Hi NG, ich bin auf der Suche nach einem Schaltplan (oder IC) zum Bau eines 1 GHz-Generators. Die Frequenz kann auch abweichen. (800 MHz-1500 MHz). Ich benötige eine Rechteckschwingung, die per Frequenzzähler oder Integrator gemessen werden soll.
Danke Helge
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T
Thomas Belau
H. Brueggemann schrieb:
Mamas "alte" Mikrowelle? Mit ein paar kleinen Modifikationen kommt ordentlich Leistung bei etwa passender Frequenz.
Bis denn dann Thomas
G
Georg Acher
Rechteck bei 1GHz? Na dann noch viel Spass, da sind schon viele andere verzweifelt ;-) Aber ein leicht verbeulter Sinus müsste es auch tun...
Gibts sonst noch irgendwelche Anforderungen (Stabilität im allgemeinen, Jitter im besonderen...)? Wenn da gar keine sind, sollte es doch so ein Oszi mit einem Transistor und ein paar Bufferstufen dahinter tun, eiert halt recht rum.
Auf uralten Siemenshandies (S5 oder so) war noch ein dickes VCO-Modul für ~900MHz drauf, das wäre schon etwas stabiler einstellbar.
Ansonsten gleich richtig: ADF4360-7 von Analog Devices. PLL mit VCO von
400-1800MHz, einstellbar über zwei Spulen. Das Gehäuse sieht zwar klein aus, ist aber trotzdem noch ganz gut lötbar.
Georg Acher, acher@in.tum.de
http://wwwbode.in.tum.de/~acher
"Oh no, not again !" The bowl of petunias
L
Lars Mueller
Das ist ganz sicher nicht dein Ernst.
Lars
O
Oliver Bartels
Mehrere ADF4360 Varianten oder Si4133 liefern Sinus im gewünschten Frequenzbereich.
"Lehrling, geh' bitte zur Materialausgabe und lass Dir zwei Siemens-Lufthaken geben!"
Nunja, die böse böse Mathematik diktiert, dass man bei einem halbwegs rechteckigen 1GHz Rechtecksignal mindestens die
Oberwelle (3 GHz) und eigentlich auch die 5. Oberwelle (5 GHz) mitliefern sollte. Das alles natürlich mit ordentlich Leistung dahinter ...
Viel Spass dabei ;-/
Btw.: Üblicherweise werden derart schnelle Digitalsignale differentiell per LVDS oder ECL übergeben ...
Wenn das ganz simpel werden soll, empfiehlt sich ein Blick in die ECL Welt. Die neueren packen das. Rechteck ist Definitionssache, aber Flankensteilheiten im 200psec Bereich kann man hinbekommen.
Im Forum sci.electronics.design finden sich Experten zu dem Thema. Leute wie Jim Thompson, die solche Chips entwerfen und andere wie John Larkin, die damit HF Geraete bauen.
Gruesse, Joerg
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J
Joerg
Hallo Oliver,
Oder man nimmt sauschnelle Transistoren, bei Euch z.B von Infineon. Damit geht es auch nicht-differentiell. Allerdings sind die Dinger wie ein rohes Ei zu handhaben.
Regards, Joerg
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P
Peter Blancke
Thomas Belau dixit:
Leistung sicherlich, aber keine Frequenzstabilitaet, wobei der OP sich ausschweigt, wie stabil er den Generator benoetigt.
Auch wenn Du die Leistung in diesem Frequenzspektrum ausgekoppelt bekommen solltest, moechte ich mir das Rechteck ansehen; Flankensteilheiten im Pikosekundenbereich sind da einfach nicht drin. Man muesste eben dem gelieferten Sinus so ordentlich was auf die Muetze geben, dass er halbwegs wie ein Rechteck aussieht: Technisch schwierig bis unmoeglich.
Gruss
Peter Blancke
Hoc est enim verbum meum!
F
Falk Brunner
"Peter Blancke" schrieb im Newsbeitrag news:db3nmm$32h$01$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
??? Says who?
Es gibt z.B. XFPs (optische Tranceiver), die klingeln die Bits mit echten 10 Gbit/s über Kupferleitungen, Anstiegszeit 24-35ps. Und das ist wahrscheinlich nicht das Ende der Fahnenstange. Es gibt auch 40 Gbit/s Tranceiver, ob die allerdings noch ausserhalb des Chips so schnell klingeln weiss ich nicht.
Schwierig, nicht unmöglich. Aber schon High End und nicht was man mal fix nebenbei zusammenbastelt.
MFG Falk
J
Joerg
Hallo Falk,
Wenn's etwas einfacher sein darf, sind diese mit typisch um die 100psec auch nicht von Pappe:
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Mit ungefaehr $7 ist man dabei. Vor dem Einschalten einer groesseren Ansammlung aber bitte kurz beim Kraftwerk Sottrup Hoecklage Bescheid sagen.
Gruesse, Joerg
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O
Olaf Schultz
Solange nicht wieder irgendeine Studentin ihre Kaffeemaschine einschaltet geht's doch klar:-)
Viele Grüße,
Olaf
K
Klaus Butzmann
Joerg schrieb:
.. und bei der Bäckerei Brörmeyer in Önkelstieg :-)
C
Claudius Zingerli
Joerg wrote: [...]
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Da komme ich nun wirklich nicht mehr nach. Ironiedetektor dejustiert?
Fahr am besten mal nach Stenkelfeld ;-) Den Beginn der Grillsaison (Mitte Februar) und der Weihnachtszeit (Anfang Oktober) solltest du aber meiden.
Gruß Michael
S
Stefan Engler
sp=E4testens nach 3mm Kablel/Leiterbahn ist das sch=F6ne Signal wieder hin=FCber! (durch die Kapazit=E4t.)
Ich denke ein paar mm bis zum LWL-Umsetzer d=FCrften drin sein, viel mehr aber auch nicht.
F
Falk Brunner
"Stefan Engler" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@g43g2000cwa.googlegroups.com...
Schmarn. Schon mal was von impedanzrichtigen Leitungen gehört? Wenns sein muss auf teurem HF-Substrat anstelle von FR4.
MFG Falk
P
Peter Voelpel
wieso denn dieses? selbst gutes Koaxkabel für solche Frequenzen hat 75pf/m und da sind nach
100m auch erst 2,5db weg
J
Jens Carstens
Thomas Belau schrieb:
Ja, man muss nur das Magnetron aufbrechen, die Resonatorräume auf das doppelte aufbohren, das Ding wieder zumachen und evakuieren, et voila! Schwingt es auf 1,2 statt 2,4 GHz!
SCNR, Jens ;-)
O
Olaf Schultz
Du weißt, wie verwinkelt das dadrinnen ist? :=) Nur mit Bohren ist da zum Glück nicht's wäre ja zu einfach:-)
Olaf, Bilder bei Bedarf:-), Schultz
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