Zwei +V Schaltnetzteile zu +/-V zusammenschalten?

Sep 08, 2008 99 Replies

Hallo,



kann man sorglos zwei Schaltnetzteile mit +12V Ausgang zu einer symmetrischen Versorgung von +/-12V zusammenschalten (wie bei längsgeregelten PSUs) oder schießt da irgend etwas in der Schaltnetzteil-Architektur quer? Kenne mich im Detail nicht mit Schaltreglern aus und will die oder mich nur ungern grillen...



Grüße, Niko



PS: hab' die noch nicht weiter ausprobiert, aber falls sie ohne Last nicht anlaufen, was eignet sich da am besten als Dummy-Load?


Nikolaus Riehm schrieb:

Sollte normalerweise gehen. Machen wir bei unseren Anlagen auch. In dem Fall für +/- 24 Volt und +/- 12 Volt

Ein passender Widerstand

snipped-for-privacy@abwesend.de schrub...

Oder eine Lampe.

Falk

Die eines Tages durchbrennt und dann ... fatz ... *PENG*

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Joerg schrieb:

Dann sollte man keine gußeisernen Schaltwandler nehmen sondern moderne, die fast sämtliche Mißhandlungen wegstecken.

Bernd

Nikolaus Riehm schrieb:

Solche Zusammenschaltungen k=F6nnen auch bei L=E4ngsreglern zu Ausf=E4lle= n der Schaltung f=FChren. Es mu=DF sichergestellt werden, das wenn eine Versorg= ung ausf=E4llt, die Schaltung keinen Schaden nimmt. zB sterben Tantals bei falscher Polung sehr schnell.

--=20 mfg hdw

Falk Duebbert schrieb:

Sehr geistreich! Eine "Lampe" ist ein Widerstand!

Jens Fittig schrieb:

Ja aber eine Autogl=FChlampe haben viele Leute spontan eher zur Hand als =

einen passenden Lastwiderstand.

Guido

Bernd Laengerich schrieb:

Ich hab' das mal mit zwei Traco-Wandlern probiert (Eingänge parallel, Ausgänge in Reihe). Mir ist manchmal der "untere" gestorben. Zig Mal eingeschaltet ging... irgendwann fatz *peng*(beim einschalten). Auch sämtlich Tricks mit Dioden haben das nicht verbessert. Die Typen mit internem Synchrongleichrichter wurden noch schneller "gejörgt" als die billigen.

Gruß Andreas

Weil die gnadenlos per FET (ueber den Uebertrager) bis auf den Eingang durchschalten. Dioden leiten ja wenigstens nicht im Rueckwaertsgang.

Ich hatte die Dinger auch gerade erwaegt (erwogen?). Aber man bekommt kein Schaltbild und ich koennte z.B. EMV-maessig keinen Flyback brauchen. Also suche ich mal wieder nach Isolated RS-irgendwas Uebertragern, muss noch irgendwo 40V aus 12V machen. Dieser Kunde haette aber gern gaengiges, d.h. bei Digikey und Co erhaeltliches. Da sieht es sehr mau aus :-(

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Andreas Fecht schrieb:

e

Diese Wandler sind in der Regel nicht gegen Fremdspannunge am Ausgang gesichert. Um da etwas machen zu k=F6nnen, bzw beurteilen zu k=F6nnen, mu=DF der Schaltplan vorliegen.

--=20 mfg hdw

Oder man muss die Wandler selbst entwickeln, dann hat man seine Ruhe.

Bin gerade dabei. Warum gibt es PoE Uebertrager nur mit Luftspalt fuer Flybacks? Arrgh!

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Andreas Fecht schrieb:

Wenn sie ne Foldback-Kennlinie haben, ist das auch nicht verwunderlich.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

l,

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die

Haben Flybacks nicht eine asymmetrische Belastung. Ohne Luftspalt ist der Kern schnell =FCbersteuert. Auch "speichert" sich die Energie im Luftspalt. Meine ich jdenfalls ;-)

--=20 mfg hdw

Joerg schrieb:

Weil das so am billigsten ist. Weißt du doch!

- Henry

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Ja, doch die setzen dabei eine gepfefferte EMV-Sauerei in die Luft. Unter 1% bekommst Du die Streuinduktivitaet bei diesen kleinen PoE Kernen mit Luftspalt nicht. Ein Transistor mehr und man hat Push-Pull, keine Kernsaettigung. Gibbet aber wohl nich :-(

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Tja, wobei ich bisher bei meinen Designs gegenueber Flyback keine Kostennachteile sah. Man spart ja die Diode und i.d.R. eine Wicklung, das rechnet sich gegen den extra FET auf.

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MAX485 und seine restliche Verwandtschaft ;-)

- Henry

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Du bist der Experte! Ich werde jedenfall freiwillig keinen Flyback bauen. Das ist nur was für kostenniedrige Massenware.

Der Kuchen ist übrigens gleich fertig. Große Wege hatten die Pflaumen auch nicht :-) Kannst also kommen. Kaffee oder Tee?

- Henry

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Ich mache normalerweise alles in Buck, Boost, SEPIC oder Bridge Drive. Dann fliegen beim EMV Test nicht die Eier und Tomaten.

Aufgesetzten!

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