets. This material is more efficient in power to weight ratio and had a much higher coercive force leading to fewer problems in demagnetization under high power or low storage temperatures." (aus
Gruss, Georg (zur Zeit Tannoy 638 plus)
Joerg schrieb:
Dann interessiert Dich evtl. auch
Das bildet sich, wenn auch stark abgemildert, auf r.a.r+p ab.
Ich meine die auf dem vorletzen Bild auf
Das Problem war eher die nachlassende Federkraft der Bauteilefassungen.
Gruss, Georg
Hallo Georg,
Die Kondensatoren sehen ja wirklich jaemmerlich aus. Was wurde denn bei diesem "Kondensatorkonzept" so verbockt?
Lustig sind die ganzen Bowdenzuege fuer die Festsendereinstellung. Was ein Aufwand. Ich weiss nicht, warum man frueher nicht einfach hochgemischt hat und sich damit ein einstellbares Vorfilter spart. Dann muesste nur noch die Oszillatorfrequenz gewaehlt werden und das geht vielleicht auch mit Roehren elektronisch. Oder eben mit Tauchkern-Induktivitaeten.
Den Elko haette er allerdings mit etwas Aufwand restaurieren koennen. Habe ich mal gemacht, den Originalelko ausgeleert und dann darin moderne und damit kleinere Elkos versteckt. Draussen stand immer noch Ducati drauf. Es sah hinterher aus, als waere nichts geschehen. Nur brummen tat es nicht mehr.
Gruesse, Joerg
Georg Richter schrieb:
Es gäbe da die Luftmatratzenvariante ;-( Wenn man aber, um für ein neues "Glück" seine Matratze nicht mehr auslegen kann, sollte schon etwas grundlegendes geschehen.
Wie, ist denn da noch Platz für eine Frau? Die hat doch sicherlich schon das Weite gesucht?
Jau, Militärempfänger bieten das Gewünschte in oft sehr guter Qualität.
Laubenpieper in der Nähe des Sender Hamburg hatten damals ihre Gartenbeleuchtung mittels HF betrieben. Wenn das bei dir funktionieren sollte, laß das nicht die GEZ hören.
Mein Allwellenempfänger ist aber im Handbereich ;-) UKW Gerät jedoch 2 Schritte entfernt.
Joerg schrieb:
Hatte man. Mende Super 1934G, Baujahr: 1933/34, RM: 367 (Stundenlohn eines Arbeiters lag wohl so bei 70Pf?)
MW/LW: 200-2000m, KW: 19-55m, ZF: 1648_kHz Röhren: RENS 1819, REN 1817d, RENS 1884, REN 1821, RENS 1823d
Röhren waren damals zu teuer und hatten eine geringe Steilheit.
Um eine einigermaßen passable Güte bei Induktivitäten zu bekommen, ging das damals nur mit Luftspulen. ZF Kreise hatten oft lediglich auch nur einen HF-Eisenkern. Siemens Haspelkerne wurden mW nicht häufig eingesetzt.
"horst-d.winzler" schrieb:
Da ist Ferrit aber was anderes.
ACK.
Gruß Dieter
Joerg schrieb:
Das Patent für den Einbereichssuper wurde am 22.12.1925 unter dem US. Patent Nr. 1.867.214 an H. F. Elliott erteilt. Da damals die ZF Frequenz von 1,6_MHz nur sehr schwierig (Trioden) verstärkt werden konnte, wurde sie auf 400_KHz runtergenischt( Doppelsuper).
Im "Funk-Bastler" wurde 1928 S.636 das Prinzip-Schaltbild des Kramolin Empfängers mit Eingangsfilter und Reflex-ZF-Stufe angegeben.
Cocking, W. T.: Single Span Superhet, Wireless World 1934, S.18
Braun-Einbereich-Super 137 W, Bj. 1936/37 Röhren: AK2, AF7, AL4, AZ1
Wie man sieht, schon (fast)alles da gewesen ;-)
Hallo Horst-Dieter,
1925 vielleicht noch nicht, aber 10-20 Jahre spaeter sollte das kein Problem gewesen sein. Ich hatte in meiner Jugendzeit ein Audion gebaut mit einer "Stahlroehre" aus dem 2.Weltkrieg. Das lief locker bis 30MHz. Ich hatte eben keine andere Roehre. Hoeher hatte ich es nicht probiert, weil mich dort nichts interessierte.Deswegen frage ich mich, warum man nach dem Krieg nicht per hoher ZF und ohne einstellbare Vorselektion gearbeitet hat. Vom kaufmaennischen her betrachtet waere das wahrscheinlich guenstiger gewesen, denn diese kugelgelagerten Drehkos waren teuer.
Gruesse, Joerg
Joerg schrieb:
Es gab von Telefunken wohl so um 1950 UKW Eingangsteile mit Stahlröhren. Aber das wohl nur, weil Telefunken der einzige Hersteller jener Stahlröhren war. Nach einem Intermezzo der Rimlockröhren wurde dann generell nur noch die Noval/Miniatur Röhren eingesetzt. Die Telefunken-Stahlröhren waren ursprünglich nur für Autoradios gedacht. Und ab 1940 eigentlich überholt. Auch in USA hatte man ja gesehen, das Vollglasröhren letztendlich billiger sind.
Da läßt sich im Nachhinein spekulieren. Selbst R&S hatte ja bei seinem EK07 nicht auf mitlaufender Vorselektion verzichtet. Bemerkenswert ist aber, was Ulrich L. Rohde nach einer vergleichenden Untersuchung von Empfängereingagsstufen mit Röhren und Transistoren schrieb.Er kam zu dem Ergebnis, das es das mangelnde Verständnis damals war, wie gute Mischer zu konstruieren sind.
AFAIK wollte Shockley die ganze Zeit (seit den 30ern) einen Fet mit Halbleitern bauen, hat aber nie wirklich funktioniert.
Beim erfolglosen Rumbasteln haben Bardeen und Brattain dann einen seltsamen Effekt bemerkt, das wurde dann der bipolare Transistor. Shockley hat dann noch die Theorie hinterhergeschoben, warum er geht. Echte Fets hat er erst 5 oder 10 Jahre später geschafft.
Joerg schrieb:
Hallo,
Albert Hammond hat wohl gleiche Erfahrungen gemacht:
"Seems it never rains in southern California Seems I've often heard that kind of talk before It never rains in California, but girl don't they warn ya It pours, man it pours. "
Verstehe ich die letzte Zeile richtig als: Es giest, Mann es giest.
Bye
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